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Henry Kissinger fordert neue Weltordnung

25. April 2020

Henry Kissinger wurde 1923 in Fürth als Heinz Alfred Kissinger geboren. 1938 emigrierte seine Familie in die USA. 1943 erhielt Kissinger die Staatsbürgerschaft der USA. Später wurde Kissinger Politikwissenschaftler und war Politiker der Republikanischen Partei. In der US-Außenpolitik spielte er zwischen 1969 und 1977 eine wichtige Rolle. Von 1969 bis 1973 war Kissinger Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 Außenminister der Vereinigten Staaten. Von 1977 bis 1981 war Henry Kissinger Direktor der Nichtregierungsorganisation Council on Foreign Relations. Als Mitglied des CFR und der Bilderberger gilt Kissinger als einer der wichtigsten und mächtigsten Drahtzieher des Deep State und Verfechter der sogenannten „Neuen Weltordnung“.

Obwohl bereits knapp 97 Jahre alt, ist Kissinger offenbar noch immer ein sehr aktiver Architekt der Neuen Weltordnung. Vor wenigen Tagen veröffentlichte er einen Artikel im Wall Street Journal. Der Titel des Artikels lautet: „Coronavirus-Pandemie wird die Weltordnung für immer verändern“. Die USA müssten zwar ihre Bürger vor Krankheiten schützen, gleichzeitige aber mit der dringenden Arbeit der Planung für eine neue Epoche beginnen, fordert Kissinger.

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Die surreale Atmosphäre der Covid-19-Pandemie erinnere ihn an eine Ardennenoffensive, an der er als junger Mann in der 84. Infanteriedivision beteiligt gewesen sei. Heute herrsche wie 1944 ein Gefühl der unausgesprochenen Gefahr, die nicht auf eine bestimmte Person abziele, sondern willkürlich und mit Verwüstung zuschlage. Einen wesentlichen Unterschied gebe es allerdings zwischen heute und damals: Die amerikanische Ausdauer sei damals durch einen nationalen Zweck verstärkt worden“, so Kissinger. „Heute seien die USA ein gespaltenes Land und es sei eine effiziente und weitsichtige Regierung notwendig, um Hindernissen von nie dagewesener Größe und globalem Ausmaß zu überwinden.“

Die Realität sei, dass die Welt nach dem Coronavirus nie mehr dieselbe sein werde. Es mache wenig Sinn, über die Vergangenheit zu streiten. Schwieriger sei die Frage, was jetzt getan werden müsse, meint Kissinger. Die Ausbreitung des Coronavirus sei exponentiell und des gebe in den USA keine Heilung, behauptet Kissinger entgegen der Tatsache, dass Chloroquin an Covid-19-Erkrankte heilt. Die medizinischen Vorräte würden nicht ausreichen, so eine weitere Behauptung Kissingers, die Intensivstationen seien kurz davor, überfordert zu werden. Und bis zur Entwicklung eines Impfstoffes könne es noch 12 bis 18 Monate dauern, bedauert der Bilderberger.

Die Krisenanstrengungen der US-Regierung, so notwendig sie auch sein mögen, dürften nicht die dringende Aufgabe verdrängen, ein paralleles Unternehmen für den Übergang zur Post-Coronavirus-Ordnung zu starten, so Kissinger. Die US-Regierung würde mit der Krise weitgehend auf nationaler Ebene umgehen aber die gesellschaftsverändernden Auswirkungen des Virus würden keine Grenzen kenne. Der politische und wirtschaftliche Umbruch, der durch die Coronavirus-Krise ausgelöst werde, könne über Generationen andauern, glaubt Kissinger.

Die USA könnten die Krise nicht alleine überwinden. Daher sei nun die Auseinandersetzung und Notwendigkeit einer globalen gemeinsamen Vision mit einem globalen Programm gegeben. Wenn es nicht gelinge, beides zu tun, dann werde die Welt dem „Schlimmsten ins Auge sehen müssen“, prophezeit Kissinger. Technologien zur Infektionskontrolle und entsprechende Impfstoffe müssten entwickelt werden. Staaten müssten sich konsequent und ständig damit befassen, ihre Bevölkerung auf weitere Pandemien vorzubereiten und durch entsprechende Impfstoffe und Infektionskontrollen davor zu schützen, so die Ansicht Kissingers.

Zudem müssten die Wunden der Weltwirtschaft geheilt werden. Die aktuelle Wirtschaftskrise sei komplexer als die Finanzkrise von 2008. Die Prinzipien der liberalen Weltordnung müssten geschützt werden, fordert Kissinger. Die Demokratien der Welt müssten ihre aufklärerischen Werte verteidigen und aufrechterhalten. Ein globaler Rückzug vom Gleichgewicht der Macht werde dazu führen, dass der Gesellschaftsvertrag international zerfalle, warnt Kissinger.

Kissinger fordert, in schöne Worte täuschend verpackt, nichts anderes, als die Vollendung der ohnehin von den Vertretern des Deep State geplanten Neuen Weltordnung. Der Bilderberger warnt vor dem Ende des Globalismus und dem Ende der sogenannten (neo-)liberalen Weltordnung, die nichts anderes ist, als eine globalisierte Gesellschaft. Er fordert zudem die totale Überwachung der Bevölkerung à la Bill Gates und droht mit immer neuen Pandemien, mit der die Bevölkerung offenbar immer weiter reduziert, geimpft, gechippt und kontrolliert werden soll.

Die Forderungen sind nicht neu, ob diese jedoch noch so umgesetzt werden können, ist fraglich. Trump und seine Allianz haben den Kampf gegen den Deep State und dessen Machenschaften aufgenommen. Ob die Trump-Allianz diesen gewinnen kann, ist fraglich. Denn diese Strukturen existieren seit Jahrhunderten und die Vertreter dieser Neuen Weltordnung sitzen weltweit an den entscheidenden Schaltstellen. Obwohl in den USA offenbar bereits hunderte CEOs der betreffenden Konzerne und Unternehmen zurückgetreten sind, dürfte der Deep State noch lange nicht besiegt sein.


Quelle: watergate.tv