Politik

Alarmierend: Wissensmanipulation durch indoktrinierende Bildung

25. März 2018

Erfolgreicher „Marsch durch die Institutionen“: Der Zeitgeist diktiert

Reden wir nicht drumrum! Unter „guter Bildung“ versteht jede(r) etwas anderes. „Mein Kind soll es ´mal besser haben im Leben als ich“, sagt Mama. Und Papa ergänzt, Söhnchen oder Töchterchen bräuchten schon mindestens das Abitur (oder so). Wer wollte da widersprechen! Doch was die lieben Kleinen dann dort lernen, interessiert scheinbar niemanden, schon gar nicht die Eltern. Hauptsache, die Kinder bringen gute Noten ein.

(Von Peter Helmes)

„Gute Noten“ – da wir auf dem Weg in die Gleichheitsgesellschaft sind, verdient jedes Kind eine gute Note. „Sitzenbleiben“ ist diskriminierend und von gestern, zumal heute viele Migrantenkinder gar nicht mitkommen würden, aber selbstverständlich von der Bildungsgemeinschaft nicht ausgeschlossen werden sollen. Also, liebe Kinder, wenn Ihr gut zuhört, was der Lehrer sagt, seid Ihr klug – und werdet ein Teil der Neuen Gesellschaft, die sich deutlich von der „alten“ Gesellschaft abhebt. Der Zeitgeist diktiert! Was interessiert da korrekte Lehre!

Anarchie gesät, Chaos und Gewalt geerntet

Die ´68er haben geistige und körperliche Anarchie gesät, nun dürfen wir die Früchte dieser miesen Erziehung und Kultur ernten. Die Väter – und nun die Töchter und Söhne – der „Frankfurter Schule“ haben ganze Arbeit geleistet: „Du veränderst eine Gesellschaft nicht mit Gewalt, sondern mit Indoktrinierung!“ Folgerichtig setzen sie da an, wo sie die Menschen am ehesten „packen“ können: bei den Kindern und Jugendlichen und bei der damit einhergehenden Vernichtung der (bisherigen) Autoritäten, z.B. Eltern, Schule, Kirche, Justiz usw. Daraus folgt: Um eine Gesellschaft zerstören und eine andere, neue aufbauen zu wollen, fängt man mit den Köpfen der Kinder an. Was in der Jugend gelehrt und gelernt wird, prägt den Menschen – und kann kaum noch „repariert“ werden.

Das ist überhaupt nicht mehr lustig und verbaut unserem Nachwuchs die Zukunftschancen. Es gibt ganz offensichtlich keine deutlich vernehmbaren Stimmen der Vernunft – vorzugsweise aus dem Lager der Regierenden oder Kirchen –, die diesem Treiben ein Ende setzen und die Vorantreiber solchen Irrsinns hinter Anstaltsmauern bringen würden. Leider passiert nichts dergleichen, und der schrille Spuk der Durchgeknallten geht weiter.

Warum sollten wir den „Frankfurter Schülern“, die ihre Wurzeln in den ´68ern haben, in solcher Weise entgegenkommen, wie dies heute selbst „konservative“ Kirchenvertreter tun? Warum stehen wir nicht zu unseren Wurzeln, zur humanistischen Bildung, zu einer Bildung, die versucht, ideologiefrei Wissen zu vermitteln? Wenn wir immer mehr vor dem Zeitgeist zurückweichen, dürfen wir uns nicht wundern, daß er uns überrennt.

Sozialistische Gleichmacherei

Unter dem Vorwand, Lernen sollte immer einfacher werden, wurden die Lehrsysteme ständig gewechselt und Klassenarbeiten sowie Zwischen-prüfungen abgeschafft, da sie nach sozialistischer Lehre „menschen-verachtend“ seien. Im Musterland NRW z.B. wurde immer konsequent sozialistische Schulpolitik betrieben. Alle Kinder, unabhängig vom Elternhaus oder völkischer Herkunft, sollten den gleichen Bildungsstandard haben. Von Lernen im Sinne von Kraftanstrengung und Leistungserbringung war naturgemäß nie die Rede. Lernen ist aber nun mal mühselig und kann nur mit Leistungswillen erreicht werden. Eine Binsenweisheit, der sich die grünroten Bildungsträumer nur zu gerne verschließen.

Ergo: Es muß dringend wieder zur Leistungsorientierung in den Schulen kommen. Es kann nicht sein, daß Argumente wie „das demotiviert das kleine Kind“ dazu herhalten sollen, von einer deutlichen Leistungsorientierung abzuweichen. So haben wir heute eher VER-Bildung statt Bildung.

Krankes deutsches Bildungssystem

Das deutsche Bildungssystem hat unübersehbare Schwächen und schwächelt immer stärker. Fragen Sie mal Ausbilder oder Professoren, was da an Abiturienten abgeliefert wird! Die „allgemeine Hochschulreife“ umfasst offenbar mitnichten die Beherrschung der deutschen Rechtschreibung. Und nur herzinfarktwilligen Sprachliebhabern kann ich die Lektüre verschiedener Blogs empfehlen: Den oft guten Inhalten steht ein geradezu unglaubliches Deutsch gegenüber, und das auch von Akademikern. Und so geht das täglich, nicht nur im Rundfunk oder in Blogs. Merke: Wer mit seiner Sprache schlampig umgeht, geht auch mit seiner Heimat so um. Aber das passt dann wieder zu den Gutmenschen!

