Halle und Limburg: Das rus­sische Fern­sehen über Ter­ro­rismus in Deutschland

In der Sendung „Nach­richten der Woche“ hat sich ein Beitrag aus­führlich mit dem isla­mis­ti­schen Terror beschäftigt, der aus dem Nahen Osten nach Europa und Russland schwappt. 
Der Beitrag beginnt mit dem IS in Syrien und den Folgen der Gefahr, dass im Zuge der tür­ki­schen Mili­tär­aktion gefangene IS-Kämpfer aus­brechen und in ihre Hei­mat­länder zurück­kehren können. Nicht nur aus Deutschland und anderen EU-Ländern haben Men­schen dort für den IS gekämpft, sondern auch viele Radikale aus Russland und seinen asia­ti­schen Nach­bar­ländern. Daher beginnt der Beitrag mit der Situation in Russland, blendet dann aber über nach Europa und vor allem nach Deutschland, wo es in kurzer Zeit zwei mög­liche Ter­ror­an­schläge gegeben hat: Einen in Limburg durch einen Syrer und den Amoklauf eines Deut­schen in Halle. Ob das eine mit dem anderen in Ver­bindung steht, hat das rus­sische Fern­sehen beleuchtet.
Da ich es immer inter­essant finde, wie von außen auf das eigene Land geblickt wird, habe ich die beiden zusam­men­hän­genden Bei­träge des rus­si­schen Fern­sehens über­setzt. Zunächst kam eine Zusam­men­fassung im Studio, danach der Bericht des Kor­re­spon­denten aus Deutschland.
Beginn der Übersetzung: 
Die Ereig­nisse im Nahen Osten, ins­be­sondere in Syrien, werden weit­rei­chende Folgen haben. Auf die eine oder andere Weise werden sie in Europa, Russland und unseren Nach­bar­ländern zu spüren sein. In seiner Rede bei dem Gip­fel­treffen der Staats- und Regie­rungs­chefs der GUS in Asch­gabat skiz­zierte Prä­sident Putin direkt die Risiken der tür­ki­schen Mili­tär­in­ter­vention in Nordsyrien.
„In Nord­syrien gibt es Gebiete, in denen IS-Kämpfer kon­zen­triert sind. Sie wurden bisher noch von kur­di­schen Milizen bewacht. Jetzt dringt die tür­kische Armee dort ein und die kur­di­schen Wachen ver­lassen diese Lager. Tat­sächlich handelt es sich um Lager für IS-Kämpfer. Sie können nun einfach weg­laufen. Ich bin mir nicht sicher, ob und wie schnell die tür­kische Armee in der Lage sein wird, die Kon­trolle darüber zu über­nehmen. Nach Angaben der Nach­rich­ten­dienste des rus­si­schen Gene­ral­stabs gibt es dort Hun­derte von Mili­tanten und Tau­sende, wenn wir über GUS-Länder sprechen. Das ist eine echte Bedrohung für uns. Wie und wohin werden sie sich bewegen? Wir müssen das ver­stehen, es wissen und die Res­sourcen unserer Geheim­dienste mobi­li­sieren, um diese real ent­ste­hende, neue Bedrohung zu stoppen.“ betonte der rus­sische Präsident.
Und das wird auch getan. Unsere Geheim­dienste „säubern“ regel­mäßig das Ter­ri­torium Russ­lands von ter­ro­ris­ti­schen Struk­turen des IS. Kürzlich berich­teten die Ermitt­lungs­be­hörden über die Inhaf­tierung der Gründer einer pseudo-wohl­tä­tigen Orga­ni­sation, eines Bruders und einer Schwester, in Kabardino-Bal­kariya, die Geld für das bar­ba­rische Kalifat in Syrien gesammelt haben. Die Gruppe bestand aus mehr als 100 Per­sonen, die in großem Maßstab ope­rierten: in neun Regionen Russ­lands, im Nord­kau­kasus und Sibirien, sowie in Moskau, St. Petersburg, Tatarstan, Staw­ropol und Krasnodar. Ins­gesamt wurden seit Jah­res­beginn, wie der Direktor des FSB, Bort­nikow, sagte, alleine im Nord­kau­kasus 30 Ter­ror­zellen beseitigt, die blutige Ter­ror­an­schläge an öffent­lichen Orten geplant hatten.
