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Wirtschaft & Finanzen

Wie die EZB-Chefin Lagarde jetzt über dumme, deutsche Sparer denkt….

17. Juni 2020
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Die Corona-Krise wird immer teurer. Nicht nur die Merkel-Regierung hat ein Konjunkturprogramm von inzwischen fast 178 Milliarden Euro (nicht offiziell) aufgelegt. Sondern die EU in Person von Ursula von der Leyen lässt das Ganze zum Billionen-Spiel werden.

26% der Summe, die über den EU-Haushalt gedeckt ist, zahlt Deutschland. Sie können sich ausrechnen, wer am Ende für den Großschaden aufkommt. An dieser Stelle erinnern wir daran, was Christine Lagarde von den Sparern in Deutschland hält – geäußert hat sie dies am Ende des vergangenen Jahres. Aktuell spricht sie nicht mehr so gerne darüber – die Sätze sind allerdings verbürgt. Wenn Sie also das nächste Mal zur Kasse gebeten werden – dann denken Sie einfach daran…

Die neue Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich gut in ihr neues Amt eingelebt. Wie erwartet setzt sie den Enteignungsfeldzug fort. Die Zinsen sollen niedrig bleiben, sodass inzwischen mehr und mehr Sparer Negativzinsen auf ihre Konten zahlen müssen. Zudem allerdings ist sie nun damit aufgefallen, die Sparer sogar zu beschimpfen. Die „Financial Times“ druckte kürzlich ein Statement von Lagarde ab, wonach die Menschen (Sparer) „glücklich“ sein sollten, wenn – oder dass – sie einen Arbeitsplatz haben anstatt stets „höhere Zinsen“ für die Sparvermögen zu erwarten. Das zeigt, in welcher Richtung Lagarde agieren wird.

Sie sind zu gierig

Indirekt wirft Sie Ihnen ganz persönlich vor, zu gierig zu sein. Denn an dieser Stelle haben wir des Öfteren versucht darzulegen, dass die niedrigen Zinsen letztlich auf eine „totale Enteignung“ hinauslaufen. Die Negativzinsen entwerten nach und nach Ihr persönliches Vermögen. Das wiederum bedeutet, dass Sie letztlich – bei unendlicher Laufzeit – damit rechnen müssten, am Ende kein Geld mehr auf dem Konto zu haben (bzw. nur Restbestände).

Doch die Enteignung zieht wesentlich weitere Kreise: Die Zentralbanken haben mit den Negativzinsen auch die Sparvermögen von Lebensversicherungen und deren Versicherten angegriffen. Rentenversicherungen erzielen immer weniger Erträge mit den Ersparnissen für die private Altersvorsorge – und sogar Krankenversicherungen haben demzufolge mit den Zwischen-Geldanlagen immer weniger Erträge.

Die niedrigen Zinsen enteignen schließlich auch Mieter. Die Konditionen haben den Markt für Baudarlehen erweitert. Nun können Investoren immer mehr Geld in Immobilien investieren und damit letztlich die Preise in die Höhe treiben. In der Folge sehen sich Vermieter schon aus kaufmännischer Sicht fast gezwungen, die Mieten nach oben zu ziehen. Und Frau Lagarde? Verachtet die „gierigen“ Sparer. Es blüht uns viel.
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Quelle: watergate.tv