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Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Great reset – was will die selbsternannte „Elite“ wirklich?

1. Februar 2021

Wenn man das Buch von Prof. Klaus Schwab und Thierry Malleret “Covid 19: Der große Umbruch“ sowie andere Publikationen des WEF und seiner „Propheten“ liest, könnten „Glücksgefühle“ aufkommen. Wenn man jedoch genauer hinschaut, hat man das Gefühl, belogen und betrogen zu werden – wie bei früheren „Glücksverheißungen“ im Kommunismus und Sozialismus, die Prof. Schwab im Hinterkopf hat. Für ihn ist China der „Leuchtturm“, für Malleret eine „neue Weltordnung“ in Form einer „vierten industriellen Revolution“. Dazu bedarf es nach Schwab eines „neuen Menschen“.

(von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist)

 Schwab hält

  • die totale Kontrolle über die Massen,
  • Überwachung,
  • systematisierte Impfprogramme,
  • digitale Identität von Menschen
  • und die Verschmelzung von Menschen und Technologie zu Biorobotern für positiv.
  • Das gilt auch für „erweiterte Realitäten“:
  • Sensoren in Wohnungen und Kleidern,
  • Künstliche Intelligenz,
  • “Designer-Babys“, die gegen Erkrankungen immun sind. Er bejaht auch die Möglichkeiten, „unsere Gene und die unserer Kinder zu manipulieren“.
  • Er bejaht auch winzige Mikrochips, Sensoren im Gehirn, in Organen und im Blut.
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Das ist der „neue Mensch“ ab 2030. Das Ganze nennt man “Transhumanismus“, die Verschmelzung von biologischer und digitaler Identität. Frankenstein lässt grüßen.

An Geld wird es nicht fehlen. Schwab und Malleret stellen bis 2030 10 Billionen US-Dollars in Aussicht.

Der Dreh- und Angelpunkt für die Realisierung des „Great reset“ sehen Schwab und Malleret in „Global Governance“. Das bedeutet weltweites Regieren durch nicht-gewählte globalistische Machtgruppen. Putin bezeichnet dieses Machtsystem als „Strukturelle Demokratie“ und „Durchregieren“.

Was will Xi Jinping?

Seine Welteroberungsstrategie „One belt – one road“ macht große Fortschritte. Er verkauft diese Verbindungen zu Lande, im Wasser und in der Luft als „digitale Seitenstraße“ mit Brückenköpfen in Asien und Europa.

Xi Jinping, der Kaiser von China, der auf Lebenszeit im Amt „gewählt“ wurde, hat für sein Land ein hohes Ziel gesteckt: die Weltherrschaft, die selbst für eine „Weltmacht China“ nicht im Alleingang zu schaffen ist. Xi Jinping braucht Partner. Einen solchen hat er in Prof. Schwab und dessen Weltwirtschaftsforum („WEF“) gefunden. Der hat wiederum Xi Jinping einen großen Auftritt beschert, als er ihn – in Abwesenheit des US-Präsidenten 2017 Donald Trump – der Welt als „Hüter des freien und fairen Welthandels“ präsentierte.

Ein gelungener PR-Coup, der für beide positive Folgen hatte. Sie gewannen Prestige, Einfluss und viele Sponsoren, Mäzene – wie z.B. die Milliardäre Bill Gates und George Soros und Spitzenpolitiker wie Antonio Guterres, den General-Sekretär der Vereinten Nationen und Frau von der Leyen, die Präsidenten der EU-Kommission.

Sogar Greta Thunberg hat er in sein Netzwerk eingebunden, um sich bei den „sozialen Diensten“ und der Jugend anzubiedern.

Heute ist das WEF ein gigantisches Imperium mit weltweiter Präsenz. Es hat mittlerweile 800 Angestellte und Büros in den meisten globalen Metropolen. Bayer, VW und die Reederei Hapag Lloyd sind zahlende Mitglieder – neben zahlreichen anderen deutschen Unternehmen. Das WEF wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet und gilt seit rd. 30 Jahren als Speerspitze für die Globalisierung, an der das Großkapital und die Hochfinanz besonderes Interesse haben.

Das Planspiel „Event 201“

Gates und sein wissenschaftliches Umfeld haben die Zeichen der Zeit früh erkannt. Sie haben früh die Gefahr einer Pandemie erkannt.

Am 18. Oktober 2019 fand in New York das „Event 201“ statt, das gemeinsam u.a. von der Gates-Stiftung und dem Johns Hopkins Zentrum für Gesundheitssicherheit veranstaltet wurde.

Vermutlich gab es keinen zeitlichen Zusammenhang zwischen dieser Simulationsübung in New York und dem Ausbrechen der Epidemie in Wuhan, China, die sich bald zu einer Pandemie entwickelte, aber sie gab gute Hinweise, wie die akute Corona-Pandemie zu bekämpfen sei.

Solche Simulationsübungen sollte es erneut geben – auf dem Kenntnisstand von 2021.