Europa ist inzwi­schen auch einer ter­ro­ris­ti­schen Bedrohung aus­ge­setzt. So sprang im deut­schen Limburg ein Flüchtling aus Syrien an einer Ampel in einen LKW, warf den Fahrer aus dem Füh­rerhaus, stieg hinter das Steuer und krachte mit voller Geschwin­digkeit an der nächsten Ampel in war­tende Autos. Glück­li­cher­weise gab es keine Toten, aber 8 Men­schen wurden verletzt.
Wie üblich berichten die dor­tigen Behörden ungerne über solche Fälle und ver­tei­digen manchmal sogar Migranten mit ärzt­lichen Beschei­ni­gungen über psy­chische Stö­rungen. So ist es bei­spiels­weise mit einem syri­schen Migranten geschehen, der im ver­gan­genen Sommer in Frankfurt eine Frau mit einem Kind vom Bahn­steig vor einen Zug gestoßen hat. Diesmal berichten Quellen aus den Sicher­heits­kräften in Limburg nur anonym, dass es sich um einen Ter­ror­an­schlag handelt.
In Frank­reich wurden kürzlich vier Poli­zisten bei­gesetzt. Sie wurden von einem radi­kalen Isla­misten getötet, einem Sala­fisten, der auch in der Prä­fektur der Polizei im Herzen von Paris arbeitete. Der Mörder heißt Mikael. Seine offi­zielle Tätigkeit war es, radikale Isla­misten zu iden­ti­fi­zieren, die eine Gefahr für die Öffent­lichkeit darstellen.
Am Tag des Mordes kaufte Mikael zwei Messer. Das eine war ein Küchen­messer mit einer 20 Zen­ti­meter langen Klinge, das zweite war ein Messer zum Öffnen von Austern. Das hat eine kurze, keil­förmige Klinge. Diese beiden Messer und sieben Minuten reichten dem Sala­fisten Mikael aus, um vier Poli­zisten-Kol­legen zu erstechen. Er hätte auch mehr getötet, wurde aber im Hin­terhof der Prä­fektur erschossen. Die Behörden erklärten sofort, das Motiv für das Mas­saker sei ein „per­sön­licher Kon­flikt“. Das wird gesagt, um das Publikum zu beru­higen. Später nahmen dann Anti-Terror-Spe­zia­listen die Ermitt­lungen auf.
Der Fall ist jedoch schrecklich. Der Schrift­steller Limonov weist auf das Paradox hin: „Während bis an die Zähne bewaffnete Polizei 47 Samstage in Folge gegen die Gelb­westen kämpft, also gegen die eigenen Brüder, arbeitete ein auf der Insel Mar­ti­nique Gebo­rener, von dem keiner wusste, welche Ansichten er hatte, seit 26 Jahren in Prä­fektur der Polizei, wie ein Wurm in Kohl, im Herzen von Paris in Frankreich.“
In Europa wächst die Zahl der rechten Ultras und sogar die der Anhänger des Natio­nal­so­zia­lismus. Inter­es­san­ter­weise sind diese Pro­zesse im Osten Deutsch­lands, in der ehe­ma­ligen DDR, am sicht­barsten. Viel­leicht auch deshalb, weil nach der Ver­ei­nigung Deutsch­lands, die vor fast 30 Jahren stattfand, das anti­fa­schis­tische Wesen der DDR abge­wertet wurde.
Die DDR ent­stand in der sowje­ti­schen Besat­zungszone Hit­ler­deutsch­lands. Und es waren diese Deut­schen, die nach dem Krieg den Faschismus in sich viel deut­licher besiegt haben, als es im Westen geschah. Aber als die Arbeit dieser Genera­tionen abge­wertet und abge­lehnt wurde, schwang das Pendel in die andere Richtung. Zumindest kann man bei der Tra­gödie von Halle auf solche Gedanken kommen.
