„Ger­money“? — Recherche zeigt: So werden Migranten nach Deutschand gelockt! (Videos)

Wir kennen die Bilder von ankom­menden Flücht­lingen in Deutschland. Viele halten Schilder hoch mit „Mama Merkel“, die Selfies von unserer geliebten Kanz­lerin mit den Neu­bürgern, kaum einer, der nicht ein Smart­phone besitzt und fast alle haben Fotos von Mama Merkel darauf. In den Nach­richten sahen wir, wie mancher das Handy her­ausholt und ein Foto der Flücht­lings­kanz­lerin zeigt. Ara­bische Face­book­seiten posten Mer­kel­bilder mit „Mit­fühlend Mutter“ und „wir lieben Dich“.

Die Medien fei­erten das wun­derbare Flücht­lings­märchen. Gleich­zeitig wurde in beredten Worten auf die teure und gefähr­liche Reise nach Deutschland ver­wiesen, die die Men­schen bestehen mussten. Tau­sende sind im Mit­telmeer ertrunken. Viele, vor allem Frauen und Kinder blieben auf der Reise ver­schollen. Die meisten davon sollen in Bor­dellen, bei Men­schen­händlern, Pädo­phi­lenringen und Organ­händlern gelandet sein. Eine gräss­liche Vor­stellung. Umso absto­ßender die öffent­liche Beju­belung der offenen Grenzen und der Pro-Flücht­lings­pro­pa­ganda, umso schlimmer die unaus­ge­spro­chene Garantie, jeden schon kurz hinter der liby­schen Küste aus dem Mit­telmeer zu retten.

Doch warum machen sich Hun­dert­tau­sende – und wie wir erfahren, bald weitere Mil­lionen Afghanen, Syrer, Iraker, Ägypter, Afri­kaner so begeistert auf den Weg? Was erwarten sie von Europa, ins­be­sondere Deutschland?

Der Focus hat Ant­worten gesammelt. Deutschland als reiches, tiptop super­sau­beres Land, die Straßen sind alle gefliest. Ein sicheres Land mit unag­gres­siven Ein­wohnern, die nicht gleich zum Messer greifen. Kein Müll, der her­um­liegt. Und: „Die Deut­schen bauen für uns Häuser“.

Der Focus ver­mutet hinter all dem eine Mund-zu-Mund Pro­pa­ganda, die das schöne, ferne, reiche Deutschland zu einem Schla­raffen-Paradies hoch­sti­li­siert, in dem man Häuser, Autos geschenkt und für ganz wenig Arbeit viel Geld bekommt. So, als ob sich da etwas ungeahnt ver­selb­ständigt hätte, etwas, das niemand beab­sichtigt hat. Als ob eine unge­wollte Legende die Men­schen in Scharen her­bei­ziehe. Das schrieb der Focus im Oktober 2015.

Bild: Facebook

Im Dezember 2016 hört sich das schon ein wenig anders an im Focus: „Will­kom­mensgeld, Haus, Job – Viele leere Ver­spre­chungen locken Afghanen nach Deutschland“ Plötzlich wird das Verb „locken“ benutzt, was beinhaltet, dass es ein Interesse gibt, Men­schen aus diesen Ländern nach Deutschland holen zu wollen. Weiter schreibt der Focus:

… Warum kamen 2015 über­haupt so viele Afghanen? Zwar herrscht im Land nach wie vor kein Frieden, dennoch ist die Lage deutlich sicherer als noch vor einigen Jahren.

Schuld daran sind vielfach Gerüchte, die von Schleppern gestreut werden. So sprach die Bun­des­re­gierung von rund 800.000 Flücht­lingen, die im Jahr 2015 in die Bun­des­re­publik kommen würden. Men­schen­schmuggler sagten den Schutz­su­chenden hin­gegen, dass 800.000 Afghanen auf­ge­nommen würden. Auch das Gerücht, dass Groß­kon­zerne wie Mer­cedes, Siemens und BMW mehr als eine Mil­lionen Arbeits­kräfte suchen würden, war laut „Welt“ im Umlauf. Demnach würden 5.000 Migranten täglich auf­ge­nommen, die ein Haus und ein monat­liches Ein­kommen von 1000 Euro im Monat bekämen.

Bilder der Will­kom­mens­kultur wurden mit Lügen­ge­schichten ver­strickt, so dass auch gut aus­ge­bildete Afghanen nach Deutschland flohen, denen es im eigenen Land nicht schlecht ging.“

Bild: Twitter

Soso, die bösen Schlepper sind es, die skru­pellos diese Gerüchte streuen, um ahnungslose, gut­gläubige Men­schen auf den mör­de­ri­schen Weg nach Deutschland zu locken und dabei viel Geld abzu­zocken. Weit gefehlt.
Der Grund, aus dem sich ganz plötzlich seit 2015 große Migra­ti­ons­ströme in Richtung Europa und ins­be­sondere nach Deutschland auf­machten, ist haupt­sächlich der offi­zielle Aus­lands­rundfunk der Bun­des­re­publik Deutschland, die „Deutsche Welle“. Der Auftrag dieser Radio­pro­gramme, die in Deutsch, Eng­lisch, aber auch der jewei­ligen Lan­des­sprache aus­ge­strahlt werden ist, Deutschland in der Welt als Kul­tur­nation zu reprä­sen­tieren. Vom Steu­er­zahler und GEZ-Sklaven bezahlt, wirbt dieser Sender für die Deutsche Kultur im Ausland, und seit 2015 eben auch für die Deutsche Willkommenskultur.

