Tuber­kulose-Erkrankung in Flücht­lings­schule ver­heim­licht! – Steht „Poli­tical cor­rectness“ über Gesund­heits­schutz der Bevölkerung?

Tuber­kulose an Flücht­lings­schule ver­schwiegen! Aus Angst vor „poli­ti­schen Anfein­dungen!“ Steht politcal cor­rectness jetzt schon über dem Gesund­heits­schutz der Bevöl­kerung? Die hie­sigen Ein­hei­mi­schen müssen längst damit leben, dass sie mit­unter von der Politik tag­täglich mit Fake News gefüttert werden (siehe im Fall Skripal, Syrien, Russland, Migration, Flücht­lings­kri­mi­na­lität usw.)
Und jetzt auch noch das: Sogar erheb­liche Gesund­heits­ge­fahren werden wis­sentlich VERSCHWIEGEN! 
Dabei geht es mit­unter um ihr eigenes Leben und das Ihrer Familie.
Unfassbar!
Jüngstes Bei­spiel:  In der Münchner Lud­wigs­vor­stadt sind an einer Schule mehrere Per­sonen an Tuber­kulose erkrankt!
Im Klartext: Sechs Schüler, vier davon ANSTECKUNGSFÄHIG!
Außerdem sei bei einer Umge­bungs­un­ter­su­chung die Erkrankung einer wei­teren Person fest­ge­stellt worden. Es handelt sich um eine Leh­rerin. Ob bei ihr eine offene TBC vor­liege, werde derzeit „in sta­tio­närer Abson­derung“ geklärt. Bei 30 wei­teren Per­sonen liegt demnach ein posi­tiver soge­nannter Quan­ti­feron-Test (QTF) vor, dar­unter sind aller­dings auch bereits bekannte Alt­fälle. Beim QFT handelt es sich um einen modernen Test, anders als die früher üblichen Hauttests.

Und weiter:
Die Regierung von Ober­bayern erklärte, es seien umfang­reiche Umge­bungs­un­ter­su­chungen erfolgt und Proben genommen worden. Eine erste Umge­bungs­un­ter­su­chung sei bei 114 Per­sonen bereits im Januar durch­ge­führt worden. Nach Aussage der Geschäfts­führung der Schule war ein erster Ver­dachtsfall schon im Januar auf­ge­treten. Die Behörden wurden am 22. Januar informiert.
Aber das ist längst noch nicht alles:
Als Reaktion auf die Erkrankung einer Leh­rerin der Schule am 10. April laufen derzeit weitere Umge­bungs­un­ter­su­chungen. Hierbei werden rund 300 Per­sonen getestet, ein­schließlich von Zweit­un­ter­su­chungen bereits früher getes­teter Per­sonen. Die Ergeb­nisse sollen vor­aus­sichtlich bis zum 27. April vor­liegen. Für 140 dieser 300 Per­sonen liegen aber bereits jetzt detail­lierte Ergeb­nisse vor.
Natürlich wird das alles ver­harmlost. So heißt es, dass für Anwohner keine Gefahr bestehe, die Schule soll nicht geschlossen werden.
Nach Recherchen der Welt handelt es sich bei der TBC-Schule um die „Schlau-Schule“. Dies ist eine aner­kannte Ergän­zungs­schule, die als private Ein­richtung Flücht­lingen staat­liche Schul­ab­schlüsse ermög­licht, um ihnen den Weg in den Arbeits­markt zu ebnen.
Die „Schlau-Schule“ beher­bergt 20 Klassen mit rund 320 jungen Flücht­lingen. Zu den Träger, För­derern und Spon­soren gehören u.a. die Lan­des­haupt­stadt München, Aktion Mensch, der Verein Trä­ger­kreis Junge Flücht­linge sowie weitere Stif­tungen und private Geldgeber.
