Deutsche Jour­na­lis­ten­schule (DJS) warnt in Seminar vor Islamkritikern

Von MICHAEL STÜR­ZEN­BERGER | Der Jour­na­listen-Nach­wuchs in Deutschland soll ganz offen­sichtlich zur Islam­ver­harm­losung her­an­ge­züchtet werden. An der Deut­schen Jour­na­lis­ten­schule (DJS) in München wird derzeit in dem Seminar „The Muslim Story“ aus­schließlich an „posi­tiven Geschichten“ über den Islam gear­beitet. Die Redak­tionen in Deutschland sollen „von Experten erlöst werden, die keine sind“. Dabei seien explizit Hamed Abdel-Samad, Ahmed Mansour und Con­stantin Schreiber genannt worden.
Die drei absolut seriösen und hoch­kom­pe­tenten Islam­kri­tiker bekamen diese Infor­mation von Teil­nehmern dieses Seminars. Con­stantin Schreiber hat sich mit seinen Under­cover-Repor­tagen über Hass­pre­digten in deut­schen Moscheen und seinem Buch „Inside Islam“ ver­dient gemacht. Hamed Abdel-Samad und Ahmad Mansour kennen sich von innen bestens mit dieser hoch­gradig poli­ti­schen Ideo­logie aus und sind Mit­glieder der gerade gegrün­deten „Initiative Säku­larer Islam“, die sich die enorm wichtige Aufgabe gestellt hat, den welt­lichen Macht­an­spruch des Islams zurück­zu­drängen und aus dieser „Religion“ eine rein säkular-spi­ri­tuelle Ange­le­genheit zu machen. So, wie eine Religion eben auch sein sollte: Ohne eigene Gesetz­gebung, Frau­en­un­ter­drü­ckung, Ein­teilung der Men­schen in höher­wertige Gläubige und min­der­wertige „Ungläubige“ sowie Kriegs­gebot mit den damit ver­bunden Gewalt- und Tötungsbefehlen.
Wer dem wider­spricht, muss eigentlich als Islam-U-Boot ein­ge­schätzt werden. Sollte sich dieser schwer­wie­gende Vorwurf an die Deutsche Jour­na­lis­ten­schule bestä­tigen, wäre das ein uner­hörter Skandal. Wenn ange­hende Medi­en­ver­treter dazu gedrillt werden, nur positive Geschichten über den Islam zu erzählen, sind wir mitten in Scharia-Ver­hält­nissen ange­langt. Der Ruf dieser Jour­na­lis­ten­schule wäre nach­haltig beschädigt und die Objek­ti­vität der Aus­bildung enorm in Frage gestellt. Der Semi­nar­leiter müsste umgehend von seinen Auf­gaben ent­bunden werden.
Zudem würde sich die Frage der Finan­zierung dieser Pres­se­schmiede stellen: Fließt da etwa ölschmie­riges Islam-Geld aus ara­bi­schen Staaten, so wie es auch massiv in die deutsche Wirt­schaft strömt? Die sich des­wegen auch total islam-unkri­tisch verhält, genauso wie die uns regie­renden Poli­tiker? Hamed Abdel-Samad ver­öf­fent­lichte eine gemeinsame Erklärung der drei Islam­kri­tiker auf seiner Facebookseite:
“Wir haben Kenntnis bekommen von einem Vorgang an der Deut­schen Jour­na­lis­ten­schule (DJS) in München, der uns zutiefst irri­tiert. Die DJS hat die Inter­es­sens­ver­tretung ‘The Muslim Story’ demnach mit einem Seminar zu Islam­be­richt­erstattung in Deutschland beauf­tragt. ‘The Muslim Story’ setzt sich nach eigenen Aus­sagen dafür ein, dass ‘positive Geschichten’ über den Islam ‘erzählt’ werden und will Redak­tionen ‘von Experten erlösen, die keine sind’. In diesem Seminar wurde offenbar vor uns dreien – Hamed Abdel Samad, Ahmed Mansour, Con­stantin Schreiber – konkret gewarnt. Nach dem, was uns zu Ohren gekommen ist, wurden wir beschuldigt, die Gesell­schaft durch eine kri­tische Aus­ein­an­der­setzung mit dem Islam spalten zu wollen und Imame der Ver­folgung aus­zu­setzen. Jour­na­listen sollten nicht mit uns als Experten sprechen.
