Das US-Außenministerium arbeitet an einer neuen Website – Freedom.gov –, die Nutzern in Europa und anderen Teilen der Welt den Zugriff auf von ihren Regierungen gesperrte Inhalte ermöglichen soll.
Federführung durch Sarah Rogers
Das Projekt wird von Sarah Rogers, Staatssekretärin für Öffentlichkeitsarbeit, geleitet. Der Start war für die Münchner Sicherheitskonferenz vergangene Woche geplant, fand aber nicht statt. Zwei Quellen berichteten Reuters von internen Einwänden innerhalb des Ministeriums, unter anderem vonseiten der Juristen. Ein Sprecher dementierte jedoch jegliche Verzögerung des Starts und die Behauptung, Juristen hätten Einwände erhoben.
Digitale Freiheit hat Priorität

Verteidigung der Meinungsfreiheit zentraler Bestandteil der Trump-Politik
Die Trump-Regierung hat die Verteidigung der Meinungsfreiheit zu einem zentralen Bestandteil ihrer Außenpolitik gemacht. Sie kritisierte das EU-Gesetz zur Bekämpfung von Hassrede (DSA) und den britischen Online Safety Act, da diese die Meinungsfreiheit einschränkten. Die neuen Zensurregeln der EU ermöglichen es Plattformen, Inhalte zu entfernen, die als illegale Hassrede oder terroristische Propaganda eingestuft werden.
Hohe Geldstrafe der EU gegen X als Auslöser für Freedom.gov
Im Dezember wurde X zu einer Geldstrafe von 120 Millionen Euro verurteilt. Die Domain wurde am 12. Januar registriert. Die Vereinigten Staaten haben in der Vergangenheit kommerzielle VPN-Dienste finanziert, um Nutzern in Ländern wie China, Iran, Russland, Belarus, Kuba und Myanmar Zugang zu freien Informationen zu ermöglichen.

























Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.