Die Welt berichtet weiter:
Zunächst unklar blieb, wann genau und durch wen die ersten Ver­dachts­fälle den Gesund­heits­be­hörden gemeldet wurden. Auf Nach­frage gab die Schule an, dass sie „seit dem erst­ma­ligen Ver­dachtsfall von Tuber­kulose in unserer Schule Anfang Januar im engsten und regel­mä­ßigen Aus­tausch“ mit den städ­ti­schen Koope­ra­ti­ons­partnern im Referat für Bildung und Sport sowie dem Referat für Gesundheit und Umwelt stehe.
Und jetzt kommt der Hammer:
Bisher war der TBC-Aus­bruch nicht öffentlich bekannt geworden.
Aus dem wei­teren Umfeld der Schule war die Sorge zu hören, dass das Auf­treten der Krankheit zu poli­ti­schen Anfein­dungen von rechts gegenüber dem Schul­projekt für Flücht­linge führen könnte.
Ori­gi­nal­quelle hier anklicken!
Wie bitte?
Aus Angst davor, dass es zu „poli­ti­schen Anfein­dungen“ kommt, wurde die Meldung, dass in der Schule TBC aus­ge­brochen ist, mona­telang der Öffent­lichkeit vorenthalten!
Dabei sind einige Infi­zierte bereits in sta­tio­närer Behandlung, dut­zende andere erkrankt!
Das darf doch nicht wahr sein! Steht poli­tical cor­rectness jetzt auch noch über dem Gesund­heits­schutz der Bevölkerung?
Muss extra daran erinnert werden, dass Tuber­kulose eine mel­de­pflichtige Erkrankung ist?
Dass diese Infek­ti­ons­krankheit zum Tode führen kann?
Dass Infi­zierte durch Husten, Niesen, Sprechen und Singen das Bak­terium wei­ter­ver­breiten können?
Das Robert-Koch-Institut hat 2017 ins­gesamt 5486 Tuber­kulose-Fälle verzeichnet.
Zuletzt erhielt die Krankheit für deutsche Gesund­heits­be­hörden durch die Ein­reise von Flücht­lingen wieder eine größere Bedeutung, in einigen Regionen nahm die Zahl erkrankter Flücht­linge bereits 2016 zu.
Zu Infek­ti­ons­krank­heiten in Zusam­menhang mit der Ein­wan­derung von Migranten schrieb ich bereits im Sep­tember 2017:

SCHO­CKIE­RENDE WAHRHEIT VOR DER BUNDESTAGSWAHL!

Robert Koch Institut: Über 30 Prozent der Hepa­titis-Infek­tionen hier­zu­lande stammen von Flücht­lingen (über­wiegend männlich, 24 Jahre) aus Afrika, Syrien & Afghanistan!

Immer wieder wurde es abge­stritten, gleich gar vor der Bun­des­tagswahl: Aber mit den Flücht­lingen kommen auch ver­mehrt gefähr­liche Infek­ti­ons­krank­heiten zu uns. Wie bei­spiels­weise Virus­he­pa­titis B und D, Tuber­kulose, Keuch­husten, Masern etc.
So schreibt bei­spiels­weise die renom­mierte Neue Zürcher Zeitung am 15.09. 2017:
Das Robert-Koch-Institut wie­derum weist auf eine dras­tische Zunahme gefähr­licher Infek­ti­ons­krank­heiten wie Tuber­kulose oder Aids hin, die mit den Flücht­lingen ins Land gekommen sind.
Quelle
Bereits im März 2017 wurde dahin­gehend etwa über Tuber­kulose berichtet:
In Deutschland erkrankten 2016 nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) 5915 Men­schen an Tuber­kulose. Die Fall­zahlen sind zwar nur etwas höher als die regis­trierten Fälle in 2015 (5865), aber im Ver­gleich zu den Jahren davor sind die jüngsten Zahlen deutlich höher:
  • 2014: 4488 Fälle
  • 2013: 4318 Fälle
  • 2012: 4220 Fälle

Damit hat sich der über lange Jahre rück­läufige Tuber­ku­lo­se­trend umge­kehrt. 2015 starben 105 Men­schen in Deutschland nach einer TBC-Infektion, dar­unter ein Kleinkind.
