Politik

Linke Gewalt nicht länger verschweigen! – Identitäre hängen Magnitz-Fotos an Grünen-Zentrale, ARD Hauptstadtstudio, taz, SPD

14. Januar 2019

In den Morgenstunden setzten Identitäre Aktivisten in ganz Deutschland ein Zeichen gegen Linke Gewalt und die „ideologischen und moralischen Verantwortlichen in den Parteibüros und Redaktionsstuben“. Die IB sprach von „Schreibtischtätern“.

Vor mehreren Gebäuden in der Bundesrepublik, u.a. der Spiegel-Zentrale in Hamburg, der Redaktion der taz, der SPD-Bundeszentrale, dem ARD Hauptstadtstudio und der Bundeszentrale der Grünen in Berlin hat die Identitäre Bewegung Deutschland Plakate mit dem Bild des schwer verletzten AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz aufgehängt.

Durch das Auslegen „klassischer linksextremer Utensilien“ sowie Plakaten mit klaren Aussagen darauf, wollte die IB darauf aufmerksam machen, dass diese Medien und Politiker linke Gewalt legitimierten, oder einfach nur wegschauten, wenn Kritiker und Patrioten zusammengeschlagen werden oder ihr Eigentum zerstört wird. „Wir fordern endlich die klare Benennung dieser Gewalt und die Einsicht, dass diese durch Unterstützung aus Politik und Medien einen immer breiteren Nährboden bekommt.“

Linke Gewalt werde zunehmend zum Normalzustand gegen Patrioten und andere kritische Akteure in diesem Land, so die Identitären. Nun trügen sie ihren Protest zu denen, die diese Gewalt und den Terror verharmlosten, ignorierten oder sogar befürworteten.

„Linke Parteien wie die SPD, Grüne und Linke haben keinerlei Hemmungen, gemeinsame Sache mit linksextremen Kräften zu machen. Journalistische Schreibtischtäter geben den linken Gewalttätern die moralische Legitimation für ihr Handeln und stellen sich schützend hinter sie. Staatliche Institutionen finanzieren fragwürdige Projekte, Häuser und Initiativen, die einen ideologischen Nährboden für Hass und Gewalt auf Patrioten bereiten“, so die Identitäre Bewegung Deutschland.

Damit müsse nun Schluss sein. Linksextremismus dürfe nicht weiter verharmlost werden. „Patrioten werden in existenzielle Gefahr gebracht und Medien und Regierung schauen einfach weg oder unterstützen diese Zustände. Wir haben daher die eine deutliche Botschaft vor die Büros und Schaltstellen der Unterstützer und Verharmloser der linken Gewalt getragen.“

Peter Huth, Chefredakteur der WELT AM SONNTAG: „Dass die linksextreme Szene schamlos offen für Gewalt und gegen den Staat agitiert, zeigt auch, dass sie in Teilen von Gesellschaft und Politik eher toleriert wird als rechter. Auch in der analogen Welt tritt der autonome Block ja – in Roter Flora oder Rigaer Straße und anderswo – selbstbewusst in moralisch überlegener Pose auf. Dieses falsche Selbstbewusstsein gilt es zu brechen. Es gibt keine ethische Überlegenheit einer Variante des gewaltbereiten Extremismus gegenüber einer anderen.“

Heute sprach die ehemals konservative „Welt“ jedoch von einem „Angriff auf (das) Redaktionsgebäude der taz“ und behauptete, die IB-Aktivisten „sollen eine (taz-)Angestellte bedrängt haben“, der Staatsschutz ermittele „wegen Hausfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und eines möglichen politischen Hintergrunds.“ Das Video der Konfrontation zeigt allerdings, dass die taz-Mitarbeiterin als erstes handgreiflich geworden ist:


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