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Politik

Wenn Frauen die freie Wahl haben, wählen sie mehrheitlich lieber typisch weibliche Berufe

28. Dezember 2018

Feministinnen glauben, dass Frauen, wenn sie die freie Wahl hätten, sich verstärkt für Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieursberufe entscheiden würden. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie Studien aus Skandinavien belegen.

Die Feministinnen kämpfen für Chancengleichheit. Doch die gewünschten Ergebnisse stellen sich nicht ein. Zwar haben Frauen heute Zugang zu allen Ausbildungsberufen und Studiengängen. Dennoch gibt es immer noch wenige Frauen in den Ingenieursberufen und Naturwissenschaften. Das kann nur an patriachalen Strukturen liegen! – schimpfen die Feministinnen. Doch sie liegen falsch.

Für Verwunderung sorgt das »Gender-Equality Paradox«. Was ist das? Das bedeutet: Je mehr die Frauen wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit haben und je weniger sie sich Normen und Erwartungen anpassen müssen, desto wahrscheinlich wenden sie sich typisch weiblichen Ausbildungen, Studiengängen und Berufen zu.

Der Beweis: In nordischen Ländern wie Schweden und Norwegen gilt die größte Freiheit der Studienwahl. Es gibt kaum Einschränkungen. Die nordischen Länder sind seit Jahrzehnten bekannt für ihre progressive Kultur und für die Gleichberechtigung der Frau. Dennoch schreiben sich gerade hier die Frauen gerne für soziale Berufsausbildungen oder geisteswissenschaftliche Studiengänge ein. Norwegerinnen oder Schwedinnen haben mehrheitlich keine große Lust, Ingenieurin, Mathematikerin oder Naturwissenschaftlerin zu werden. Sie wollen auch nicht auf einer Öl-Plattform arbeiten oder als Klempnerin. Das liegt nicht im Rahmen ihrer Wunsch- und Zielvorstellungen vom Leben.

Frauen im Iran oder Saudi-Arabien oder vielen anderen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens drängt es dagegen in die typischen Männer-Studiengänge wie Naturwissenschaften, Mathematik und Ingenieursstudiengänge.

Diese Beobachtung stellt sich nicht nur beim direkten Vergleich zwischen den nordischen Ländern und dem Mittleren Osten ein. Tatsächlich scheint es ein weltweites Phänomen zu sein: Wenn Frauen frei vom sozialen oder wirtschaftlichen Druck und frei von gesellschaftlichen Erwartungen sind, dann wollen sie lieber ihren Neigungen nachgehen. Und die sind mehrheitlich, wie sie immer waren. Vor allen Dingen, weil sie sich besser mit einem intakten Familienleben vereinbaren lassen. Wen wundert das?

[Siehe hierzu die Berichte in »The Atlantic« und »The Economist«]

Quelle: freiewelt.net


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