Das wäre eine gute Vorbereitung für die Zukunft. Eine Tatsache ist die Verzögerung der Information über den Ausbruch der Pandemie durch die chinesische Regierung. Sie stellte einen Zeitverlust von Tagen und Wochen für ersten Gegenmaßnahmen und damit für die Rettung von Menschenleben dar.

Es ist erstaunlich, dass die Weltbevölkerung dieses vorsätzliche Fehlverhalten Chinas hinnimmt.

Ist das ein weiteres Zeichen für die zu große Abhängigkeit vieler Staaten von China – in besonderem Maße für Deutschland?

Widerstand zwecklos?

Diesen ersten Eindruck kann man gewinnen, wenn man sich das riesige Netzwerk von Politik, Medien und Sponsoren anschaut.

In Politik und den Medien wird – wenn überhaupt – ein sehr positives Bild vom WEF und seinen „uneigennützigen“ Unterstützern gezeichnet. Man verfolgt aber eher die Strategie „Schweigen ist Gold“.

Das hat bereits bei den Migrationsabkommen der VN und der EU funktioniert. Selbst in etlichen Parlamenten wurden diese Themen durchgewunken. Frau Merkel war die einzige Regierungschefin, die bei der Unterzeichnung des Abkommens in Marrakesch persönlich anwesend war, um aufzuzeigen, wie wichtig dieses Abkommen für Deutschland ist. Ihr jahrelanger, engster politische Berater Heusgen war an allen diesen Abkommen ein wichtiger Architekt – auch als deutscher Botschafter bei den VN.

Was spricht für den Widerstand gegen „Great reset“?

Die dunklen Punkte des „great reset“:

Schon die deutsche Übersetzung „Der große Neustart“ ist eine Verharmlosung und Täuschung.

De facto ist es ein „Verbrechen an der Menschheit“.

Dem WEF und China geht es um die Macht über die gesamte Welt – „ friedlich“ mit Zwang.

Das Wort „Demokratie“ wird aus dem Vokabular gestrichen.

Das ist das größte Opfer, das die Demokratien bringen sollen:

Eine „Neue Weltordnung“ mit einer Weltregierung, die nicht demokratisch entstehen kann. Sie wird von 3000 Superreichen eingesetzt – auf Dauer.

Wenn man die Erwartungen und Hoffnungen von supranationalen Zusammenschlüssen mit der heutigen Situation in den VN und in der EU vergleicht, ist die Bilanz sehr armselig.

Das nächste Ziel, das erreicht werden soll, ist die Zerstörung der Nationalstaaten und deren Mittelschichten und Mittelstand. Denen wird unterstellt, dass von ihnen der größte Widerstand gegen die Absichten des WEF und Chinas zu erwarten ist. Die politische Bekämpfung der Corona-Pandemie findet in Übereinstimmung mit dem „great reset“ statt. Die großen Konzerne in Wirtschaft und Finanzen werden in Deutschland schnell und großzügig gerettet, siehe TUI und Lufthansa.

Dagegen geht es für kleine und mittlere Unternehmen die Treppe hinunter – bis zum Sturz ins Uferlose. Die versprochenen finanziellen Hilfen für November 2020 sind Stand 25. Januar 2021 nur in geringem Umfang erfolgt – wenn überhaupt.

Die deutsche Regierung verlängert die Frist für das Melden einer Insolvenz – vielleicht über die Bundestagswahlen hinaus.

Das Gaststättengewerbe und die Tourismusbranche werden durch Lock downs besonders hart getroffen.

Das Gesundheitsministerium wurde in Deutschland immer als „gut aufgestellt“ bezeichnet – besonders im Vergleich mit Nachbarn, die schlechtere Daten zu verzeichnen hatten. Das ist vorbei: Mit über 50.000 „coronabedingten“ Toten nimmt Deutschland jetzt einen negativen Spitzenplatz ein – in Relation zu 100.000 Einwohnern.

Die „Impfpolitik“ entwickelt sich zu einem Desaster. „Impfzentren“, die mit hohem personellen und materiellen Aufwand aus dem Boden gestampft worden sind, müssen sich mit niedrigen Impfzahlen pro Tag begnügen, da häufig die Impfstoffe verspätet geliefert werden.

Die „Impfstrategie“ einer ersten und zweiten Impfung im Abstand von 21 und 28 Tagen ist kaum durchzuhalten.

In den letzten Tagen werden Zweifel an der Wirksamkeit des Wirkstoffes AstraZeneca laut. Seine Wirkung bei Menschen über 65 Jahre soll geringer sein als angegeben. Eine offizielle Klärung des Sachverhaltes steht noch aus. Das gilt auch für den Umfang der Lieferungen.

Sollten die Lieferungen mit geringeren Zahlen erfolgen, hätte das Auswirkungen auf die bislang geplante „Impfstrategie“, die den älteren Menschen eine hohe Priorität einräumt.

Insgesamt macht die EU-Kommission unter Frau von der Leyen in der Überwachung der Produktion und der Auslieferung keinen guten Eindruck.

