Jan van Helsing: Isla­misten-Terror gegen den CSD in Berlin — Geliefert wie bestellt – Karma is a Bitch?

Es gibt Momente, in denen die Rea­lität so wider­sprüchlich erscheint, dass sie wie eine bittere Ironie wirkt. Aus­ge­rechnet jene poli­ti­schen Milieus, die seit Jahren für offene Grenzen, eine liberale Ein­wan­de­rungs­po­litik und mög­lichst geringe Hürden bei Abschie­bungen kämpfen, sehen sich nun zunehmend mit einer Ent­wicklung kon­fron­tiert, vor der Kri­tiker seit langem gewarnt haben: Ein Teil der Men­schen, die aus streng isla­misch geprägten Gesell­schaften nach Europa kommen, bringt Wert­vor­stel­lungen mit, die in fun­da­men­talem Gegensatz zu den Idealen west­licher Libe­ra­lität stehen. Dazu gehört ins­be­sondere die Haltung gegenüber Homosexualität.

Während in Deutschland Regen­bo­gen­fahnen staatlich gefördert werden und der Chris­topher Street Day (CSD) als Symbol für Vielfalt und Toleranz gefeiert wird, drohen Homo­se­xu­ellen in zahl­reichen isla­misch geprägten Staaten Gefängnis, Folter oder sogar die Todes­strafe. Diese Rea­lität ist keine Erfindung rechter Inter­net­foren, sondern seit Jahren durch inter­na­tionale Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tionen doku­men­tiert. Dennoch wurde jeder, der auf diesen offen­sicht­lichen Wer­te­kon­flikt hinwies, häufig als frem­den­feindlich oder islam­feindlich abge­stempelt. Die Debatte sollte gar nicht erst geführt werden.

Jetzt zeigt sich, dass man kul­tu­relle Kon­flikte nicht dadurch löst, indem man sie ignoriert.

Wenn isla­mis­tische Täter aus Hass auf Homo­se­xuelle Ver­an­stal­tungen wie den CSD angreifen oder bedrohen, ist das keine Über­ra­schung. Es ent­spricht genau jener Ideo­logie, die in vielen Her­kunfts­ländern dieser Täter seit Jahr­zehnten gelehrt wird.

Die bittere Pointe besteht darin, dass viele der heu­tigen Betrof­fenen selbst poli­tische Bewe­gungen unter­stützt haben, die genau diese Form der Migration als alter­na­tivlos pro­pa­gierten. Wer jede Kritik an einer unkon­trol­lierten Ein­wan­derung mora­lisch dele­gi­ti­mierte, wer Abschie­bungen grund­sätzlich ablehnte und jede Dis­kussion über kul­tu­relle Inte­gra­ti­ons­pro­bleme tabui­sierte, hat zumindest einen Teil der poli­ti­schen Vor­aus­set­zungen für diese Ent­wicklung geschaffen.

Ursache und Wirkung – Aktion und Reaktion – eine Gesetzmäßigkeit

“Karma is a Bitch”, lautet ein zyni­scher eng­li­scher Spruch. Er beschreibt die Erfahrung, dass Ent­schei­dungen irgendwann Kon­se­quenzen haben. Natürlich trägt kein Besucher eines CSD per­sönlich Ver­ant­wortung für isla­mis­ti­schen Terror. Ver­ant­wortlich sind immer die Täter. Aber poli­tische Ideen müssen sich an ihren Folgen messen lassen. Wer Mil­lionen Men­schen aus Kul­tur­räumen auf­nimmt, deren tra­di­tio­nelle Werte in zen­tralen Punkten den eigenen dia­metral ent­ge­gen­stehen, darf sich nicht wundern, wenn diese Kon­flikte irgendwann auf deut­schen Straßen sichtbar werden.

Toleranz ist keine Ein­bahn­straße. Eine offene Gesell­schaft kann nur bestehen, wenn die­je­nigen, die in sie ein­wandern, ihre grund­le­genden Werte eben­falls akzeptieren.

Viel­leicht wäre genau jetzt der richtige Zeit­punkt, diese Debatte endlich ehrlich zu führen.

Aber mal ganz ehrlich: Glauben Sie, dass sich jetzt irgend­etwas ändern wird in der Politik? Oder in den Köpfen der­je­nigen, die gerade das Opfer waren? Eher nicht, wie man an dem Auf­tritt einer jungen dun­kel­häu­tigen Red­nerin auf der Gedenk­ver­an­staltung für die Opfer des CSD-Attentats am Bran­den­burger Tor erkennen kann. Die Ber­liner Künst­lerin Nyya sagte dort Fol­gendes: „Das erste, was ich gedacht habe war: Hoffentlich ist es kein Kanake, hof­fentlich ist es eine christ­liche, weiße Person.“ Dazu fällt einem nichts mehr ein…

Wie ver­rückt diese „Gender-Ideo­logie“ noch ist, erleben wir jeden Tag. Sogar jetzt, da klar ist, dass der oder die Täter aus dem Islam stammen und dort ihren Hass auf unsere christ­lichen Werte, das Chris­tentum all­gemein und vor allem gegen Homo­se­xua­lität mit­ge­bracht haben, reden manche Poli­tiker, Jour­na­listen und sogar Men­schen, die auf dem CSD waren, von einer „Gefahr von rechts“. Irrer geht es nicht mehr. Oder doch?

Im neuen Buch „Gendern, bis der Arzt kommt“ zeigen Alex­ander Kohlhaas und ich auf, wie eine kleine, aber ein­fluss­reiche Min­derheit mit ideo­lo­gi­schem Eifer ver­sucht, Sprache, Kultur und gesell­schaft­liche Normen grund­legend umzu­bauen. Auch Dr. Erwin Rigo beschreibt in seinem Buch „Umer­ziehung zum neuen Men­schen“ die ideen­ge­schicht­lichen Wurzeln dieser Ent­wicklung und zeichnet nach, wie tra­di­tio­nelle Werte und über Jahr­hun­derte gewachsene gesell­schaft­liche Struk­turen zunehmend infrage gestellt und zer­setzt werden.

Wenn wir wollen, dass sich solche Terror-Akte wie in Berlin nicht wie­der­holen, so müssen wir an die Wurzel des Ganzen, und uns fragen, wieso man Men­schen aus homo­phoben und chris­ten­feind­lichen Ländern über­haupt zu uns einlädt, anstatt sie abzu­wehren. Die Rea­lität tut weh, aber sie kann schnell geändert wurden, wenn man das möchte…

 

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