Aus Deutschland berichtet unser Korrespondent.
Den Anschlag auf die Syn­agoge in Halle streamt der 27-jährige Stefan Balliet ins Internet, auf eine Plattform für Fans von Com­pu­ter­spielen. Er sah genauso aus, wie die Cha­rakter des beliebten Online-Shooters Counter Strike: Er trug Helm und Schutz­kle­indung. Der Ter­rorist setzte die Kamera auf seinen Helm, in Nach­ahmung des Ter­ro­risten Brenton Tarrant, der im März dieses Jahres ein Mas­saker in zwei neu­see­län­di­schen Moscheen ver­an­staltet hat.
Nur die massive Tür zum Hof der Syn­agoge hat mehrere Dutzend Men­schen gerettet, die den Jom Kippurr-Fei­ertag in der Syn­agoge fei­erten. Sonst wäre ihnen das­selbe pas­siert, wie einer 40-jäh­rigen Frau, einer Anwoh­nerin, die von einer Stra­ßen­bahn­hal­te­stelle nach Hause ging und als erste von einer Kugel des Ter­ro­risten getroffen wurde.
Dann geht Balliet zum nächsten tür­ki­schen Schnell­imbiss, wo er einen 20-jäh­rigen Mann tötet, den Ver­käufer und den zweiten Besucher rettet nur eine Lade­hemmung. Die Waffen sind selbst­gebaut, eine Schrot­flinte und so etwas wie ein Sturmgewehr.
Balliet kehrt zum Auto zurück. Er wurde bei einer Schie­ßerei mit der Polizei ver­letzt. Er ver­lässt den Tatort und setzt die Kamera auf dem Weg ab. 15 Kilo­meter von Halle, in der Ort­schaft Landsberg, will er das Auto wechseln, bricht in das Haus eines Ehe­paares ein und fordert die Auto­schlüssel. Sie gaben sie ihm nicht. Beide wurden schwer ver­letzt. Es gibt keine wei­teren Details zu ihrem Zustand, der Täter wurde fest­ge­nommen. Während der Ver­nehmung gestand er Anti­se­mi­tismus. Die deutsche Führung ist schockiert.
„Ich bin, wie Mil­lionen Deutsche auch, scho­ckiert über das Ver­brechen, das in Halle begangen wurde“ sagte Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel.
„Es ist ein Tag der Schande. In unserem Land mit unserer Geschichte wurde während des wich­tigsten jüdi­schen Fei­ertags ein Anschlag auf eine jüdische Syn­agoge verübt“ sagte Bun­des­prä­sident Frank Walter Steinmeier.
Balliet lebt in Sachsen-Anhalt, einem Teil der ehe­ma­ligen DDR. Seine Groß­eltern mögen am Kom­mu­nismus gebaut haben. Ihr Enkel wurde ein Neonazi-Psy­chopath. Und man sagt, in Deutschland hätte er viele Sym­pa­thi­santen. Zumindest die Regierung und die Medien wissen genau, auf wen sie mit dem Finger zeigen müssen.
Die „Alter­native für Deutschland“ ist eine Partei am rechten Rand, die ihren Ein­fluss im Land Schritt für Schritt ausbaut. Besonders hoch ist er aus­ge­rechnet im Osten. In der „Alter­native“ sagen sie direkt: Ja, seit fast 30 Jahren leben alle Deut­schen in einem Land, aber im Osten sind die Men­schen immer noch anders. Sie ver­stehen Toleranz und Mul­ti­kul­tu­ra­lismus schlechter und erst recht ver­stehen sie nicht, warum die Migranten ins Land ein­ge­laden wurden. Es genügt, sich die Land­karte der Moscheen in Deutschland anzu­schauen, damit alles klar wird. Ost­deutsche sehen im poli­ti­schen Regime eher Zeichen einer Dik­tatur, wenn auch einer liberalen.

