Politik

Die Scheinheiligkeit der Systemmedien: „Praktikantin, Pornos & Schampus!“ – Sexuelle Belästigungen beim WDR

5. April 2018

Sie beschimpfen jeden anderen, der nicht ihrer Meinung ist, als Verschwörungstheoretiker! Sie werden durch Zwangssteuern (GEZ) von uns finanziert: Die öffentlich-rechtliche LÜCKENPRESSE!
Und nun das: Schwere Sexismus-Vorwürfe gegen die Speerspitze der Lückenpresse: den WDR! Denn der Stern und das Recherchebüro Correctiv berichten dort über Fälle sexueller Belästigung!

Ein Korrespondent des Senders habe einer Praktikantin während einer Dienstreise einen Pornofilm gezeigt und einer anderen Mitarbeiterin in E-Mails sexuelle Avancen gemacht. Ein weiterer Fall betreffe einen bekannten „Tagesschau“-Journalisten.

So heißt es dort in einer Pressemitteilung (Hervorhebung durch den Autor):
Recherchen von stern und Correctiv: WDR-Korrespondent nach Zeigen von Pornofilm wegen sexueller Belästigung ermahnt
Hamburg (ots) – Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat sich einige Monate vor Beginn der #MeToo-Debatte intensiv mit dem Thema sexuelle Belästigung befassen müssen. Entsprechenden Vorwürfen einer Mitarbeiterin und einer früheren Praktikantin ging unter anderem die WDR-Chefredakteurin Fernsehen, Sonia Mikich, nach. Das berichten der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe und das Recherchezentrum Correctiv.

Die Vorwürfe betreffen einen Korrespondenten, der weiter für den WDR tätig ist. 2012 lud er die Praktikantin auf einer Dienstreise in sein Hotelzimmer, reichte Champagner und zeigte ihr auf seinem Laptop einen Pornofilm. Einer anderen Kollegin machte er in einem längeren E-Mail-Wechsel sexuelle Avancen. Der Korrespondent bezeichnete sich dabei als „Alpha-Tier“ und schrieb, er bekomme immer, was er wolle.

Nach Recherchen von stern und Correctiv erhielt der Korrespondent nach der Aufarbeitung des Falles in den ersten Monaten des Jahres 2017 keine Abmahnung. Die Vorwürfe wurden allerdings in seiner Personalakte vermerkt.

Der WDR erklärte auf Anfrage, man habe Fälle sexueller Belästigung „mit dem Maximum an rechtlichen und disziplinarischen Möglichkeiten“ verfolgt. In den vergangenen zehn Jahren sind nach Angaben einer Sprecherin sieben Fälle aktenkundig geworden. Nach Informationen von stern und Correctiv befindet sich darunter ein weiterer bekannter Journalist des Senders, der regelmäßig in „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ zu sehen ist.

Die Praktikantin, die den Fall des Korrespondenten beim WDR gemeldet hatte, zeigte sich stern und Correctiv gegenüber enttäuscht. Die Chefredakteurin Sonia Mikich habe ihr abschließend geschrieben, dass der WDR sexuelle Belästigung nicht toleriere.

„Aber was“, fragt die ehemalige Praktikantin, „war die Konsequenz für diesen Typen, der mich immer noch anschaut im Fernsehen? Ein paar Gespräche und ein Eintrag in seiner Personalakte.“

Originalquelle hier anklicken!

 

Noch einmal:

Ein „WDR-Alpha-Tier-Korrespondent“ belästigt eine Praktikantin sexuell und erhält KEINE Abmahnung vom Lückenpresse-Sender? Lediglich einen Eintrag in die Personalakte und das wird Ihnen dann auch noch als ein „Maximum an rechtlichen und disziplinarischen Möglichkeiten“ verkauft?
 
Ich bin fassungslos!
Und sieben weitere Fälle sind in den letzten 10 Jahren so „aktenkundig“ geworden. Darunter als Täter ein bekannter Tageschau- und Tagesthemen-Moderator, der nach wie vor über die Mattscheibe flimmern soll.
Was ich Ihnen damit sagen will:
Die besserwisserische Lückenpresse, allen voran der WDR, der mahnend seine Finger zum Thema Sexismus und Flüchtlinge und andere Themen erhebt, ist nicht besser als jene, gegen die er angeht!
 

Wie „scheinheilig“ meiner Meinung nach gerade der WDR in dieser Sache ist, zeigt ein Kommentar von Chefredakteurin Sonia Mikich, die doch tatsächlich, trotz dieser Vorwürfe betr. sexueller Belästigungen im eigenen Sender (die länger bekannt waren), diesen Kommentar zur Metoo-Debatte abgab:

Noch Fragen hinsichtlich der „Scheinheiligkeit“ der immer mahnenden Gutmenschen-Lückenpresse?
Ich habe keine mehr!

Quelle: Dieser hervorragende Beitrag wurde erstveröffentlicht auf dem Blog des Autor guidograndt.de

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