Die Erklärung für den Anstieg wurde auch gleich mitgeliefert:
„Die Rate in Metro­polen ist defi­nitiv höher als im Rest des Landes“, bestätigt die RKI-Infek­ti­ons­for­scherin Lena Fiebig. Das liege daran, dass die Bevöl­kerung anders zusam­men­ge­setzt sei. „Tuber­kulose hat immer eine soziale Dimension“, berichtet sie. Men­schen ohne festen Wohnsitz und aus pre­kären Lebens­ver­hält­nissen hätten ein erhöhtes Risiko, zu erkranken.
Auch Alkohol- und Dro­gen­miss­brauch sowie eine dichte Besiedlung könne eine Rolle spielen. All das macht Tuber­ku­lo­se­bak­terien die Ver­breitung in Städten leichter. Dazu kommt die Migration. „Es gibt einen Zusam­menhang mit der aktu­ellen Zuwan­derung“, sagte Fiebig. „Migration ist aber nicht die Ursache von Tuber­kulose, das Bak­terium ist es“, ergänzte sie.
Quelle
Ankom­mende Flüchtlinge müssen sich einer ärztlichen Unter­su­chung unter­ziehen. Tau­sende Helfer in ganz Deutschland sind daher im Einsatz, um für ihre Gesundheit zu sorgen: Ehren­amt­liche, Honorarärzte oder Helfer der Wohlfahrtsverbände. Natürlich kommen nicht nur die Gesunden. Ganz im Gegenteil. Viele bringen bereits Vor­er­kran­kungen aus ihren Heimatländern mit, ziehen sich diese bei der wochen­langen Flucht zu oder erleiden welche in den völlig überfüllten Flüchtlingseinrichtungen. Vor allem in den feuchten und kalten Zelten.

So stellen sich besorgte Bürger die Frage, wie gesund die Flüchtlinge denn überhaupt sind. Es ist nicht einfach, dazu Infor­ma­tionen und Fakten zu finden. Die Bun­des­zen­trale für poli­tische Bildung (bpb) hat jedoch 2009 ein Dossier zum Gesund­heits­zu­stand von Zuwanderern/Migranten veröffentlicht, mit dem Titel: Wie gesund sind Migranten? Erkennt­nisse und Zusammenhänge am Bei­spiel der Zuwan­derer in Deutschland. Die bpb gehört als nach­ge­ordnete Behörde zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums.
Nach­folgend die Zusam­men­fassung der Erkennt­nisse dieses Dossiers:
• Migranten weisen eine erhöhte Häufigkeit bei Infek­ti­ons­krank­heiten auf. Zum Zeit­punkt ihrer Zuwan­derung spiegeln übertragbare Erkran­kungen die Situation in den Herkunftsländern wider.
• Zuwan­derer aus vor­nehmlich afri­ka­ni­schen Ländern südlich der Sahara weisen eine höhere Aids/HIV-Prävalenz aus als die deutsche Bevölkerung.
• Ausländische Staatsangehörige haben eine fünf Mal höhere Anzahl von Neu­erkran­kungen an Tuber­kulose als Deutsche. Die Fälle treten auch in deutlich jüngerem Alter auf. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass sie die Erkrankung aus ihren Herkunftsländern mitbringen.
• Migran­ten­kinder sind weniger gegen Diph­terie und Tetanus geimpft. Auch die Früherkennungsuntersuchungen sind niedriger.
• Ein größerer Anteil ausländischer Männer raucht mehr als deutsche Männer.
• Für ein­zelne Krebs­arten wie Magen­krebs sind die Risiken unter den Migranten teil­weise erhöht. Dies erklärt sich aus ungünstigeren hygie­ni­schen Bedin­gungen in der Kindheit; sie fördern die Übertragung des »Magen­keims« Heli­co­bacter pylori, der im späteren Leben Magen­krebs her­vor­rufen kann. Bei Brust­krebs dagegen haben türkische Frauen und Aus­sied­le­rinnen eine nied­rigere Inzidenz und Sterb­lichkeit als deutsche Frauen.