Die „Deutsche Welle“ sendet vor allem in den mus­li­mi­schen Ländern in den jewei­ligen Lan­des­sprachen und ist vom Nahen bis zum Fernen Osten einer der am meisten gehörten Radiosender.

Aber auch das Bun­desamt für Migration und Flücht­linge, das zur Zeit unter dem Ansturm der Ange­wor­benen zusam­men­bricht, tat sein Bestes, um so viele Migranten, wie möglich davon zu über­zeugen, das ganze Ver­mögen der Familie Schleu­ser­or­ga­ni­sa­tionen in den Hals zu stopfen und einen der ihren auf die lebens­ge­fähr­liche Reise zu schicken. Hier das Ori­ginal-Wer­be­video des BAMF auf arabisch:

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Hier das­selbe Video mit deut­scher Übersetzung:

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Der Buch­autor Shams Ul-Haq stammt aus Pakistan. Mit 15 Jahren kam er auf Schleu­s­er­wegen über den Iran und die Türkei nach Deutschland. Er ist poli­ti­scher Jour­nalist und als Ter­ro­ris­mus­ex­perte gefragt und aner­kannt. Er berichtet für die TV-Sender ARD, ZDF, N24, n‑tv als Jour­nalist aus den Kri­sen­ge­bieten in Nah- und Fernost. Er ist Autor von beach­teten Artikeln in renom­mierten Main­stream­m­edien wie FAZ, SZ, DIE ZEIT, NZZ etc.

In seinem Buch „Die Brut­stätten des Terrors“ beschreibt er, was er dort in diesen Ländern erlebte, und wie sich Deutschland und seine Ver­lo­ckungen in diesem Teil der Welt via „Deutsche Welle“ darstellen:

Ich höre während meiner häu­figen Aus­lands­auf­ent­halte fast immer die Deutsche Welle. In den Monaten vor Beginn der Flücht­lings­welle hielt ich mich ver­stärkt im Irak, in Pakistan und auch mal einige Tage lang in Syrien auf. Mich wun­derte bereits damals, dass der Sender in dieser Zeit Deutschland so besonders lobte, dass es schon über­trieben wirkte. Eine “reiche Nation”, die aus­län­dische Zuwan­derer „dringend benötige“, waren noch die harm­lo­sesten Jubelrufe der Jour­na­listen der Deut­schen Welle. Zu Beginn der Flücht­lings­welle stammte der Aus­spruch “Frau Merkel schenkt den Flücht­lingen ein Haus“, den eine populäre Tages­zeitung, ich glaube es war die „Bild“, als Schlag­zeile ver­wendete, ursprünglich von der Deut­schen Welle. In einer Sendung ver­kündete ein Jour­nalist des Senders, dass in Deutschland für jeden Flüchtling eine Unter­kunft zur Ver­fügung stünde. Dafür würde sich Frau Merkel per­sönlich ver­bürgen. Diese Aussage sorgte vor allem in Syrien und Afgha­nistan für eine wahre Flut an Flücht­lingen, die nur noch nach Deutschland wollten. [ …] Doch nicht nur diese TV-Sender zieht viele Men­schen aus dem Nahen Osten und anderen Teilen der Welt nach Deutschland, sondern auch die PR-Bemü­hungen der Bun­des­re­gierung, allen voran unserer Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel.

Jetzt stellen Sie sich einen Moment lang vor, welchen Ein­druck es hin­ter­lässt, wenn sich Frau Merkel mit Flücht­lings­fa­milien in einem belie­bigen Erst­auf­nah­me­lager in Deutschland foto­gra­fieren lässt? Dieses Bild gelangt innerhalb von Sekunden nach Syrien, in den Irak oder sonst wohin. In Länder, wo Men­schen in Angst vor ihrer Regierung leben, da ihre Macht­haber für ihre Skru­pel­lo­sigkeit und Härte bekannt sind.

Plötzlich kommt das Staats­ober­haupt eines der wich­tigsten Länder der Welt zu Besuch, redet freundlich mit den Men­schen, schüttelt ihnen sogar die Hände und verhält sich beinahe so, als wäre sie eine Tou­ristin auf einer Sight­see­ingtour. Die Selfies mit Angela Merkel gingen rasend schnell durch die ara­bische Welt, kann ich Ihnen sagen. Sie sorgten zu einem nicht unwe­sent­lichen Teil für die hohe Zunahme an Flücht­lingen in Deutschland. Schließlich wollten so ziemlich alle in dieses Land, das von einer zweiten Mutter Theresa regiert wird.“