Schloss Marienburg bei Raureif - By Michael Gäbler, CC BY 3.0, Link

Das große Zäh­ne­klappern bei den Klimaschützern

Schlechte Zeiten für Klima-Gurus. Bayern hat der seit 138 Jahren käl­teste Früh­lings­beginn noch immer fest im Griff. Seit Beginn der amt­lichen Wet­ter­auf­zeich­nungen anno 1881 prä­sen­tierte sich noch kein Früh­lings­er­wachen so frostig wie 2018. In Mit­tel­franken wurden am 20. März 2018 Tem­pe­ra­turen von bis zu minus 15 Grad Celsius gemessen. Auch in München bib­berten Fahr­gäste bei ‑5°C an den Bahn­steigen. Der Kalt­start in den Frühling war geprägt von win­ter­lichen Land­schaften, Frost, Rau­hreif und Eis­zapfen. Selbst heute, am 23. März begann der Tag in der Lan­des­haupt­stadt mit Tem­pe­ra­turen am Gefrier­punkt und mit Schneefall. In den USA wurden Regionen wie Washington in diesen Tagen von Schnee und Eis buch­stäblich kalt erwischt.
(Von Phi­lolaos)

Baye­ri­scher Rau­hreif; © Der Weiss; Titelbild © Der Weiss

Unge­wöhnlich auch die Grip­pe­wellen, welche in manchen Berufs­gruppen wie bei Pflegern und Ärzten in Kran­ken­häusern auf­grund des hohen Kran­ken­standes zu Eng­pässen in der Ver­sorgung von Pati­enten führten. In vielen Fällen ver­sagten Grip­pe­schutz­imp­fungen wegen einer neu auf­ge­tre­tenen Grip­pe­viren-Art. Von Januar bis März hatten grippale Infekte, Husten, Schnupfen und Lun­gen­ent­zün­dungen Hochkonjunktur.
Die selbst­er­nannten „Kli­ma­schützer“ mis­sio­nierten in den letzten Wochen nur unter vor­ge­hal­tener Hand, als sie mit trie­fenden Nasen durch Win­ter­land­schaften stapften und meta­pho­risch nach Canossa pilgern mussten.  Dumpfe Vor­ah­nungen, daß die Wet­ter­ka­priolen abermals hitzig pro­phe­zeite Sta­tis­tiken und Pro­gnosen ver­hageln sollten, öffnen Spe­ku­la­tionen Tür und Tor. Bei „Kli­ma­schützern“ schnellen Depres­si­ons­raten und thea­tra­lische Sui­zid­in­sze­nie­rungen in die Höhe, wenn das Wetter zickt und durch schiere Kon­tra­pro­duk­ti­vität die gefühlte Unfehl­barkeit aus der Kurve trägt.
„Kli­ma­schützer“ fühlen sich als Hüter der abso­luten Wahrheit. Befeuert von einem quasi reli­giösen Eifer ver­markten sie sich als „Retter der Welt“. Nach dem Motto „Deutschland rettet das Klima“ oder „Deutschland rettet die Flücht­linge“. Zweifler werden als Ketzer ver­un­glimpft, sekun­diert von leit­me­dialen Hetz- und Mas­sen­medien, die mit­tel­al­ter­liche Zwangs­maß­nahmen wie Schei­ter­haufen, Exor­zismus und Exkom­mu­ni­kation in die Gegenwart beamen wollen. In Form der 3‑D-Tech­no­logie –  Des­in­for­mation, Dif­fa­mierung und Dämo­ni­sierung –  zum Zwecke der finalen medialen Hin­richtung. Das Blut mit­tel­al­ter­licher Zombies fließt nach wie vor in den Adern zeit­ge­nös­si­scher Klima-Kreuz­ritter. Die von Mas­sen­medien orches­trierte Kli­ma­hys­terie führt dazu, daß Skep­tiker als „Kli­ma­l­eugner“ in den Ruch von Parias geraten. Kli­ma­l­eugner unge­straft in den Orkus der Ächtung stoßen und aus­ra­dieren zu dürfen, ist das Höchste der Gefühle für den ein­ge­fleischten kli­ma­schüt­zenden Pöbel.
„Kli­ma­schützer“ reagieren fiebrig-ver­schnupft, wenn man deren Kata­stro­phen­sze­narios nicht teilt. Was an die Welt­un­ter­gangs-Pro­pheten erinnert, die um das Jahr 1000 ihre Zeit­ge­nossen weiland zur Weißglut brachten. Oder als in den 1830er Jahren die Dampflok in das Getriebe der Welt eintrat, nervten die Apostel der Apo­ka­lypse nicht minder. Deren Gene dümpeln nun zum Verdruß intel­li­genter Men­schen in den Grünen fort. Das in den 1980er Jahren geradezu por­no­gra­phisch ange­kün­digte „Wald­sterben“ war zwar ein Dau­er­feuer der Pro­pa­ganda und typisch grüner Mumpitz. Aber während es dem Wald prächtig geht, ver­schwinden die Grünen jeden Tag ein wenig mehr. In den 1990er Jahren verging kaum ein Tag ohne Mel­dungen über das Ozonloch. Mitt­ler­weile scheinen die hit­zigen Dis­kus­sionen von damals zum Schnee von gestern mutiert zu sein. Nur ein sattsam bekannter Minister mit ein­drucks­voller Tonnage droht aus allen Nähten zu platzen und zur Supernova zu werden. Mit uner­freu­lichen Kon­se­quenzen für das Klima. Kli­ma­sünder aus den eigenen Reihen wiegen für die grünen Insider der Dop­pel­moral jedoch nur halb so schwer.
