Wirtschaft & Finanzen

Die besten Anlagestrategien für einen frühen Ruhestand

22. November 2021

Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, wie er eigentlich am besten für seinen Ruhestand vorsorgen kann? Für die meisten Menschen ist dies sogar eine der wichtigsten Überlegungen während der Karriere, und das ganz zurecht. Wer es nämlich clever anstellt, der kann sich selbst eine sehr gute Chance geben, dass er im Alter unbesorgt und dazu noch sehr komfortabel leben kann.

Die große Frage ist nun natürlich folgende: Wie legt man eigentlich richtig für den Ruhestand an? Welche Strategien versprechen die höchsten Renditen und gleichzeitig die nötige Sicherheit, dass das angelegte Geld auf keinen Fall verloren geht? Wir beantworten diese Fragen hier und stellen die perfekte Anlagestrategie für den Ruhestand vor.

So sieht die perfekte Anlagestrategie aus

Bevor wir zu unseren Tipps für die perfekte Anlagestrategie kommen, müssen wir noch schnell eine Sache klarstellen. Die „perfekte“ Strategie gibt es nicht wirklich, weil beim Anlegen immer ein Kompromiss zwischen einem möglichst geringen Risiko und einem möglichst hohen Ertrag gefunden werden muss. Erst im Nachhinein stellt sich leider heraus, welche Investitionen die perfekte Balance zwischen diesen beiden Dingen getroffen haben.

Da aber niemand die Zukunft vorhersagen kann, bleibt den Anlegern nichts anderes übrig, als selbst für eine gute Balance zu sorgen. Daher empfehlen wir, den Großteil des eigenen Geldes relativ sicher anzulegen, aber einen kleinen Teil für riskantere Investitionen zu verwenden. Diese haben oft mehr mit Glücksspiel zu tun als mit vernünftigen Investitionen, doch das muss nicht unbedingt negativ sein. Schließlich kann man auch mit Glücksspiel Geld gewinnen. Hier ist zum Beispiel eine hochwertige Studie dazu.

Im Folgenden stellen wir die einzelnen Optionen vor, die Anlegern offen stehen. Zusätzlich sagen wir dabei, welchen Anteil diese ungefähr in Ihrem Anlageportfolio haben sollten.

Aktien

Den größten Anteil des eigenen Portfolios sollten Aktien ausmachen. Über die letzten Jahrzehnte hat sich immer wieder gezeigt, dass der Aktienmarkt eine der einfachsten und lukrativsten Möglichkeiten für Investoren darstellt, um für die eigene Zukunft zu sparen.

Natürlich empfehlen wir nicht, dass jeder Laie einfach blind willkürliche Aktien kaufen sollte. Stattdessen sollten sich unerfahrene Anleger an Dinge wie Aktienfonds oder ETFs halten. Diese bestehen immer aus einer großen Anzahl von einzelnen Aktien, wodurch das Risiko von Verlusten oft auf ein Minimum reduziert werden kann.

Gold und Silber

Neben Aktien empfehlen wir den meisten Anlegern, einen Anteil von rund 10% in Gold und/oder selber zu investieren. Ähnlich wie der Aktienmarkt, hat sich der Preis für diese Edelmetalle in den letzten Jahrzehnten konstant nach oben entwickelt. Dazu gelten Gold und Silber als besonders krisensicher, was einen schönen Ausgleich zu Aktien und anderen Investitionsgütern darstellt.

Wer diese beiden Dinge in sein Portfolio aufnehmen will, der kann die Metalle entweder direkt kaufen oder stattdessen in einen ETF investieren. Dieser bildet den Preis der Edelmetalle genau ab und ist zudem in der Regel durch echtes Gold oder Silber gedeckt.

Immobilien

Wer genug Geld zur Verfügung hat oder einen Bausparvertrag abschließen will, der sollte unbedingt in eine eigene Immobilie investieren. Auf diese Weise spart man sich nicht nur die Miete, sondern kann auch durch eventuell steigende Marktpreise ordentlich Gewinn erzielen. Natürlich ist hier Vorsicht geboten und man sollte den Markt gut einschätzen, bevor man sein gesamtes Erspartes in ein Eigenheim investiert.

Kryptowährungen

Zu guter Letzt haben wir noch das derzeit angesagteste Investitionsgut: die Kryptowährungen. Diese tragen von allen hier aufgeführten Dingen das mit Abstand höchste Risiko, aber dafür auch die potentiell höchsten Erträge. Viele Experten sind nämlich immer noch der Meinung, dass Bitcoin und Co. eine große Zukunft haben und die nächsten Jahre weiter an Wert zunehmen werden. Achten Sie bei Kryptowährungen allerdings darauf, dass Sie nicht mehr als 10% Ihres Vermögens in diese investieren.