Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Ein Mythos zerbröckelt – wenn die Wahrheit erkennbar wird

3. Juni 2020

Oder wie ein Missverständnis zu einer allumfassenden Spurensuche nach einer manipulativen Spezies, deren wahrer Herkunft und ihrem Wirken auf der Erde führte.

„Astronomen entdecken Himmelskörper am Rande des Sonnensystems“ … Und schon erwarten dutzende Autoren und Blogger von Verschwörungsszenarien das wiedermal „nächste Armageddon“ für den Planeten Erde. Bis auch diese Nachricht sich wiederholt als FLOP erweist… Bis zur nächsten Entdeckung.

(von Markus Schlottig)

Fasziniert von den Büchern und den Geschichten von dem 2010 verstorbenen Orientalisten Zecheria Sitchin, haben mich inspiriert, nach Spuren zu suchen. Zum einen nach dem Planeten, von dem die „Götter“ stammten, zum anderen nach den „Göttern“ selbst, wer sie waren und warum sie ausgerechnet diesen Planeten, unsere Erde, als Ort auswählten. Und im Weiteren nach den Spuren, welche die „Götter“ auf unserem Planeten hinterlassen haben. Sitchin nennt diese „Götter“ ANUNNAKI, während er den Herkunftsplaneten mit NIBIRU wiedergibt. Woher stammen seine Informationen. Sitchin beruft sich von Anfang an auf den babylonischen Schöpfungsepos, den er „Enuma Elisch“ nennt. Damit gibt er eine „Exklusivität“ an, die nur Menschen innehaben, die Keilschrifttexte übersetzen und lesen können. Dabei soll es sich um „Tafeln“ handeln, die Sitchin persönlich übersetzt haben will. Was Sitchin verschweigt, ist, dass dieser ominöse „Enuma Elisch“ in Wirklichkeit „Allgemeingut“ ist, und in der Fachwelt seit Mitte des 19. Jahrhunderts diskutiert wird.

Als ich in den 90er Jahren das Buch „Der zwölfte Planet“ in den Händen hielt, ahnte ich noch nicht, was Sitchin in Wirklichkeit „übersetzt“ hatte. Denn in der deutschen Ausgabe des Buches befindet sich der von Sitchin ursprünglich in Englisch niedergeschriebene „Originaltext“ nun in „übersetzter deutscher Sprache“. Seltsam an dieser „deutschen Übersetzung“ war die Sprachwahl. Der Text war in einem sehr altertümlichen Deutsch verfasst und in einer Wortwahl, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland üblich war. Wozu dieser Umstand? Damals erhielt ich von meinem Freund und Mentor Ferdinand Heller, der 1998 verstarb, die Kopie eines Kapitels aus einem Buch vom deutschen Autor Hermann Häffker, erschienen im Caldewey-Verlag, Ausgabe von 1926, mit dem Titel „Das Sternbilder-Buch.“ Darin enthalten, sehr schöne Abbildungen des Sternenhimmels aus der Hand des Künstlers Kurt Fiedler. Außerdem diverse Himmelskarten und Grafiken. Unter dem Kapitel „Weltwerden“ findet sich dann ein in poetischer Form befindlicher Text, der aufgrund seiner Formulierung, auf ein Alter ungefähr Mitte des 19. Jahrhunderts schließen lässt. (Ward statt war usw.) Putzigerweise war dieser Text zu 99,8 Prozent mit dem Text in „Der zwölfte Planet“ identisch.

Sehr seltsam, nicht wahr? Sie fragen sich sicher jetzt, was denn die 0,2 fehlenden Prozente ausmacht. Nun, es ist ein einziges Wort, das in der englischen Originalversion von der deutschen Übersetzung abweicht. Und dieser „Übersetzungsfehler“ der eindeutig beim Autor des Buches, also bei Sitchin liegt, ist die Umschreibung des Wortes NIBIRU. Während in der deutschen Übersetzung, sowohl Sitchins, als auch Häffkers, das Wort „Punkt“ vor NIBIRU steht, wird in der englischen Originalversion das Wort „Planet“ verwendet. Ich finde schon, dass diese Wörter von völlig unterschiedlicher Bedeutung sind. Was hat das zu bedeuten? Dem deutschen Übersetzer des Buches „Der zwölfte Planet“ muss klar gewesen sein, dass Sitchin hier ein ZITAT aus einem urheberrechtlich – zumindest in Deutschland (!) – geschützten Buch verwendet wurde, sodass er oder sie das ORIGINAL verwendete. Dadurch aber lässt sich Sitchins Interpretation im Prinzip nicht mehr belegen. Aufgefallen ist dies aber scheinbar niemandem, da der/die Übersetzer*in dies explizit nicht angibt. Nur wer den Originaltext Häffkers kennt, kann dies überhaupt feststellen. Mein Interesse „ward“ geweckt. Denn was verändert sich am Sinn des Wortes NIBIRU, wenn das Wort davor statt „Planet“ in Wirklichkeit „Punkt“ ist? Nun, es verändert den Sinn des Wortes NIBIRU.

