Gesundheit, Natur & Spiritualität

Krebs entsteht durch Sauerstoffmangel

16. August 2021

Essen und Atmen sind fundamentale Voraussetzungen für Leben. Jedoch besteht eine weitere Voraussetzung für Leben auch in Verbrennung: Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, muss sich hierzu mit dem von uns eingeatmeten Sauerstoff verbinden. Die Verbrennung findet nun in winzigen, als Mitochondrien bezeichneten Strukturen innerhalb unserer Zellen statt. Und innerhalb unserer Mitochondrien befinden sich noch kleinere, als Elektronentransportkette bezeichnete Strukturen. Dies sind die unsichtbaren Drähte, welche die bei der Verdauung unserer Nahrung entstandenen Elektronen zu dem von Lungen und Blut bereitgestellten Sauerstoff tragen. Alles, was mit diese winzigen elektrischen Ströme beeinträchtigt, beeinträchtigt das Leben selbst. 

(von Arthur Firstenberg
Übersetzung©: Andreas Ungerer)

Die Funktechnologie, die unsere Zellen mit komplexen, gepulsten und modulierten elektromagnetischen Feldern bombardiert, hat verheerende Auswirkungen auf diese Ströme des Lebens. Der gesamte Prozess aus Nahrungsaufnahme, Atmung, Verdauung und Energieproduktion – der Lebensprozess – verlangsamt sich hierdurch, und wir sehen die hieraus entstehenden Folgen überall.

Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs

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Wenn die Elektronen erzeugenden Enzyme in unseren Mitochondrien nicht in der Lage sind, die von unserem Verdauungssystem bereitgestellten Mengen an Zucker, Fetten und Proteinen zu verarbeiten, sammeln sich diese in unserem Blut an. Die Anhäufung von Zucker im Blut und seine Ausscheidung durch die Nieren wird Diabetes genannt – eine Erkrankung, welche die meisten Ärzten vor dem Jahr 1860 ihr Leben lang nicht zu Gesicht bekommen haben. Die Aufnahme von Zucker, egal in welchen Mengen, hat damals keine Diabetes verursacht.

Die Anhäufung von Blutfetten und deren Ablagerung an den Wänden unserer Arterien, einschließlich der Herzkranzgefäße, verursacht Herzerkrankungen, die im Jahr 1859 noch selten waren und, außer bei Säuglingen und älteren Menschen, so gut wie nie aufgetreten sind. Cholesterin und fettreiche Nahrung haben damals keine Herzerkrankungen verursacht. Später sind dieselben Veränderungen bei Zootieren aufgetreten. Vor dem Jahr 1945 waren beispielsweise Herzerkrankungen im Zoo von Philadelphia gänzlich unbekannt. Und die bei Zootieren erstmals aufgezeichneten Herzinfarkte ereigneten sich erst im Jahr 1955. Doch hat die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße so schnell zugenommen, dass bis zum Jahr 1963 über 90 Prozent aller im Zoo verstorbenen Säugetiere und 72 Prozent aller dort verstorbenen Vögel eine Herzerkrankung aufwiesen und 24 Prozent der Säugetiere sowie 10 Prozent der Vögel an einem Herzinfarkt gestorben sind. Ähnliche Trends wurden auch aus den Zoos in London und Antwerpen gemeldet.

Wenn unsere Zellen nach Sauerstoff hungern, weil sie den von uns eingeatmeten Sauerstoff nicht nutzen können, wechseln sie gelegentlich in den anaeroben Stoffwechsel (der nicht auf Sauerstoff beruht) und entwickeln sich zu Krebszellen. Auch Krebs war einst eine sehr seltene Erkrankung, die im Jahr 1850, hinter dem Ertrinken, auf Platz 25 der häufigsten Todesursachen in den Vereinigten Staaten lag. Selbst Tabakrauchen hat vor dem Jahr 1920 keinen Lungenkrebs verursacht. Während der 1930er- und 1940er-Jahre hat sich die Anzahl an bösartigen und gutartigen Tumoren bei vielen Säugetierarten und Vögeln im Zoo von Philadelphia dramatisch erhöht.

Auch die heute weit verbreitete Fettleibigkeit wird nicht etwa durch übermäßiges Essen und Bewegungsmangel verursacht, sondern durch dieselbe Verlangsamung des Stoffwechsels. Abhängig von unserer genetischen Disposition scheidet unser Körper große Mengen der von uns nicht verdauten Nahrung entweder aus, was zu Untergewicht führt, oder er wandelt einen Großteil der von uns aufgenommen Kohlenhydrate und Fette in Fettpolster um, welche die Ursache von Fettleibigkeit sind. Aufgrund der erhöhten Strahlung hat die Fettleibigkeit nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Zoo-, Labor- und Haustieren sowie bei Nutzvieh und Wildtieren auf der ganzen Welt stetig zugenommen. 