„Die Men­schen in den öst­lichen Regionen haben eine rei­chere Bio­grafie. Es scheint, dass sie mora­lisch freier sind, weil sie Erfahrung im Kampf gegen eine Dik­tatur haben. Die Ost­deut­schen sind offener und mobiler, weshalb sie auf diese Alarm­si­gnale sen­sibler reagieren, als die Men­schen im Westen. Sie fühlen sich als Bürger, die selbst Maß­nahmen ergreifen können“ sagte der Bun­des­tags­ab­ge­ordnete der Alter­native für Deutschland, Gott­fried Curio.
Mit „Maß­nahmen“ meint Herr Curio natürlich nicht das, was in Halle pas­siert ist. Es geht um poli­ti­schen Ein­fluss. Gleich­zeitig beant­wortet die Erklärung der Erfolge der „AfD“ nur durch die Erfahrung der Pro­teste von 1989, als die Ein­wohner Sachsens zu pro­tes­tieren begannen und die Grenz­öffnung unter dem Motto „Wir sind ein Volk“ for­derten, nicht die wich­tigste Frage: Warum bestehen die Unter­schiede zwi­schen Ost und Westen immer noch?
„Auf­er­standen aus Ruinen und der Zukunft zuge­wandt“ sind die ersten Worte der DDR-Hymne. Ihr 70. Geburtstag wurde kürzlich sehr still gefeiert. Die alten Kom­mu­nisten ver­sam­melten sich in Ber­liner Vor­orten, wie zur Feier für einen alten Kame­raden, den es schon lange nicht mehr gibt. Sie, die 1949 noch Kinder waren, haben das Land unter der Last der Repa­ra­tionen aus den Trümmern erhoben. Und dort lagen die am stärksten vom Krieg betrof­fenen Gebiete in Deutschland.

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Sie haben sehr hart gear­beitet und viel gebaut. Die Woh­nungs­frage in der DDR war Anfang der 70er Jahre voll­ständig gelöst. Es wurde der höchste Fern­sehturm Deutsch­lands errichtet, der ein Symbol Berlins geblieben ist. Sie hatten eine mächtige Armee und hatten einen Sport mit Spit­zen­leis­tungen. In den 1990er Jahren wurde ihnen gesagt, dass der Sport nur aus kon­ti­nu­ier­lichem Doping bestanden hat und die Armee und Geheim­dienste Werk­zeuge waren, um Demo­kratie und Anders­den­kende zu unter­drücken. Alles, was sie auf­gebaut haben, war plötzlich wert­loser Quatsch, mit Aus­nahme des Fernsehturms.
„Die DDR war das neue Deutschland. Wir konnten an Uni­ver­si­täten stu­dieren, wir hatten Frei­heiten und Per­spek­tiven, wir konnten uns ent­wi­ckeln. Heute gibt es in Ost­deutschland keine einzige Uni­ver­sität, deren Rektor ein Ost­deut­scher wäre. Niemand in der Führung der größten deut­schen Kon­zerne kommt aus der DDR“ sagte Hans Modrov, ehe­ma­liger Vor­sit­zender des DDR-Ministerrats.
Und die Arbeiten zur Zer­schlagung des Erbes laufen mit Voll­dampf. 1990 wurden fünf Reak­toren in Greifswald an den Ufern der Ostsee gebaut, drei weitere war­teten auf die Inbe­trieb­nahme. Die Reak­toren waren nicht vom Typ Tscher­nobyl und sind zu 100 Prozent sicher. Doch nach der Ver­ei­nigung Deutsch­lands wurde das Atom­kraftwerk, das ein Viertel des Landes mit Strom ver­sorgen konnte, sofort still­gelegt. Das geschah lange bevor die deutsche Regierung beschlossen hat, aus der Kern­energie aus­zu­steigen. Jetzt wird das Kraftwerk von den Kindern derer abge­rissen, die es gebaut haben.
