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Afgha­nistan – Offen­ba­rungseid einer ver­lo­genen Politik und Showdown der Prä­si­dent­schaft von Joe Biden

Die Bericht­erstattung lief wie immer nach Schema F ab. Guter Welt­po­lizist stürzt bösen Dik­tator und befreit Volk. So viel huma­ni­täres Enga­gement muss sein. Das jour­na­lis­tische Enga­gement lässt aller­dings zu wün­schen übrig. Dass anstatt Demo­kratie und Men­schen­rechten Chaos und Zer­störung hin­ter­lassen werden ist ein Kol­la­te­ral­schaden, der igno­riert wird, weil der mediale Fokus derweil schon längst auf dem nächsten Kri­senherd liegt.

Geht der Fokus von einem Kri­senherd zum nächsten, ver­liert man mit der Zeit den Blick auf die Zusammenhänge

Dau­er­brenner wie Afgha­nistan lodern immer dann auf, wenn es gilt, von anderen wich­tigen Ereig­nissen abzu­lenken. Der plötz­liche und stra­te­gisch unkluge Abzug der US-Truppen wirft aller­dings Fragen auf. Nicht nur, weil ver­gessen wurde, zuerst das diplo­ma­tische Per­sonal zu eva­ku­ieren und dann das enorm umfang­reiche Kriegs­gerät. Es könnte noch einen anderen Grund haben, denn in Amerika geht es derzeit heiß her…

In den USA brennt für die Demo­kraten nämlich gerade der Hut, weil ihre mas­siven Wahl­fäl­schungen bereits in drei Bun­des­staaten auf­ge­flogen sind

Weitere Bun­des­staaten haben jetzt foren­sische Unter­su­chungen ange­kündigt, nachdem das drei­tägige Cyber Sym­posium eines Indus­tri­ellen hieb- und stich­feste Beweise geliefert hatte. Der mediale Auf­schrei blieb aus, denn der haushohe Sieger wird Donald Trump heißen. Sein ori­gi­nelles Poli­tik­ver­ständnis wurde schon während seiner Amtszeit in Dau­er­schleife lächerlich gemacht. Trumps Außen­po­litik basierte auf ver­balem Schlag­ab­tausch, aber in der Folge auch per­sön­lichen Ver­hand­lungen mit den Führern anderer Nationen und den gemeinsam aus­ver­han­delten Friedensverträgen.

Die Geo­po­litik der USA vor Trump basierte von Anfang an auf Lügen und Verleumdungen

Die als Kriegs­grund so arg stra­pa­zierte „National Security“ war zu keinem Zeit­punkt jemals in Gefahr, genauso wenig wie Deutschland am Hin­du­kusch ver­teidigt werden musste. Weder hatte der Irak Mas­sen­ver­nich­tungs­waffen noch war Gaddafi ein Dik­tator. Auch Assad hat seine Syrer nicht mit Che­mie­waffen ange­griffen. Und dass man in Afgha­nistan gar kein „Nation Building“ betreiben wollte, hat sogar der der­zeitige US-Prä­sident kürzlich zuge­geben. Diese Auf­rich­tigkeit könnte aber auch einer sich anbah­nenden Demenz geschuldet sein.

Den über­stürzten Abzug der US-Truppen bereut Joe Biden jeden­falls nicht, obwohl er den Westen und dessen „Frie­dens­bündnis“ NATO bis auf die Knochen bla­miert hat

Womöglich war aber auch diese Aussage von China-Joe ehrlich gemeint, weil das aktuelle Chaos für seine chi­ne­si­schen Freunde sehr hilf­reich ist. Ihnen ver­dankt Joe Biden unter anderen seine Prä­si­dent­schaft, die nur durch Mani­pu­lation an den Dominion–Wahlmaschinen „Made in China“ samt inte­grierter ille­galer Inter­net­an­bindung möglich wurde. Der „man­dschu­rische Kan­didat“ https://www.contra-magazin.com/2020/12/mit-biden-droht-amerika-wirtschaftliche-zerstoerung-und-eine-marxistische-kulturrevolution-wie-seinerzeit-in-china/

Joe Biden hat China das lukrative Schlachtfeld Afgha­nistan über­lassen — samt seinen beacht­lichen Lithium- Vor­kommen. Die Chi­nesen hatten rein zufällig mit den Taliban vor wenigen Wochen bereits kon­struktive Gespräche geführt, ver­mutlich ging es dabei auch um Rohstoffe.

Auch Donald Trump hatte mit den Taliban Ver­hand­lungen geführt und einen Deal ausgehandelt

Diese Ver­hand­lungen in Katar mit den Taliban dau­erten über ein Jahr. Die Taliban saßen die ganze Zeit mit am Tisch, mit nur kurzen Unter­bre­chungen, als Prä­sident Trump nach neu­er­lichen Anschlägen auf Ame­ri­kaner nicht mehr wei­ter­ver­handeln wollte. Die Idee der Ver­hand­lungen mit den Taliban war eine Idee von Trump. Er wollte sie auch in die zukünftige Regierung ein­binden. Dar­aufhin sollen sich auch andere Grup­pie­rungen dieser Bewegung ange­schlossen haben.

Die Taliban haben Trump das Ver­sprechen abge­geben, dass kein Terror von Afgha­nistan in die Welt geht oder etwa die ame­ri­ka­ni­schen Inter­essen in der Gegend gefährdet werden

Das fol­gende aktuelle Foto zeigt – so es nicht gefälscht ist — ein inter­es­santes Detail… Rechts oben im Regal sieht man das Symbol der Trump–Kampagne, den MAGA-Hat.