Die Lei­terin der DJS, Hen­riette Löwisch, wurde davon in Kenntnis gesetzt und um Klärung gebeten, was leider nicht geschah. Das Angebot, unse­rer­seits an der DJS zum Thema Islam­be­richt­erstattung mit den Schülern zu sprechen, wollte sie nicht annehmen.
Wir finden es pro­ble­ma­tisch, wenn Lobby-Ver­treter an einer jour­na­lis­ti­schen Lehr­ein­richtung über ein­zelne Per­sonen in dis­kre­di­tie­render Weise refe­rieren. Wir finden es ebenso pro­ble­ma­tisch, wenn die DJS sich gegen ein jour­na­lis­ti­sches Prinzip ent­scheidet, nämlich Aus­ge­wo­genheit. Unser Gesprächs­an­gebot gilt nach wie vor.”
Der Skandal scheint also noch größere Dimen­sionen anzu­nehmen. Wenn auch die Lei­terin dieser Jour­na­lis­ten­schmiede abblockt, dann stinkt der Fisch vom Kopfe her. Hamed Abdel-Samad beschreibt diese Mani­pu­la­ti­ons­ver­suche in einer per­sön­lichen Stel­lung­nahme mit noch kla­reren Worten:
“Die Freiheit stirbt nicht über Nacht, sondern auf Raten. Die Mei­nungs­freiheit ist die Mutter aller Frei­heiten, und Mei­nungs­vielfalt ist die beste Garantie für einen gesunden gesell­schaft­lichen Diskurs. Doch je viel­fäl­tiger die Gesell­schaft wird, desto weniger Mei­nungs­vielfalt haben wir. Gerade in der Islam- und Migra­ti­ons­de­batte trifft diese Aussage besonders zu. Am gefähr­lichsten ist es, wenn die Medien von vorne herein sich für eine bestimmte Meinung aus mora­li­schen oder poli­ti­schen Gründen entscheiden. (…)
Es ist normal, dass Islam­ver­treter und Lob­by­isten ver­suchen, die Bericht­erstattung zu ihren Gunsten zu mani­pu­lieren und Kri­tiker zu dis­kre­di­tieren, doch was ich skan­dalös finde, ist, dass die (DJS), die zur Objek­ti­vität und Neu­tra­lität ver­pflichtet ist, die Dif­fa­mierung von drei Schrift­stellern im eigenen Haus duldet und keine Gegen­dar­stellung zulässt. Die Lei­terin der Schule wurde über den Vorgang infor­miert, doch eine Antwort darauf bekamen wir nicht. Unser Angebot, unsere Sicht der Dinge den Schülern zu erklären, wurde abge­lehnt. Die Schule, die die Mei­nungs­vielfalt garan­tieren soll, scheint sich für eine Seite ent­schieden zu haben.
Niemand besitzt aber die absolute Wahrheit, weder Islam-Pro­pa­gan­disten noch Kri­tiker des Islam. Beide Seiten und auch andere sollten den gleichen Zugang zu Bil­dungs­in­sti­tu­tionen haben. Der mündige Bürger darf dann seine eigene Meinung bilden, nachdem er alle Mei­nungen schon gehört hat.
Das ist aber nicht immer der Fall. Während Islam­ver­bände, Erdogan-Anhänger und kon­ser­vative Pre­diger einen leichten Zugang zu Uni­ver­si­täten, Kirchen, poli­ti­schen Stif­tungen und staat­lichen Insti­tu­tionen haben, sind Kri­tiker dort nicht will­kommen. Im Namen der Toleranz enthält man somit den Bürgern und Stu­denten das Recht auf freie Mei­nungs­bildung vor.
Wir sind Schrift­steller, die von der Mei­nungs­freiheit leben. Und wir sind bereit, unsere Meinung mit jedem aus­zu­tau­schen, auch mit Imamen und Islam-Lob­by­isten selbst. Doch diese weigern sich oft, mit uns zu reden, weil sie wissen, dass wir ihre Pro­pa­ganda ent­larven können.
Wer Angst vor dem Diskurs hat und die Kri­tiker aus der Bühne ver­bannen will, hat nicht die Absicht, die Gesell­schaft auf­zu­klären, sondern ver­folgt ganz andere Ziele, die nicht im Sinne des Gemein­wesens sind!”
