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Von Seele zu Seele – Ellen Michels im Gespräch mit Niki Vogt: Die Wunder des Antichristen (Teil 2)

18. Oktober 2017

Der in der letzten Folge beschriebene und genannte Antichrist, wird den Prophezeiungen nach die Endzeit einläuten. Wir möchten noch einmal betonen, dass Menschen schon oft in der Geschichte in den Umständen, unter denen sie gerade lebten, das nahende Ende der Welt zu erkennen meinten.

Googelt man das Wort „Antichrist“ und sucht Bilder im Internet, so zeigen diese meist düstere, gruselige Bilder von Teufelsfratzen drei Sechsen, Blut und Finsternis. Welcher Irrtum! Wenn die Bibel Recht hat, wird es genau das Gegenteil sein.

So, wie er beschrieben wird, ist er das täuschend echte Imitat Jesu Christi. Er wird es verstehen, mit seinem gleißenden Licht alle zu täuschen, damit sie das Gute und Schöne in ihm sehen. Er wird es verstehen, in den berührendsten Worten zu sprechen, scheinbar das Beste für alle zu wollen, endlich der zu sein, der Leid und Krieg und Tod in einer wundervollen Vision einer perfekten Welt auflöst. Die Eine-wunderbare-Welt-Vision der vereinten Menschheit. Die Menschen werden ihm in ihrer Sehnsucht nach Frieden, Freude, Licht und grenzenlosem Glück nachlaufen. Sie werden diesem in seinem Übergutmenschentum Größenwahnsinnigen in den Abgrund folgen und glauben, dass er profunde Weisheit besitzt, wie sie nur Christus besitzen kann. Dieser Mensch wird scheinbar alles Schöne und Gute in sich vereinen, um in seiner Hybris den wahren Christus noch zu überflügeln. Seine Gegner und die, die ihm nicht folgen wollen wird er als böse Unmenschen brandmarken und von seinen fanatischen, getriebenen Anhängern vernichten lassen. Er wird den strahlenden, siegreichen Christus perfekt verkörpern und Jesu Christi Kreuzestod wie eine Niederlage aussehen lassen.

Genau solche Verhaltensweisen erleben wir bereits heute. Alles, was die gottgewollte Ordnung zerstört, Kriege schürt und Völkern schadet, wird als erhabene Großtat aus nobelsten Motiven dargestellt. Die USA fallen unter dem edlen Banner „Responsibility to Protect“ (Verantwortung, zu beschützen) in jedes x-beliebige Land ein, um ihre knallharten Interessen zu wahren. Und alles nickt und klatscht dazu.

Die Eliten erklären jeden, der dem Zeitgeist – der politischen Korrektheit, Gutmensch-Heuchelei und Schein-Toleranz, dem Niederreißen aller menschheitsalten Strukturen – Widerstand entgegensetzt, zum bösen Rechtspopulisten und „Nazi“. Und, wie wir sehen, ihre gewaltbereiten Erfüllungsgehilfen laufen sofort los und schrecken vor keiner Schandtat zurück. Die Verfolgung nicht-linker, nicht politisch-korrekter Menschen wird immer brutaler. Man muss nur den Hass der Selbstgerechten in ihren Gesichtern sehen, dann weiß man es: Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie töten werden. Die Schreckensherrschaft des nur scheinbar Guten, des Bösen mit Heiligenschein, ist bereits an der Macht. Der vielzitierte Wolf im Schafspelz.
In der Bibel steht: (13,11) Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, doch es redete wie ein Drache.

Die Offenbarung des Johannes beschreibt eine lange Abfolge von Gottes Strafen, die er über die Erde bringt. Ein weiterer Wendepunkt der Endzeit ist der Fall der Stadt Babylon. Hier ging es aber schon damals, als Johannes von Patmos diese Offenbarung hatte, nicht wirklich um die Stadt Babylon. Es ist nur ein Begriff für den Mittelpunkt und das Zentrum des Welthandels, der in seinem Größenwahn und der Gier, seiner Lasterhaftigkeit und Luxus, Skrupellosigkeit und den okkulten Kreisen der Eliten von Satan beherrscht wird und nicht mehr Gott dient:
(18, 1-5.9-14.23-24) Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große! Zur Wohnung von Dämonen ist sie geworden, zur Behausung aller unreinen Geister und dem Schlupfwinkel aller unreinen und abscheulichen Vögel. Denn vom Zornwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben. Durch die Fülle ihres Wohlstands sind die Kaufleute der Erde reich geworden. […] Die Könige der Erde, die mit ihr gehurt und in Luxus gelebt haben, werden über sie weinen und klagen, wenn sie den Rauch der brennenden Stadt sehen. Sie bleiben in der Ferne stehen aus Angst vor ihrer Qual und sagen: Wehe! Wehe, du große Stadt Babylon, du mächtige Stadt! In einer einzigen Stunde ist das Gericht über dich gekommen. Auch die Kaufleute der Erde weinen und klagen um sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft: Gold und Silber, Edelsteine und Perlen, feines Leinen, […] und sogar Menschen mit Leib und Seele. Auch die Früchte, nach denen dein Herz begehrte, sind dir genommen. Und alles, was prächtig und glänzend war, hast du verloren: nie mehr wird man es finden … Deine Kaufleute waren die Großen der Erde, deine Zauberei verführte alle Völker.

