Islamismus & Terror

Straßburg – Cherif Chekatt: Vom Kriminellen zum Islamisten – oder umgekehrt?

17. Dezember 2018

London – Wieder einmal versucht ein sogenannter Experte, einen islamischen Terroranschlag zu relativieren. Laut Junge Freiheit ist der Londoner „Terrorexperte“ Peter Neumann zu der überraschenden Erkenntnis gelangt, dass islamistische Terroristen häufiger einen kriminellen Hintergrund haben und zwischen den unterschiedlichen Szenen wechseln.  „Für die Sicherheitsbehörden wird es immer schwieriger, die potentiellen Täter im Blick zu behalten“, sagte der Londoner Terrorexperte Peter Neumann der F.A.Z.

Vor dem Hintergrund des Attentates auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt durch den algerisch stämmigen Einbrecher Cherif Chekatt erinnerte Neumann daran, dass auch Anis Amri Kontakte zum kriminellen Milieu hatte. Das hat die Beschaffung von Waffen erleichtert. Eine schlaue Erkenntnis, aber eine uralte. Die ganze Wahrheit ist: Ein Großteil des kriminellen Milieus ist heute durch Menschen mit islamischen Migrationshintergrund geprägt. Ein Grund, weshalb Salafisten verstärkt „missionieren“. Mit den Presseartikeln unter anderem von FR, Bild, oder Domradio kann man ganze Wohnzimmer tapezieren.

Und das kommt nicht von ungefähr.

„Die Beute gehört allein Allah und seinen Gesandten“, lautet zum Beispiel die Sure 8, Vers 1. Wer im Koran nach Aufforderungen zu kriminellen Handlungen sucht, wird schnell fündig. Aufforderungen zu Mord und Totschlag (Sure 5, Vers 33) sind ebenso dabei wie Hausfriedensbruch, Einbruch und Plünderung. Zum Beispiel, wenn es in Sure 24, Vers 29 heißt: „Es ist keine Sünde für euch, Häuser zu betreten, die verlassen sind und in denen etwas ist, was ihr benötigt. War etwa der Verfasser jener Zeilen ein Verbrecher? Die Antwort des Philosophen Daniele Dell´Agli ist laut Welt eindeutig: „Dabei vergessen viele, um wen es hier eigentlich geht. Schließlich startete Mohammed seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder.“

Ähnliche und noch drastischere Worte benutzte Voltaire, in seinem inzwischen anrüchigen und verteufelten Brief an Friedrich den Großen. Fakt ist: Kriminelle Handlungen, die Ungläubige treffen, sind per se durch den Koran abgesegnet. Von daher sind auch folgende Fakten im Prinzip nur logisch:

Laut einem Bericht der WELT aus dem Jahre 2017 ist allein in der Untersuchungshaft der Ausländeranteil von 47,5 Prozent in 2010 auf über 60 Prozent angestiegen. Die Zahl der Inhaftierten aus den Maghreb-Staaten wie Marokko und Tunesien ist dabei besonders stark angestiegen.

Viel interessanter als Neumanns Binsenweisheit, dass bei der Hamburger Terrorzelle die Religion im Vordergrund gestanden habe, bei den heutigen Terroristen keine theologischen Fragen mehr diskutiert werden würden, wäre die Tabufrage, ob nicht allein das Leben in einer durch Religion bestimmten Parallelgesellschaft Menschen zu Kriminellen macht, da sie ihre Umwelt ständig als feindlich wahrnehmen. Lange vor dem 11. September sahen Sozialarbeiter in sozialen Brennpunkten entsprechende Entwicklungen. Stichwort: Schulabbruch, Ausbildungsabbruch, kriminelle Laufbahn. Wer dann noch ein höheres Leitbild für seine Taten findet, kann auch seine Verbrechen religiös verklären. Am Ende ist der Übergang von durch Religion bestimmter krimineller Parallelgesellschaft, etwa bei Clans bis hin zum Terror gegen Ungläubige, fließend. Beide Triebe wachsen aus der gleichen Wurzel. Um aus einem Drogendealer, Vergewaltiger oder Straßenschläger einen IS-Kämpfer zu machen, sind keine hochkarätigen theologischen Überredungskünste notwendig.

Außerdem hätte uns der Fachmann mal die Geschichte vom Ei und dem Huhn erklären können: Zieht der Islam so viele Kriminelle an und wenn ja, warum? Oder macht der Islam einfach nur kriminell und wenn ja, warum? (KL)


Quelle: JouWatch.com


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