Foto: Wahl zum UN-Sicherheitsrat, bei der Abstimmung hat D zu wenig Stimmen (Bildschirmfoto YT Focus online https://www.youtube.com/watch?v=EnQRXmH5Nfk)

Deutschland ist mora­lisch bankrott

Ein Beitrag von Vera Lengsfeld.

Die UN hat gewählt und Deutschland eine kräftige Klatsche ver­passt, indem sie seine Bewerbung um einen nicht stän­digen Sitz im Sicher­heitsrat kra­chend scheitern ließ. Die Pointe des Vor­gangs war, dass Annalena Baerbock das Abstim­mungs­er­gebnis ver­künden und den anschlie­ßenden Jubel über sich ergehen lassen musste.

Ob ihr klar war, dass es auch eine Reaktion auf ihre Selbst­in­stal­lation als Prä­si­dentin der UN-Gene­ral­ver­sammlung war? Zweifel sind ange­bracht, denn Baerbock gehört zu den „starken Frauen“ wie Bärbel Bas, die unfähig zu sein scheinen, ihre eigene Wirkung zu reflektieren.

Drei Jahre lang hat Baerbock anscheinend ihr Amt als Laufsteg für Mode­vor­füh­rungen benutzt und die Welt per­manent mora­lisch belehrt. Nun ist klar, dass ihre Selbst­in­sze­nierung nicht gut ange­kommen ist. Die Welt hat deutsche Moral­vor­le­sungen satt.

Das hat auch Außen­mi­nister Wadephul zu spüren bekommen, der sich in die Tra­dition von Baerbock gestellt hat, statt für Deutschland eine Außen­po­litik zu machen, die diesen Namen wieder ver­dient. Das Votum ist aber auch eine Ansage an Außen­kanzler Merz, der sei­nerzeit die Selbst­er­mäch­tigung Baer­bocks abge­nickt hat.



Deutschland wird gerade noch als Zahl­meister akzep­tiert, kann aber daraus keine Zustimmung erkaufen, auch wenn es zweit­stärkster Zahl­meister des Gre­miums ist, das Ger­money nun nicht haben will.

Leider muss befürchtet werden, dass unsere Herr­schenden, denn Regie­rende kann man sie kaum nennen, aus der Mega-Pleite lernen. Sie werden weiter unser Steu­ergeld mit vollen Händen raus­schmeißen und die Welt mit ihrem Mora­li­sieren nerven, bis – ja, bis – die Rea­lität dem ein Ende setzt. Hof­fentlich lässt das nicht mehr allzu lange auf sich warten.

 

Der Artikel erschien zuerst bei vera-lengsfeld.de.

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