Im Umgang mit dem Islam erinnern die Zustände in Deutschland mitt­ler­weile in Teilen fatal an die Gleich­schaltung der Medien bei den Inter­na­tional-Sozia­listen der DDR und den National-Sozia­listen im Dritten Reich. David Berger kom­men­tiert bei Phi­lo­sophia Perennis diesen Skandal trefflich:
“Mit ihrem scharia-kon­formen Unter­richts­an­gebot möchte die DJS offen­sichtlich bereits im vor­aus­ei­lenden Gehorsam den Vor­schriften des UN-Migra­ti­ons­paktes für Jour­na­listen nach­kommen. Dieser sieht Straf­maß­nahmen für Jour­na­listen und Medien vor, die sich kri­tisch zu Immi­gration und auch der Religion der Immi­granten äußern.
Und Hen­riette Löwisch will da natürlich nicht außen vor bleiben. Böse Zungen ver­breiten bereits das Gerücht, dass – nachdem sie bereits vor einiger Zeit das Buch ‘Jour­na­lismus für Dummies’ ver­öf­fent­lichte – ihr nächstes Werk dann wohl ‘Jour­na­lismus für Dhimmis’ heißen wird.
Am heu­tigen Mittwoch beginnt die Islam­kon­ferenz, an der seit vielen Jahren jetzt erstmals nicht nur fun­da­men­ta­lis­tische Islam­ver­bände, sondern auch wirklich modern ein­ge­stellte Moslems teil­nehmen dürfen. Cem Özdemir, der als tür­kisch­stäm­miger Alevit die Gefahren im Islam kennen dürfte, warnte am Morgen im ARD/ZDF-Mor­gen­ma­gazin vor der Ein­fluss­nahme aus Ländern wie der Türkei, die durch Erdogan gerade auf national-fun­da­men­talen Islamkurs gebracht wird. Özdemir will einen „deut­schen“ Islam formen, mit bei uns aus­ge­bil­deten Imamen, und die Einfuhr von DIYANET-Pre­digern unterbinden.
Dies wäre natürlich nur ein erster Schritt, dem die kon­se­quente und umfas­sende Ent­schärfung des Islams folgen muss. Ulrich Reitz beur­teilt im Focus die neu­ge­gründete „Initiative Säku­larer Islam“ positiv:
“Cem Özdemir hat viele pro­mi­nente Islam-Kri­tiker ver­sammelt und die ‘Initiative säku­larer Islam’ ins Leben gerufen. Richtig so, denn Deutschland braucht einen Islam, der mit den Men­schen­rechten voll­um­fänglich ver­einbar ist. (…)
Viel zu wenig geredet wurde in den ver­gan­genen zwölf Jahren – so lange gibt es die Islam­kon­ferenz – über die wahr­scheinlich am besten inte­grierte, große Gruppe der vor­wiegend aus der Türkei stam­menden Ale­viten. In Deutschland leben mehr als eine halbe Million von ihnen, rund 60 Prozent dürften den deut­schen Pass haben. Sie lehnen die Scharia ab, Frauen müssen keine Kopf­tücher tragen und es gibt für die Kinder an deut­schen Schulen Reli­gi­ons­un­ter­richt in deut­scher Sprache – seit mehr als zehn Jahren. In diesen Tagen haben die libe­ralen Moslems pro­mi­nenten Zuwachs erhalten.”
Besonders spannend ist, dass Reitz die Islam-Lob­by­istin Lamya Kaddor entlarvt:
“Gallig stellte die Chefin des ‘Liberal isla­mi­schen Bundes’, Lamya Kador, fest, die meisten der bei Özedmir mit­mi­schenden Autoren tauchen ‘in wis­sen­schaft­lichen Dis­kursen über Rechts­po­pu­lismus oder Islam­feind­lichkeit auf’. Um dann zu schluss­folgern: ‘Özdemir könnte damit zur Belastung für seine Partei werden, stehen die Grünen nicht zuletzt auch deshalb in Umfragen so weit vorn, weil sie sich als Gegen­entwurf zum Rechts­po­pu­listen aufstellen.’
Diese Rigo­ro­sität ver­wundert dann doch: Özdemir, der zehn Jahre Par­teichef der Grünen war, soll von dieser Partei gefeuert werden, weil jene Islam­kri­tiker, die bei ihm mit­machen, auch schon mal von AfD-Leuten zitiert werden, wogegen sie sich kaum wehren können. Das wirft jeden­falls Fragen auf: Ist dieser ‘Liberal isla­mische Bund’ womöglich gar nicht so liberal, wie er heißt?
