Grün: Sunniten, Rot: Schiiten, Blau: Ibaditen (Oman); Baba66, NordNordWest Before changing this file, please look at the detailed information provided in its source code. [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]
Islamismus & Terror

Die Rückkehr der Religion und die Heimsuchung Westeuropas aus dem Süden und Südosten

24. März 2019

Ein alterndes Europa, dessen Immunabwehr gegen das Fremde von unten viel geringer ist als die dortige Abwehr gegen alles von oben. Demografische Gewichtsverschiebungen von ungeheurer Dynamik, wie sie die Welt selten, wenn überhaupt, je gesehen hat. Wird die muslimische, weibliche Gebärmutter, die fast vollständig von muslimischen Männern kontrolliert wird, über das europäische, männliche Gehirn, die Biologie über den Geist siegen, weil die Europäer im Schuldkult und Selbstzweifeln zergehen, sich mehrheitlich gar den eigenen Untergang herbeisehnen?

Die Rückkehr der Religion: Fast jeder dritte Mensch lebt schon jetzt in einem islamischen Staat

Betrachten wir alle Länder auf unserem Globus, in denen Muslime die größte religiöse Gruppe darstellen oder gar die absolute Bevölkerungsmehrheit darstellen, so können wir folgendes feststellen: Im Jahr 1950 lebten knapp 470 Millionen Menschen in solchen islamischen Staaten (rund 70 Prozent in Asien und 30 Prozent in Afrika). 2015, also nur zwei Generationen später, waren es schon fast 2,3 Milliarden. In nur 65 Jahren haben diese Länder ihre Bevölkerungszahlen fast verfünffacht, während Europa die Zahl seine Bewohner seit 1950 nicht einmal annähernd um 50 Prozent steigerte (ca. 42 Prozent). Der Anteil dieser islamischen Staaten an der Weltbevölkerung stieg seither von ca. 18 auf 31 Prozent. Fast jeder dritte Mensch lebt also schon jetzt in einem islamischen Staat.

Dabei hatten fast alle diese islamischen Länder, in denen also die muslimische Weltanschauung die dominierende war und ist, bis in die 1950er-, 1960er-Jahre hinein eine Phase der Verwestlichung, eine Phase der Annäherung an Europa, eine Säkularisierungsphase durchlaufen. Die Türkei suchte beispielsweise den Anschluss an die Westeuropa und es wurde lange Zeit sogar darüber nachgedacht, dieses Land, welches ja rein geographisch nur zu einem winzigen Bruchteil zu Europa gehört (ca. 3 Prozent) und das seit Atatürks Reformen ab den 1920er Jahren einen Wandel vollzogen hatte hin zu einem modernen, laizistischen Staat, in die EU aufzunehmen.

Auch in vielen anderen islamischen Staaten war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein eine Entwicklung hin zu mehr Liberalismus und weg von der Religion zu beobachten. Doch dies sollte sich ab den 1970er-Jahren allmählich ändern. Eine Rückwärtsbewegung setzte ein, die in der islamischen Revolution im Iran 1979 einen ersten Höhepunkt fand und zur Absetzung des Schahs sowie der Installierung eines Gottesstaates, einer Theokratie führte.

Zurück ins Mittelalter – Die unaufhaltsame Verschiebung der demografischen Gewichte

Diese Rückkehr der Religion sehen wir in den letzten Jahrzehnten auch in Europa immer deutlicher und diese Re-Religionisierung geht einher mit einer Massenmigration von Menschen zumeist aus eben diesen islamischen Ländern nach Europa, sodass die Re-Religionisierung quasi gleich zwei Triebfedern hat, die sich gegenseitig bedingen und verstärken. Dass die SPD, eine sozialdemokratische Partei, die einst auf den Ideen von Religionskritik aufbaute, nun sogar ganz aktuell die Gründung eines Arbeitskreises „Atheisten, Agnostiker, Säkularisten in der SPD“ von der Parteiführung her verbietet, gleichzeitig aber Arbeitskreise für Christen, Muslime und Juden (alles Ein-Gott-Gläubige, Monotheisten) unterhält, zeigt, wie weit dieser Regress bereits fortgeschritten ist. Alle Zeichen stehen, bezogen nicht auf die Technik, sondern auf den Bereich des Geistigen und Gesellschaftlichen auf: zurück – nein nicht in die Zukunft – sondern ins Mittelalter und zwar ins frühe solche.

Dabei scheint die Lage Europas mindestens als schwierig, wenn nicht aussichtslos. Denn unser Kontinent ist quasi von Afrika im Süden über den Nahen und Mittleren Osten im Südosten bis nach Zentralasien von islamisch dominierten Staaten umgeben, die sich wie ein Kranz um Europa legen. Während das kleine Europa, welches einst doch relativ bevölkerungsreich war, nun auch in dieser Hinsicht bezogen auf die Weltbevölkerung anteilsmäßig immer weiter schrumpft, wachsen die afrikanischen und islamischen Länder nicht nur absolut, sondern auch relativ, also weit überproportional rapide an.

Das heißt, die demografischen Gewichte verschieben sich Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Dekade für Dekade immer mehr. 1950 lebten in allen islamischen Staaten zusammen 15 bis 20 Prozent weniger Menschen als in Europa. 1990 waren es schon ca. 80 Prozent mehr, also fast doppelt so viele, und 2015 schon mehr als dreimal so viele. Und diese Entwicklung wird sich, wie die Geburtenraten eindeutig zeigen, auch im 21. Jahrhundert fortsetzen.

