Gesundheit, Natur & Spiritualität

Er stärkte ihr Immunsystem. Warum der Schweizer Arzt Maximilian Bircher-Benner während der Spanischen Grippe keinen seiner Patienten verlor

9. September 2020

Die zweite Corona-Welle scheint unaufhaltsam auf uns zuzurollen. Die Panikmaschinerie läuft auf Hochtouren, die Daumenschrauben werden wieder angezogen, die Maskenpflicht soll erweitert, die Bußgelder für Verstöße dagegen sollen erhöht und vereinheitlicht werden. Mit Hygiene- und Abstandsregeln setzt man nach wie vor darauf, eine Ansteckung zu vermeiden. Wäre das wirklich effektiv, müsste die Pandemie eigentlich längst überstanden sein. Worüber die Mainstream-Medien nicht berichten, sind die Heilerfolge mit hochdosierter Vitamin-C- und Vitamin-D-Therapie – und die Tatsache, dass ein intaktes Immunsystem der beste Schutz vor Bakterien und Viren ist! Das zeigt das Beispiel des bekannten Rohkostarztes Maximilian Bircher-Benner (bekannt für sein Bircher-Muesli und die Vollwertkost), der 1918 während der Spanischen Grippe ein Militärspital mit 115 Patienten leitete.

Anders als seine Kollegen in anderen Lazaretten verlor Bircher keinen einzigen der ihm anvertrauten Soldaten. Das erzählte vor kurzem sein Enkel Dr. Andres Brenner in einem Interview im Schweizer Gesundheitsfernsehsender QS24.tv. Das Video wurde nach über 700.000 Aufrufen bei Facebook hurtig von Youtube gelöscht, ist aber noch auf der Webseite des Senders zu finden. Die Säulen von Maximilian Birchers Therapie waren Überwärmungsbäder, Physiotherapie, vegane Rohkost, Vitamin D hochdosiert, je nach Körpergewicht 4.000 bis 8.000 Einheiten täglich. Seit Thomas Manns Roman „Zauberberg“ wissen wir, dass man in dieser Zeit schwerkranke Tuberkulose-Patienten in Schweizer Sanatorien mit Sonnenbädern heilte. Im NZZ-Artikel Wenn der Tod umgehtaus dem Jahr 1995 schreibt der damalige Züricher Medizinhistoriker Christoph Mörgeli über Birchers Grippe-Therapie: „Max Bircher-Brenner wandte Glühlichtbäder und Packungen an und servierte den Kranken Rohsäfte; zur geistigen Ermunterung ließ er aus den Werken des Dichters Carl Spitteler vorlesen.“

In seinem Buch „Die Grippe: vom Wesen der Krankheit, ihre Heilbehandlung und Verhütung“ erläutert Maximilian Bircher-Benner die Ursachen für die allgemeine Grippebereitschaft: Fehlernährung, Unordnung der Lebensrhythmen und andere Mangelzustände. „Der Gegenstand der Heilbehandlung ist nicht die Grippe, sondern der kranke Mensch, nicht der Bazillus, sondern die Grippebereitschaft des Körpers. Die Heilmaßnahmen bestehen in der Ordnung der Um- und Innenwelt-Einflüsse. Der Rohkost-Arzt hatte erkannt: Eine stabile Psyche und das Vertrauen in die eigene Abwehrkraft sind wichtige Faktoren bei der Heilung. „Umso bedauerlicher sind die heutige Angstverbreitung und die Entmündigung der Patienten“, sagt Birchers Enkel Andres im Interview über Covid 19, das er eine „Grippe mit schönem Namen“ nennt.  Die Grippeimpfung sieht der ganzheitliche Arzt, der seit 40 Jahren praktiziert, kritisch. Oft sei sie nicht wirksam, da sie für die Viren des Vorjahrs entwickelt wurde, nicht aber für das aktuell aktive Virus. Bei der Spanischen Grippe – so Dr. Andres Bircher – starben vor allem geimpfte Patienten, ihr Immunsystem war durch die Impfungen geschwächt.

