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Politik & Aktuelles

Wir müssen wieder lernen, „böse“ zu sein

20. November 2021

Deutschland ist eine infantilisierte Nation. Es ist keine Seltenheit, dass wohlsituierte 60-jährige Frauen noch immer nicht verwunden haben, dass der Bruder von den Eltern bevorzugt wurde und auf’s Gymnasium durfte. So gemein!

(von Maria Schneider)

Andererseits haben die gleichen wohlsituierten Damen kein Problem damit, kleine Aldikassiererinnen oder Servicekräfte an ihren Platz zu verweisen. Diese Damen haben (fast) alles – außer einer Familie, denn keiner der ihnen dargebotenen Männer vermochte die anspruchsvollen Kriterien dieser modernen Prinzessinnen erfüllen. Drei bis 5 Abtreibungen im Laufe von ihren zahllosen Affären sind keine Seltenheit, bis sie schließlich feststellen, dass sie zwar „Karriere“ gemacht haben, die Luxuswohnung aber leer und öde ist, wenn sie nach Hause kommen. Auch die Männer zum schnellen Gebrauch machen sich mit zunehmendem Alter rar. Zum Glück kann man – wie schon in den letzten Jahrzehnten – weiterhin dem bildungsgeförderten Bruder und den Eltern die Schuld am verkorksten, narzisstischen Leben vorwerfen, ohne sich selbst hinterfragen oder erwachsen werden zu müssen.

Ganz gleich, ob solche Damen ihren finanziell sorgenfreien Status nun mit hochwertiger Kleidung präsentieren oder mit überteuerten Hippie-Lumpen kaschieren – bei gelegentlichen Unterhaltungen über Massenmigration und notwendige Rückführungen zeigt sich stets der gleiche, infantile Pawlowsche Reflex: Wahlweise fangen die echten Perlen (wertvolles Erbstück der Großmama!) am dünndiätierten Truthahnhals empört zu klappern an oder die Altrevoluzzerin, die sich ihres Wohlstands schämt, schüttelt voll Abscheu ihre verlausten Rastalocken. Denn in einem sind sich die verwöhnten Damen in den zu 99 Prozent rein deutschen Villenbiotopen einig: Vehement und mit moralischer Entrüstung wird auch nur der leiseste Gedanke an Grenzschutz, Passkontrolle oder gar Abschiebung (übergroßes Sündenwort!) abgewehrt. Denn wer will sich schon auf die Seite der Bösen schlagen und erneut Falten im erst kürzlich gestrafften Gesicht riskieren?

Metaphorische Kastraten und dressierte Männer

Darüber hinaus steigt in den Damen und ihren metaphorisch kastrierten, dressierten Männer mit Wackelpuddingmuskeln und mittlerweile voll ausgelebter, weiblicher Seite bei Worten wie „Grenzschutz“ und „Rückführung“ automatisch die Angst auf, dass man ihnen ihre Natascha, ihren netten Gemüsemann und das leckere indische Restaurant wegnimmt.

Dieser Angstreflex wurde unter anderem jahrzehntelang durch Hollywood- und Indiefilme antrainiert.

  • Schütze die Schwachen und Armen! Wenn Du dies nicht tust, bist Du ein böser Mensch.“
  • „Du hast einfach Glück gehabt, dass Du hier geboren bist. Andere haben auch das Recht auf Glück. Wie kannst Du es ihnen nur durch Grenzschutz vorenthalten wollen?“
  • „Diese Menschen fliehen vor Krieg und Elend. Du bist persönlich dafür verantwortlich! Nicht die Waffenindustrie, nicht die supranationalen Organisationen, nicht irgendwelche Milliardäre (obwohl Du allen drei Interessengruppen so gleichgültig wie der sprichwörtliche Sack Reis in China bist)!“
  • „Du musst all dies Elend und die Kosten für die Migration auf Deinen Schultern tragen, weil Du gut bist, weil Du edel bist, weil du kein Schwein sein willst, weil Du nicht böse bist!“