Langlebigkeit

Entgegen der landläufigen Meinung beruht die Verlängerung des menschlichen Lebens nicht auf den Errungenschaften der modernen Medizin. Stattdessen wird sie von der Störung des verlangsamten Stoffwechsels verursacht. Und ebenso entgegen der landläufigen Meinung ist hieran nichts Positives, da wir alle ein langsameres, kränkeres und weniger vitales Leben führen. Das hat Dr. George Miller Beard in seinem 1880 erschienenen Buch über Neurasthenie beschrieben:

„Auch wenn [die Neurasthenie] zu einer Verlängerung des Lebens führen und das System vor fieberhaften und entzündlichen Erkrankungen zu schützen vermag, ist das Ausmaß der [durch sie] verursachten Leiden enorm.“

Und Yasuo Kagawa ist im Jahr 1978 bei der Untersuchung der bemerkenswert verlängerten Lebensspanne in Japan dieselbe Beobachtung gemacht:

„Die Verlängerung der Lebenszeit geht jedoch mit einer gestiegenen Anzahl an Erkrankungen  einher.“

Dies betrifft ebenfalls sowohl Menschen als auch Tiere. Die Beweise für das bisher hier Zusammengefasste habe ich in folgenden Kapiteln meines Buches

Die Welt unter Strom: Eine Geschichte der Elektrizität und ihrer übersehenen Gesundheitsgefährdung„ detailliert aufgezählt:

  • Kapitel 11: „Herzneurose“
  • Kapitel 12: „Die Transformation von Diabetes“
  • Kapitel 13, „Krebs und der Hunger des Lebens“
  • Kapitel 14, „Der Scheintod“

Der Rest dieses Newsletters befasst sich mit zusätzlichen Beweisen, die erst kürzlich in mein Blickfeld gerieten. 

Die Abnahme der normalen Körpertemperatur

Dem Löschen der „Flamme des Lebens“ durch Eingriffe in den Stoffwechsel sollte eine Abnahme der Körpertemperatur folgen. Und dem ist so. Vor zwei Wochen hat der britische Biochemiker Dr. Mark Thompson mich auf die Arbeit einer Gruppe von Doktoren an der Stanford University School of Medicine hingewiesen. Sie haben hervorgehoben, dass die normale Körpertemperatur nicht mehr 37° Celsius (98,6° Fahrenheit) beträgt, sondern seit annähernd 150 Jahren tatsächlich stetig abgenommen hat. Ihre Arbeit trägt den Titel „Decreasing human body temperature in the United States since the Industrial Revolution“ (Die Abnahme der menschlichen Körpertemperatur seit der Industriellen Revolution in den Vereinigten Staaten). Die von ihnen verwendeten Daten stammten aus Hunderttausenden Messungen der Körpertemperatur aus drei Quellen: der Union Army Veterans of the Civil War (Messungen aus den Jahren 1862-1930), der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) (1971-1975) und der Stanford Translational Research Integrated Database Environment (STRIDE) (2007-2017).

Weil diese Wissenschaftler sich den Grund für die stetige Abnahme der Körpertemperatur nicht erklären konnten, haben sie diese der „physiologischen Evolution“ anstatt einem Umweltfaktor zugeordnet.

Eine weitere Studie – dieses Mal über den Stamm der Tsimane im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens – hat vor einigen Tagen meine Aufmerksamkeit geweckt. Sie trägt den Titel „Rapide fallende Körpertemperaturen bei einer tropischen Humanpopulation.“ Die meisten Dörfer der Tsimane haben bis heute noch keine Elektrizität, jedoch haben im Jahr 2004 viele der Dorfbewohner Mobiltelefone, Rundfunkgeräte, Satellitenantennen, Glühbirnen und Solarmodule erworben, und im Jahr 2009 wurde der Bau einer 374 Kilometer langen 115 KV Hochspannungsleitung in dem Gebiet fertiggestellt. Diese Leitung verläuft über etwa 50 Kilometer entlang des Maniqui-Flusses, wo viele der Dörfer liegen. Heute ist der Mobilfunkempfang in mindestens 25 Kilometer Entfernung und wahrscheinlich mehr in jede Richtung rund um die einzige dort gelegene Stadt, San Borja, gewährleistet. Zwischen den Jahren 2003 und 2018 wurden dort 16.800 Körpertemperaturmessungen durchgeführt. Während dieser Zeit ist die Körpertemperatur dieser Menschen von 37,4° C (99,8°F) auf 36,4° C (97,5°F) gefallen.

Hier habe ich alle Daten dieser beiden Studien graphisch dargestellt:

Ein Detail, das die Wissenschaftler nicht zur Kenntnis genommen haben, ist der extreme Abfall der Körpertemperatur in den Vereinigten Staaten bei deren Kriegseintritt im Jahr 1917, der sich über weite Strecken in den 1920er-Jahren fortgesetzt hat.