Die Öffentlichkeitsarbeit des Ministers und des RKI ist unterirdisch. Es gab wiederholt widersprüchliche Aussagen zu Daten und der Qualität der Schutzmasken – wie z.B. bei den Nasen-Mund-Schutzmasken.

Insgesamt haben viele Bürger ihr Vertrauen in die Gesundheitspolitik weitgehend verloren.

Eine mittelfristige Strategie ist nicht erkennbar. Das System der föderalen Struktur Deutschlands hatte besondere Nachteile für die Bildungseinrichtungen. Einige Rechte der Länder hätten auf Zeit suspendiert werden können, um den „Flickerlteppich“ zu vermeiden, der selbst in Familien mit zwei oder drei Kindern zu großen Belastungen geführt hat.

Durch die häufigen Wechsel zwischen Öffnung und Schließung von öffentlichen Einrichtungen mit schwankenden Zahlen verstärkt sich der Eindruck, dass die Bevölkerung in „Angst und Schrecken“ versetzt werden soll, um die Einschränkungen – wenn auch zähneknirschend – zu respektieren.

Nach einer Pandemie ist vor einer Pandemie, die im Durchschnitt im Abstand von 10 Jahren aus Asien erfolgen kann.

Wie sieht die Gesundheitsvorsorge Deutschlands in 10 Jahren aus?

Wer trägt die Verantwortung? Die „neue Weltregierung“?

Oder von ihr bestimmte „Statthalter“?

Von solchen Überlegungen, wie die hehren Absichten umgesetzt werden sollen, ist nichts zu hören und zu lesen.

Aber das ist bis 2030 locker zu schaffen, oder?

Abschaffen des privaten Eigentums

Das trifft fast jeden Bürger, der heute auskömmlich lebt, im zentralen Nervensystem.

Der Staat wird bestimmen, was dem einzelnen Untertan zusteht.

Von der Wohnung oder vom Häusle über das Mobiliar bis zur Bekleidung – siehe China in den 50er und 60er Jahren.

Die Kommunikation geht nicht mehr über private Verbindungen.

Der Staat wird einen „Volksempfänger“ und ein Festnetztelephon vermieten – gegen Gebühr.

Wohin das einstmals „private Eigentum“ verschwindet, entscheidet die „neue Weltregierung“.

Die persönliche Mobilität wird vielleicht durch ein Fahrrad pro Familie sichergestellt.

Reisen müssen beantragt werden. Ein persönliches Punktesystem entscheidet, ob und wohin eine Reise durchgeführt werden kann oder auch, ob er in

Der totale Überwachungsstaat

Auch in dieser Frage wird der „totale Überwachungsstaat“ chinesischer Qualität die Welt „erobern“. Chinesische Überwachungssysteme der Gesichts- und Bewegungserkennung melden in Sekunden, wo sich der normale Untertan aufhält und ob er seine auferlegten Beschränkungen einhält.

Nach wiederholten Verstößen drohen sog.“Umerziehungslager“ – siehe u.a. in der westlichen Provinz Xianjang.

Der Übergang in die Diktatur

Da das chinesische System in allen rd. 194 Staaten dieser Welt bis 2030 eingeführt werden soll, gibt es dann keine Fluchtmöglichkeiten mehr.

Dennoch:

# Wie stellen sich die großen Religionen zu den dargestellten Absichten?

Ich kann mir bei aller Phantasie nicht vorstellen, dass der Islam, der Buddhismus, der Hinduismus und vielleicht auch das Christentum ein Verbot klaglos hinnehmen würden.

# Wie verhalten sich große und stolze Nationen? Werden sie sich der Diktatur einer Weltregierung unterwerfen? Ich kann mir das z.B. in den USA oder in Neuseeland nicht vorstellen.

Ich kann mir nicht vorstellen – und will es auch nicht – in welcher Welt unsere Kinder und Enkelkinder aufwachsen werden.

Aber wo sind die Menschen, die die Kraft, den Mut und die Mittel haben, um den Größenwahn des Herrn Schwab und seines Verbündeten China zeitnah zu stoppen?

Die Jahrestagung in Singapur im Mai 2021 könnte der Ausgangspunkt für weltweiten Widerstand werden.

Eine Voraussetzung muss dazu jedoch erreicht werden:

Die Menschen dürfen das Thema nicht als Hirngespinst einer selbsternannten „Elite“ abtun. Diese „Elite“ wird nicht klein beigeben. Sie haben die Motivation und die Power sowie die Instrumente, ihre Vision zu realisieren – notfalls mit kriegerischen Mitteln.

Selbst wenn sich diese Vision in den nächsten neun Jahren nach Fortschritten und Rückschlägen nicht gänzlich realisieren wird, wird der angerichtete Schaden an Menschen und der Infrastruktur immens sein.

Man sollte die „alte Weltordnung“ nicht zerstören, bevor eine vielversprechende „neue Weltordnung“ in realistischen Szenarios getestet und überarbeitet wurde.

Eine politische Bauruine wäre fatal.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.


Dieser lesenswerte Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Peter Helmes – www.conservo.wordpress.com