Gut erkannt. Kaddor gibt sich nur ver­meintlich ‘liberal’, denn wenn es ums Ein­ge­machte geht, fällt ihre Maske. Als 2015 bekannt wurde, dass fünf ihrer ehe­ma­ligen Schüler in den Dschihad zum Isla­mi­schen Staat ein­ge­rückt sind, log sie dreist, dass dies ’nichts mit dem Islam zu tun’ habe. Reitz im Focus weiter:
“Was will Özdemirs ‘Initiative säku­larer Islam’? Sich nicht abfinden mit ‘der wach­senden Macht eines demo­kra­tie­fernen, poli­ti­sierten Islams, der die Deu­tungs­hoheit über den gesamten Islam bean­sprucht’. Statt­dessen einen ‘zeit­ge­mäßen deut­schen Islam’ ent­wi­ckeln, ‘der mit den Men­schen­rechten voll­um­fänglich ver­einbar ist, weil er nicht mehr orthodox zwi­schen Gläu­bigen und Ungläu­bigen’ unter­scheidet und der ’sexu­ellen Selbst­be­stimmung des Indi­vi­duums’ Rechnung trägt.”
Dies werden alle fun­da­men­talen Islam­ver­bände niemals akzep­tieren. Durch diese wichtige Initiative trennt sich nun die Spreu vom Weizen. Das Inter­net­portal „Vice“ doku­men­tiert weitere Kri­tiker dieses Moder­ni­sie­rungs­ver­suchs durch Özdemir, Abdel-Samad, Mansour, Kelek, Ates, Tibi & Co. Ent­larvend, wenn auch nicht über­ra­schend, dass auch der Ober-Taqi­yyist Aiman Mazyek vom Zen­tralrat der Moslems dabei ist:
“ ‘Ich halte nichts von einer solchen Initiative’, sagt Ferid Heider, der sich in der Dar-Assalam-Moschee in Berlin-Neu­kölln enga­giert und Imam der mus­lim­bru­der­schaft­nahen Teiba-Moschee in Berlin-Spandau ist, gegenüber VICE. ‘In den letzten Jahren gab es zahl­reiche liberale Initia­tiven.’ Er stimme mit ihnen nicht immer überein, aber respek­tiere sie. ‘Hier habe ich das Gefühl, dass sich beken­nende Islam­hasser und ‑kri­tiker pro­fi­lieren wollen’, so Heider.
Der Vor­sit­zende des Zen­tralrats der Muslime, Aiman Mazyek, sagte gegenüber VICE: ‘Das ist eine illustre Runde von Islam­kri­tikern.’ Er halte es da mit den Worten des Alten Fritz, der einst sagte: ‘Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.’ Zahl­reiche der Initia­toren, etwa Mansour, Ates oder Necla Kelek, kri­ti­sierten in der Ver­gan­genheit den Zen­tralrat der Muslime. Ahmad Mansour sagte der Zeit: ‘Ich kenne keinen isla­mi­schen Verband in Deutschland, der Kritik am Islam übt. Oder am Patri­archat. Oder am Antisemitismus.’
Der syrische Jour­nalist Tarek Baé nennt die Betei­ligten auf Facebook ‘die Creme de la Creme des Popu­lismus’. Baé zufolge wollten die Initia­toren ‘einen ‚deut­schen Islam‘ stiften und staatlich aner­kennen lassen […], bei dem die legi­timen mus­li­mi­schen Struk­turen weiter geschwächt und zurück­ge­drängt werden sollen.“
All jene, die diesen Moder­ni­sie­rungs­versuch ablehnen, ent­tarnen sich als Ver­fechter des fun­da­men­talen Islams, der eine exis­ten­tielle Bedrohung für unsere frei­heitlich-demo­kra­tische Grund­ordnung darstellt.
Wer die „Initiative säku­larer Islam“ unter­stützen möchte, kann die von ihr ver­öf­fent­lichte Petition hier unter­schreiben. Ich habe es getan, da jeder Schritt zur Ent­schärfung des Islams, auch wenn er noch so klein ist, meiner Meinung nach hono­riert werden sollte.
Schärfstens ver­ur­teilt sollte hin­gegen das islam­ver­harm­lo­sende Treiben an der Deut­schen Jour­na­lis­ten­schule in München werden. Kontakt für den Protest:
» post@djs-online.de
Hinweis: Trotz aller berech­tigter Ver­är­gerung bitte sachlich bleiben und nicht belei­digen. Ich habe unter dieser email-Adresse bei der Deut­schen Jour­na­lis­ten­schule um eine Stel­lung­nahme gebeten. Falls etwas kommen sollte, wird es bei PI-NEWS veröffentlicht.


Quelle: Pi-News