„Geis­ter­wälder“ durch Mee­res­spie­gel­an­stieg in Nordamerika?

 „Wald­sterben“ durch sauren Regen kennen die Bürger der DACH-Länder seit 40 Jahren; besonders die auf dem Gebiet der alten Bun­des­re­publik. Nun sollen im Osten Nord­ame­rikas angeblich Bäume sterben – durch anstei­gende Meeresspiegel.

(von AR Göhring)

Das Kli­ma­schutz-Magazin Spektrum.de publi­zierte vor kurzem erneut einen alar­mis­ti­schen Bericht über ster­bende Wälder. Dabei wird nach üblichem Muster ein Aus­schnitt der natür­lichen Rea­lität genutzt, um eine men­schen­ge­machte Gefahr zu kon­stru­ieren. Eine Arbeits­gruppe von der renom­mierten Duke-Uni­ver­sität habe nach eigenen Angaben her­aus­ge­funden, daß rund 11 Prozent des Waldes im Alli­gator-River-Schutz­gebiet durch Ver­salzung abge­storben seien. Das Salz kommt vom – natürlich – stei­genden Meer­wasser in der Nähe.

Lus­ti­ger­weise berichtet Spektrum, dass solche ver­salzten „Geis­ter­wälder“, die nur noch aus Baum­leichen bestehen, im Nord­westen der USA eine alt­be­kannte Land­schaftsform seien, da ein schweres Erd­beben im Jahre 1700 (sic!!) die Küste um zwei Meter fallen ließ und so die nahen Wälder vom Meer­wasser ver­schlungen oder zumindest ver­salzt wurden. Es gibt also natür­liche Kas­ta­strophen, geben sie zu, aber heute, ja heute, da ist es der Klimawandel.

Die Argu­men­tation nutzt seit langem fast jeder „Kli­mach­ützer“ oder „Kli­ma­for­scher“. Unser Referent Peter Ridd aus Aus­tralien berichte auf unserer letzten Kon­ferenz zum Bei­spiel, dass die Koral­len­bleiche des Großen Barrie-Riffs ent­gegen den Dar­stel­lungen seiner Klima-Kol­legen kei­neswegs Folge mensch­licher Ein­griffe sei.

Die Duke-For­scher unter­streichen ihre Kli­ma­wandel-Argu­men­tation damit, dass das „Ausmaß und Geschwin­digkeit“ des Baum­sterbens zunähmen. Aber nicht nur das Klima direkt sei schuld – sondern auch andere, natürlich mensch­ge­machte Pro­bleme för­derten den Land­verlust, zum Bei­spiel alte Ent­wäs­se­rungs­gräben der Landwirtschaft.

Was nicht fehlen darf, sind – tata! – „Extrem­wet­te­re­rig­nisse“, die laut IPCC ja eigentlich nicht zunähmen. Trotzdem, ist halt so, Dürre und Wald­brände, plus Sturmflut hätten zB. 2012 5.000 Hektar Geis­terwald ent­stehen lassen.

Was den kri­ti­schen Leser von Spektrum wundert, ist, wie die Wis­sen­schafts­re­daktion eigentlich in der enormen Menge an Klima-Welt­un­ter­gangs­li­te­ratur, die weltweit mit Mil­li­arden (oder schon Bil­lionen?) Steu­er­geldern gefördert wird, solche eher schwachen Themen findet.


Quelle: eike-klima-energie.eu