Politik

Das Drama bleibt – Oder: Wir Rechten hatten recht. Leider!

5. Januar 2018

Heute sind selbst die naivsten Teddybärenwerfer, die im Rahmen der Willkommenskultur auf den deutschen und österreichischen Bahnhöfen im Herbst 2015 freudig ihre Menschlichkeit demonstriert haben, zu Kritikern der Migrationspolitik geworden und sehr viele ehemalige Verteidiger der offenen Grenzen sind längst der Ansicht, dass damals von den europäischen Regierungen schwere und fatale Fehler begangen wurden.

Die Mehrheit lehnt die Merkel-Politik ab

Natürlich wird diese Überzeugung oft nur hinter vorgehaltener Hand und sehr vorsichtig zum Besten gegeben, aber immerhin: Die Mehrheit (zumindest in Österreich) hat begriffen, dass man mit der Merkel-Politik unser Europa in seinen Grundfesten gefährdet hat und dies noch immer tut. Die österreichische Nationalratswahl hat diesen Meinungswechsel bewiesen und einen entsprechenden Regierungsumbau ermöglicht.

Der Umschwung erfolgte spät, aber zu Recht: Soeben ist eine neue deutsche Studie erschienen, die beweist, dass gerade vom Milieu der neuen Migranten (man sollte das Wort Flüchtling vermeiden – warum, erkläre ich gleich) – dass also von dieser Gruppe massive kriminelle Energien ausgehen, die eine deutliche Zunahme der Gewalttaten verursachen.

Keine rechte Propaganda

Jetzt haben wir endlich Fakten zu einem Phänomen, das bis vor kurzem immer nur als rechte Propaganda bezeichnet wurde. Das Phänomen der freiwillig hereingeholten Ausländer-Kriminalität nennt sich jetzt „Flüchtlingskriminalität“, weil bereits am Anfang der Krise das falsche Wording für die Ankömmlinge verwendet wurde: Jeder Migrant wurde zum Flüchtling gemacht und solcherart förmlich für sakrosankt erklärt. Nun haben wir den Salat. Den Flüchtling hat aufgrund der Faktenlage der reale Bedeutungswandel erwischt.

Plötzlich sind einst willkommene „Flüchtlinge“ nur noch simple Verbrecher und aufgrund der falschen Begrifflichkeitszuordnung werden pauschal alle Fremden, egal, ob wirklich hilfswürdiger Flüchtling oder immer schon illegaler Immigrant in ein schiefes Licht gerückt – ob man will oder nicht. Das geringe Restvertrauen, das viele Bürger den Ankömmlingen noch immer entgegengebracht haben, ist nun endgültig weg. Jeder wird verdächtig.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Wir erkennen: Wenn wir die falschen Begriffe verwenden, schaffen wir auch eine falsche Realität. Und wenn sich Medien und Politik über längere Zeit bemühen, die realen Verhältnisse durch Begriffsverzerrungen und Umdeutungen zu manipulieren, kommt am Ende nichts Gutes dabei heraus, für niemanden. Die einen stehen angesichts der Kriminalstudie da wie begossene Pudel (die Gutmenschen und Manipulatoren), die anderen (die Immigranten) haben kaum noch ein Standing. Wo Altruismus war, ist Misstrauen geworden.

Die „Gewinner“ sind ausschließlich diejenigen Kritiker, die von Anfang an auf all diese Folgen hingewiesen haben und dafür als Rassisten, Hasser, Nazis, Rechtsextreme usw. bezeichnet wurden. Diejenigen, die das damals den Kritikern nachsagten, ja geradezu nachbrüllten, sind nun gerade dabei, ihrem jetzt  dröhnenden Schweigen irgendeine Sinn zu geben und versuchen sich in Ablenkungsmanövern wie etwa den #Metoo – Debatten oder anderem Unsinn.

Das Drama bleibt

Das massive Migrationsproblem bleibt bestehen: Wir habe in einem Anfall einer kausal und motivbezogen noch immer nicht geklärten sogenannten Humanität die Gesetze gebrochen und nicht nur den falschen Leuten geholfen, sondern auch sehr viel falsche Leute dauerhaft ins Land gelassen.

Das Bedrohliche dabei sind nicht nur die vielen, denen wir nicht (mehr) vertrauen können. Wir sehen ja erst die Spitze dieses seit 2015 importierten Eisbergs. Was jetzt noch auf uns zukommt, sind die wirklich großen Probleme. Sie heißen: Notwendigkeit der massenhaften Remigration, Ausschaffung aller Kriminellen, verstärkter Grenzschutz, polizeiliche und militärische Abwehr der Illegalen, „Rescue Camps“ zur raschen Abwicklung der Asylverfahren usw.

Jetzt kommen die hässlichen Bilder

Der jetzige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat einmal gesagt, dass man sich nicht „vor den hässlichen Bildern“ fürchten dürfe. Er ist jetzt in die Lage gekommen, diese Bilder demnächst nicht nur aushalten und erklären, sondern sie in Bälde auch verantworten zu müssen. Ein nochmaliges Hinauszögern der notwendigen Maßnahmen wird niemand mehr in irgendeiner Weise billigen oder gar rechtfertigen können. Hoffentlich hört die jetzige Regierung nun rechtzeitig auf jene Kritiker, die schon 2015 recht gehabt haben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß: Ein erklecklicher Anteil dieser Kritiker ist ja jetzt in verantwortlichen Regierungspositionen.

Dr. Marcus Franz / www.thedailyfranz.at


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