Wie konnte es dazu überhaupt kommen? Das deutsche Wort „Punkt“ wird hier als „Standort“ oder „Position“ genutzt. In Sitchins These, das NIBIRU Herkunftsort der Anunnaki war, passt besser das Wort „Planet“ wobei „Standort“ und „Position“ ebenfalls so „gedeutet“ werden könnten. Da sich NIBIRU im All befindet. Es könnte aber auch ein Stern, ein Mond, eine Sternenkonstellation, eine Galaxie, oder auch eine „Raumstation“ im Sinne eines Raumschiffs sein. Denn die Übersetzung lässt diese Möglichkeit zunächst offen.

Allerdings hat Sitchin seine These, in diesem Fall aus dem Kontext gerissen. Denn im Kontext ist NIBIRU nicht als Herkunftsort der Anunnaki angegeben, sondern als „Gesetzmäßigkeit.“ Verwirrend, nicht wahr?! Im Kontext bedeutet es lediglich, dass die Anunnaki von einem „Punkt (Standort, Position) nahe der Erde auf den Erdboden hinab stiegen.“ Nicht mehr und nicht weniger. Und nicht mal das ist im Enuma Elisch enthalten. Denn hier wird das Wort Anunnaki nur ein einziges Mal verwendet, und zwar in Bezug auf „Dankbarkeit“ (Nutzen von etwas haben, Froh sein, dass es etwas Bestimmtes gibt, bzw. das es so ist: Gesetzmäßigkeit als Glücksfall!).

Sitchin führt in „Der 12. Planet“ einen weiteren Text an, der allerdings nicht aus dem „Enuma Elisch“ stammt, sondern aus einem Hymnus, der den „Planeten Marduk“ besingt. Sitchin geht sogar noch weiter. Er behauptet, die Babylonier hätten zu Ehren ihres Stadtgottes Marduk den Namen NIBIRU durch MARDUK ersetzt. Ähnlich wie die Zeugen Jehovas, die in ihrer Bibelübersetzung des Neuen Testaments eigenmächtig den Titel „Adonai“ (der Herr) durch „Jehova“ ersetzten. Natürlich deswegen, weil das jeweils besser zur eigenen These passt. Dabei verfälscht es den Sinn des Original-Textes. (Auch bei den Zeugen Jehovas, das aber ist eine „andere Geschichte“).

Denn im Falle des „Planeten Marduk“ – macht er eine Definition unmöglich. Der Enuma Elisch beschreibt den „Planeten Marduk“ so detailliert, dass ganz offensichtlich der uns bekannte Planet JUPITER zu erkennen ist. Gemäß dem ENUMA ELISCH kam Jupiter erst später als Mitglied des Sonnensystems hinzu. Vor ihm hatte der Planet SATURN die Vormachtstellung inne. Das kann sogar mythologisch belegt werden, da Saturn/Kronos lange vor Jupiter/Zeus als höchster Gott des Pantheons verehrt wurde. Wie im Enuma Elisch dargelegt, wurde ihm diese Position durch den neu hinzu gekommenen Jupiter/Zeus streitig gemacht. Im Enuma Elisch trägt der Planet Saturn den Titel KINGU (Königtum) und den Namen EL (Enlil/Ellil), während Jupiter MARDUK heißt. Im Enuma Elisch wird allerdings die Herrscherin TIAMAT genannt, die Sitchin mit der Ur-Erde gleichsetzt. Denn TIAMAT bedeutet „Lebensspenderin“. Tatsächlich bezeichnet der Text unsere SONNE als Hauptstern TIAMAT und den Planet Erde als Lebensspenderin „Tiamat-Chubur.“ Stern und Planet tragen denselben Namen!