• Eine Reihe psy­chi­scher Erkrankungen/Störungen können in Ver­bindung mit Migration auf­treten. Dazu zählen Depres­sionen, psy­cho­so­ma­tische Beschwerden, Soma­ti­sierung und post­trau­ma­tische Belastung.
So weit also die Erkennt­nisse der Bun­des­zen­trale für poli­tische Bildung. Bei Notfällen werden ankom­mende Flüchtlinge selbstverständlich in Krankenhäuser gebracht. Ebenso natürlich, wenn sie Kinder bekommen, wie bei­spiels­weise die schwangere Syrerin Selda, die mit ihrem Mann und ihrem Sohn aus ihrem Hei­matland geflohen ist, über die Türkei, Grie­chenland, Maze­donien und Ungarn. Dort wurde sie nur notdürftig ver­sorgt. Ange­kommen in München kommt ihr Baby erst in einen Inku­bator, dann ins Kin­der­kran­kenhaus. Unter­ge­bracht wird die Familie in einem extra ein­ge­rich­teten Zimmer. Das bringt Kosten mit sich und bindet Fach­per­sonal. Rein rech­ne­risch jedoch fehlen 6.000 Ärzte sowie 10.000 neue Klinikbetten.
• Unter den männlichen Aus­siedlern ist die Lun­gen­krebssterb­lichkeit bereits höher als die der deut­schen Allgemeinbevölkerung.
Schutzbedürftigen und trau­ma­ti­sierten Flüchtlingen wird nach dem Asyl- Beschleu­ni­gungs­gesetz eine ver­bes­serte ambu­lante psy­cho­the­ra­peu­tische und psych­ia­trische Behandlung gewährt. Außerdem sieht es einen bun­des­ein­heit­lichen Standard für den Anspruch auf Schutz­imp­fungen vor sowie die Möglichkeit, auch Ärzte und Psy­cho­the­ra­peuten ohne Kas­sen­zu­lassung zur Behandlung von Asyl­be­werbern zu ermächtigen.
Nach dem Infek­ti­ons­schutz­gesetz sollen die Schutz­su­chenden unter­sucht, sprich geröntgt werden, um bei­spiels­weise fest­zu­stellen, ob sie eine offene Lungen-Tuber­kulose haben. Nor­ma­ler­weise sollten diese Unter­su­chungen zügig von­statten gehen. Doch die Realität sieht anders aus. Wie etwa in der zen­tralen Erst­auf­nah­me­ein­richtung in Gießen, in der im Herbst 2015 die War­tezeit auf­grund des Ansturms schon mal zwei oder drei Monate dauern kann. Natürlich geht da die Angst um – vor exo­ti­schen Infek­ti­ons­krank­heiten oder einer Grippe in den überbelegten Ein­rich­tungen. Hausarzt Werner Fleck, der sich in Gießen um minderjährige Flüchtlinge kümmert, befürchtet, dass sich im Winter in den Unterkünften eine Grip­pe­welle rasch aus­breitet. Sie würde in der Folge das »gesamte Gesund­heits­system« belasten. Der Stern spricht zudem von Masern, die sich wegen feh­lender Imp­fungen aus­breiten könnten.
Tatsächlich hat das Ber­liner Robert-Koch-Institut eine lange Liste möglicher sel­tener Infek­ti­ons­er­kran­kungen her­aus­ge­geben, glaubt jedoch nicht, dass Flüchtlinge solche mas­senhaft ein­schleppen. Detlev Ganten, der Präsident des Gesund­heits­gipfels 2015 in Berlin, meint hierzu: »Die Krank­heiten, mit denen wir rechnen müssen, sind nicht neu (…) Neue Gefahren werden dadurch für die deutsche Bevölkerung nicht her­vor­ge­rufen. Tuber­kulose ist bei uns weit­gehend verdrängt und Polio­mye­litis, also Kinderlähmung, durch Imp­fungen besiegt. Jetzt kommen diese alten Krank­heiten wieder zu uns, aber wir haben vor­be­reitete Ärzte und The­rapien.« Auch wenn er gleich darauf ein­ge­steht: »Wir haben zu wenig Ärzte in den Gesundheitsämtern, die impfen oder Tuber­ku­lo­se­un­ter­su­chungen machen könnten.« Selbst bei den Impf­stoffen für Hepa­titis A, Kinderlähmung, Masern, Mumps und Röteln gab es schon in den ver­gan­genen Jahren immer wieder Engpässe. 