Dr. Andres Bircher hat an das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz geschrieben: Verhaltens-Tipps im Falle einer Erkrankung an CoVid19 nach Dr. Bircher-Benner. Seine wichtigste Empfehlung: lebendige Pflanzennahrung. „Dies aus folgenden wissenschaftlichen Gründen: Vegetabile Nahrung enthält eine Vielzahl so genannter sekundärer Pflanzenstoffe (Phyto-Chemicals), die antiinfektiös wirken: Knoblauch, Kresse, Meerrettich, Vollgetreide, Tomate, frisches Obst und Gemüse ganz im Allgemeinen. Für folgende Vegetabilien ist eine hohe Wirksamkeit gegen Immunschwäche und Infektanfälligkeit wissenschaftlich nachgewiesen: Die Carotinoide, besonders B-Carotin aus rohen Früchten und Gemüsen stimulieren die Monozyten und Makrophagen (Fresszellen), die Bildung von Zytokinen, Tumornekrosefaktor, und Interleukin. B-Carotin erhöht auch die im Blut zirkulierenden natürlichen Killerzellen. Auch die Vitamine C, D und die Flavonoide Quercetin und Tangeretin der Früchte und Gemüse modulieren das Immunsystem. Die Sulfide von Knoblauch und Zwiebeln wirken stark stimulierend auf die Immunabwehr.“ Weiter erklärt Dr. Andres Bircher in dem Schreiben, dass tierische Proteine das menschliche Immunsystem eher belasten. „In Epidemie-Zeiten braucht das Immunsystem dringend Entlastung. Eine vorübergehende Diätphase mit veganer Rohkost über die Zeit, bis die Immunisierung gegen Covid 19 zustande gekommen sein wird, bewirkt sowohl diese Entlastung, als sie auch die Phyto-Chemicals in höchster Konzentration liefert. Natürlich muss man während dieser Zeit Vitamin B12 ergänzen.“  

Dr. Andres Bircher erwähnt außerdem, dass die meisten Menschen an teils ausgeprägtem Vitamin-D-Mangel leiden und es wichtig ist, einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel zu halten. Außerdem empfiehlt er 3 x täglich 1 Gramm Vitamin C und die bei den meisten Ärzten in Vergessenheit geratene Lichttherapie. Und er rät davon ab, wie in der Schulmedizin üblich, das Fieber zu unterdrücken: „Derzeit besteht ein ‚Missverständnis’ zwischen unserer medizinischen Praxis und der Biologie des Menschen. Ein gesunder Körper erzeugt bei einer solchen Virusinfektion zuverlässig um die 40,5 Grad Fieber. Dabei arbeitet der Kreislauf intensiv und jagt Immunzellen durch den ganzen Körper. Das Immunsystem arbeitet bei Fieber auf Hochtouren. Viren vertragen solche Temperaturen sehr schlecht. So ist das Fieber eine der wichtigsten Maßnahmen eines gesunden Organismus, um eine solche Infektion zu überwinden.“ Aus Birchers Sicht ist es eine unbeabsichtigte Sabotage, das Fieber mit Medikamenten zu senken. 

Im Interview mit QS24.tv empfiehlt Dr. Bircher außerdem das homöopathische Mittel Bryonia. „Es verhindert, dass die Symptome auf die Lunge übergreifen. Bryonia unterbindet die Vermehrung des Virus im Körper.“  

Das Team von MedWatch, das nach eigenen Angaben „das Netz nach gefährlichen und unseriösen Heilungsversprechen scannt“, fragte nach bei der zuständigen Aufsichtsbehörde – der Ärztegesellschaft des Kanton Glarus –, was sie von Dr. Andres Birchers Empfehlungen hält: „Wir erachten die Ratschläge von Herrn Bircher als schädlich. Sie gefährden die Gesundheit der Betroffenen, indem sie die COVID-19-Erkrankung verharmlosen.“, lautete die Antwort von Christoph Thalmann vom Vorstand.

Also weiter wie bisher! Maske, Abstand, Panikmache und Impfung, statt gesunder Ernährung, Vitaminen, Sonne und Gedankenhygiene. Und wenn endlich der ersehnte Impfstoff da ist, ist weiterhin mit Abstandsregeln, Mundschutzpflicht und anderen „Maßnahmen“ zu rechnen, das hat der Direktor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreysesus, neulich angekündigt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Quellen:

https://www.bircher-benner.com/en/detailinfo/grippeimpfung-ja-oder-nein/

https://medwatch.de/2020/03/27/mit-energiesymbol-wasserkrug-und-bircher-muesli-gegen-covid-19/

https://www.amazon.de/Die-Grippe-Heilmethoden-Dr-Bircher-Ver%C3%B6ffentlichungen/dp/3947181027

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