Wenn ich dann einwerfe, dass binationale Ehen doch gar nicht das Thema und erst recht nicht das Problem sind, sondern die aufgezwungene Massenmigration, bleibt die große Angst in den Gesichtern bestehen. Angst, als osteuropäische Ehefrau abgeschoben zu werden. Angst, den besten Türkenfreund zu verlieren. Und, das Entscheidende: Die übergroße, irrationale Angst davor, für den Tod, die Inhaftierung usw. des Abgeschobenen verantwortlich zu sein. So etwas ist für den durch Dauerpropaganda windelweich gefolterten Deutschen nicht einmal denkbar, geschweige denn durchführbar. Denn jeder Gedanke an so etwas wird durch implantierte Dogmen sofort gestoppt und führt zu Handlungslähmung oder Aggression gegenüber der Person, die so etwas vorbringt, weil man den Konflikt zwischen den implantierten Dogmen und den eigenen, echten Gefühlen nicht aushalten will oder kann. Da haben die Akteure der Propaganda wirklich ganze Arbeit geleistet. Meinen Glückwunsch!

Zur Erinnerung – die Dogmen lauten: „Du willst gut sein. Du willst edel sein. Du willst kein Schwein sein. Und: Du willst nicht böse sein.“

Ich habe mir über diese infantilen, reflexartigen Fehleinordnungen der Zuwanderungsdebatte lange den Kopf zerbrochen und neben der Dauerpropaganda fünf Gründe gefunden, warum es mit vielen Deutschen schlicht nicht möglich ist, sachlich und pragmatisch über die reale Problematik zu diskutieren.

Korrumpiert durch persönliche Beziehungen

  • Erstens sind wir korrumpiert durch langjährige, persönliche Beziehungen mit hochassimilierten Ausländern, die seit Jahrzehnten hier leben und zu vorbildlichen Mitbürgern geworden sind, lange bevor es so etwas wie Integrationsbeauftragte gab. Sie haben ihre Pflicht zur Integration und Leistung wahrgenommen und unserer Gesellschaft Nutzen gebracht, auch wenn uns die italienischen und türkischen Gastarbeiter schon damals unnötigerweise aufgezwungen wurden, ohne dass wir als Volk nach unserer Meinung gefragt worden wären. Die heutigen, aggressiven, bildungsfernen Migranten aus Nahost oder Afrika sind jedoch nicht im entferntesten mit den assimilierten Nachkommen dieser Gastarbeiter zu vergleichen.
  • Zweitens haben wir dadurch die wichtige Unterscheidung zwischen subjektiv-persönlichem und nationalem Wohl verlernt, da wir schon so lange mit Ausländern zusammenleben mussten. Sowohl Wehrhaftigkeit als auch ein gesundes Grundmisstrauen gegenüber dem Fremden sind uns systematisch abtrainiert worden; dass uns Fremde auch feindlich gesinnt sein können, vermögen sich die meisten nicht mehr vorzustellen. Jeder, der über die Grenze kommt, muss heutzutage statt dessen als „Geschenk“ angesehen werden.
  • Drittens kommen erschwerend die unverarbeiteten Kriegstraumata (Gewalterfahrungen von Soldaten, Bombenkrieg, Vertreibung samt Massenvergewaltigungen deutscher Frauen, Kriegsgefangenschaft) der Kriegsgeneration hinzu. Diese wurden wegen permanenter Schuldzuweisungen an „die Deutschen“ nie richtig aufgearbeitet und treten nun, in der dritten Nachkriegsgeneration, immer stärker zutage durch zerrüttete Familien, gestörtes Gefühlsleben und Hass gegen das Eigene über die Generationen hinweg (Stichwort Epigenetik!).
  • Viertens ist die Propaganda der Politischen Korrektheit bei den wohlstandsverwahrlosten Jugendlichen auf fruchtbaren Boden gefallen, denen es materiell zwar an nichts gefehlt hat, deren Eltern jedoch jegliche Härte in der Erziehung scheuen – dies zum einen, um den Anflug jeglicher Ähnlichkeit mit ihren autoritären, durch Kriegstraumata verhärteten „Nazi-Großeltern“ zu vermeiden. Und zum anderen, aus Angst die Liebe ihrer Kinder durch einen konsequenten Erziehungsstil zu verlieren, was ein markanter Beleg für die große seelische Verwirrung und das schwache Selbstwertgefühl vieler Deutschen ist. Denn noch vor 20 Jahren wußte man, dass Kinder erstens Grenzen brauchen und zweitens ihre Eltern immer lieben werden (von wenigen Ausnahmen abgesehen).

Pervertierung natürlicher Schutzreaktionen

  • Fünftens – dies ist meines Erachtens des „Pudels Kern“ – haben gerade die Deutschen eine irrationale Angst davor, wieder „böse“ zu sein. Sie halten es noch nicht einmal mehr aus, aggressiven Migranten zum eigenen Schutz „Böses“ durch die Unbill einer „Abschiebung“ anzutun, selbst wenn diese rechtstaatlich geboten und gerichtlich angeordnet ist. Die Pervertierung normaler Schutzreaktionen zu etwas „Bösem“ ist das eigentliche Problem, das aufgelöst werden muss. Dies ist die entscheidende, psychologische Schwachstelle der Deutschen, die erbarmungslos ausgenutzt wird.

Für mich liegt die jetzige Lösung darin, dass die verbleibenden Aufrechten, massiv und überall gegenüber Zuwanderern die Parole „Assimilation Jetzt!“ ausgeben, bei gleichzeitigem rigorosem Grenzschutz und konsequenter Abschiebung illegaler Neuankömmlinge. Nur so ließe sich zum einen der Zerfall der Gesellschaft in immer mehr polyethnische Parallelmilieus mit ihren jeweiligen „kulturellen Eigenarten” (bis hin zu eigenen Rechtsordnungen) verhindern, und zugleich der Zustrom von immer mehr nicht anpassungswilligen Problemmigranten wirksam unterbrechen.

Solange die Politik keine Anstalten unternimmt, weder den Zusammenhalt der Gemeinschaft noch die Landesgrenzen zu schützen, sollte diesen Forderungen durch passiven Widerstand Nachdruck verliehen werden – etwa durch demonstrative Nichtunterstützung von Neuankömmlingen, wo immer diese Integrationsunwilligkeit erkennen lassen (etwa beim Nichtverwenden der deutschen Sprache). Denkbar ist auch die offene Konfrontation von Nachbarn, die ihre Wohnungen zu hohen Mieten an Migranten vermieten und somit unsere Steuergelder vereinnahmen.

Mehr Assimilationsdruck an der Basis!

Die Ängste der Zauderer, Zweifler und blinden Migrationsbefürworter zu beschwichtigen wird meiner Ansicht nach nicht funktionieren. Zu sehr sind diese in ihrer Angst verhaftet, wieder als „hässliche Deutsche”, als „böse“ wahrgenommen zu werden. Besser wäre der Weg, durch Assimilationsdruck an der Basis sowie gleichzeitig durch konsequente Abschiebungen von Personen ohne Asylanspruch, Aufenthaltsstatus oder bei Straffälligkeit politisch Fakten zu schaffen.

Wenn durch einen gewissen sozialen Druck ein Problembewusstsein aufgebaut wurde, werden sich mit zunehmendem Erfolg auch immer mehr Feiglinge der schweigenden Masse trauen, den Anpassungsdruck auf Migranten zu erhöhen und ihnen klarzumachen: Wenn Ihr Deutschland als eure neue Heimat betrachtet, dann lebt ihr hier nach unseren Regeln – und nicht wir nach Euren! Wir müssen deutlich machen: Willkommenskultur ohne Bedingungen gibt es in diesem Land nicht mehr. (Und keine Sorge: Liebesheiraten zwischen Deutschen und Migranten sind davon ohnehin nicht betroffen, denn sie gab es schon immer in verkraftbarem Ausmaß.)

Abschiebungen und Maßnahmen dieser Art werden bei alteingesessenen, orientalischen Clans oder osteuropäischen und afrikanischen Frauen, die sich als Geschäftsmodell deutsche Männer halten, allerdings nicht mehr fruchten. In diesem Falle müssen die Kinder durchgehend ab dem Kindergarten bis hin zum Schulabschluss konsequent assimiliert werden.

Von entscheidender Bedeutung ist jedoch, dass die deutschen Frauen seelisch-geistig wieder zu ihrer Kraft und Mitte finden müssen. Sie dürfen sich nicht mehr in den feministisch pervertierten Geschlechterkrieg mit Männern treiben lassen. Denn dessen Folgen habe ich eingangs beschrieben: Wahlweise wohlhabende, einsame Frauen oder ideologisierte, hysterische Hippiefrauen. So etwas will kein Mann! Genauso wenig wie eine normale Frau einen verweichlichten, unterwürfigen Lattesüffler will. Deshalb ist es leider nicht verwunderlich, dass immer mehr deutsche Männer bildschöne Osteuropäerinnen den seelisch verwirrten deutschen Frauen vorziehen und sogar bereit sind, Polinnen, Ukrainerinnen oder Russinnen pro Monat bis zu 3.500 Euro Unterhalt samt Luxuskleinwagen in einer Vernunftehe zu zahlen – und sogar so weit gehen, deren Kind (und es gibt fast immer schon ein Kind) und Mutter mit auszuhalten.

Vergebliche Suche nach normalen Frauen

Zum Abschluss noch eine Geschichte, die mich nachhaltig erschüttert hat: Immer mehr junge, konservative, gebildete und gut aussehende, deutsche Männer schütten mir als 54-jähriger Frau ihr Herz aus, dass sie keine Partnerin finden können und entweder zwangsweise seit Jahren zölibatär leben oder regelmäßig Bordelle besuchen. Sie sind auf der Suche nach „ganz normalen“ Frauen, die eine Familie gründen wollen. Was sie statt dessen vorfinden, sind vegane Klimajüngerinnen. Selbst wenn sich eine Beziehung anbahnen sollte, wird diese umstandslos beendet, sobald die Frau bemerkt, dass der Mann eher konservativ ist und die Doktrin der grenzenlosen Vielfalt nicht zu einhundert Prozent befürwortet.

Meine Erkenntnis ist daher: Die Macht der Frau als Mutter und ebenbürtige Partnerin wurde stark angegriffen und durch eine Pseudomacht der Frauen ersetzt, die wir jeden Tag im Bundestag beobachten können. Es wird höchste Zeit, dass wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Die Frau muss wieder Frau sein dürfen und der Mann wieder Mann. Es wird der Tag kommen, an dem wir wieder starke Männer brauchen, die uns und unser Land verteidigen können und wollen. Dazu braucht es aber Frauen, die es zu schützen lohnt – und keine verwöhnten, infantilen Prinzessinnen, die bis ins hohe Alter ihre Kränkungen der Kindheit pflegen oder gar das Fremde dem Eigenen vorziehen – also ganz normale Frauen, die bereit sind, eine Familie zu gründen, in der die Mutter (oder auch der Vater) bereit ist, auf die „Karriere“ zu „verzichten“ und ein paar Jahre der Erziehung der Kinder zu widmen.

Hier lohnt es sich einmal mehr, über den Tellerrand der eigenen Nachbarschaft nach Mannheim, Duisburg oder Berlin zu schauen: Unsere „notleidenden“ Migranten helfen stets nur ihresgleichen und bleiben seit jeher bei der Heirat meist unter sich. Wir Deutsche können sie zumindest  in dieser Hinsicht als Vorbild nehmen. Gerade unsere Edelmenschen werden mir wohl zustimmen müssen, wenn ich sage: Ein Beispiel an den Fremden nehmen kann doch keine Sünde sein, oder?

In diesem Sinne: Auf ins Bett und macht viele schöne, glückliche Kinder, die wieder stolz auf ihre Heimat sind!

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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfasst sie Reiseberichte und führt neben ihrer Berufstätigkeit seit November 2020 den Blog Conservo, der 2010 von Peter Helmes gegründet wurde. Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org


Dieser Beitrag wurde zuvor auf Conservo, dem Blog der Autorin, veröffentlicht


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