Politik & Aktuelles

Löschungsorgien gegen Trump gehen nach hinten los – alternative Plattformen verzeichnen Rekordzuwächse

14. Januar 2021

Dass Twitter, Facebook und andere soziale Medien Donald Trumps Konten gesperrt oder gar gelöscht haben, ist bekannt. Die Plattform „Parler“ stand bisher immer für das Image, eine Alternative zu Facebook und Twitter darzustellen und dem „Schutz der Privatsphäre, der Meinungsfreiheit und der freien Märkte verpflichtet“ zu sein. Nun aber stellt sich heraus, nach Google und Apple kündigt auch Amazon dem Netzwerk „Parler“ die Unterstützung auf. Am Sonntag um Mitternacht wird Amazon seine Server „Parler“ nicht mehr zur Verfügung stellen, teilte Amazon Web Services (AWS) mit. Parler war eines der bevorzugten Medien der Trump-Fans.

Die drei Giganten unter den Hostern begründeten das damit, dass es sonst keinen ausreichenden Schutz vor gefährlichen Inhalten gebe. Apple führt sogar an, dass sich User auf den Plattformen zu bewaffneten Demos verabreden. Interessanterweise kam es im Zusammenhang mit den Netzwerken von Pädophilen und Terroristen-Zirkeln nie zu so drastischen Abschaltungen.

Im Film Jurassic Parc gibt es eine Szene, in der der gute Doktor und Dino-Wissenschaftler entdeckt, dass eines der Raubsaurierweibchen tatsächlich ein Gelege mit Eiern produziert hat, obwohl die Saurier alle „steril“ gezüchtet waren. Er ist vollkommen verblüfft und sagt dann fast andächtig: „Das Leben findet immer einen Weg.“ Genauso ist es.

Die großen Hosts sind also enge Kumpane derer, die mit Wahlbetrug jetzt an die Macht gekommen sind. Dass es den gegeben hat, ist wohl kaum abzustreiten. Zu zahlreich waren die Videos, die beweisen, dass republikanische Wahlbeobachter daran gehindert wurden, in die Wahllokale zu kommen. Und wenn doch, dann so, dass sie nichts sehen konnten. Dann die Wahlmaschinen, die zum Teil nachweislich „rückwärts“-Stimmen Trumps zählten, was gar nicht sein kann, allenfalls Stillstand. Sie haben in einem nie dagewesenen Akt der Zensur die Konten des immerhin Noch-Präsidenten lahmgelegt und gelöscht und aller seiner Mitarbeiter. Die Zensur ist allgegenwärtig geworden. Wie wild wird alles gelöscht, was Kritik an 5G oder Corona-Pandemie-Maßnahmen ist.

Die Haupt-Medien zensieren sich mittlerweile sogar selbst. Ein kleines Beispiel: Lesen Sie die untenstehende URL. Was besagt Sie? Dass der bekannter, ehemalige Verfassungsrichter di Fabio die Corona-Maßregeln für verfassungswidrig hält. Und jetzt klicken Sie doch einmal auf den Link und staunen Sie, was Sie dann für einen Artikel gezeigt bekommen. Das passiert heute immer häufiger mit Beiträgen, die „nicht gewünscht“ sind:

https://www.welt.de/vermischtes/live221095606/Corona-live-Ex-Verfassungsrichter-Di-Fabio-haelt-Impfregeln-fuer-verfassungswidrig.html

Allerdings wachen dadurch immer mehr Leute auf. Genau das, was sie nicht wollen, vollzieht sich gerade. In Scharen wandern die Leute ab aus den Zensurmedien in die Alternativen, die sich (noch) nicht der Zensur beugen.

„Parler“ eine userfreundlichere Alternative zu Twitter, musste eine harte Lektion über die Realitäten des sogenannten „freien Marktes“ einstecken. Darauf war sie offenbar nicht vorbereitet. Die Lektion heißt also:

1) Innerhalb weniger Tage kann man aus dem Apple App Store und Google Play verbannt werden. Ihr Webhost Amazon, wo ihre „Parler“-Website auf dem Server lag, hat die Verträge einfach aufgekündigt und „Parler“ komplett aus dem Internet entfernt.

2) Überdies hat sogar ihr Anwaltsteam „Parler“ fallengelassen.

