Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Hardcore-Kinder-Satanismus: »Blutopfer« – Teil 3

22. Juli 2021

Der bekannteste Satanist des 20. Jahrhunderts, Aleister Crowley, brachte nicht nur mit seinem »Tu was Du willst« eine Charta des Bösen in die Welt und mit seinem Buch des Gesetzes, die Teufelsbibel schlechthin, sondern machte auch – und das wissen die wenigsten – den Vampirismus in der Okkultszene hoffähig.

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So ließ er sich seine Eckzähne spitz zufeilen und begegnete Verehrerinnen mit dem sogenannten »Schlangenkuss«: Er biss ihnen mit seinen Fangzähnen ins Handgelenk oder in den Hals.

In seinen Ritualen floss viel Blut, das gelegentlich auch von seinen Jüngern getrunken werden musste. Wie ein Vampir entzog Crowley durch das Blut seinen Opfern die Seelenkräfte, die Lebensenergie. (211)

In seiner sexualmagischen Formel berichtet er von der »Scharlachroten Hure«, die auf dem »Tier 666« (aus der Johannes-Offenbarung) reitet und das »Lebensblut« der Heiligen trinkt.

Und in seiner Nu-Isis-Lodge des O.T.O., die Kenneth Grant nach seinem Tod 1947 übernahm, repräsentierte Nu-Isis (oder New-Isis, die viele Parallelen zur indischen Göttin Kali aufweist), die »schwarze« Isis, symbolisch das Blut, als Basis jeglicher Manifestation.

In Michael Bertiaux Kult der schwarzen Schlange, einem magischen System aus der Sexualmagie des Tantra und den Todesriten des Voodoo (Schwarzafrikas), soll durch magische Invokationen der Magier während seiner okkulten Arbeiten vor einem »sexuellen Vampirismus« bewahrt werden. (212)

Die »Liebe zum Blut« (Hämatophilie) kann für einige Menschen zum wahren (unstillbaren) Blutdurst werden, sehen sie darin doch oftmals eine mystische, sexuelle oder vitalisierende Erfahrung.

In der Sexualwissenschaft werden folgende »Blutfetischisten« unterschieden:

– Sadisten (die ihrem Partner beim Geschlechtsverkehr Wunden beibringen, um Blut zu sehen),

– Masochisten (die ihr eigenes Blut fließen lassen),

– Menomanen (die sich nur für Menstruationsblut interessieren),

– »Blutsauger« oder »lebende Vampire«, (die sadistisch orientiert sind und ein »Symbol der sadomasochistischen Seite des Bösen« darstellen) und

– Kannibalen (die Menschenfleisch essen und Blut als Teil des »Nahrungsfetischismus« betrachten; siehe Kapitel Okkult- Magischer Kannibalismus). (212/1)


Guido Grandt – Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de