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Wahl­um­frage: Keine rot-rot-grüne und keine schwarz-grüne Mehrheit mehr

Angela Merkel hat sich mächtig ver­zockt. Ihr Wunsch, endlich mal mit den Grünen ins poli­tische Bett zu steigen, wird wohl doch nicht funk­tio­nieren, denn sie hin­ter­lässt, dort wo einst eine Volks­partei stand, ein Trüm­merfeld. Die CDU ist mitt­ler­weile so schwach, dass sie bald keine Regierung mehr bestimmen kann.
Der Uni­ons­streit scheint bei den Wählern nicht gut anzu­kommen. Im Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­stitut Emnid wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, ver­lieren CDU/CSU zwei Pro­zent­punkte und geben nach auf 27 Prozent. Auch die Grünen geben zwei Pro­zent­punkte ab und rut­schen das erste Mal seit Mai unter die 20-Pro­zent­marke auf 18 Prozent.
Schwarz-Grün hätte demnach keine Mehrheit mehr. Jeweils einen Pro­zent­punkt hin­zu­ge­winnen können die SPD auf 16 Prozent, die AfD auf 15 Prozent und die FDP auf 9 Prozent. Die Linke ver­harrt wie in der Vor­woche bei 9 Prozent.
Die sons­tigen Par­teien gewinnen einen Pro­zent­punkt hinzu und landen bei 6 Prozent. Befragt wurden ins­gesamt 1.920 Men­schen im Zeitraum vom 24. bis 30. Oktober 2019. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bun­des­tags­wahlen wären?“
Weil es mit diesen Kon­stel­la­tionen nicht funk­tio­nieren wird, werden wir auf Neu­wahlen wohl ver­geblich warten müssen, die GroKo wird auf Teufel komm raus zusam­men­halten, auch wenn sie bis zu den nächsten Wahlen nur streiten und sich mit sich selber beschäf­tigen wird – zu Lasten der Bürger.
Diese Schein-Demo­kratie ist die Pest für Deutschland.


Quelle: journalistenwatch.com