Hierbei kommt das Buch von Temple „Das Sirius-Rätsel“ zu Hilfe, dass eine Tradition des in Mali lebenden Stammes der Dogon, zum Inhalt hat. Hier werden die im Enuma Elisch genannten „Hauptdarsteller“ APSU, MUMMU und TIAMAT in der Bedeutung der Namen absolut identisch benannt. SIGUI, YA-SIGUI und EMME-YA-SIGUI. Wobei letzterer TIAMAT ist und „Stern der Frauen“ heißt und über einen Planeten verfügt, der ebenfalls EMME-YA heißt aber PLANET der Frauen genannt wird. Auch hier haben Stern und Planet denselben Namen. Das muss zwangsläufig zu Verwicklungen führen! YA-SIGUI implodiert und verwandelt sich in „digitaria“ einen winzigen Stern mit enorm hoher Dichte. Wir nennen das „weißer Zwerg.“

Bei den Dogon handelt es sich um das Sternsystem SIRIUS. Und sie zählen unsere Sonne dazu! Das taten die alten Ägypter ebenfalls. Sie nannten die Sterne SOTHIS, SATIS und ANUKIS und setzten sie – konträr zum allgemein gültigen Dogma unserer Geschichts-schreibung – mit den drei Giseh-Pyramiden gleich! Wer das ausführlicher erfahren möchte, dem sei die im Allstern-Verlag erscheinende Trilogie „Mythos Nibiru“, „Mythos Anunnaki“ und „Mythos Pyramidenkriege“ empfohlen. Während sich Teil 1 „Mythos Nibiru“ ausführlich mit dem Enuma Elisch und dem Begriff Nibiru auseinandersetzt und dabei erstaunliche Ergebnisse erzielt, beschäftigt sich Teil 2 „Mythos Anunnaki“ detailliert mit den „Göttern“ und ihrer wahren Herkunft. Es zieht dabei alle in Frage kommenden Möglichkeiten in Betracht und befasst sich jeweils in selbstständigen Kapiteln intensiv damit. Auch hier sind verblüffende Ergebnisse gefunden worden, welche die „Götter“ und ihre „Fähigkeiten“ in Frage stellt. In Teil 3 „Mythos Pyramidenkriege“ werden Hintergründe beleuchtet, außerdem ist Teil 3 das „Sachbuch“ zum 2-teiligen Roman „Die Zeit neigt sich dem Anbeginn“, ebenfalls erschienen im Allstern-Verlag. Dabei werden Details erläutert, die unsere derzeitige Geschichtsschreibung aus den Angeln heben.

Es stellt sich heraus, dass das Wort NIBIRU zwei verschiedene Bedeutungen hat. Einmal bedeutet es „Nachbarschaft“ aber es bedeutet auch „Gesetzmäßigkeit.“ Es ist aber in keinem Fall ein „Eigenname.“ Sondern lediglich ein „Sammelbegriff.“ Damit wird ganz deutlich herausgestellt – und das wird so manchen Autor oder Blogger der Präastronautik sicher im Besonderen interessieren – dass Nibiru keine Katastrophen heraufbeschwören wird! Auch der Planet „Marduk“ wird das nicht (mehr), da er einen festen Standort besitzt. Darüber hinaus erscheinen auch die Anunnaki in einem völlig anderen Licht, besonders in ihrer Rolle als „vermeintliche Schöpfer des Menschen“, die sich bei näherer Betrachtung mehr als „Manipulation der Genetik“ und „Eingriff in biologische Strukturen“ entpuppt. Es gab sogar mehrere dieser „Eingriffe“ und es führt wie ein roter Faden in die aktuelle Gegenwart und belegt, dass die gleichen Akteure oder deren „Nachfahren“ immer noch auf dieselbe Art und Weise agieren: Durch Manipulation der Genetik und „Gefährliche Eingriffe in die Biologie.“

Dabei bedienen sie sich – wie damals – pharmazeutischer „Hilfsstoffe.“ Wie ein roter Faden, der sich durch die Trilogie führt, wird dem Leser unmissverständlich bewusst, dass Sitchins Anunnaki den Planeten Erde niemals verlassen haben und dass ihre Nachfahren – gern „Blutlinien“ genannt – den Planeten und seine Bewohner im „Würgegriff“ haben. Aber gleichzeitig wird auch klar, dass Sitchins „Verschwörer“ in Wahrheit diejenigen waren und heute noch sind, die der Menschheit helfen wollen, sich dem „Würgegriff“ zu entziehen. Wie sagt die „Edda“ so treffend: „Das weite Windheim (das Universum) enthält beider Brüder Nachfahren.“ Jene „Brüder“ die Sitchins Geschichten prägten, ENLIL und ENKI, der Welt besser bekannt als JAHWE EL SCHADDAI und LUZIFER. (Demiurg und Schöpfer). Wie immer liegt die Antwort in unseren Genen verborgen. Und es gibt Möglichkeiten, sich der Manipulation durch ANGST, VIREN und NANOTECHNOLOGIE zu entziehen. Alle GUTEN DINGE sind Drei. In diesem Sinne viel Freude bei der Spurensuche,

Ihr Markus Schlottig