Sind die Taliban etwa Fans von Donald Trump?

Ein zer­rüt­tetes Land kann nicht befriedet werden, indem man dem Volk eine US-Mario­nette wie den vor kurzem in die Emirate geflo­henen Prä­si­denten vorsetzt

Da nützt auch eine noch so gut aus­ge­stattete aber im Grunde gekaufte „Afgha­nische Armee“ nichts. Diese Sol­daten waren nur Nutz­nießer eines schier end­losen ame­ri­ka­ni­schen Ver­tei­di­gungs­budgets und standen kei­neswegs auf der Seite der USA. Wohl auch deshalb haben sie den patrio­ti­schen Taliban-Kämpfern bereit­willig ihre Waffen über­lassen und den Weg in die Haupt­stadt frei gemacht.

Man kann auch nicht eine so große Gruppe wie die Taliban von Frie­dens­ge­sprächen aus­grenzen, weil sie nach den Regeln ihrer krie­ge­ri­schen Religion und ihres archai­schen Landes leben. Die Frau­en­rechte im Westen sind auch nicht in kür­zester Zeit ent­standen. Immerhin scheinen die Taliban gute Absichten zu haben, wie weit sie die auch umsetzen werden, bleibt abzuwarten.

Die Politik hat ihre völlig falsche Ein­schätzung der Lage in Afgha­nistan bereits ein­ge­standen, die Medien machen weiter „Business as usual…“

In Aus­übung ihrer Deu­tungs­hoheit sind für die Main­stream-Medien im Westen die Taliban unisono „radikal–islamistisch“. Man ist ver­wundert, dass die von den USA so selbstlos über 20 Jahre auf­ge­baute „Afgha­nische Armee“ diesen angeb­lichen Ter­ro­risten nicht nur das Land und die Haupt­stadt Kabul, sondern auch ein rie­siges top­mo­dernes Arsenal an Kriegs­gerät einfach kampflos über­lassen hat. Auch die Men­schen in Kabul scheinen vor den Taliban weitaus weniger Angst zu haben als die Lohn­schreiber in den west­lichen Redaktionsstuben.

Nur Boris Reit­schuster — ein jour­na­lis­ti­scher Leuchtturm im Meer der Mei­nungs­macher — berichtet über die tat­säch­liche Lage im Land am Hindukusch

Er befragte den gebür­tigen Afghanen und Poli­to­logen Dr. Sara­juddin Rasuly. Der pro­funde Kenner der Region und der his­to­ri­schen Hin­ter­gründe spricht die afgha­ni­schen Lan­des­sprachen Dari, Farsi, Paschtu und Usbe­kisch fließend.

Ihm war bekannt, dass die Taliban kommen werden. Es ginge bei den Taliban nicht um Al-Qaida, sondern zunächst um die Inter­essen einer Stam­mes­ge­sell­schaft. Einer Gesell­schaft, die in 45 Jahren Kriegs­ge­schichte ihre Vor­macht­stellung ver­loren hatte. Der Talib­an­sprecher Suhail Shaheen habe jetzt Mädchen und Frauen Schulen und Uni­ver­si­täten zugesagt. Sogar in der Regierung sollen sie sitzen und eine Rolle spielen. Aber eben mit Hijab, mit dem Kopftuch.

Laut Hadath-TV haben die Taliban tat­sächlich Frauen ein­ge­laden, an der zukünf­tigen Regierung teil­zu­nehmen…  https://t.me/evamariagriese/2618

„ Taliban invited women to par­ti­cipate in future Government – Hadath–TV”

Die Flücht­lings­ströme hätten laut Dr. Rasuly übrigens mit den Taliban weniger zu tun. Der Flücht­lings­strom hat zwei Gesichter. Das eine ist die tat­säch­liche Gefahr für die Men­schen, die dann das Land ver­lassen. Zum anderen aber seien fünfzig Prozent der Flücht­linge jene, die einfach die Situation nutzen, in ein Land zu kommen, wo sie für immer in Sicherheit sind und sich wirt­schaftlich ver­bessern können.

Die ebenso umfang­reichen wie hoch­in­ter­es­santen Aus­füh­rungen von Dr. Rasuly finden Sie hier:

https://reitschuster.de/post/die-machtuebernahme-der-taliban-haben-die-usa-eingefaedelt/

Taliban zeigen Merkel-Deutschland, wie man seine Grenzen schützt!

Der Zugang zum Kabuler Flug­hafen wird von den Taliban streng kon­trol­liert. Nur Aus­länder dürfen in das Flug­ha­fen­ge­bäude. Die Taliban wollen ver­hindern, dass junge Afghanen aus­reisen, im Land sind mehr als die Hälfte der Bewohner jünger als 20 Jahre. Sie sind die gebildete Schicht und somit dessen Zukunft. Deshalb droht wohl keine große Flücht­lings­welle. Das würde die Medien mit ihren kol­por­tierten Mil­lionen afgha­ni­schen Flücht­lingen erneut Lügen strafen. Die­je­nigen Afghanen aber, die seit 20 Jahren mit den ame­ri­ka­ni­schen Besatzern als Dol­met­scher, Chauf­feure, Köche oder Hand­langer kol­la­bo­riert haben, dürften tat­sächlich allen Grund zur Flucht haben. 

Wie weit unser west­liches Denken und die Lebenswelt der Taliban aus­ein­an­der­driften, wurde im fol­genden Video sati­risch ver­ar­beitet — ebenso kurz und bündig wie geistreich.…

https://t.me/evamariagriese/2628