Wirtschaft & Finanzen

Internationaler Währungsfonds packt aus: Krise „kostet Wohlstand in unvorstellbarem Ausmaß“

18. November 2020

Die Wirtschaftskrise nimmt ihren Lauf. Verursacht durch die Corona-Maßnahmen verschiedener Länder bricht die Wirtschaft offenbar zusammen. Der Internationale Währungsfonds geht von einem Wohlstandsverlust in Höhe von 28 Billionen Dollar aus. Eine immense Zahl, die kaum dazu passt, dass andere Medien teils beschreiben, die Krise würde nicht ganz so schlimm ausfallen wie erwartet.

Tatsächlich sind die Anzeichen für eine Krise horrend. In immer mehr Regionen kommt es zu einem regionalen Lockdown. In Israel war es zu einem landesweiten Lockdown gekommen. In den Niederlanden explodieren die Fallzahlen offenbar wieder, in Großbritannien gleichfalls. Ob die Schäden bereits kalkuliert worden waren? Wohl kaum.

 

 

Bleibende Schäden

So konzentriert sich die Berichterstattung auch auf „bleibende Schäden“ durch die coronabedingte Krise bzw. die Lockdowns und kleineren Schließungen. Der IWF spricht davon, dass die Wirtschaftsleistung weltweit dennoch nur um 4,4 % sinkt. Im Juni sagte das Gremium für das laufende Jahr noch einen Abschlag von 5,2 % aus. Besonders die USA profitieren offenbar, heißt es. Die Wirtschaftsleistung würde nur um 4,3 % sinken, so die Erwartung der Auguren.

Noch im Sommer hieß es für die USA, die Leistung würde um 8 % sinken.

Bei uns in Deutschland erwarten die Experten ein Minus von -6,0 % für dieses Jahr. Die Zahlen sahen noch im Juni schlechter aus. Damals war von einem Abschlag in Höhe von -7,8 % die Rede. Auch Frankreich, Italien oder die Länder Russland und Brasilien schlagen sich in der Krise angeblich besser.

In China wächst die Wirtschaft um 1,9 %, wenn die Zahlen richtig sind. Schon 2021 sollen wieder gut 8 % erreicht werden.

Dennoch: Der Wohlstandsverlust wird immens – und dies dürfte entscheidend für uns alle werden. Richten Sie sich auf 28 Billionen (!) Dollar Minus ein. Dies wird verheerend.


Quelle: watergate.tv