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Die Pro­phe­zei­ungen von Alois Irl­maier und der Offen­barung: „Gog“ und „Magog“ – das Tier ver­nichtet die Hure Babylon

Im März 2014 annek­tierte das nach dem insze­nierten Nie­dergang der UdSSR schwach und marode geglaubte Russland die Halb­insel Krim.

Das sorgte nicht nur in der Welt, sondern auch in jüdi­schen Kreisen für Auf­sehen, denn ein erstarktes Russland gilt dort als Zeichen für die baldige Ankunft des Messias: Der ange­sehene israe­lische Rab­biner Moshe Sternbuch sagte sei­nerzeit vor tau­senden Schülern:

„Das Erstarken Russ­lands ist ein Zeichen, dass der Messias kommt!“ Kurz vorher ent­hüllte er zudem ein lange gehü­tetes rab­bi­ni­sches Geheimnis.

Der Rab­biner Elijah Ben Salomon Salman (genannt Gaon von Wilna), dessen Thora-Kom­mentare heute jüdische Stan­dard­werke sind, sagte kurz vor seinem Tod im Jahre 1797 fol­gende Worte, die lange im kleinen Rab­biner-Kreis wei­ter­ge­geben wurden:

„Wenn ihr hört, dass die Russen die Krim ein­ge­nommen haben, sollt ihr wissen, dass die Zeit des Messias begonnen hat. Dass seine Schritte zu hören sind. Und wenn ihr hört, dass die Russen die Stadt Kon­stan­ti­nopel  (Istanbul) erreicht haben, sollt ihr eure Shabbat-Kleider anziehen und nicht mehr ablegen, weil es bedeutet, dass der Messias jede Minute kommen kann.“  – Gaon von Wilna, 18.Jh.

Der zitierte Artikel stammt aus dem Jahr 2014 und wurde auf JESUS.CH ver­öf­fent­licht. Diese Pro­phe­zeiung wurde von seinem Urenkel, Rabbi Pinchas Winston, einem Autor, der sich auf Theorien über das Ende der Tage spe­zia­li­siert hat, ans Licht gebracht, wie man auf the-sun nach­lesen kann.

Diese hatte sei­nerzeit eben­falls einen Artikel über die rab­bi­nische Pro­phe­zeiung ver­öf­fent­licht. Dem bibli­schen Gog-Magog Sze­nario ginge gemäß Gaon von Wilna also auch ein tür­kisch-rus­si­scher Kon­flikt voraus, was zur grie­chisch-ortho­doxen Pro­phetie passt, die eben­falls die Eroberung Istanbuls durch Russland voraussagte.

Inter­essant an der jüdi­schen Pro­phetie ist wei­terhin, dass die Ein­nahme der Krim als Vorbote dieses Kon­flikts genannt wird und dass auch die Juden den Messias explizit benennt.

Russland und China: „Gog“ und „Magog“

In der Offen­barung werden mit Gog und Magog zwei Völker bezeichnet, die in der Endzeit – geleitet von Satan – gegen Gott in den Kampf ziehen, jedoch am Ende von Christus und seiner Armee besiegt werden.

»Er (Satan) wird aus­ziehen, um die Völker an den vier Ecken der Erde, den Gog und den Magog, zu ver­führen und sie zusam­men­zu­holen für den Kampf; sie sind so zahl­reich wie die Sand­körner am Meer. Sie schwärmten aus über die weite Erde und umzin­gelten das Lager der Hei­ligen und Gottes geliebte Stadt. Aber Feuer fiel vom Himmel und ver­zehrte sie« (Off 20,8–9)

»Der Georgier Step‘annos Orbelean beschreibt in seiner His­toria, dass Dhū l‑Qarnain die wilden Stämme des Nordens ein­ge­schlossen hatte. Am Ende der Zeiten werden sie jedoch von Gog und Magog befreit, ver­wüsten die ganze Welt, und der „Sohn der Zer­störung“ wird sich erheben, gefolgt von der Wie­der­kunft Christi und der Ver­nichtung der Ungläu­bigen.« Wikipedia