Abgesehen davon, wird die Rolle von Elektrizität und Funktechnologie als Auslöser der Influenza einschließlich der Spanischen Grippe von 1918 in meinem Buch Die Welt unter Strom  in Kapitel 7, „Akute Krankheiten der Elektrizität“, Kapitel 8, „Das Rätsel der Isle of White“ und in Kapitel 9, „Die elektrische Hülle der Erde“ thematisiert. 

Krebs ist keine genetische Erkrankung

Ferner wurde mir kürzlich klar, dass Krebs eine mitochondriale Stoffwechselerkrankung ist. Obwohl heutige Onkologen der festen Überzeugung sind, dass Krebs durch auf Umweltgifte verursachte genetische Mutationen hervorgerufen wird, behauptet eine von Otto Warburg vor einem Jahrhundert aufgestellte gegensätzliche Theorie, dass Krebs eine durch mangelnde Sauerstoffzufuhr verursachte Erkrankung ist und durch die Zellatmung schädigende Karzinogene hervorgerufen wird.

Warburg gründete seine Hypothese auf der Beobachtung, dass Krebszellen keinen Sauerstoff benötigen, und seine Beobachtung stützt die moderne Krebsdiagnostik und Durchführung mittels Positronen-Emmissions-Tomograpie (PET). Weil der anaerobe Stoffwechsel ineffizient ist und mit einem enormen Glukoseverbrauch einhergeht, ist es mittels PET-Scans möglich, Tumore im Körper durch deren rapide Aufnahme von radioaktiver Glukose nachzuweisen.

Nun haben neue Forschungsergebnisse von Thomas Seyfried am Boston College buchstäblich gezeigt, dass Krebs nicht durch genetische Mutationen verursacht wird. Er untersuchte Ergebnisse aus in seinen eigenen und anderen Labors durchgeführten Kerntransferexperimenten, die belegen, dass das Mitochondrien enthaltende Zytoplasma und nicht der DNA-enthaltende Zellkern für die mögliche Entwicklung von Krebszellen verantwortlich ist. Wenn der Zellkern einer Krebszelle mit dem Zytoplasma einer gesunden Zelle kombiniert wird, wachsen so entstandene und in Tiere implantierte Zellen normal heran. Im Gegensatz hierzu entwickeln mit Zytoplasma aus Krebszellen kombinierte Zellkerne aus gesunden Zellen Krebs. Es sind die Mitochondrien und nicht die DNA, die für die Entwicklung von Krebszellen verantwortlich sind.

„Im Gegensatz zur Theorie der somatischen Mutation“, schreibt Seyfried, „deuten neue Erkenntnisse darauf hin, dass Krebs, entsprechend der ursprünglichen Theorie von Otto Warburg, eine mitochondriale Stoffwechselerkrankung ist“. Krebs, sagt er, wird durch Sauerstoffmangel verursacht, und DNA-Mutationen sind eine sekundäre Auswirkung dieses Mangels. „Ich bin der Ansicht“, schreibt Seyfried, „dass die Fülle von zufälligen somatischen Mutationen, die man bei fast allen Tumoren sieht, letztlich als Folge einer unzureichenden Atmung mit kompensatorischer Gärung entstehen.“

Die vorherrschende, jedoch falsche Auffassung von der Krebsentstehung ist verantwortlich für die von Wissenschaftlern, Regierungen und der Weltgesundheitsorganisation konstruierte, falsche und verheerende Unterscheidung zwischen ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung. Ionisierende Strahlung ist energiereich genug, um Elektronen aus den Atomen herauszuschlagen und Ionen zu erzeugen – und da alles, was die DNA ionisieren kann, in der Lage sein soll, genetische Mutationen zu verursachen, wird die Entstehung von Krebs hierauf zurückgeführt. Aus diesem Grund gelten nach der vorherrschenden Theorie Wellenlängen, die wesentlich kürzer als Lichtwellen sind (hochenergetische Strahlen sowie Röntgen- und Gammastrahlen), als gefährlich, und Wellenlängen, die länger als Lichtwellen sind (Infrarotstrahlen, Radiowellen und Strahlung von Stromleitungen), gelten andererseits als sicher und können sowohl gepulst als auch moduliert und manipuliert ungestraft über den gesamten Erdball geschickt werden.

Seyfried und seine Kollegen haben buchstäblich bewiesen, dass diese Theorie falsch ist.

Arthur Firstenberg

Author, The Invisible Rainbow: A History of Electricity and Life

P.O. Box 6216

Santa Fe, NM 87502
USA
phone: +1 505-471-0129

arthur@cellphonetaskforce.org
30. Juni 2021

Die letzten 20 Newsletter, einschließlich diesem, stehen auf der Newsletter-Seite der „Cellular Phone Task Force“ zu Download und Verbreitung bereit. Einige von ihnen wurden auch auf deutsch, spanisch, italienisch und ins Französische übersetzt.

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Quelle: https://www.cellphonetaskforce.org . . .

Quelle der Übersetzung: https://wp.me/pbtLuz-9oTd