Politik

Wächterin der Reeducation: Anja Reschke will die Deutschen weiterhin „erziehen“

14. Januar 2019

Als sich die deutsche Niederlage im Zweiten Weltkrieg abzuzeichnen begann, erklärte der damalige US-Präsident, Franklin D. Roosevelt, am 24. Januar 1943, auf der Konferenz von Casablanca die bedingungslose Kapitulation Deutschlands zum obersten Kriegsziel. Zusammen mit dem britischen Premierminister Winston Churchill fasste er zusammen, sie seien „determined to accept nothing less than the unconditional surrender of Germany, Japan and Italy“ (akzeptieren nichts weniger, als die bedingungslose Kapitulation von Deutschland, Japan und Italien). Der langfristige Zweck dieser Forderung wurde wenig später formuliert: „Es ist unser unveränderliches Ziel, den deutschen Militarismus und Nazismus zu zerstören und sicherzustellen, dass Deutschland niemals wieder den Frieden der Welt zerstören wird.“ (It is our inflexible purpose to destroy German militarism and Nazism and to ensure that Germany will never again be able to disturb the peace of the world.“ – Erklärung der Alliierten nach der Jalta-Konferenz).

Nun hat sich zwar nach dem Zweiten Weltkrieg herausgestellt, dass niemand den Weltfrieden dauerhaft fleißiger stört, als Großbritannien und die USA, aber die Siegermächte widmeten sich nach der „Niederringung Deutschlands“ sehr gewissenhaft ihren Zielen, die Deutschen umzuerziehen. Das hieß „Reeducation“. Es gäbe unzählige Zitate aufzuführen, wie klar insbesondere die britische Seite ihre Absicht auf eine völlige Unterwerfung der Deutschen und deren Beherrrschung mit harter Hand immer wieder zum Ausdruck brachte. Hierbei war ein mächtiges Mittel die Etablierung einer niemals zu tilgenden, ewigen Schuld, die Generation um Generation klein und beschämt halten sollte, was auch gelungen ist. Die Heranbildung freier, selbstbewusster, mutiger Deutscher war nie Ziel der Reeducation.

Entsprechend wurden alle Medien in Deutschland kontrolliert und die Lizenzen der Siegermächte waren ein gutes Mittel dazu. Natürlich achtete man auch darauf, entsprechend geeignete Deutsche als Ausführende auf den Positionen zu installieren.

Dass dieser Geist bis heute insbesondere in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten waltet, ist jedem wachen Zeitgenossen bekannt. Offenbar auch in der breiten Bevölkerung, denn ob es nun bewusste Entscheidungen der Leute sind oder einfach das Gefühl, die ständige Bevormundung und das geistige Gouvernantentum sich nicht mehr antun zu wollen: Die Zuschauerzahlen der GEZ-Medien gehen deutlich zurück. Aber auch die privaten Sender verlieren, denn auch sie werden durchaus immer noch im Sinne der Siegermächte an der Leine geführt, wenn sie auch nicht ganz so linientreu sind.

Das Ganze wurde ja immer sehr hübsch mit wohlklingenden Worten ummäntelt, doch nun hat Frau Anja Reschke vom NDR endlich einmal offen und ehrlich Stellung bezogen, wofür man ihr wirklich danken sollte. Sie spricht klar aus, dass die Medien einen „Erziehungsauftrag“ haben und sie sieht sich auch heute noch ganz bewusst in der Aufgabe der Reeducation.

 

 

Ihre Reaktion auf den Passus der Schweizer Verfassung, dass Radio und Fernsehen „die Ereignisse sachgerecht darstellen und die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck“ bringen sollen, ist demaskierend: Das gefällt ihr so gar nicht und sie spricht sofort den Auftrag der Alliierten an die Medien allgemein an. Der Bürger soll zur „Demokratie erzogen werden“.