Tatsächlich erkrankten bei­spiels­weise im Herbst 2015 in der Erst­auf­nahme in Gießen mehrere Dutzend Bewohner an Tuber­kulose. In fünfzig Prozent der Fällen han­delte es sich sogar um eine offene Tuber­kulose. Höchst anste­ckend also. Niemand weiß, wie viel sich infi­zierten, denn die Krankheit bricht oft erst nach Monaten oder gar Jahren aus. »Zu lange, so scheint es, haben die Behörden nicht Alarm geschlagen, viel­leicht auch, um keine Ängste zu schüren (Stern)«. Genauso ist es. Als 2014 in einigen Ber­liner Notunterkünften die Masern aus­brechen, stecken sich 1.359 Men­schen an. Ein eineinhalbjähriger Junge stirbt daran. Es dauert bis zum August 2015, bis der Masern­aus­bruch offi­ziell besiegt ist.
Ende November 2015 sorgt eine Zahnärztin in Erfurt für Auf­regung, die vom Gesetz­geber ver­pflichtet wurde, auch Asyl­su­chende zu behandeln. Sie hängt ein Schreiben aus, in dem es heißt, dass laut Robert-Koch-Institut und dem Thüringer Lan­desamt für Ver­brau­cher­schutz bei Flüchtlingen unter anderem fol­gende übertragbare Krank­heiten dia­gnos­ti­ziert wurden: »Läuse, Krätze, Lungen-Tuber­kulose, Las­sa­fieber, Krim-Kongo-Fieber, bak­te­rielle Menin­gitis, Masern, Typhus, EHEC.« Nach Abschluss des Not­dienstes würden jeweils »geeignete Des­in­fek­ti­ons­maß­nahmen« durchgeführt. Nach der hef­tigen Kritik, die der Ärztin entgegenschlägt, meint sie, nichts gegen Ausländer zu haben, und distan­ziert sich von jedem Vorwurf des Ras­sismus oder einer ras­sis­ti­schen Dar­stellung. Den Aushang habe sie wieder ent­fernt. Die Landeszahnärztekammer hin­gegen erklärt, dass das Schreiben geeignet sei, Asyl­su­chende »pau­schal zu kri­mi­na­li­sieren und zu dif­fa­mieren, Pati­enten und Anwohner auf­zu­hetzen«. Sie behält sich vor, Straf­an­zeige gegen die Ärztin zu erstatten. 
In einer Land­tagsrede im Sep­tember 2015 sagt der saarländische Innen­mi­nister Klaus Bouillon: »Wenn Sie auf den Tele­fon­schalt­kon­fe­renzen hören, was los ist an Krank­heiten. Viele dieser Hun­dert­tau­sende, die bei uns sind, sind nie unter­sucht worden.«
Mein Bruder Michael Grandt schrieb dazu auf seinem Blog:
Keuch­husten, Masern, Tuber­kulose: Nicht erst durch den Zuzug von über einer Million »Schutz­su­chenden« bereiten sich Krank­heiten in unserem Land aus, die eigentlich der Ver­gan­genheit ange­hören sollten.
Doch darüber zu reden, geschweige denn zu schreiben, scheint heut­zutage wie­derum ein Tabu zu sein. Grund genug, mich des Themas anzunehmen.
