Heiko Schrang: Merkels Sturz noch in diesem Sommer (Video)

Der neueste Spiegel zeigt auf seiner Titel­seite die Mer­kel­raute, durch welche die letzten Körner einer Sanduhr rinnen. Der Titel lau­tetet: „Endzeit“. Medial wird derzeit auf allen Ebenen die Ablösung von Angela Merkel vor­be­reitet. Die Mas­sen­medien, die bisher geschlossen hinter der Kanz­lerin standen, fangen nun auf einmal an, Merkels Ende ein­zu­läuten. Die Frage sei erlaubt, warum gerade jetzt, was ist jetzt anders als in den letzten zwölf Monaten?
Mehr in der neuen Sendung SchrangTV:
In diesem zeit­lichen Zusam­menhang ist erwäh­nenswert, dass die Bil­der­ber­ger­kon­ferenz vor zwei Wochen tagte. Kaum einer erinnert sich noch daran. Dort trafen sich, wie jedes Jahr, die wahren Strip­pen­zieher, um den Polit­ma­rio­netten ihr Drehbuch zu über­reichen. Da dort die füh­renden Medi­en­ver­treter eben­falls anwesend sind, wurde sicherlich auch in diesem Jahr der Fahrplan abge­sprochen, welche Poli­tiker medial gefördert und welche in Ungnade fallen. (Mehr zu diesem Thema im neuen Best­seller „Im Zeichen der Wahrheit“.)
https://www.youtube.com/watch?v=K15feowtdj4&feature=youtu.be

  • 1982 besuchte Helmut Kohl die Bil­der­berger-Ver­an­staltung. Erstaun­li­cher­weise war eben­falls ein füh­rendes Mit­glied der dama­ligen Koalition (SPD/FDP), Otto Graf Lambs­dorff (FDP) anwesend. Die FDP war 1982 mit­ver­ant­wortlich für das vor­zeitige Scheitern der Regierung Schmidt. Nutz­nießer dieses Schei­terns war der Bil­der­berger-Teil­nehmer Helmut Kohl, denn er wurde 1983 mit Hilfe der FDP zum Bun­des­kanzler gewählt.
  • Gerhard Schröder und die CDU-Vor­sit­zende Angela Merkel besuchten beide 2005 das Bil­der­berger-Treffen in Rottach-Egern. Nur zwei Wochen später kam es zu der über­ra­schenden Ankün­digung, im Herbst 2005 Neu­wahlen zum deut­schen Bun­destag abzu­halten. Das Ergebnis daraus war, dass Gerhard Schröder das Kanz­leramt an Angela Merkel wei­tergab und die SPD in der Großen Koalition weiterregierte.

Als mög­liche Kan­di­daten nach Merkels Abgang werden immer wieder Jens Spahn und Ursula von der Leyen genannt. Beide waren, wie auch nicht anders zu erwarten, Teil­nehmer bei den Bilderbergertreffen.
Hin­ter­grund dafür, dass Merkel abdanken muss, ist, dass die Fäden der Mario­nette aus­ge­leiert sind und es jetzt an der Zeit ist, einen neuen Poli­tiker auf die Bühne zu bringen. Ihr ist es nicht gelungen, der Bevöl­kerung die „Will­kom­mens­kultur“ und die damit ver­bundene Flücht­lings­krise als posi­tives Erlebnis zu ver­kaufen. Dadurch sind immer mehr Men­schen aus ihrem Dorn­rös­chen­schlaf erwacht und fingen an, sich mit der Situation in Deutschland aus­ein­an­der­zu­setzen. Das erkennt man daran, dass mitt­ler­weile die Par­la­mente von einer Peti­ti­onsflut über­schwemmt werden und die Men­schen sich von den Mas­sen­medien abge­wendet haben.
Wie von Zau­berhand berichten jetzt aber die Mas­sen­medien auf einmal über Themen, die bisher als „rechts“ oder „ver­schwö­rungs­theo­re­tisch“ galten. Damit sollen die Schäfchen wieder ein­ge­fangen und auf Kurs gebracht werden. Das mag bei manchen gelingen, wer aber einmal richtig erwacht ist, bei dem wird die neue Mani­pu­la­ti­ons­masche nicht mehr greifen. Letzt­endlich soll die Politik einen neuen Anstrich bekommen, die Ziele hinter der Fassade bleiben aber die gleichen.
Seid wachsam und lasst euch nichts mehr vor-Gauck-eln.
Erkennen – erwachen – verändern
Euer Heiko Schrang