By Maik Meid - Own work, CC BY-SA 4.0, Link

Brutal trifft Blöd – Das Ende der Zivilisation…?

Der Mar­ter­pfahl! Der Mar­ter­pfahl hat schuld! Es hat irgendwie, irgendwann mit dem Schrift­steller Karl May begonnen. Zumindest war der lite­ra­rische Vater von  Win­netou und Old Shat­terhand sehr stark an der Ent­wicklung hin zu einer Ver­klärung von Völkern und Ethnien beteiligt. Mas­senhaft gebildete und sich „welt­ge­wandt“ ver­ste­hende Europäer basteln sich schon seit langer Zeit ein roman­ti­sches Weltbild vom „schönen und edlen Wilden“ – und seinem abgrundtief bit­ter­bösen Gegenüber.
(Von Hans S. Mundi)
Der „weiße Mann“ wird vom weißen Mann und weißen Frauen zunehmend an den Pranger gestellt, er steht mora­lisch unter allen anderen Ethnien, Rassen, Völkern und auch deren Reli­gi­ons­ver­ständ­nissen. Dabei geht es über­haupt nicht um die Ver­harm­losung kolo­nialer Exzesse, um Völ­ker­morde oder Ras­sismus und übelste Skla­verei. Es geht vielmehr um die Ober­hoheit über jene beiden Grund­be­griffe, welche zur Ein­führung und Aus­übung von Recht und Gesetz unab­dingbar sind: GUT UND BÖSE!
Old Shat­terhand und Win­netou neben­ein­ander am Mar­ter­pfahl – ein Klas­siker. In der Tat ist es aber so, dass die beiden Helden schon ganz schönes Pech haben mussten, um aus­ge­rechnet an einen India­ner­stamm zu geraten, der seinen Feinden diese Tortur zumutet. Indianer skal­pieren ihre Feinde? – Ursprünglich ver­hielt es sich auch mit dieser Sitte wie mit dem Mar­ter­pfahl: Einige, wenige Stämme (v.a. im Süd­osten der USA) zogen getö­teten Feinden die Kopfhaut ab. Als die Weißen begannen, die Indianer aus­zu­rotten, setzten sie ein Kopfgeld aus. Erst dadurch breitete sich die Praxis des Skal­pierens rasch über ganz Nord­amerika aus. Weiße skal­pierten auch andere Weiße, wenn es sich dabei um Ver­brecher han­delte, auf die eine Prämie aus­ge­setzt war. Für die Indianer wurde der Skalp zu einer Tap­fer­keitstrophäe. Sie schmückten damit ihre Zelte, Gürtel oder Waffen.“
Der zitierte Text unter­streicht, mit welch dümmlich naivem Erklä­rungs­muster heut­zutage nicht nur im Ex-Hitler-Nazi­deutschland, sondern in vielen Ländern der west­lichen Welt sinnfrei und ver­zerrend gefuhr­werkt wird. Merke: Der „gute Wilde“ wird ange­griffen und fängt daher (!) erst so richtig an, anderen die Kopfhaut abzu­ziehen und sich diese Skalps an die Hose oder übers Zelt zu hängen. Auch der Mar­ter­pfahl musste bereits damals, laut heu­tigen Gut­mensch­his­to­rikern, erst mal gesucht und gefunden werden – Tor­turen gab es welche, aber die waren doch nur selten und über­haupt, die Weißen waren doch BÖSE! Hatten doch selber schuld….
Der Westen macht es mit dieser zunehmend irren Logik einer krank­haften Dau­er­selbst­an­klage bei­spiels­weise einem Cha­rak­ter­lumpen und raf­fi­nierten Isla­misten wie Erdogan unglaublich leicht. Den Völ­kermord an den Arme­niern nicht nur zu leugnen sondern als uner­hörte Ein­mi­schung in das Märchen vom ehren­werten Osmanen zu brand­marken, das ist dem Dem­agogen Erdogan doch ein Ver­gnügen, bei diesem BÖSEN christ­lichen Westen.
Die argu­men­tative Schwäche dieses „poli­tisch korrekt ver­blö­deten“ Westens kennen alle seine Gegner und spielen allzu gerne damit – Erdogan macht es nur besonders laut. Denn kaum hatte der deutsche Bun­destag mal das kleine bisschen Courage und ver­ur­teilte in einer Ent­schließung den Völ­kermord der Türken an den Arme­niern, schossen die Herren der AKP-Dik­tatur mit ihrer Lieb­lings­waffe zurück: Alles Nazis! Die deut­schen Nazis – so schallte es vom Bos­porus herüber und die feige Kanz­lerin Merkel und ihre SPD-Außen­mi­nister Stein­brück und Gabriel ver­pissten sich unter den Tisch und wurden kaum noch gesehen. „Wir sind keine Nazis“, mur­melte Gabriel in sicherer Deckung, „wir sind doch die GUTEN!“
Die soge­nannte „Flücht­lings­krise“ aber offen­barte erst so richtig deutlich, wohin die einstmals freien Geister in den von „poli­tical cor­rectness“ ver­seuchten west­lichen Ländern abdriften, weil sie GUT UND BÖSE, das heißt vor­sätzlich fies, bös­artig, brutal und wahrhaft faschistoid nicht mehr von harmlos, zivi­li­siert und huma­nis­tisch ori­en­tiert unter­scheiden können. Attentate von isla­mi­schen Ter­ro­risten und fast schon tag­täg­liche „kleine Mas­saker“ und Über­griffe durch „Flücht­linge“ mit Islam­hin­ter­grund auf die deutsche Bevöl­kerung sind kein Grund zur Sorge. Der Gut­mensch weiß Bescheid und kann alle Pro­bleme dieser Welt mit seiner poli­ti­schen Phi­lo­sophie erklären, lösen und für Ruhe und Frieden sorgen. Amen.
