Nos­tradamus – Wurde seine uner­füllte Pro­phe­zeiung zum Jahr 1999 doch wahr?

Für viele ist die „Hoch-Zeit“ des Nos­tradamus (1503–1566) spä­testens seit Juli 1999 vorbei, als der von dem Pro­pheten so detail­liert ange­kün­digte „Schre­cken­s­könig“ im 7. Monat des­selben Jahres nicht wie ange­kündigt vom Himmel kam. Doch dabei wurde etwas über­sehen: Er kam tat­sächlich! 

(von Dan Davis)

Der Stern von Nos­tradamus begann im Jahr 1999 zu sinken, als seine Pro­phe­zeiung, auf die die Welt teil­weise in Ehr­furcht wartete, nicht eintraf. Zu seinen Leb­zeiten ver­kündete er, im Jahr 1999 werde ein Schre­cken­s­könig vom Himmel kommen, der den mon­go­li­schen König wieder auf­er­stehen lassen würde. Davor und danach werde Dun­kelheit herr­schen. Dass der mon­go­lische König wieder auf­er­steht, damit hat wohl kaum jemand gerechnet. Deshalb wird deutlich, dass seine Aussage sym­bo­li­scher Natur war. Doch was würde diese Fest­stellung verändern?

Wertet man seine Pro­phe­zeiung sym­bo­lisch, dann könnte man sogar behaupten, sie war ein Voll­treffer, auch wenn sei­nerzeit und bis zum heu­tigen Tag keiner davon wirklich Kenntnis nahm.

Wenn man heute an George W. Bush zurück­denkt, dann bekommen viele die Bilder vom 11. Sep­tember 2001 in den Kopf, an dem wahrlich ein Schre­cken­s­könig vom Himmel kam. Als George W. Bush im Jahr 1999 seinen Vor­wahl­kampf bestritt, tauchte er für die Welt erstmals auf der großen Bühne auf. Davor war er außerhalb der USA für viele ein unbe­schrie­benes Blatt. Er gewann im Jahr 2000 den Wahl­kampf und wurde US-Prä­sident. Und somit tauchte der Schre­cken­s­könig für die Welt sym­bo­lisch gesehen im Jahr 1999 auf, der am 11. Sep­tember 2001 bildhaft wurde. Um genau zu sein, nahm ihn die Welt erst so richtig nach seiner Rede vom 22. Juli 1999 in India­na­polis ernsthaft wahr, über die Main­stream-Medien als „Duty of Hope“ ver­kauft. Davor war er außerhalb der USA nur ein Kan­didat unter anderen, der hier und da mal seinen Senf abgab.

Viel­leicht wird diese Deutung erst eines Tages so richtig in Zeit­ge­schehen und den Zeit­geist ein­gehen, wenn irgendwann ganz offi­ziell die Fakten auf dem Tisch liegen, dass „9/11“ ein „Inside Job“ war – was man indirekt aus der Aussage von Nos­tradamus somit auch her­aus­lesen könnte. Wobei nicht einmal das nötig wäre, betrachtet man sich die Fakten wer­tungsfrei und stellt etwas mehr als 3.000 Tote durch die „Bösen“ am 11. Sep­tember 2001 (wer auch immer diese waren…) den über 1 Mil­lionen Toten durch den Krieg und die Kriegs­folgen im Irak und Afgha­nistan gegenüber, der als offi­zielle Antwort auf den Terror vom Himmel folgte.

Doch wie ist die Andeutung von Nos­tradamus zu ver­stehen, dieser Schre­cken­s­könig würde den mon­go­li­schen König wieder auf­er­stehen lassen, in sym­bo­li­scher Deutung? Dschingis Khan begann seiner Zeit unter allen erdenk­lichen Mitteln, ein­schließlich der Lüge und der Täu­schung, ganze Welt­reiche zu erobern und für sich ein­zu­nehmen. Dar­unter übrigens auch Afghanistan…