„Es han­delte sich um ein hoch­mo­dernes Projekt, das in Zusam­men­arbeit mit der UdSSR durch­ge­führt wurde. Alles, was ein gutes Licht auf die DDR werfen konnte, musste ver­schwinden. Es ist nicht so, dass die Wirt­schaft des Landes schwach war oder dass das Kern­kraftwerk nicht modern war. Im Land war plötzlich alles doppelt vor­handen. Eines davon musste sterben. Die DDR sollte sich der Bun­des­re­publik anschließen und alle Errun­gen­schaften der öst­lichen Länder wurden über Bord geworfen“ sagte Egon Krenz, ehe­ma­liger Gene­ral­se­kretär des SED-Zen­tral­ko­mitees und Vor­sit­zender des DDR-Staatsrates.
Heute zeigt nur noch das Mosaik auf dem Haus der Lehrer die Leis­tungen der DDR. Früher war es das Haus der Lehrer, heute wird der größte Teil der Fläche von Büros kleiner Firmen belegt. Ein großer west­licher Investor kam nie in den Osten. Dafür kamen Migranten. Zur Ent­täu­schung über die sozio­öko­no­mi­schen Ergeb­nisse der Ver­ei­nigung Deutsch­lands kam der Unmut darüber hinzu, dass der Staat für diese Men­schen dut­zende Mil­li­arden Euro ausgibt. Man soll Toleranz und Mit­gefühl auf­bringen und sie fahren mit Last­wagen in Autos mit Deutschen.
„Im Osten laufen die Men­schen denen hin­terher, die ihnen sagen: Die Regierung täuscht dich, wenn du uns wählst, wirst du ehr­liche Deutsche wählen. So begann auch der Faschismus 1933“ sagte Hans Modrow.
Wenn der Kom­mu­nismus ein Fehler ist, wenn das Leben der Väter und Groß­väter eine his­to­rische Null­nummer war, werden wir in ihrem höl­li­schen Gegensatz wie­der­ge­boren und ver­schaffen uns so Respekt. Das könnte der radi­kalste Akti­onsplan sein. Revan­chismus ist frucht­barer Boden zuerst für den Ein­zelnen und dann für eine Mas­sen­psy­chose. Seine geo­gra­fische Bindung ist nur bedingt. Ja, es gibt mehr Anzeichen dafür im Osten, aber diese Gefühle können auch die­je­nigen erreichen, die sich im Westen davon beleidigt fühlen. Und wenn die revan­chis­tische Note noch nicht so deutlich zu sehen ist, dann liegt das nicht daran, dass alles gut ist, es ist einfach noch nicht schlecht genug.
Nach dem Anschluss der DDR am 3. Oktober 1990 wei­teten die west­liche poli­tische Klasse und das Kapital ihren Ein­fluss auf die öst­lichen Länder aus. Gleich­zeitig glaubten sie, einem Viertel der Bevöl­kerung des Landes all das bei­bringen zu können, indem sie eine Soli­da­ri­täts­steuer erhoben. Es sieht so aus, als ob das eine Fehl­ein­schätzung war. Die Ost­deut­schen brauchen keine Stasi, sie brauchen Wohl­stand, Ordnung und Selbstachtung.
Ende der Übersetzung

Thomas Röper — www.anti-spiegel.ru
Thomas Röper, Jahrgang 1971, hat als Experte für Ost­europa in ver­schie­denen Ver­si­che­rungs- und Finanz­dienst­leis­tungs­un­ter­nehmen in Ost­europa und Russland Vor­stands- und Auf­sichts­rats­po­si­tionen bekleidet, bevor er sich ent­schloss, sich als unab­hän­giger Unter­neh­mens­be­rater in seiner Wahl­heimat St. Petersburg nie­der­zu­lassen. Er lebt ins­gesamt über 15 Jahre in Russland und betreibt die Seite  www.anti-spiegel.ru. Die Schwer­punkte seiner medi­en­kri­ti­schen Arbeit sind das (mediale) Russ­landbild in Deutschland, Kritik an der Bericht­erstattung west­licher Medien im All­ge­meinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
Thomas Röper ist Autor des Buches „Vla­dimir Putin: Seht Ihr, was Ihr ange­richtet habt?“