Die Ver­nichtung der Ungläu­bigen wird während der drei­tä­gigen Fins­ternis statt­finden, Gog und Magog sind China und Russland und die wilden Stämme sind die rest­lichen BRICS-Staaten. Diese feind­liche Armee wird so groß sein, wie die „Sand­körner am Meer“, alleine das Mil­li­arden-Volk China reicht schon zur Bestä­tigung dieser Beschreibung. (Die Pro­phe­zei­ungen von Alois Irl­maier: Die letzten Phasen vor dem Weltkrieg)

Und sie umzin­gelten Gottes geliebte Stadt, die Jeru­salem ist. Es gibt im Netz zahl­reiche Belege und Inter­pre­ta­tionen in diese Richtung:

»Gog ist in Ez 38–39 der Name des Anführers einer Koalition weit ent­fernt lebender Völker, die am Ende der Tage gegen das Land Israel ziehen werden. Nach Ez 38,2 steht das Land Magogs in Ver­bindung zu Gog. Auf­grund der Ähn­lichkeit der beiden Namen und der engen Ver­bindung in Ez 38,2 kann man davon aus­gehen, dass beide von­ein­ander abhängig sind.« Bibelwissenschaft.de

China und Russland sind meiner Ansicht nach zwei­fellos Gog und Magog und auch in Israel ver­bindet man die beiden Länder lange schon mit den bibli­schen Feinden:

»China wusste natürlich schon lange vor der Invasion, was Russland plante, denn die beiden größten kom­mu­nis­ti­schen Länder der Welt schmieden seit Jahr­zehnten Pläne für ein Bündnis gegen die inzwi­schen geschwächten und ange­schla­genen USA und Europa, um die neue Super­macht der freien Welt zu werden. Es scheint nun klar zu sein, dass sich an der Nord­grenze Israels erneut ein neues Gog- und Magog-Sze­nario zusammenbraut.

Diese beiden Reiche befinden sich nun in einem Bündnis, das bereit ist, die neue Welt­su­per­macht zu werden. […] Umgeben von 350 Mil­lionen Mus­limen im Nahen Osten ist Israel wieder einmal auf Gott allein ange­wiesen und muss sich auf den Kampf seines Lebens vor­be­reiten, mit Gog und Magog.« Israelheute.com (2022)

Wenn wir von der „Endzeit“ reden, dann geht es auch um „Arma­geddon“, was viele ja mit „Welt­un­tergang“ gleich­setzen. Nein, ist es nicht. Har­ma­geddon ist ein Ort (in Israel) der letzten Entscheidungsschlacht.

»Die Erwartung einer end­zeit­lichen Schlacht bei Har­ma­gedon hat im Leben und in der Theo­logie der großen, euro­päi­schen Amts­kirchen keine nen­nens­werte Bedeutung. Dagegen ist sie für end­zeitlich aus­ge­richtete christ­liche Grup­pie­rungen und Künstler sehr wesentlich. Durch das in diesen Son­der­ge­mein­schaften vor­herr­schende Bewusstsein der inneren Nicht­zu­ge­hö­rigkeit zur ver­gäng­lichen Welt nimmt die Johan­nes­of­fen­barung, ver­standen als Buch, das den Untergang dieser Welt schildert und den Aufgang einer neuen, eine besondere Stellung ein… Im säku­laren Sprach­ge­brauch wird der Begriff von seinem theo­lo­gi­schen Gehalt ent­kleidet synonym mit Welt­un­tergang oder Kata­strophe verwendet. […]

