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Politik

Ibiza-Affäre: Eine groß angelegte und konzertierte Aktion von Politik und Medien im Stil der Stasi

21. Mai 2019

Wenn ich hier (auf Facebook) so einige Kommentare lese, dann sträuben sich mir die Nackenhaare! Das ist – sofern das Video echt ist, und das scheint es zu sein – mit nichts zu rechtfertigen.

Die FPÖ steht auf der richtigen Seite? Das spielt nicht die geringste Rolle. Wenn das Video echt ist, dann sind die Handlungen kriminell oder nahe dran. Da hat es keine Boni zu geben. Für nichts und niemanden.

Auf der einen Seite kritisieren wir die Lügner und Betrüger bei den sogenannten Altparteien. Das ist richtig. Verbrecher sollten im Loch verschwinden.

Und? Was nun? Ist es deshalb richtig, wenn unsere, die Seite, die es angeblich besser machen will, dasselbe tut? Nein, sicher nicht!

Vergessen wird es nicht schnell genug

Berufspolitiker haben meist einen Hang zu einer gewissen kriminellen Energie. Aussitzen kann man das nicht, das ist Fantasterei, denn das könnten augenscheinlich nur Leute wie Merkel und von der Leyen. Und vergessen wird es nicht schnell genug. Töricht, was einige Leute so schreiben.

Nicht dämlich sein ist die Devise. Ehrlich und sauber sein. Dann passiert sowas nicht. Die Auswirkungen solcher Ereignisse sind fatal … Merke: Politik ändern funktioniert nicht, indem man dasselbe Unrecht begeht oder gutheißt, das man bei anderen anprangert. Es gibt da keinen Unterschied. Politik besser machen kann man nur, wenn man Vertrauen gewinnt. Und das gewinnt man so ganz sicher nicht.

Das Ganze war eine Falle? Ja, und? Dazu gehören mindestens zwei! Derjenige, der die Falle stellt, und jener, der reinläuft und in krimineller Intention solche Angebote macht. Nein, das muss Konsequenzen haben, denn sonst macht man sich vollständig zum Narren.

Der Feind war in dem Fall die Koalition

Und wenn die Sozis das Video via Silberstein gemacht haben, glaube ich trotzdem, dass es aus der ÖVP – vielleicht sogar in Zusammenarbeit mit der SPÖ – lanciert worden ist. Kurz hatte immer größer werdende Probleme mit der Koalition. Schließlich darf man nicht vergessen: Kurz ist EU- und EVP-Mann. Erinnern wir uns zurück an die Zugeständnisse, die man dem grünen Van der Bellen machen musste, um die Koalition zu schmieden. Und die FPÖ hat in der Koalition ihre Sache gut gemacht. Nicht wie ein Junior, sondern wie eine regierende Partei.

EU-Kritik und das Umkrempeln des Systems wurden der ÖVP gefährlich. Beispiel ORF, Beispiel Asyl. Nicht zu vergessen: Kurz war ja eigentlich einer der Architekten des GCM (Global Compact for Migration). Alles bittere Pillen für den Kanzler der ÖVP, die ja auch einen linken Flügel hat. Und der schreit bereits nach einem fliegenden Wechsel zu den Sozis, am besten sofort.

Jetzt erfolgt ein Reverse Engineering

Für Österreich war die Koalition gut. Der Wählerwille ist aber nicht gefragt. Jetzt erfolgt ein Reverse Engineering. Koalitionen sind – weiß nun jeder – vorprogrammiert: entweder die Roten oder unter günstigen Umständen die NEOS-Liberalalas. Die absolute Mehrheit bekommt die ÖVP nie. Ein Gutes: Hofer ist in der Lage, die Wogen zu glätten. Er ist Staatsmann, tritt viel souveräner auf und ist sicherlich nicht so ein Depp. Ich bin da zuversichtlich, wenn auch mittelfristig.

Das größere Problem: Der Depp (Strache) hat wohl auf dem Video alle möglichen Großspender genannt und Menschen verunglimpft. Das könnte ganz neue Problematiken hervorbringen.

Und natürlich kann man das Ganze nicht als Sache betrachten, die nur Österreich betrifft und in Österreich gesteuert worden ist. Die Erstveröffentlichung in deutschen, linken Medien zeigt das deutlich. Auch Gestalten wie Böhmermann kannten das Video lange vor dem Erscheinen.

Haldenwang instrumentalisiert Situation

Selbst das linksradikale „Zentrum für politische Schönheit“ hatte vorher Kenntnis davon, und der „Falter“ wusste es bereits seit fast einem Jahr. Also war es eine groß angelegte und konzertierte Aktion von Politik und Medien. Natürlich entschuldigt das die Strache-Aktion nicht. Aber es erinnert an Aktionen der Stasi oder des KGB.

Die Unsagbare (Merkel) wollte sich ja gestern nicht äußern. Stattdessen hat sie ihren Kettenhund namens Haldenwang geschickt. In einer PK sprach er Österreich sein Misstrauen aus, was die geheimdienstliche Zusammenarbeit betrifft, ja, ja, tarab, tarab, Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Ja, dieser Teil ist eine Theorie, aber auf die Frage „Cui bono?“ die logischste Antwort.

Und: Damit stehe ich nicht allein da …


Quelle: Henry Kornowski/ Ohne Umschweife


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