„Deine Kaufleute waren die Großen der Erde …“ Wissen wir nicht alle, dass schon lange nicht mehr Staatsoberhäupter die Erde regieren, sondern die großen Superreichen, die Banken und Konzerne besitzen? Die Rockefellers, Rothschilds und Halliburtons sind die wahrhaft Mächtigen. Zur Zeit ist sogar einer dieser superreichen Kaufleute Präsident der USA. Die Zerstörung Babylons, dieser großen Stadt, dieses Zentrums allen Welthandels in der heutigen Zeit zu identifizieren ist nicht schwer. Schon jetzt gibt es dort Firmen, die die sehr konkrete Ahnung ihrer Bewohner von einer bevorstehenden Zerstörung innerhalb einer Stunde zu ihrem Geschäftsmodell gemacht haben, und Fluchtwege aus der Stadt für zahlungsfähige Kunden ausarbeiten. „The big Apple“, New York, lebt in Angst, vernichtet zu werden. Ist es Zufall, dass ausgerechnet New York, „The big Apple“, der große Apfel, das Bild von Adam und Eva vor dem inneren Auge entstehen lässt, und dem Sündenfall der Menschheit durch die Versuchung und Täuschung Satans?

Und ist es Zufall, dass es einflussreiche Kreise auf dieser Welt gibt, die genau diese Entwicklung fördern? Es gibt offenbar apokalyptisch-messianische Sekten, die es als Erfüllung des Willens Gottes ansehen, die in der Offenbarung des Johannes beschriebenen Stufen der Ereignisse bis zur Endschlacht Armageddon Wirklichkeit werden zu lassen. So eine messianische Sekte, die sich als Vollstrecker Gottes versteht, unterwandert nach Darstellung Wolfgang Eggerts bereits Schlüsselpositionen internationaler Macht. Unterstützt von christlichen Fanatikern sucht und findet sie Zugang zu den Präsidentenpalästen in Amerika, Russland und Israel. Diese fundamentalistische Sekte und führende Politiker, wie beispielsweise Netanjahu oder die Bush-Familie, die ganz offen christlich-fundamentalistisch auftritt, betreibt anscheinend mit voller Absicht die Entwicklung bis hin zur Endschlacht Armageddon, zum gottgewollten Weltende, wie Wolfgang Eggert in einem Interview darlegt.

Zugegeben, es gab immer schon solche Gruppen, Bestrebungen und Endzeit- Hysteriker. Im Jahr 999 n. Chr. waren die Menschen in Europa vollkommen davon überzeugt, dass mit dem letzten Tag dieses Jahres das Weltende und Gottes Gericht über sie hereinbrechen würde.

Dennoch ist es nicht einfach nur „spinnert“, sich über diese Dinge Gedanken zu machen, die alten Prophezeiungen zu lesen und sich ernsthaft zu fragen, ob sie nicht doch eine Mahnung und Warnung an uns Lebende sind.

Oft genug finden wir in der Bibel Sehungen, die auf eine Weise genau beschrieben werden, dass uns die Schauer über den Rücken laufen, weil wir sie heute recht gut deuten können und das, was damals so umständlich bildhaft beschrieben wurde, für uns zu einem bekannten Gegenstand wird:

(9, 7) „Und die Heuschrecken sehen aus wie Rosse, die zur Schlacht gerüstet sind; auf ihren Köpfen tragen sie etwas, das goldschimmernden Kränzen gleicht, und ihre Gesichter sind wie Gesichter von Menschen, ihr Haar ist wie Frauenhaar, ihr Gebiss wie ein Löwengebiss, ihr Brust wie ein eiserner Panzer; und das Rauschen ihrer Flügel ist wie das Dröhnen von Wagen, von vielen Pferden, die sich in die Schlacht stürzen. Sie haben Schwänze und Stacheln wie Skorpione, und in ihren Schwänzen ist die Kraft, mit der sie den Menschen schaden …“

Könnten die fliegenden, gepanzerten Heuschrecken vielleicht eine Art Kampfhubschrauber sein? Die wirbelnden Rotoren wie Frauenhaar? Das Geräusch der Rotoren ist ziemlich gut beschrieben. Wir sollten diese Beschreibungen nicht belächeln, denn wie würden wir uns vollkommen unbekannte, technische Geräte oder Phänomene beschreiben, die es vielleicht in 2000 Jahren gibt? Und so alt ist diese Beschreibung. Könnte sie den Einsatz von Kampfhubschraubern bei der Schlacht von Armageddon erzählen?

Wir freuen uns auf Eure Anregungen, Beispiele, Fragen, konstruktive Kritik und Vorschläge.

Bitte schreibt mir unter dem Betreff „Ellen + Niki“ eine Mail an:

akademie@ellen-michels.de

 

Ellen Michels
Kanzlerstrasse 12a
40472 Düsseldorf
Deutschland

E-Mail: akademie@ellen-michels.de
Internet: www.ellen-michels.de

 


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