Ende Februar 2018 haderten die „Kli­ma­schützer“ in Bayern mit Tem­pe­ra­turen von bis zu minus 17 Grad. An manchen Orten in Bayern und Öster­reich fiel das Ther­mo­meter bis unter ‑30°C.
Zur Erin­nerung: am 10. Februar 1899 durften sich die von Kli­ma­schützern noch nicht drang­sa­lierten Münchner über plus 17,2°C freuen Am 2. März 1920 zeigte das Ther­mo­meter in München plus 21,4°C.
Und jetzt? Warten, bis die Eis­berge in der Isar kalben?
Kli­ma­wandel
ist Fakt. Kli­ma­wandel hat den Pla­neten geprägt, noch bevor es den Men­schen gab.  Kon­ti­nente, Dino­saurier und Mammuts sind gekommen und gegangen. Auf Eis­zeiten folgten Wär­me­phasen und umge­kehrt. Nach­weisbar seit dem Pleis­tozän. Nicht weg­zu­dis­ku­tieren ist der Kli­ma­wandel auch seit die „Krone der Schöpfung“ auf Mutter Erde ihr Unwesen treibt. Es darf davon aus­ge­gangen werden, daß der Kli­ma­wandel den dritten Pla­neten im Son­nen­system nach Merkur und Venus sogar dann noch begleiten wird, wenn der Homo sapiens den Weg des Nean­der­talers gegangen sein wird.
„Kli­ma­schutz“
als Begriff mutet ähnlich abstrus an wie die aktuelle Bedeutung des Begriffs „Flüchtling“. Rund 99% der modernen „Flücht­linge“ haben auf ihrem Weg nach Deutschland zumeist etliche sichere Dritt­staaten durch­quert. Insofern trifft die Bezeichnung „Flüchtling“ bei diesen Per­so­nen­gruppen defi­nitiv nicht zu. Asylop­ti­mierung und Asyl­shopping sind keine Fluchtgründe.
„Kli­ma­schutz“ – wie geht das?
 “Wenn man aber will, dass der Kli­ma­wandel gestoppt wird, dass die Erd­er­wärmung gestoppt wird, dass die Kli­ma­krise ein Stopp­schild bekommt, dann wählt man Bündnis 90/Die Grünen.” Ja genau. Die ver­bieten dem Uni­versum ganz es selbst zu sein.“ 
(Thomas Nusz­kowski / 20.09.2017)
Der Begriff „Kli­ma­schutz“ ist – wenn auch unter Lern­muffeln, Begriffs­stut­zigen und Bunt­blödeln sehr populäre infantile Mul­tizweck­waffe – eine kognitive und ideo­lo­gische Miß­geburt. Im Gegensatz zu Natur­schutz, Tier­schutz, Denk­mal­schutz. Die Natur zu schützen ist sinnvoll. Für jeden ethisch den­kenden und füh­lenden Homo sapiens gehört Tier­schutz zu den Grund­festen und Tugenden eines Lebe­wesens, das der Reflektion mächtig ist. Der Denk­mal­schutz bei uns liegt bis­weilen im Argen. Für schnöde Gewinn­ma­xi­mierung plätten Abriß­birnen Objekte von erheb­lichem his­to­ri­schen oder ideellen Wert.
Kli­ma­prägend sind in erster Linie extra­ter­res­trische Para­meter. Unser Zen­tral­ge­stirn ist das A und O unseres Klimas. Weitere wichtige Fak­toren, die das Klima beein­flussen sind der Mond, die Erd­achse, die Ozeane, Atmo­sphäre, Plat­ten­tek­tonik, Kon­ti­nen­tal­drift, vul­ka­no­lo­gische Akti­vi­täten. Ohne Sonne gäbe es weder Leben, noch Pho­to­syn­these noch Regenwälder.
Es ist bezeichnend für den herr­schenden Zeit­geist, daß die Rolle des Men­schen beim Kli­ma­wandel über­zeichnet wird. Nicht zuletzt Folge einer bekla­gens­werten Selbst­über­schätzung,  Anmaßung und Hybris der „Krone der Schöpfung“. Jeder ver­nünftig den­kende Mensch muß Interesse am Umwelt­schutz haben: an sau­berer Luft und sau­beren Gewässern. Der CO2-Ausstoß ist ein häufig ins Feld geführter Feh­de­hand­schuh der Klima-Lobby. Während sie das Auto zum Sün­denbock hoch­sti­li­sieren, lenken Sün­den­bock­frömmler von anderen Dreck­schleudern ab. Je nach Größe belastet ein ein­ziges Kreuz­fahrt­schiff die Umwelt im selben Maße wie 300.000.000 bis 750.000.000 (!) Pkws.