Im ame­ri­ka­ni­schen Dis­pen­sa­tio­na­lismus hat sich eine eigent­liche Har­ma­gedon-Theo­logie ent­wi­ckelt. Sie sieht Har­ma­gedon als tat­säch­liche Schlacht zwi­schen dem Israel der Endzeit und den „Königen aus dem Osten“. Hier wird der in Offb. 16,16 erwähnte Ort mit der in Offb 19,11–20 EU geschil­derten Schlacht gedeutet, in der die Könige, das „Tier“ und ihre Anhänger von den himm­li­schen Heer­scharen ver­nichtet werden. Ihr folgt das tau­send­jährige Frie­dens­reich, in dem Jesus Christus und seine Mär­tyrer auf Erden herr­schen.« Wikipedia

Die „Könige des Ostens“ sind Russland und China (Gog und Magog), und ver­mutlich noch die BRICS Staaten, die ihnen ange­hören. Und in der Tat arbeiten Evan­ge­likale in den USA aktiv auf den Welt­krieg hin, um die Wie­der­kunft Christi gewis­ser­maßen zu erzwingen, so ver­rückt das klingen mag. Pro­tes­tan­tismus ist wirklich in jeder Hin­sicht eine Katastrophe.

Die Bedrängung Israels in der Endzeit

Auf die Frage, wo denn der Dritte Welt­krieg beginne, ant­wortete Alois Irl­maier, dass es bei den „Juden und Arabern“ beginnen würde, und auch in der Bibel beginnt die große Drangsalszeit in Israel.

So, oder so ähnlich, könnte eine künftige Nach­rich­ten­meldung vor dem dritten Welt­krieg lauten

Jesus Christus hat in seiner sog. „End­zeitrede“ einige bedeu­tende Pro­phe­zei­ungen hin­ter­lassen. Der HERR lebte im Nahen Osten, so dass sich seine Pro­phe­zei­ungen haupt­sächlich auf diese und die angren­zenden Regionen beziehen. Jesu erste erfüllte Prophezeiung:

»Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Ver­wandten und Freunde werden euch aus­liefern und manche von euch töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.« (Lk 21,16–17)

»Brüder werden ein­ander dem Tod aus­liefern und Väter ihre Kinder und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auf­lehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines willen von allen gehasst werden.« (Mk 13,12–13)

Beide Text­stellen bilden eine einzige Pro­phe­zeiung, die sich in den isla­mi­schen Ländern erfüllte: im Nahen und Mitt­leren Osten und in Nord­afrika. Sobald ein Mit­glied der isla­mi­schen Familie Christ wird und das bekannt wird, wird es von seinen moham­me­da­ni­schen Ver­wandten gehasst, ver­achtet, gefoltert und getötet, andere werden von ihren Ver­wandten und Freunden dem isla­mi­schen Gericht aus­ge­liefert, das sie zum Tode verurteilt.

»Wenn ihr von Kriegen und Aufruhr hört, lasst euch nicht erschrecken! Denn das muss als Erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.« (Lk 21,9)

Eine Welle von Auf­ständen im Nahen Osten und Umgebung fand im Jahr 2010 statt. Die Pro­teste begannen in Tunesien im Dezember 2010 und brei­teten sich schnell auf andere Länder in der Region aus, ein­schließlich Ägypten, Libyen, Jemen, Syrien und Bahrain. Die Pro­teste waren Teil einer grö­ßeren Bewegung, die als „Ara­bi­scher Frühling“ bekannt wurde und die poli­tische Land­schaft im Nahen Osten und Nord­afrika ver­än­derte. Diese Pro­phe­zeiung aus Christi End­zeitrede hat sich erfüllt.

Das fol­gende Sze­nario wird oft mit der Ver­folgung durch den „Anti­christen“ in Ver­bindung gebracht, aber dem ist nicht so. Die große Drangsal ist der Welt­krieg und es geht hier nicht um den Anti­christen, sondern das wilde Tier:

»Wenn ihr nun den Gräuel der Ver­wüstung … stehen seht an hei­liger Stätte …, dann fliehe, wer in Judäa ist, in die Berge… Es wird dann eine große Drangsal sein, wie der­gleichen nicht gewesen ist seit Anfang der Welt bis jetzt und nicht mehr sein wird. Und wenn jene Tage nicht ver­kürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Aus­er­wählten willen werden diese Tage ver­kürzt.« (Mt. 24,15–21) Jesus Christus ca. 30 n. Chr.

