Fast 24.000 Insolvenzen 2025: Besonders belastet sind hoch verschuldete Betriebe, die unter hohen Energiepreisen, strenger Regulierung und erschwerter Kreditaufnahme leiden; vor allem der Mittelstand steht unter Druck.
Deutschland kommt als Industrie-Nation auf keinen grünen Zweig mehr. Auch unter Kanzler Friedrich Merz und Vize-Kanzler Lars Klingbeil setzt sich der Niedergang des Wirtschaftsstandortes Deutschland fort.

Laut Patrik-Ludwig Hantzsch von Creditreform ist auch für 2026 keine Stagnation oder Rückgang der Pleitezahlen zu erwarten.
Betriebe leiden unter hohen Energiepreisen, Bürokratie und erschwerter Kreditaufnahme
Besonders belastet sind hoch verschuldete Betriebe, die unter hohen Energiepreisen, strenger Regulierung und erschwerter Kreditaufnahme leiden; vor allem der Mittelstand steht unter Druck. Vier von fünf insolventen Unternehmen haben höchstens zehn Mitarbeiter, doch auch rund 140 größere Firmen – darunter mehrere Klinikbetreiber – sind 2025 pleitegegangen. Insgesamt entsteht ein Schaden von etwa 57 Milliarden Euro, und rund 285.000 Arbeitsplätze sind bedroht oder bereits verloren.
Auch mehr Verbraucherinsolvenzen
Die steigende Arbeitslosigkeit und finanzielle Belastungen der Haushalte führen zudem zu einem Anstieg der Verbraucherinsolvenzen auf geschätzt 76.300 Fälle (+6,5 Prozent). Besonders stark betroffen von Firmenpleiten sind das verarbeitende Gewerbe und der Handel, während das Dienstleistungsgewerbe (inklusive Gastronomie) mit über 14.000 Fällen die meisten Insolvenzen verzeichnet.

























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