Das, was für 2016 galt, gilt heute noch viel mehr:
Die unver­dächtige FAZ schrieb: »Tuber­kulose, Band­würmer, gefährlich ver­drehter Darm, Haut­leiden – Flücht­linge bringen oft aus ihrer Heimat im Gastland wenig ver­breitete Krank­heiten mit.«
Und weiter: »Die Flücht­lings­krise stellt die Medizin vor Her­aus­for­de­rungen, für die sie sich erst noch rüsten muss (…)Viele der Erkran­kungen, die man bei Flücht­lingen dia­gnos­ti­ziert, betreffen den Magen-Darm-Trakt und die Leber. Dazu zählt etwa die Tuber­kulose des Darmes und des Bauch­fells (…) Bei der Hälfte der Krank­heiten von Migranten handelt es sich um Infek­tionen, nicht selten mit in Deutschland kaum ver­brei­teten Parasiten (…) «
Aber auch »Skabies», eine durch die Krätz­milbe ver­ur­sachte, aber nur wenig infek­tiöse Haut­er­krankung ist zwi­schen­zeitlich weit verbreitet.
Die WELT schrieb: »Aus Syrien stam­mende Flücht­linge haben nicht häu­figer HIV als Deutsche, aber Hepa­titis B. Und sie bringen Krank­heiten mit, die Ärzte hier­zu­lande längst ver­gessen hatten – wie das Läuserückfallfieber.«
Und weiter: »Unter­schätzt werde etwa das Läu­se­rück­fall­fieber (…) Es wird von Klei­der­läusen über­tragen. Gerade Men­schen aus Ost­afrika, die mona­telang auf der Flucht sind und ihre Kleidung nicht wechseln können, seien davon betroffen. (…) Es hat eine Ster­berate von bis zu 40 Prozent, wenn man es nicht erkennt und nicht mit Anti­biotika behandelt (…) Pro­bleme gebe es in den Unter­künften zudem mit Kin­der­krank­heiten wie Mumps, Masern und Windpocken.«
Focus schrieb: »Tuber­kulose-Erkran­kungen haben in den letzten Jahren in Deutschland zuge­nommen. Viele Asyl­su­chende kommen aus Ländern mit einem erhöhten Tuber­kulose-Risiko. Fakt ist: Manche Flücht­linge kommen krank nach Deutschland. In ihren Hei­mat­ländern mangelt es am nötigen Impf­schutz, die Flucht schwächt ihr Immun­system zudem und macht sie anfällig für Krank­heiten. So werden Typhus, die Krätze oder Tuber­kulose auch hier­zu­lande wieder zum Thema.«
Und weiter:  »Doch wird tat­sächlich jeder Flüchtling unter­sucht? (…) Die Medien melden, dass die Bun­des­po­lizei 2015 circa 1,1 Mil­lionen Flücht­linge regis­triert hat. Rund 700.000 bis 800.000 Asyl­an­träge wurden gestellt. 300.000 Flücht­linge sind aber ver­schwunden“, erklärt er. „Sind die unter­sucht worden? Kommen sie aus den Hochrisikoländern?«
Carsten Boos, Facharzt für Ortho­pädie und Chir­urgie, sagte im Focus: » Die Tuber­kulose-Erkran­kungen hier­zu­lande nehmen infolge der Migration zu (…)«
Das Robert-Koch-Institut (RKI) wider­spricht dieser Auf­fassung. Doch wenn so viele Flücht­linge »ver­schwunden« sind und waren, dürften dessen Zahlen – meiner Ansicht nach – nur Maku­latur sein und zur Beru­higung dienen.
Ori­gi­nal­ar­tikel mit Quellen HIER!

Bereits Anfang August 2017 ver­öf­fent­licht das Robert Koch Institut zum Thema Virus­he­pa­titis (Her­vor­he­bungen durch mich):

Hepa­titis B ist eine der häufigsten Infek­ti­ons­krank­heiten. Weltweit leben nach Angaben der WHO 257 Mil­lionen Men­schen mit einer chro­ni­schen Hepa­titis B (Prävalenz 3,5%). Die WHO geht davon aus, dass etwa 65 Mil­lionen Frauen chro­nisch mit HBV infi­ziert sind und damit das Risiko für eine Mutter-Kind‑Übertragung besteht.Chro­nische HBV-Infek­tionen sind für 30 % aller Fälle von Leber­zir­rhose und 53% aller Fälle von hepatozellulärem Kar­zinom ver­ant­wortlich. Trotz einer wirk­samen Schutz­impfung sterben pro Jahr etwa 887.000 Men­schen weltweit an den Folgen einer Hepatitis-B-Infektion.