»Wenn ihr nun den Gräuel der Ver­wüstung dort stehen seht, wo er nicht stehen darf …, dann fliehe, wer in Judäa ist, in die Berge … es werden nämlich jene Tage eine Drangsal sein, wie der­gleichen seit Anfang der Schöpfung … bis jetzt nicht gewesen ist und nicht mehr sein wird.« (Mk. 13,14–19)

Mit dieser Pro­phe­zeiung können viele nichts anfangen, weil sie sie keinem spe­zi­ellen Ereignis zuordnen können, da ja eine (große) Drangsal, wie es sie bisher noch nie gegeben hat, durch alles Mög­liche erfolgen kann. Denn bei den Evan­ge­listen Mat­thäus und Markus wird das Ereignis, das diese Drangsal her­vor­bringt, nicht genannt. Deshalb müssen wir, um das Ereignis aus­findig zu machen, das Evan­gelium des hl. Lukas hin­zu­ziehen. Dort lesen wir ergänzend:

»Wenn ihr aber Jeru­salem von Kriegs­heeren umlagert seht, dann erkennt, dass seine Ver­wüstung nahe ist. Dann sollen die in Judäa sind, in die Berge fliehen, die drinnen sind in der Stadt, sollen fort­ziehen … Denn es wird eine große Drangsal sein über dem Lande und ein großes Straf­ge­richt über diesem Volk. Sie werden fallen durch die Schneide des Schwertes …« (Lk. 21,20–23)

Es herrscht also eine Kriegs­si­tuation, die zur großen Drangsal des Welt­kriegs führt, nach Lukas in Israel und nach Mat­thäus und Markus auch weltweit. Folglich kann es sich hierbei nur um einen welt­weiten Krieg handeln, der im Nahen Osten mit dem Angriff fremder Kriegs­heere auf Jeru­salem beginnt. Es ist ein­deutig ein Welt­krieg ange­zeigt, der noch aus­steht. Dazu noch einmal Pater Paisios:

„Die Russen … halten ihren Vor­marsch vor den Toren Jeru­salems. Sie werden diese Zone 6 Monate lang besetzen. Die euro­päi­schen Staaten (FR / GB / D / ES / IT und einige weitere) sowie die USA geben den Russen ein Ulti­matum, sich von Israel zurück­zu­ziehen. Das Ulti­matum ver­streicht, und die Russen ziehen sich nicht zurück. Das Mit­telmeer füllt sich mit Flotten aus allen Nationen. Russland fällt in Europa ein.“

So, oder so ähnlich könnte eine künftige Nach­rich­ten­meldung vor dem dritten Welt­krieg lauten

Nach Paisios beginnt der Dritte Welt­krieg, wie nach Irl­maier, im Nahen Osten, wobei auch ihm zufolge Israel eine zen­trale Rolle zukommt, da alles „Schalom“ (jüdi­scher Frie­densgruß) ruft. Auch nach Irl­maier werden in diesem Zusam­menhang die Flot­ten­ver­bände im (öst­lichen) Mit­telmeer auf­tauchen. Von der Halb­insel Krim aus könnte die rus­sische Schwarz­meer­flotte innerhalb weniger Tage im Mit­telmeer sein.