Margot Käßmann: „Wir sollten ver­suchen, den Ter­ro­risten mit Liebe zu begegnen“ –
Margot Käßmann geht dem­nächst in Rente. Das ist die gute Nach­richt. Die schlechte Nach­richt: Men­schen in wich­tigen öffent­lichen Ämtern, wie Käßmann, haben schwer zur Zer­rüttung der inneren Einheit, der Beschä­digung der natio­nalen Sicherheit und dem Verlust des bis dato bekannten Schutzes der ein­hei­mi­schen Bevöl­kerung vor zum Teil bes­tia­li­scher Gewalt und abar­tiger Bru­ta­lität bei­getragen. Dass aus­ge­rechnet eine evan­ge­lische Christin aus der Lei­tungs­ebene dieses Insti­tu­tio­nen­ge­flechts, mit defi­ni­to­ri­schen Voll­machten und Wir­kungs­mög­lich­keiten, den Unter­schied zwi­schen GUT UND BÖSE ver­leugnet, ist ein Abmarsch in BÖS­AR­TIGEN Irrsinn. Laut Käßmann gibt es also das Prinzip des Teuf­li­schen nicht mehr – Salman Rushdie sprach aber mit Blick auf die neue Angriffs­welle des poli­ti­schen Islam bezie­hungs­reich von „Sata­ni­schen Versen“ und wurde dafür zu Jagd und Abschuss von den Hass­pre­digern des Islams im Iran und anderswo frei gegeben.
Kommen wir auf diesem Feld endlos vor­han­dener Bei­spiele für eine tief lie­gende Geistes- und Bewußt­s­eins­krise der noch freien Menschheit im Westen, ihre sich von innen daher zer­set­zenden Staats­wesen, zu einem abschlie­ßenden Bei­spiel des Ver­falls. Die von Linken so vehement durch­ge­peitschte „Dekon­struktion“ von allem und jedem, was immer nur der Eta­blierung einer Bon­zo­kratie unter sozia­lis­ti­scher Vor­mund­schaft am Ende dient, ist ein tro­ja­ni­sches Pferd. Es ist so BÖSE wie Pol Pot, wie Stalin, wie der Archipel Gulag, wie die DDR.
Da bestimmte „aus­län­dische“ Grup­pie­rungen und deren Ver­hal­tens­weise laut PC nicht BÖSE sein können, weil hier angeb­liche Opfer des Krieges stehen, Opfer von Tsu­namis und Opfer des BÖSEN Kapi­ta­lismus (o.ä.) erübrigt sich die Sinn­suche auch bei schwer­wie­genden Taten. Kri­mi­n­altät und Gewalt sind – im Sinne der links­ver­drehten Käß­manns dieser Welt – ein Aus­druck UNSERER SCHULD. Denn nur Weiße können Nazis sein und Deutsche ganz besonders! BÖSE sind nur „Rechte“, niemand sonst! Der weiße Mann hat überall nur Völker ver­sklavt und „edle Wilde“ unter­drückt – auch wenn diese Wilden wie die Hutus und Tutsi sich zu tau­senden mas­sa­krierten, Idi Amin seine Gegner ver­speiste und die mus­li­mi­schen Horden ÜBER JAHR­HUN­DERTE Ethnien und Anhänger anderer Reli­gionen mil­lio­nenfach aus­rot­teten, ver­sklavten, unter­drückten und beraubten. BÖSE? Nix wissen, ich Käßmann.
Der gemeine deutsche Richter hat sich diesem ein­ge­for­derten Diktat längst unter­worfen, er will ja schließlich auch unter einem mer­kellinken, grünen, linken oder sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Innen­mi­nister oder Jus­tiz­se­nator Kar­riere machen. Und so sitzen abends alle GUT­MEN­SCHEN am Lager­feuer, erzählen sich was von Karl May und den GUTEN MAR­TER­PFÄHLEN von den UNSCHUL­DIGEN SKALP­JÄGERN, während hinten mal wieder eine deutsche Frau von einem wilden Ein­wan­derer ins Gebüsch gezogen, ver­ge­waltigt und evtl. gleich auch noch bes­tia­lisch ermordet wird. Dazu singt die Käßmann mit ihrem links­grünen Kir­chenchor „We shall overcome and love all terrorists“…..
Tsche­tschene tötet aus Eifer­sucht. Nach „Ehrenmord“ – Das milde Urteil ist schwer zu ertragen – aber es ist kein Skandal“ – Der Richter fällte ein Urteil auf Tot­schlag und nicht auf Mord. Begründung laut „Focus“: „Der 32-Jährige habe nicht unbe­dingt erfassen können, dass seine Tat in Deutschland als besonders ver­ach­tenswert ein­ge­stuft wird – anders als ver­mutlich in seinem Hei­matland Tsche­tschenien. Das wäre der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richtshofs (BGH) zufolge aber not­wendig, damit die Mord­merkmale erfüllt sind und jemand wegen Mordes ver­ur­teilt werden kann. Daran musste sich der Richter ori­en­tieren – für eine abwei­chende Recht­spre­chung hätte es eine sehr gute Begründung gebraucht.“

 


Quelle: Journalistenwatch.com