Gleichmacherische Bildungsamateure

Vorsichtig geschätzt darf man davon ausgehen, daß rund Zweidrittel unserer Lehrer der linksgrünen Güteklasse angehören. Vielleicht sind zehn Prozent noch „normal“ (dem Rest ist alles wurscht). Einige dieser „normalen“ Pädagogen bestätigen mir übereinstimmend die Probleme im Unterricht und den verheerenden Einfluß gleichmacherischer Bildungs-Amateure. Wären es doch wenigstens nur Amateure! Nein, es sind Hasardeure in den Stiefeln der ´68er, die unserer Jugend bewußt das Wichtigste wegnehmen bzw. vorenthalten: eine gute Bildung!

Hier ist ein typisches Zeugnis dafür:

Die folgende Geschichte, die mir zugespielt wurde, muß jeden alarmieren, der sich um die Zukunft unserer Kinder sorgt. Diese Geschichte ist erlebter Zeitgeist, also brutale Realität, und zeigt, welch verheerende Auswirkungen die Gedankendiktate der „Frankfurter Schule“ zeitigen.

„Der Westen ist schuld!“

Eine Schulklasse machte einen „Bildungsausflug“ zum Deutschen Bundestag. Es gab u.a. eine anderthalbstündige Diskussion mit einem Abgeordneten, die mich so entsetzt hat, dass ich wirklich und wahrhaftig zitterte. Auszüge aus den Meldungen der Schüler:

  • „Wir Deutsche müssen uns integrieren, damit keine Parallelgesellschaften entstehen.“
  • „Der Westen ist schuld an der Radikalisierung der Muslime.“
  • „Nur die wenigsten Opfer muslimischer Gewalt sind Christen.“
  • „Leute werden aus Frust und Perspektivlosigkeit zu Terroristen und Extremisten, das müssen wir verstehen.“
  • „Flüchtlinge kommen, weil sie bei uns arbeiten wollen, aber weil wir nichts für sie tun, weil die Gesellschaft sie ablehnt, kommt es zu Problemen.“

… Es gab noch einige weitere ähnliche Aussagen, die allesamt ruhig, höflich, ein bisschen verlegen und ungelenk (wie Teenies in einer 11. Klasse halt sind), aber im Ton tiefster Selbstverständlichkeit vorgetragen wurden. Diese Selbstverständlichkeit hat mich so erschüttert – es ist bei den Jugendlichen offenbar nicht einmal mehr der Gedanke vorhanden, dass es sich anders verhalten könnte. Dass man eine Position unter mehreren Alternativen einnimmt und sie durchsetzen muss. Nein – für sie scheint es diese Alternativen schlicht nicht mehr zu geben.

Sie sind die „neuen Menschen“ der „neuen Weltordnung“, perfekt zugerichtet, abgerichtet und zufrieden damit.

Was US-Psychologen nach dem Krieg mit der „reeducation“ begonnen haben, was die ´68er-Ideologen übernommen und (bei allem Antiamerikanismus) treu und exakt fortgeführt haben, ist in diesen Jugendlichen offensichtlich zur Vollendung gekommen. Die Frage nach dem „Eigenen“ und „Nicht-Eigenen“ stellen sie nicht mehr, kennen sie nicht mehr; alles wird in einem Rahmen höchst abstrakter und formalistischer Vorstellung von „Gerechtigkeit“ bedacht und behandelt, ohne dass diese „Gerechtigkeit“ auch nur mit einem von ihnen irgendetwas zu tun hätte.

DIESE Generation wird ganz gewiss nichts reißen. Es ist unser Kampf. Wenn wir keine Wende einleiten, wird es keine geben – von dieser Generation ist nichts zu erwarten, außer die perfekte Opferrolle und der höfliche Dank dafür. (…)

Der Abgeordnete hat die Diskussion sehr gut bestritten. Ich war zu konsterniert, warf lediglich ein, dass die Zahl der Christen im Nahen Osten von 96 % auf 4 % gesunken sei und fragte, was sie denn meinten, was mit den Leuten passiert wäre. Antwort:

„Die sind nach Europa ausgewandert. Deswegen ist Europa christlich geworden. Daran sieht man ja, dass Europa schon immer von Zuwanderern profitiert hat.“

Darauf vermochte ich schlicht nichts zu erwidern. Es wäre vielleicht gut gewesen, wenn ich meinem Erschrecken Ausdruck verliehen hätte, aber auch dazu sah ich mich nicht in der Lage. Ich war resigniert und deprimiert und hatte das tiefe, lähmende Gefühl, einer verlorenen Generation gegenüberzusitzen.“ (Soweit der Bericht von dem Schülerausflug.)

Das, verehrte Leser, ist heute Schul-Alltag – keine Seltenheit! Den Wenigsten ist klar, was an den Schulen heute passiert, nämlich pure Indoktrinierung. Unser Nachwuchs wird so manipuliert, daß er über die Vergangenheit schlecht denken muß – und für die Zukunft das Heil in der Gleichheit vermittelt bekommt.

Gegen diese Entwicklung wehren könnten wir uns allenfalls noch, wenn die Eltern auf die Barrikaden gingen. Tun sie das?

(Anm. Red.: Danke, liebe Nora, für den Hinweis!)

Ein Beitrag vom Blog des Autors Peter Helmes conservo.wordpress.com


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