„Engel weiset mit der Hand, auf ein Wasser, Küstenland:
Sieh der Flotten feindlich Heer, Sieh das unheil­volle Meer.
Sieh die Kamp­fes­t­ruppen dort, wo des Gottes Kindheit Hort.
Sieh, wie racher­zürnt sie sind, Scha­lomgruß verweht im Wind.
Hier beginnt der große Krieg, niemand trägt davon den Sieg.“

Auch nach dem pro­phe­ti­schen Lied des Löse­preis beginnt der Dritte Welt­krieg mit einem Kon­flikt um Israel („Gottes Kindheit Hort“), der zur Folge hat, dass sich im öst­lichen Mit­telmeer die Kriegs­flotten sammeln. Auch die ita­lie­nische Gräfin Fran­ziska Maria Beliante, sah diese Flotten, verwies hier bei ins­be­sondere auf eng­lische Schiffe und das Unheil, das dar­aufhin über ihre Heimat Italien her­ein­brechen würde:

Wehe Italien! Es wird Krieg mit Ungläu­bigen beginnen, wenn England mit großer Flotte ins Mit­telmeer läuft.

Zur Zeit der Flot­ten­auf­märsche stünde das künftige Sowjet-Russland also vor Jeru­salem. Und an der Stelle könnte man einen Bezug zur Offen­barung her­stellen, denn das durch das Tier bela­gerte Jeru­salem finden wir hier beschrieben:

JERU­SALEM: Die „Hure Babylon“

Eine große Rolle für die Apo­ka­lypse und das Ende der Zivi­li­sation spielt die „Hure Babylon“, die betrunken ist vom „Blut der Hei­ligen“ und vom „Blut der Zeugen Jesu“, die also alle, die zu Christus gehörten, ver­folgen und sogar ermorden ließ:

»Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edel­steinen und Perlen und hatte in ihrer Hand einen gol­denen Becher, voll von Gräueln, und die Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis:

Das Große Babylon, die Mutter der Hurer und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Hei­ligen und von dem Blut der Zeugen Jesu.«  (Offb 13,12)

Quasi jeder nicht-Katholik wirft einem in Dis­kus­sionen immer enthu­si­as­tisch ent­gegen, Rom bzw. der Vatikan sei die „Hure Babylon“ und sonnt sich dann in Selbst­ge­fäl­ligkeit. Dieser unbi­blische Unsinn begegnet einem leider immer wieder. Jedes Mal, wenn man fragt, wo das denn stehe, ver­weisen sie ein­mütig auf Offb 17,4: »Die Frau war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edel­steinen und Perlen geschmückt. Sie hielt einen gol­denen Becher in der Hand, der mit dem Schmutz ihrer Hurerei gefüllt war.« Aber Offb 17,18 sagt, dass die Hure Babylon die große Stadt ist, die nach Offb 18,11–12 welt­weiten Handel betreibt mit Gold, Silber, Edel­steinen, Perlen, feinem Leinen, Seide, Scharlach, wohl­rie­chenden Hölzern, Geräten aus Elfenbein, kost­barem Edelholz, Bronze, Eisen, Marmor, Zimt, Balsam, Räu­cherwerk, Salböl, Weih­rauch, Wein, Öl, Mehl, Weizen, Rindern, Schafen, Pferden, Wagen und Men­schen, und die nach Offb 11,8 Jeru­salem ist, wo Jesus Christus gekreuzigt wurde. Die Rede ist also von Jeru­salem. Im Fol­genden weitere Belege für Jeru­salem als Hure Babylon an, wobei ich aus diesem lesens­werten Artikel zitiere:

»Und ihre Leichname werden auf der Gasse der großen Stadt liegen, welche im geist­lichen Sinne Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt worden ist.« (Offen­barung 11:8)

Jeru­salem wird hier ein­deutig als Sün­den­pflaster beschrieben und sogar mit „Sodom“ verglichen.

»Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen.« (Offen­barung 18:7)

Dies bezieht sich auf Jeru­salem, wo der Bräu­tigam Jesus am Kreuz ermordet wurde, Jeru­salem blieb als Witwe zurück. Jeru­salem wird im alten Tes­tament als Witwe bezeichnet, wie bei­spiels­weise in den Klageliedern:

»Wie einsam sitzt doch jetzt die Stadt, die so stark bevölkert war! Sie ist zur Witwe geworden, sie, die gross war unter den Völkern; die Fürstin der Haupt­städte ist nun zinsbar geworden!« (Kla­ge­lieder 1:1)

»Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd: Wehe, wehe! die grosse Stadt …«

(Offen­barung 18:19)

„Asche auf das Haupt“ ist ein jüdi­sches Ritual, das bei Trauer oder Nie­derlage durch­ge­führt wird. Im Buch Josua ist es ein­deutig hinterlegt:

»Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Ange­sicht zur Erde vor der Lade des HERRN, bis zum Abend, er und die Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihre Häupter.« (Josua 7.6)

»… und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen …« (Offen­barung 18:23)

In jeder Syn­agoge brennt Tag und Nacht ein Licht.

»… die Stimme des Bräu­tigams und der Braut nicht mehr in dir gehört werden.« (Offen­barung 18:23):

Dies beschreibt eine Stadt, in der das Evan­gelium einer­seits vom Bräu­tigam (Jesus) selbst und von seiner Braut (seiner Kirche) ver­breitet wurde, aber jetzt nicht mehr. Das kann nur Jeru­salem sein, denn es ist jene Stadt, in der Jesus als Got­tessohn mit mensch­licher Stimme sein Wort sprach, er also als Bräu­tigam selbst vor Ort war: Die Stimme Gottes war per­sönlich in Jeru­salem. Diese Beschreibung gibt übrigens den Hinweis, dass die „Hure Babylon“ nicht Rom oder New York sein kann, denn in Rom und New York war Jesus nie und das Evan­gelium darf dort auch ver­breitet werden. In Israel darf das Evan­gelium heute nicht mehr ver­kündet werden.

»… und in ihr wurde das Blut der Pro­pheten und Hei­ligen gefunden und aller derer, die auf Erden umge­bracht worden sind.« (Offen­barung 18:24)

Jeru­salem tötete die Pro­pheten schon vor Christus, keine andere Stadt hat das getan. Jesus sagte:

»Jeru­salem, Jeru­salem, die du die Pro­pheten tötest und stei­nigst, die zu dir gesandt werden; wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel, aber ihr habt nicht gewollt!« (Lukas 13:34)

»Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.«

»Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.«

Jeru­salem liegt auf 7 Hügeln.

Sowjet­russland und die BRICS: Das »Tier aus dem Meer«

Nichts hat so viele Christen ver­folgt und umge­bracht, wie der Kom­mu­nismus. Russland, seine Ver­bün­deten und der Kom­mu­nismus sind das Tier aus dem Meer aus der Offen­barung des Johannes:

»Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern läs­ter­liche Namen. Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwen­rachen. Und der Drache (Satan) gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich ver­wundet, und seine töd­liche Wunde wurde heil.«

(Off 13,18 )

Das klingt recht kryp­tisch, aber wir bekommen noch mehr Information:

»Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund her­auf­kommen und ins Ver­derben laufen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grund­legung der Welt an, werden sich ver­wundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist.«

Der Drache (Satan) gibt ihm seine Kraft, seinen Thron und große Macht. Einer seiner Köpfe wird tödlich ver­wundet, aber diese Wunde wird geheilt, was dazu führt, dass die ganze Erde dem Tier in Bewun­derung folgt. Das Tier ist also die weltlich mani­fes­tierte Macht Satans: Der über­wunden geglaubte Kom­mu­nismus, per­so­ni­fi­ziert in (Sowjet)Russland. Die töd­liche Wunde, die wieder heilt, ist der Kom­mu­nismus. Das würde auf die »sowje­tische Lang­zeit­stra­tegie« zutreffen. Russland hat sich niemals bekehrt und ist immer kom­mu­nis­tisch geblieben. Es wird von den Men­schen auf der Erde „ange­betet“, deren Namen nicht im Buch des Lebens stehen: Die got­tes­feind­lichen Linken und die athe­is­ti­schen Kom­mu­nisten. Ein wei­terer Verweis auf Russland als Tier:

