Der Tatort: Chemnitzer haben für den von Flüchtlingen bestialisch Ermordeten Blumen und Kerzen niedergelegt. Foto: Screenshot Youtube
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Chemnitz: Haftbefehl gegen syrische & irakische Flüchtlinge – Merkel dreht Mord in „Hetzjagd auf Ausländer“ um

27. August 2018

25 Mal haben die Täter in Chemnitz auf ihr deutsches Opfer eingestochen, bis es tot war. Jetzt ist offiziell, wer die mutmaßlichen Mörder sind: Ein 23-jähriger Syrer und ein 22-jähriger Iraker. Gegen die beiden „Flüchtlinge“ hat die Staatsanwaltschaft soeben Haftbefehl beantragt. Neben dem Toten, der nur 35 Jahre alt wurde, verletzten die Migranten zwei weitere Deutsche schwer.

Im Amtsdeutsch lässt die Staatsanwaltschaft verlauten: Den beiden Männern werde vorgeworfen, in der Nacht zum Sonntag „ohne rechtfertigenden Grund“ mehrfach auf einen 35 Jahre alten Deutschen mit einem Messer eingestochen zu haben. Im Klartext: Der Mord geschah grundlos.

Die Ermittlungen zum Tatmotiv und Ablauf der Tat dauerten allerdings an, teilte die Behörde mit. Beide Migranten waren am Sonntag vorläufig festgenommen worden und sollen noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet endgültig, ob die Tatverdächtigen in Untersuchungshaft genommen werden.

Trotz dieser bestialischen Tat arbeiten sich Medien und Politik weiter an den 1000 Demonstranten ab, die gestern spontan gegen den Mord demonstrierten. Bundeskanzlerin Angela Merkel drehte das Massaker in einer von Regierungssprecher Seibert verkündeten Erklärung sogar als „Hetzjagd auf Ausländer“ um. (WS)

Ein Deutscher tot, zwei weitere schwer verletzt – aber die Bundeskanzlerin lässt über ihren Regierungssprecher ausrichten: „Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft, oder den Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin.“ Damit erreicht die Umkehrung der Ereignisse den nächsten vorläufigen Höhepunkt.

Die Wahrheit ist: Laut offizieller Mitteilung der Polizei wurde keinem Ausländer auch nur ein Härchen gekrümmt, als sich gestern rund tausend aufgebrachte Chemnitzer spontan in die Innenstadt begaben, um gegen das Massaker an den drei Deutschen zu protestieren.

Wenn es etwas zu verurteilen gegeben hätte, dann den Mord und den zweifachen versuchten Mord an den Stadtfest-Besuchern. Aber das war Merkel keine Silbe wert – lieber schlägt sie auf die empörten Demonstranten, meist Fußballfans, ein, die ein Zeichen setzen wollten. Die Menschen hatten bei ihrer Spontan-Demo gerufen: „Das ist unsere Stadt“ und „Wir sind das Volk“.

Stattdessen das: Es dürfe keine „Selbstjustiz“ geben, sagte der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter. Was in Chemnitz vorgefallen sei, habe „in unserem Rechtsstaat keinen Platz“.

Bereits gestern Abend hatte Angela Merkel im ARD-Sommerinterview betont, sie sei die „Kanzlerin der Migranten“ (Jouwatch berichtet hier).

Zur Chemnitzer Bluttat selbst sagte Seibert lediglich, diese sei „schrecklich“ und werde „mit allem Einsatz aufgeklärt“. Der Regierungssprecher: „So und nicht anders geht man in einem Rechtsstaat mit Straftaten um.“ Das gilt offenbar nicht bei ausländerfeindlichen Straftaten: Dann sind Menschenketten und sogar gewalttätige Demonstranten ein Zeichen von „Zivilcourage“. (WS)

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Erstveröffentlichtung der Beiträge auf JouWatch.com