Die Prävalenz an Hepa­titis B ist in der West-Pazifik-Region und in Afrika mit etwa 6% weltweit am höchsten. In der Mit­tel­meer­region, Südostasien und der Europäischen Region geht die WHO von einer Prävalenz von 3,3 %, 2,0 % und 1,6% aus. Demgegenüber sind weniger als 1% der Bevölkerung in Amerika infi­ziert. Die Trans­mission folgt zwei epi­de­mio­lo­gi­schen Mustern: Während die Übertragung in Niedrigprävalenzgebieten wie West­europa überwiegend über Risi­ko­ver­halten wie Sexu­al­verkehr und intravenösen Dro­gen­ge­brauch erfolgt, wird das HBV in Hochprävalenzgebieten wie Sub­sahara-Afrika häufig peri­natal übertragen.
WHO-Schätzungen zufolge sind in der Europäischen Region etwa 15 Mil­lionen Men­schen mit dem HBV infi­ziert. Laut dem European Centre for Disease Pre­vention and Control (ECDC) leben etwa 4,7 Mil­lionen Men­schen mit chro­ni­scher Hepa­titis B in den Ländern der Europäischen Union und des Europäischen Wirt­schafts­raums (EU/EWR). Aller­dings exis­tieren auch in Europa ausgeprägte Unter­schiede in der regio­nalen Ver­breitung. Die Prävalenz der chro­ni­schen HBV-Infektion (HBs-Antigen nach­weisbar) in der Allgemeinbevölkerung variiert von 0,1% in Irland bis zu über 4 % in Rumänien, und ist somit höher in den östlichen und südlichen Ländern als in den nördlichen und west­lichen Ländern.
Und weiter: 

Asyl­su­chende Personen:
Auf­grund des 2015 erfolgten Flüchtlingszustroms nach Deutschland wurden Anpas­sungen in der Mel­de­software vor­ge­nommen. Seit Sep­tember 2015 können zusätzliche Angaben bei Asyl­su­chenden mit der Meldung an das RKI übermittelt werden, so dass seitdem eine grobe Abschätzung des Anteils der Asyl­su­chenden an allen übermittelten Mel­dungen erfolgen kann. Neben der Erfassung, ob es sich bei dem übermittelten Fall um eine asyl­su­chende Person handelt, werden Angaben zum Geburtsland, Ein­rei­se­datum nach Deutschland und Art der Unter­bringung erhoben. Im Jahr 2015 wurden bereits 19% der übermittelten Fälle (370/1.982) als asyl­su­chende Person übermittelt, 2016 waren 31 % aller Fälle (918/3.006) als asyl­su­chend gekennzeichnet.

Der Alters­median der übermittelten Fälle, welche als asyl­su­chend übermittelt wurden, war 25 Jahre. 80 % der Fälle waren männlich. Der Alters­median der männlichen Fälle (24 Jahre) lag unter dem der weib­lichen Fälle (28 Jahre).
54 % der Fälle mit Angaben bei Asyl­su­chenden kamen aus Afrika, hiervon waren die meisten Fälle aus Äthiopien, Nigeria, Senegal und Sierra Leone. 41% kamen aus Asien, hier vor­wiegend aus Afgha­nistan und Syrien. Aus Europa kamen nur wenige Fälle, die Hälfte davon aus der Rus­si­schen Föderation.
89% der HBV-Infek­tionen mit Angaben bei Asyl­su­chenden wurden als labor­dia­gnos­tisch bestätigt bei unbe­kanntem kli­ni­schem Bild übermittelt. Ohne die Anpassung der Fall­de­fi­nition wären diese Fälle nach Refe­renz­de­fi­nition nicht gezählt worden.