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Noch einmal zum Mitmeißeln: Anja Reschke, NDR, sagt ganz klar, dass die Medien heute, 74 Jahre nach dem Kriegsende im letzten Jahrhundert immer noch als Instrument der Alliierten die Deutschen im Sinne der Reeducation erziehen. Sofort spricht der Moderator auch diesen Begriff an.

Sie zeigt auch ein erschreckendes Missverständnis zum Begriff „Aufklärung“, der ja eigentlich tatsächlich der Auftrag der Medien (daneben auch Unterhaltung) sein müsste. Aufklärung an sich dient der Informiertheit, berichtet unvoreingenommen und ermöglicht dem Empfänger der Informationen, sich ein eigenes Bild der Welt zu machen, was er stets mit neuen Informationen und Geschehnissen abgleichen, weiterentwickeln, korrigieren und vertiefen kann. Aufklärung darf kein anderes Ziel haben, als sich selbst. Wenn sie also fragt „Aufklärung – wofür?“ will sie nicht aufklären, sie will lenken, erziehen, beeinflussen.

Sie merkt dann selber, dass das genauso rüberkommt und beeilt sich, das zu relativieren: „Natürlich ist unsere Aufgabe nicht, jemanden in eine Richtung zu erziehen – Du musst jetzt denken: Trump ist doof, Du musst jetzt denken: Alle Flüchtlinge sind toll. Nein!“
Doch! Genau das wird nämlich gemacht, und sie weiß es selbst.

Bei Minute 1:58 kommt dann auch der verräterische Versprecher: „Aber aufklären oder beziehungsweise erzie… also aufklären in dem Sinn doch schon …“ Das, lieber Leser, ist es. Sie wollen nicht aufklären, sie wollen und sollen uns erziehen. Verplappert – und demaskiert.

Dass der Bürger aufgrund dieser „Aufklärung/Erziehung“ dann „mündig entscheiden“ kann, ist folglich offenkundiger Schwachsinn. Das kann er eben nicht, weil er durch die Medien manipuliert und falsch informiert worden ist. Sie setzt noch einen drauf und sagt, dass sie nicht durch ihre Berichterstattung die Bürger dazu erziehen will, dass sie nachher den Staat stürzen“. Bedeutet: Selbst wenn sie weiß, dass die Menschen, wenn sie die Wahrheit wüssten, vor Empörung und Zorn revoltieren würden, wird sie die Bürger belügen, damit diese sich aus Unwissenheit nicht wehren können. Was für ein Demokratieverständnis ist das denn?

Dann, am Ende dieses kurzen Ausschnittes, kommt die ganze Lebenslüge dieser Volkserzieherin wunderbar zum Vorschein. Bei Minute 2:38 beschreibt sie, wie obrigkeitshörig doch damals die Menschen in Deutschland unter der Naziherrschaft waren, dass sie Angst hatten, dass sie ein Propagandasystem gewohnt waren. Man habe diese Menschen eben umerziehen müssen, damit die Deutschen sich selbst ein Bild machen können und die mächtigen Politiker kritisch hinterfragen:
„Hey, ich lass mir nicht von dem einen nur sagen: Das muss ich denken, sondern ich kann auch diese Meinung haben. Das meine ich mit Erziehung.“

Frau Reschke merkt offensichtlich nicht, dass sie ihre eigene Mission vollkommen verfehlt hat. Sie ist ein nicht unbedeutender Teil der heute übermächtigen Propagandamaschine, die genau diese innere Freiheit der eigenen Meinung mit aller Macht unterbindet. Die Menschen heute haben wieder Angst, müssen sich wieder ducken und dürfen wieder nicht den Mund aufmachen, dürfen eben nicht eine andere, systemkritische Meinung sagen. Wenn doch, droht wieder Jobverlust, Strafrichter, wirtschaftlicher Ruin, Gefängnis und Verprügeltwerden bis hin zum politischen Mord durch die Schlägertrupps des heutigen Systems, dessen Dienerin sie ist.

 


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