3) Aufbau und Betrieb eines eigenen twitterähnlichen Dienstes, der sich nicht den Geheimdiensten und der Zensur beugen will, erfordern zwingend mindestens einen eigenen App-Store, einen eigenen Domain-Hosts und eine eigene Anwaltskanzlei.

„Parler“ ist abgesägt, Twitter, Facebook, Instagram, SnapChat, YouTube und der Zahlungsprozessor Stripe kickten den Präsidenten Trump und seine Follower raus  – aber die Plattform „gab“ kommt mit Macht und Telegram explodiert. Im sozialen Netzwerk „gab“ registrieren sich jetzt  täglich zwischen 600.000 und 700.000 User, lässt der Mitbegründer des Netzwerkes, Andrew Torba, in einem Interview mit „revolver“ wissen. Mittlerweile sind es 40 Millionen neue Nutzer … „and counting“, wie es im Englischen heißt.

Andrew Torba gründete „gab“ 2016 als Alternative zu Twitter mit Redefreiheit und ohne Zensur, und er meinte es ernst. Genau darum wurde er in jeder Weise behindert. Andrew Torba gab aber nicht auf. Er konnte sich durch Beharrlichkeit, Intelligenz und Einfallsreichtum dennoch durchschlagen. Im Laufe der Zeit steckte er vieles ein und hat auch seine „Kampfnarben“ erhalten. Aber so, das schreibt „revolver“, war er gezwungen, eine echte Selbstversorgung und auch Robustheit und Widerstandskraft zu erlangen. Die Plattform „gab“ ist heute eine der wenigen nicht globalistischen Websites, die sich hat halten können. Diese hart erkämpfte Robustheit scheint sich endlich ausgezahlt zu haben: Ein unglaublicher Tsunami neuer Nutzer strömt nach den Säuberungsaktionen von Twitter und Co. und dem Zusammenbruch von Parler auf die „gab“-Website und registriert sich.

Ähnlich ergeht es Telegram. Der alternative Nachrichtendienst verzeichnet einen Zuwachs von 400 Millionen aktiver Nutzer pro Monat! Bisher kam Telegram nicht ganz an den Giganten What‘sApp heran, aber nachdem What‘sApp nun ab April jeden Nutzer hinauswerfen will, der sich nicht bereit erklärt, seine persönlichen Daten preiszugeben, die für alles mögliche (auch für die Überwachung von Geheimdiensten und Ermittlungen wegen „Hetze“, „Rassismus“, politischem „Extremismus“ oder Terrorverdacht) benutzt werden, darf man auch von einer breiten Abwanderung der What‘sApp-Nutzer nach Telegram ausgehen.

Entwickelt wurde der Dienst von den russischen Brüdern Pavel und Nikolai Durov, die zuvor bereits mit dem russischen Facebook-Pendant VKontakte für Aufsehen sorgten. Mittlerweile befindet sich der Unternehmenssitz in Dubai. Allerdings muss man die Verschlüsselung bei Telegram erst händisch einschalten, was nicht so simpel ist. Bei Gruppenunterhaltungen ist eine Verschlüsselung nicht möglich.

Sicherheitsexperten sehen dagegen den Messengerdienst „Signal“ als die sicherste Plattform an. „Der Messenger ist die erste Wahl für jeden, der wegen Datenschutzbedenken weg von Whatsapp will. Es gilt als der derzeit  sicherste Messenger und steht glaubwürdig für Privatsphäre ein“, sagt IT-Experte Mike Kuketz im Gespräch mit Stern.

Weiter schreibt Stern: Signal wurde von einer gemeinnützigen Stiftung entwickelt, die sich aus Spendengeldern finanziert. Zu den prominentesten Fürsprechern gehören Whatsapp-Gründer Brian Acton und Geheimdienst-Kritiker Edward Snowden. Viele Experten halten Signal für den sichersten Kurznachrichten-Dienst überhaupt: Der Quellcode ist öffentlich verfügbar (Open Source) und damit für jeden einsehbar. Etwaige Schnüffelfunktionen und Sicherheitslücken würden also sofort von Hackern und IT-Fachleuten entdeckt. Bei Signal sind auch die Gruppenchats vor fremden Blicken geschützt. Weder der Anbieter noch irgendjemand sonst kann mitlesen oder -hören. Trotz des starken Fokus auf Privatsphäre bleibt Signal bislang aber ein Nischenprodukt.