Der Anteil der übermittelten HBV-Infek­tionen mit Angaben bei Asyl­su­chenden variiert zwi­schen den Bundesländern. Länder mit einem hohen Anteil an übermittelten HBV-Infek­tionen bei Asyl­su­chenden sind häufig auch Länder mit einer hohen Inzidenz/100.000 Ein­wohner (wie bei­spiels­weise Hamburg, Bayern und Sachsen). Diese Länder haben nach einer Studie von 2017 auch ein obli­ga­to­ri­sches Screening auf Hepa­titis B in der Erst­un­ter­su­chung von Flüchtlingen durchgeführt, wobei nicht für alle Länder Ver­ord­nungen vor­lagen. Es gibt aller­dings auch Bundesländer (wie bei­spiels­weise Meck­lenburg-Vor­pommern) mit einem hohen Anteil an Asyl­su­chenden bei den übermittelten HBV-Infek­tionen, welche keine bekannte Ver­ordnung zum obli­ga­to­ri­schen Testen auf Hepa­titis B im Rahmen der Erst­un­ter­su­chung haben. Andere Bundesländer (wie bei­spiels­weise Hessen) haben einen deut­lichen Anstieg der Fallzahlen/100.000 Ein­wohner seit 2015. Dieser Anstieg ist nach den Mel­de­daten nicht auf ein ver­mehrtes Testen von Asyl­su­chenden zurückzuführen.
Impf­status: Bei 1.366 (45,4%) der 3.006 übermittelten Hepatitis-B-Fälle lagen Angaben zum Impf­status vor. Inwieweit diese Angaben mit Hilfe von Impf­aus­weisen oder anderen Impf­do­ku­men­ta­tionen erhoben worden sind, ist unbe­kannt. Von diesen 1.366 Fällen wurden 1.297 (95%) als nicht geimpft übermittelt. In 69 Fällen wurde eine Hepa­titis-B-Infektion trotz Impfung angegeben.
Da aus­rei­chende Angaben zur Anzahl der Impf­stoff­dosen sowie zu Datum und Art der letzten Impfung jedoch nur für 43 Fälle vor­lagen, können nur diese bewertet werden. Bei 17 dieser Infek­tionen waren lediglich eine oder zwei Impf­stoff­dosen ver­ab­reicht worden, sodass ange­nommen werden muss, dass keine vollständige Grund­im­mu­nisie- rung erfolgt war. 26 Erkrankte hatten eine vollständige und dem Impf­schema ent­spre­chende Immu­ni­sierung mit min­destens drei Impf­stoff­dosen erhalten. Von diesen infi­zierten sich 23 Fälle mit HBV zwi­schen zwei Monaten und bis zu 15 Jahren nach der letzten Impfung. Bei drei Fällen lagen mehr als 15 Jahre zwi­schen der letzten Impfung und der Infektion. In den 26 Fällen sprechen die vor­lie­genden Infor­ma­tionen für einen möglichen Impf­durch­bruch, wobei für einen dieser Fälle nach ana­mnes­ti­schen Angaben wahr­scheinlich eine Hepa­titis-B-Infektion bereits vor der Impfung vorlag.
Datenqualität: Fälle von akuter Hepa­titis B, bei denen Kri­terien des kli­ni­schen Bildes nicht erfüllt oder nicht ermit­telbar waren, wurden durch die bis ein­schließlich 2014 gel­tende Refe­renz­de­fi­nition, welche die Kri­terien des kli­ni­schen Bildes zusätzlich zu einem labor­dia­gnos­ti­schen Nachweis for­derte, nicht in die Aus­wertung ein­be­zogen. Dies gilt auch teil­weise für 2015 und 2016, da nicht in allen Gesundheitsämtern die neue Fall­de­fi­nition imple­men­tiert ist, sodass auch im Jahr 2016 eine erheb­liche Anzahl der Fälle nach der alten Fall­de­fi­nition erfasst und übermittelt wurde. Aller­dings ist der Anteil der nach alter Fall­de­fi­nition übermittelten Fälle im Ver­gleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen.
Quelle
 

Dieser her­vor­ra­gende Bericht von Guido Grandt wurde erst­ver­öf­fent­licht auf dem Blog des Autors guido-grandt.de