»Das Tier aber, das war und jetzt nicht ist, bedeutet einen achten König und ist doch einer von den sieben und wird ins Ver­derben gehen.«

Den G‑7 Nationen gehören an: die USA, Kanada, Groß­bri­tannien, Frank­reich, Italien, Japan und Deutschland. Alle Könige betreiben Hurerei mit Babylon, und dass Russland eben­falls zu diesem Macht­ge­bilde gehört, zeigt, dass der ehe­ma­ligen Gemein­schaft der Sieben Russland 1998 als achte Nation beitrat und die Gruppe bis zur Annexion der Krim „G‑8“ hieß. Und die Bärenfüße, auf denen das Tier aus dem Meer steht, sym­bo­li­sieren die buch­stäblich tra­gende Rolle Russ­lands für das Tier: den neuen sowje­ti­schen Ostblock.

Die zehn Hörner des Tieres: Die BRICS

»Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich emp­fangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige für eine Stunde zusammen mit dem Tier. Diese haben einen ein­mü­tigen Sinn, und sie über­geben ihre Macht und Herr­schaft dem Tier.«

Das wären dann die BRICS-Staaten, ange­führt von Sowjet­russland. Der neue Ost­block, dessen Führer bisher quasi keine Macht hatten und nun für kurze Zeit sehr mächtig wird. Der neue Ost­block besteht aus Russland, China, Bra­silien, Indien und Süd­afrika, geeint im Wunsch, den (christ­lichen) Westen zu unter­werfen: „Die Herr­schaft des Westens endet“, das ist der „ein­mütige Sinn“ der (zukünf­tigen) 10 Könige.

»Und die ganze Erde wun­derte sich über das Tier, und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen?«

Der enorme Macht­zu­wachs der BRICS, vor dem der Westen zunehmend erzittert. Bislang hatte man nur China auf dem Radar und seinen Sprung zur Welt­macht. Aber mitt­ler­weile sind fast ganz Afrika (nicht ein­ge­zeichnet auf der unteren Karte), Süd­amerika und Asien mili­tä­risch mit Russland asso­ziiert. 80 % der Erd­öl­pro­duktion befinden sich dem­nächst unter Kon­trolle der BRICS.

Die BRICS wollten im Jahr 2024 weitere 6 Mit­glieder auf­nehmen, und hätten dann ins­gesamt 11 Mit­glieder gezählt: Das Tier und seine 10 Könige wären dann kom­plett gewesen. Es sollen aber erst einmal nur 5 Länder dazu­stoßen. Wenn die BRICS-Staaten irgendwann 11 Mit­glieder zählen werden, werden sie in dieser Kon­stel­lation nach meiner Inter­pre­tation dann Krieg gegen die Chris­tenheit führen. In Offen­barung 13 wird gefragt: „Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?“.Krieg liegt also in der Luft, wenn die Macht Tieres und seiner Könige der west­lichen Welt bewusst wird…

»Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen – denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige –, und mit ihm sind die Beru­fenen, Aus­er­wählten und Gläubigen.«

Das Tier ver­nichtet die Hure Babylon

Die BRICS werden also Krieg gegen die christ­liche Welt führen. Gott lässt das Böse zwar not­ge­drungen zu, nutzt es aber immer für Seine Zwecke, in diesem Falle, um uns zu strafen. Zunächst wird Gott Jer­sualem und Israel durch Russland schlagen, denn aus Kapitel 17 der Offen­barung wissen wir, dass das „Tier mit den zehn Königen“ die Hure Babylon ver­nichten wird:

»Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach:

»Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden vom Wein ihrer Hurerei.«

(Offb 17:1–2)

Gott beginnt mit der Bestrafung:

»Darum werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer ver­brannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet.« (Offen­barung 18:8)