Eine Sieg durch Infiltration und Übernahme von innen gegen die wehrlosen Westler

Vor diesem Hintergrund wird dann wohl verständlich, was die Vereinten Nationen (UNO) und die Europäische Union (EU) zum UN-Migrationspakt und zu ihren Programmen des Replacement and Resettlement (Neuansiedlung) angetrieben hat, die lange schon angelaufen sind, viel länger als dem meisten bewusst ist. Dass die islamischen Staaten selbst ein massives Interesse daran haben, diese neue Völkerwanderung immer weiter zu treiben bis schließlich auch ganz Europa nur noch aus islamisch dominierten Ländern bestehen wird, dürfte selbstredend sein.

Denn damit werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Man lässt, um im Bild von Prof. Rudolf Brandner zu bleiben, ständig etwas von dem Überdruck ab, der in afrikanischen und asiatischen islamischen Staaten durch die seit vielen Jahrzehnten anhaltenden permanenten menschlichen Überproduktionen erzeugt wird, um so innerlich für Entlastung zu sorgen, indem man vor allem junge Männer emigrieren lässt, die erfahrungsgemäß die aggressivste und gefährlichste, auch gewalttätigste und kriminellste Gruppe darstellen. Zugleich schafft man so in Westeuropa quasi kleine islamische Inseln, die dann im Lauf der Jahre und Jahrzehnte wie ein Fremdkörper in einem anderen Organismus wachsen und so mehr und mehr eine Übernahme von innen heraus bewirken können, einer quasi nicht friedlichen, sondern feindlichen, ohne gegen die technisch weit überlegenen Europäer einen Krieg führen zu müssen.

Hier sehen wir quasi eine Parallele zum Sozialismus. Auch dieser war zum westlichen, liberalen, marktwirtschaftlichen Modell nicht konkurrenzfähig, ebenso wie die gesamte islamische Welt seit Jahrhunderten nicht konkurrenzfähig ist zu Europa, seinen Ablegern in Nordamerika und Australien sowie zum fernen Osten, der bestimmte Dinge von Europa übernahm und geschickt mit seiner eigenen Kultur verband. Doch statt sich geschlagen zu geben, arbeiten auch die Sozialisten, die ja mit der DDR nicht untergegangen sind, quasi per Infiltration des Westens weiter. Eine Strategie der Kriegsführung, gegen welche die liberale Welt bedingt durch die zuvor ebenfalls eingewanderte jüdisch-christliche Moral, völlig hilflos zu sein scheint.

Wenn sie wüssten, was sie tun!

Wie sollte man sich gegen solche eine Kriegsführung wehren, die sich nicht offen dem Kampf stellt, sondern sich quasi einschleicht und den Organismus im Laufe der Zeit von innen her übernimmt? Man müsste eine gewaltige nicht chinesische, sondern europäische Mauer oder riesige Grenzzäune bauen und strengstens kontrollieren, wen man überhaupt hereinlässt. Oder man müsste die islamische Weltanschauung geistig angreifen und per Aufklärung zersetzen, der islamischen Welt quasi Kant, Feuerbach und Nietzsche angedeihen lassen und sie so heilen respektive ihr so helfen, geistig voranzukommen. Doch das will dort so gut wie keiner und die Immunabwehr gegen alles Höhere ist dort stärker als die des Westens gegen alles Niedere.

Zu beidem also bringen die von jüdisch-christlicher Moral zu Lämmern erzogenen Europäer, die ständig Ausschau halten, wem sie noch die Wange hinhalten könnten, die in ihrem Schuldkult und in Selbstzweifel zergehen, nicht die geistig-moralische Kraft auf. Und die Wirtschaftsinteressen der Großkonzerne, teilweise auch des Mittelstandes, die sich über ein größeres Angebot an Arbeitskräften und viele neue potentielle Konsumenten freuen, stehen dem genauso entgegen wie die christlichen Kirchen, die mehr Religion begrüßenswert finden, sehen sie doch im Atheismus ihren größten Feind.

Und nun haben also die Atheisten, Agnostiker, Humanisten und Säkularisten sogar in der ursprünglich gerade nicht religiösen SPD kaum noch einen gleichberechtigten Platz. Die Zeit der Aufklärung, die Zeit der großen Denker, gerade auch der deutschen, die Zeit Kants, Feuerbachs und Nietzsches scheint vorüber. Nicht Nietzsche wird heute gelesen, sondern wieder die Bibel und immer mehr bald schon der Koran, auch in deutschen Schulen. Die weibliche, muslimische Gebärmutter, welche wiederum fast vollständig von muslimischen Männern kontrolliert wird, scheint über die männlichen, europäischen Gehirne zu siegen, die Biologie über den Geist. Und ein beachtlicher Teil der europäischen Frauen, die einem grenzenlosen Feminismus huldigen und sich ebenfalls den westlichen Mann als Lieblingsfeindbild ausgesucht haben, hilft dabei auch noch mit. Wenn sie wüssten, was sie sich selbst und vor allem ihren Töchtern damit antun!


Buchempfehlung: Thilo Sarrazin: Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht, Finanzbuch Verlag, 2018, EUR 24,99

Feindliche Übernahme


Jürgen Fritz – www.juergenfritz.com

Titelbild: Grün: Sunniten, Rot: Schiiten, Blau: Ibaditen (Oman); Baba66, NordNordWest Before changing this file, please look at the detailed information provided in its source code. [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]


Ad
Ad

Jetzt eintragen und News kostenlos per E-Mail erhalten:

Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad