Das große Ablen­kungs­ma­növer — Michael Morris-Report Nr. 2

Wenn deutsche Poli­tiker „dro­hende Volks­auf­stände“ und einen Hun­ger­winter à la 1946/47 ankün­digen, dann fragt man sich, welche Stra­tegie dahinter stecken könnte? Wenn gleich­zeitig in den USA das FBI medi­en­wirksam gegen Ex-Prä­sident Donald Trump vorgeht und die daran betei­ligten poli­ti­schen Kräfte gro­teske Vor­würfe kon­stru­ieren, dann wirkt auch das nach einem rie­sigen Ablen­kungs­ma­növer. Doch wovon will man ablenken?

Nun, ganz oben auf meiner Liste steht da die Tat­sache, dass die Europäer – allen voran die Deut­schen – mit ihren Sank­tionen gegen Russland sich selbst in beide Knie geschossen haben. Dadurch haben sie Russland sogar gestärkt. Ein Sprecher des chi­ne­si­schen Außen­mi­nis­te­riums machte deutlich, dass 85% aller Länder auf Erden bei dem Spiel „Hau den Iwan“ nicht mit­machen. Denn niemand hält sich mehr an die Anwei­sungen der Geheimen Welt­re­gierung, deren Stern für alle sichtbar sinkt. Die Herr­scher über die USA und die EU sind mit ihrem Streben nach der Welt­herr­schaft gescheitert.

Damit wären wir bei Punkt 2 auf meiner Liste. Die Biden-Harris-Regierung ist die unbe­lieb­teste aller Zeiten. Im November 2022 stehen in den USA Zwi­schen­wahlen an, und da sieht es nach der­zei­tigem Stand für Biden und seine Hin­ter­männer düster aus. Trump würde ver­mutlich in zwei Jahren wieder US-Prä­sident werden, es sei denn, er würde für eine Straftat ver­ur­teilt, denn das würde ihn von wei­teren Ämtern aus­schließen. Dafür sind sie zu allen nötigen Opfern bereit – wobei natürlich zuerst immer die unteren Ränge geopfert werden. Und wenn es nicht klappt, so kann man zumindest von anderem – wie dem Sohn der Prä­si­denten-Mario­nette (Hunter Biden) – ablenken.

Wenn die Eliten jemand aus dem eigenen Gefolge opfern, dann nur, um einen Höher­ge­stellten zu schützen. Ist die öffent­liche Demontage von ARD-Inten­dantin Patricia Schle­singer also nur ein Schachzug, um von der angeb­lichen Ver­wicklung des deut­schen Bun­des­kanzlers Scholz in die Cum-Ex-Affäre abzu­lenken? Oder viel­leicht, um die Ham­burger Pri­vatbank M.M. Warburg aus all dem raus­zu­halten? Die Machen­schaften im deut­schen Öffentlich Recht­lichen Rund­funks (ÖRR) waren seit Jahren bekannt. Also warum gerade jetzt? Eine längst über­fällige Restruk­tu­rierung des deut­schen ÖRR könnte die mediale Auf­merk­samkeit für Monate kana­li­sieren und den Kri­tikern des Systems das Gefühl vor­gaukeln, sie hätten einen Sieg errungen. So gewinnt man Zeit.

Warburg ist einer der mäch­tigsten Fami­li­en­clans in der west­lichen Welt, eng ver­bunden mit den reichsten Familien auf Erden, den Roth­schilds und den Rocke­fellers. Lassen Sie mich an die legen­dären Worte von James Paul Warburg (1896–1969) erinnern, dem Finanz­be­rater von US-Prä­sident Franklin D. Roo­sevelt und Sohn des FED-Gründers Paul M. Warburg: „Wir werden eine Welt­re­gierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage lautet: „Wird sie erreicht durch Eroberung oder durch Zustimmung?“ 

Nun, das mit der „Zustimmung“ sieht gerade nicht ganz so gut aus. Hatte das Jekyll Island-Kartell rund um Paul Moritz Warburg (1868–1932) mit der Gründung der pri­vaten US-Notenbank FED noch das Fun­dament für die Welt­herr­schaft mittels US-Dollar gelegt, so haben die Nach­fahren der einst so großen Ban­kiers-Familien nun scheinbar dank ihrer Hybris das meiste in den Sand gesetzt. Mit dem Aus­schluss Russ­lands aus dem SWIFT-System haben sie dafür gesorgt, dass die Russen ihr eigenes alter­na­tives Abrech­nungs-System auf­bauen und den pri­vaten US-Dollar als Welt­leit­währung gemeinsam mit ihren Partnern China, Bra­silien, Indien, Süd­afrika, Argen­tinien, Iran, Türkei und Saudi-Arabien bereits im Jahr 2023 ablösen werden.

Ich hatte seit Jahren davon gesprochen, dass dieser Tag kommen würde, und ich hatte auch pro­phezeit, dass eine neue Welt­leit­währung wieder durch Gold gedeckt sein würde, so wie das bei echtem Geld von­nöten ist. Das wird für jene Länder bitter die keines haben. In meinem Buch Der Gold­krieg, das leider nur noch in digi­taler Form ver­fügbar ist, habe ich erklärt, was hinter all dem steht und ich denke, dass dieses Wissen um Geld und Gold gerade jetzt für jeden hilf­reich wäre, um die aktu­ellen Ereig­nisse besser ein­ordnen zu können. Denn ein wei­terer wich­tiger Punkt, von dem derzeit alle eta­blierten Medien abzu­lenken ver­suchen ist, dass Russland nun ankün­digte auch der Gold­preis-Mani­pu­lation der west­lichen Banker ein Ende bereiten zu wollen!

Ende Juli 2022 trat mit dem siebten selbst­zer­stö­re­ri­schen Sank­tions-Paket gegen Russland auch ein Gold-Embargo in Kraft, das den Euro­päern den Handel mit rus­si­schen Gütern gegen Gold ver­bietet. Wenige Tage später gab Russland lächelnd bekannt, dass sie nun auch den welt­weiten Gold­markt umkrempeln werden, so wie sie es gerade mit den Energie- und den Finanz­märkten gemacht haben. Sie werden der Lon­doner LBMA, dem wich­tigsten Gold­han­dels­platz, an dem auch der Preis für Gold und Silber fest­gelegt wird, ihre eigene Roh­stoff­börse in Moskau ent­ge­gen­setzen. Künftig wird der Großteil der Welt statt dem LBMA-Standard den Moscow World Standard (MWS) benutzen. Saudi-Arabien – einst der Schoßhund der USA – handelt sein Erdöl längst gegen Gold, Yuan und Rubel, was die west­lichen Ban­kiers­fa­milien zunehmend ent­machtet. Die Saudis kün­digten nun sogar an, eine eigene Gold­raf­fi­nerie zu bauen – ver­mutlich, weil sie ihre nach west­lichem Standard geprägten Gold­barren künftig auf den neuen Standard der Russen und Chi­nesen umschmelzen müssen. Das ist eine wirklich große Sache, von der die Medien mit aller Macht ablenken wollen!

Die kom­menden Monate und Jahre werden ent­beh­rungs­reich für den weniger wohl­ha­benden Teil der Bevöl­kerung in Europa und den USA, und dass man die Men­schen plötzlich so offensiv darauf vor­be­reitet, hat einen fischigen Beigeschmack.

Und damit wären wir wieder bei Hamburg und Warburg und Scholz: Der der­zeitige Patriarch des Ham­burger Zweiges der War­burgs, Max M. Warburg Jr., hatte scheinbar nicht damit gerechnet, dass der Cum-Ex-Steu­er­betrug jemals zum Skandal würde. Auch hat scheinbar niemand erwartet, dass der damalige Ham­burger Bür­ger­meister Olaf Scholz dadurch jemals derart in Bedrängnis kommen könnte. Doch selbst linke Medien schießen sich mitt­ler­weile auf Scholz ein. Wird er die nächste Ablenkung à la Schle­singer? Ein Warburg ist unan­tastbar, ein Bun­des­kanzler ersetzbar.

Ich habe in meinem Buch LOCKDOWN aus dem Jahr 2020 beschrieben wie bei­spiels­weise der damalige Gesund­heits­mi­nister unter Merkel, Jens Spahn, mit Hilfe der Bil­der­berger, des WEF und der Atlantik-Brücke ins Amt gehievt wurde – jener Verein, der 1952 vom deut­schen Bankier Eric M. Warburg gegründet wurde, dem der deutsche Groß­in­dus­trielle Arend Oetker bis 2005 vor­stand, und der nun von Sigmar Gabriel geleitet wird. Nach den Grünen-Poli­tikern Cem Özdemir, Claudia Roth und Katrin Göring-Eckhart lauten die Namen der­zei­tiger pro­mi­nenter Mit­glieder etwa Angela Merkel, Christian Lindner, Claus Kleber und Prof. Max Otte. Und der Nach­fahre des Gründers dieses Vereins, Max M. Warburg Jr., ist heute Mit­glied des Kura­to­riums der ange­hängten Stiftung Atlantik-Brücke. Die Atlantik-Brücke prägt maß­geblich die Akti­vi­täten in der deut­schen Wirt­schaft und Politik, und zwar über alle Par­tei­grenzen und ver­meint­liche Ideale hinaus.

Olaf Scholz war von Anfang an die Schwach­stelle in der neuen deut­schen Regierung. Sollte er gehen müssen, könnte das noch mehr Spielraum für Robert Habeck bedeuten, den Liebling von Klaus Schwab und der Kleb­stoff-Bande der hof­fentlich wirklich letzten Generation ihrer Art. Und es könnte den Weg frei­machen für Atlantik-Brücke-Vor­stand Sigmar Gabriel.

Was auch immer Poli­tiker und MSM-Ver­treter dem­nächst als Schlag­zeilen oder Skandale ver­kaufen werden, wir sollten uns immer die Frage stellen: „Wem nützt es?“ Denn das wirklich Wichtige spielt sich immer im Hin­ter­grund ab. Nur noch 15% auf Erden folgen dem angel­säch­si­schen Kartell – zumindest OFFI­ZIELL. Doch selbst innerhalb der Blöcke brö­ckelt der Gehorsam, da manchen langsam dämmert, dass sie ent­behrlich sind. Gemäß Paul M. Warburg werden die mäch­tigen Herren im Hin­ter­grund nun also Zwang anwenden müssen. Das wird weit­rei­chende Folgen haben. So über­nimmt das Militär in Ger­manien ab Oktober Zepter und Straßen, und man kann sich aus­malen, wie lustig das wird, falls sie die Vor­gaben der Herren Habeck und Lau­terbach gegen Wider­stand mit Waf­fen­gewalt durch­zu­setzen versuchen.

Wir werden in den kom­menden Monaten noch mehr Show-Ver­an­stal­tungen erleben, um von den Ver­ant­wort­lichen für Hyper­in­flation und Blackout abzu­lenken. Wir werden mehr Bau­ern­opfer und False Flag-Attacken erleben, und ich hoffe inständig, dass es sich dabei nicht um die Zer­störung eines Atom­kraft­werkes in der Ukraine handeln wird. Da sich Wla­dimir Putin nicht mehr ganz so gut als Buhmann eignet, wird man aus den unter­schied­lichen Lagern der Sys­tem­kri­tiker ein­zelne Per­sön­lich­keiten her­aus­holen und an ihnen ein Exempel sta­tu­ieren – sowohl um abzu­schrecken, als auch Mangels Alter­na­tiven. Der Anfang ist längst gemacht und die Ver­zweiflung scheint zu wachsen.

Alles, was uns derzeit beschäftigt, hängt mit­ein­ander zusammen – von der Plan­demie über die Inflation, dem Per­so­nal­mangel bis hin zur künst­lichen Energie- und Nah­rungs­mit­tel­knappheit, und letztlich auch der Cum-Ex-Betrug. Alles bedingt und ver­stärkt sich gegen­seitig. Die hohen Roh­stoff­preise führen zur Schließung von Pro­duk­ti­ons­stätten und Schmelzen, was das ohnehin bereits knappe Waren­an­gebot noch knapper macht und die Preise weiter steigen lässt, während gleich­zeitig Konsum und Umsätze sinken (Stag­flation). All das führt zu noch mehr Arbeits­lo­sigkeit und Armut, und zwar sehr schnell (siehe Michael Morris-Report Nr.1). Bei denen, die es unvor­be­reitet trifft, werden Not und Ver­zweiflung groß sein. Und wer nichts mehr zu ver­lieren hat, wird unbe­re­chenbar, auch für sich selbst. Doch jede Her­aus­for­derung bietet auch Chancen und die Mög­lichkeit zu wachsen. Deshalb bleiben Sie wachsam, ver­trauen Sie der eigenen Intuition und der inneren Führung. Wer die Situation als das erkennt, was sie ist, hat gute Chancen, nicht zu den Opfern dieses Hybrid­krieges zu gehören.