Auch Paulus schreibt, dass das Zorn­ge­richt zuerst die Juden trifft, was darauf hin­weist, dass Jeru­salem zuerst ins Gericht kommt, was wie­derum bestätigt, dass das Gericht mit dem Fall der Hure anfängt:

»Trübsal und Angst über jede Men­schen­seele, die das Böse voll­bringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen…« (Römer 2:9)

»Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und sie einsam machen und nackt und ihr Fleisch ver­zehren und sie mit Feuer ver­brennen.« (Offen­barung 17:16)

Die zehn Hörner sind natürlich die BRICS. Jeru­salem wird in einer Stunde ver­nichtet und ver­brannt und zuerst ins Gericht kommen. Ergo auch der Befehl Jesu an seine Anhänger, diese Stadt doch besser schleu­nigst zu ver­lassen, wenn sie belagert wird:

»Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teil­haftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen emp­fanget! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott gedachte ihrer Frevel. Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie ver­brannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet.« (Offen­barung 18:4)

»Wehe, wehe! die große Stadt, durch deren Wohl­stand alle reich wurden, die Schiffe auf dem Meere hatten! Denn in einer Stunde ist sie ver­wüstet worden!« (Offen­barung 18:19)

»Denn deine Kauf­leute waren die Großen der Erde, und durch deine Zau­berei wurden alle Völker ver­führt; und in ihr wurde das Blut der Pro­pheten und Hei­ligen gefunden und aller derer, die auf Erden umge­bracht worden sind.« (Offen­barung 18:23+24)

»Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herr­schaft hat über die Könige auf Erden.«

»Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und geprasst haben, Denn von dem Zor­neswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kauf­leute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.«

Durch alle Herr­scher der Erde wäre folglich eine Politik betrieben worden, die nicht immer im Sinne der ihnen jeweils anver­trauten Völker war, um es mal poli­tisch korrekt zu formulieren.

»Darnach hörte ich eine Stimme großer Scharen im Himmel, die sprachen: Hal­leluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm HERRN! Denn wahr­haftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große Hure ver­ur­teilt hat, welche die Erde mit ihrer Hurerei ver­derbte, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gefordert.« (Offen­barung 19:1–3)

Im fol­genden Vers spricht der Herr, als er sich Jeru­salem nähert und über diese Stadt weint. Er sah voraus, dass Jeru­salem auf­grund seiner Ablehnung des Frie­dens­an­gebots Gottes und seiner mes­sia­ni­schen Bot­schaft die totale Zer­störung erfahren würde:

„Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen ver­borgen. Es wird eine Zeit für dich kommen, da deine Feinde rings um dich einen Wall auf­werfen, dich ein­schließen und von allen Seiten bedrängen. Sie werden dich zu Boden werfen und deine Kinder in dir zer­schmettern und keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Heim­su­chung nicht erkannt hast.“ Lukas 19,42–33

In Jeru­salem ist das Pre­digen des Evan­ge­liums ver­boten. Wer den Frie­dens­fürsten Jesus Christus ablehnt, der wird als logische Folge Krieg erhalten. Diese Erfahrung wird der Rest der Welt nach Jeru­salem auch noch machen. Diese Stadt müsste also eine der ersten Städte sein, die ver­nichtet werden wird (erst die Juden, dann die „Griechen“, also der Rest der Welt). Und wenn es laut der Bibel ein „neues Jeru­salem“ geben wird, dann muss das alte ja auch erst einmal verschwinden.

Auf den Punkt gebracht würde der Dritte Welt­krieg also im Nahen Osten beginnen, konkret mit der rus­si­schen Bela­gerung Jeru­salems. Gog (Russland) ver­nichtet die Hure Babylon (Jeru­salem). Und dann geht der Rest der Welt ins Gericht…

Fort­setzung folgt…

Quellen: PublicDomain/dieparusie.de am 09.03.2026

Der Artikel erschien zuerst bei Pravda-tv.com.

 

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