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Erfolgreiche Kampagne der Initiative Familien-Schutz – Abtreibung ist kein Menschenrecht: Schon über 223.000 Petitionen versandt

10. Juni 2021

Die Initiative Familien-Schutz hat unter der Federführung von Sven von Storch eine Kampagne gegen die Legalisierung von Abtreibung lanciert. Schon über 223.000 Einzelpetitionen wurde versandt.

Die »Initiative Familien-Schutz« hat unter der Federführung von Sven von Storch auf der Petitions-Plattform »Abgeordneten-Check« eine Kampagne gegen die Legalisierung von Abtreibung lanciert. Schon über 223.000 Einzelpetitionen wurde versandt. Die Bürger machen gegen die Tötung Ungeborener mobil.

Der Petitionstext lautet:

»Das EU-Parlament plant, ein Grundrecht auf Abtreibung in der Europäischen Union zu etablieren. Ich rufe Sie als Vertreter des deutschen Volkes auf: Treten Sie allen Bestrebungen entgegen, die dazu dienen, Abtreibung vollumfänglich zu legalisieren. Verhindern Sie, dass deutsche Regelungen zum Schutz ungeborener Kinder durch die EU-Hintertür unwirksam gemacht werden. Erinnern Sie öffentlich an den Auftrag unseres Grundgesetzes, das ausdrücklich das Lebensrecht ungeborener Kinder schützt. Die Vernichtung von Leben widerspricht unserer Verfassung. Abtreibung kann und darf deshalb nicht zum Grundrecht erhoben werden. Als Politiker sind Sie den Werten des Grundgesetzes verpflichtet: Schützen Sie das Lebensrecht. Schützen Sie die ungeborenen Kinder.«

Hintergrund:

Das EU-Parlament in Brüssel bereitet eine Entschließung für ein „Grundrecht auf Abtreibung“ vor. Schon einmal wurde ein solcher Versuch unternommen, als 2012 und 2014 Abgeordnete des EU-Parlaments unter Führung der portugiesischen Sozialdemokratin Edite Estrela darauf drangen, eine Entschließung des EU-Parlaments zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit von Frauen in der EU anzunehmen. Aufgrund einer intensiven Mobilisierungskampagne von Lebensrechtlern scheiterte der Versuch. Der Entwurf der jetzigen Entschließung wurde vom kroatischen Sozialdemokraten Predrag Fred MATIC vorgelegt und ist nichts anderes eine Kopie des bereits abgelehnten Estrela-Berichts von 2014. Es handelt sich um die Errichtung eines Grundrechts auf Abtreibung in der Europäischen Union, ummantelt von vielen anderen gutgemeinten Vorschlägen.

Verantwortlich für den Vorstoß, die EU-Politik zu einer vollumfänglichen Legalisierung von Abtreibung auszurichten, ist eine Allianz aus Abtreibungsaktivisten aus den Fraktionen der Sozial- und Freidemokraten, Grünen und Linken. Die Christdemokraten unter Führung von Manfred Weber (CSU) setzen dem »Menschenrecht auf Abtreibung« keinen Widerstand entgegen, setzen sich lediglich für kosmetische Änderungen beim MATIC-Bericht ein. Substantielle inhaltliche Änderungsanträge zum Schutz des Lebens sowie von Ehe und Familie kommen ausschließlich von der AfD unter Führung von Christine Anderson und Nikolaus Fest.


Quelle: freiewelt.net