Kreuz­fahrt­schiff am 23.3.2018 in Mon­te­negro. Wel­ten­bummler noby friert derzeit an der Adria © n0by

Während Bonus­meilen-Stars aus der Grünen Ver­bot­s­partei über Fahr­verbote und ein Verbot des Ver­bren­nungs­motors nach­denken, ver­schmutzen sie die Umwelt mit voller Kraft voraus auf Kreuz­fahrt­schiffen, Viel­flügen, poli­tisch kor­rekten mili­tä­ri­schen Ein­sätzen in Regionen fern der Heimat und mit dem Jetset der Säulen- und Salon-Hei­ligen der Willkommenskultur.
Hier liegt auch eine Chance für die AfD. Es wäre ein kapi­taler Fehler, den Umwelt­schutz Luf­ti­kussen wie den Grünen zu über­lassen. Die Ver­stri­ckungen der Grünen in der Kom­fortzone mit der Klima-Lobby sind Argument genug. Allein die Ver­spar­gelung unserer Land­schaften tötet unzählige Tiere, dar­unter z.T. vom Aus­sterben bedrohte Vogel­arten. Hinzu kommt die Min­derung der Lebens­qua­lität zwang­ver­spar­gelter Mitbürger.
Als pro­mi­nente Ver­treter der Will­kom­mens­kultur führen die Öko­pha­risäer alias die Grünen eine nicht nur wider­sprüch­liche, sondern sogar schi­zo­phrene Umwelt­po­litik. Unter völ­liger Aus­blendung des wich­tigsten Para­meters, nämlich der scharf gemachten und tickenden demo­gra­phi­schen Zeit­bombe. Die Bevöl­ke­rungs­ex­plosion in Afrika wird jeg­lichen CO2-Ausstoß in bisher nicht gekanntem Ausmaß auf fatale Weise in den Schatten stellen und deklas­sieren. Merkels Gäste werden in unserem Land zu signi­fi­kanten Ver­än­de­rungen der Land­schaft führen. Flä­chenfraß, Beton­wüsten, Wohn­silos und Nach­ver­dichtung führen nicht zur zum Explo­dieren des CO2-Aus­stosses, sondern auch zu Energie-Eng­pässen, Hoch­schnellen der Bevöl­ke­rungs­dichte, Arten­sterben und zum Aus­verkauf unserer Heimat an Gewinn­ma­xi­mierer, Par­al­lel­ge­sell­schaften und die Expo­nenten des schnellen Profits.
 


Quelle: https://bayernistfrei.com/2018/03/23/zaehneklappern-bei-klimaschuetzern/ resp. conservo.wordpress.com