Jan van Helsing: Exis­tiert seit dem Ende des Zweiten Welt­kriegs eine ver­borgene Macht? — Interview mit Gilbert Sternhoff vom 3. August 2026

Diese Frage steht im Mit­tel­punkt der For­schungen von Gilbert Sternhoff. Mit seinem 2021 erschie­nenen Buch „Die Rückkehr der Dritten Macht“ legte er eine umfas­sende Doku­men­tation vor, die weit über das Thema deut­scher Flug­scheiben hin­ausgeht. Nach seiner Auf­fassung ent­stand gegen Ende des Zweiten Welt­kriegs eine im Ver­bor­genen ope­rie­rende Macht­struktur, deren Ein­fluss bis in die Gegenwart reicht. Das Buch sorgte damals nicht nur unter seinen Lesern für Auf­merk­samkeit. Nach Angaben des Autors stieß es auch bei ver­schie­denen Stellen in Deutschland auf erheb­liches Interesse – und offenbar auch auf Unbe­hagen. Seither sind mehrere Jahre ver­gangen. In dieser Zeit haben sich neue Ent­wick­lungen ergeben: Die USA haben die Existenz unbe­kannter Flug­ob­jekte offi­ziell ein­ge­räumt, Mili­tär­videos ver­öf­fent­licht und eigene Unter­su­chungs­stellen ein­ge­richtet. Für Sternhoff sind dies keine Zufälle, sondern weitere Mosa­ik­steine einer Ent­wicklung, die seiner Auf­fassung nach bereits vor Jahr­zehnten begonnen hat.

Ich wollte deshalb von Gilbert Sternhoff wissen, welche neuen Erkennt­nisse sich seitdem ergeben haben.

Jan: Hallo Gilbert, lange nichts mehr von Dir gehört. Wie geht es Dir? Wie ich mit­be­kommen habe, hältst Du in Bar­celos immer noch hart­näckig die bra­si­lia­nische Dschungelfront.

Gilbert Sternhoff: So ist es. Neun Jahre sind es inzwi­schen schon. Und warum ich hier aus­harre, dürfte meinen Stamm­lesern hin­länglich bekannt sein.

Jan: Dein Plan, dem ehe­ma­ligen Haupt­quartier der Dritten Macht im Tamacuari-Gebiet einen Besuch abzu­statten und dort nach ver­blie­benen Spuren zu suchen, besteht also weiterhin?

Gilbert Sternhoff: Der letzte Versuch Mitte 2023 war orga­ni­sa­to­risch bereits voll­ständig vor­be­reitet und auch finan­ziert. Er schei­terte jedoch daran, dass unser bewährter „Rei­se­leiter“ W. B. auf­grund juris­ti­scher Pro­bleme Bra­silien ver­lassen musste und auch nicht mehr dorthin zurück­kehren wird.

Ende 2024 habe ich deshalb hier in Bar­celos das Büro der FUNAI, der bra­si­lia­ni­schen India­n­er­schutz­be­hörde, auf­ge­sucht. Dort machte man mir mit Blick auf die poli­tische Situation unter der „linken“ Lula-Regierung aller­dings wenig Hoffnung. Das Unter­nehmen wurde mir als nahezu aus­sichtslos dar­ge­stellt. Wer ohne Geneh­migung in ein India­ner­gebiet ein­dringt und dabei erwischt oder auch nur denun­ziert wird, muss mit emp­find­lichen Strafen rechnen.

Jan: Und jetzt: Siehst Du trotzdem noch eine Chance, Dein Vor­haben in Zukunft umzusetzen?

Gilbert Sternhoff: Meine Hoffnung ist, dass die linke Regierung Lula bei den im Herbst statt­fin­denden Wahlen abgelöst wird. Unter einer rechten Regierung könnten dann wieder ähn­liche Ver­hält­nisse herr­schen wie bei unseren beiden Expe­di­tionen in den Jahren 2014 und 2019. Dann hätten wir quasi wieder „freie Fahrt“.

Eine inter­es­sante Neu­igkeit zum Thema Tamacuari kann ich aller­dings bereits jetzt berichten: Ein spa­ni­scher For­scher­kollege steht mit zwei Per­sonen in Kontakt, die sich unab­hängig von­ein­ander über viele Jahre in diesem Gebiet auf­ge­halten haben – aller­dings auf der vene­zo­la­ni­schen Seite der Grenze. Die Berichte, die sie dort von den Indios erhalten haben, bestä­tigen eine außer­ge­wöhnlich hohe UFO-Akti­vität. Einer der beiden hatte selbst drei Sich­tungen, dar­unter auch die eines Objekts, das in der UFO-Szene als „Boo­merang“ bezeichnet wird. Er konnte sogar dessen Besatzung beob­achten. Die beschrie­benen Wesen ent­sprachen exakt den Schil­de­rungen der Indios: groß­ge­wachsen und blond. Dazu muss ich wohl nichts weiter sagen, oder? Mein Kollege wird mit beiden Zeit­zeugen in den kom­menden Wochen aus­führ­liche, struk­tu­rierte Inter­views führen und diese anschließend veröffentlichen.

Jan: Was hast Du außerdem unter­nommen, um das Thema „Dritte Macht“ weiter in die Öffent­lichkeit zu tragen?

Gilbert Sternhoff: Ich habe zahl­reiche Bei­träge ver­fasst. Einige davon erschienen auf „DieUnbestechlichen.com“, der über­wie­gende Teil jedoch im Nach­rich­ten­dienst „Unter Ver­schluss“, der im Kopp Verlag erscheint. Dessen Redakteur Thomas Mehner, der durch seine For­schungen zur deut­schen Atom­bombe bekannt geworden ist, zählt seit Jahr­zehnten zu meinen Freunden. Daraus hat sich eine aus­ge­sprochen fruchtbare Zusam­men­arbeit entwickelt.

Jan: Welche The­men­schwer­punkte hast Du in Deinen Bei­trägen gesetzt?

Gilbert Sternhoff: Im Mit­tel­punkt stehen Themen, die Aus­sagen aus meinen beiden zuletzt erschie­nenen Büchern „Die Rückkehr der Dritten Macht“ (Amadeus Verlag) und „Der Kontakt zur Dritten Macht“ (Kopp Verlag) aus einer neuen Per­spektive beleuchten oder durch zusätz­liche Erkennt­nisse ergänzen. Ein Bei­spiel ist der noch vor Kriegsende ent­wi­ckelte Super­spreng­stoff RADgUM. Hierzu liegen inzwi­schen neue Erkennt­nisse vor, die darauf hin­deuten, dass diese Sub­stanz der Dritten Macht ein Ener­gie­re­servoir zur Ver­fügung stellte, das genau über jene Eigen­schaften verfügt, die bislang – auch von mir – fälsch­li­cher­weise dem Null­punkt­en­er­giefeld zuge­schrieben wurden. Das deckt sich mit den Aus­sagen des BOT­SCHAFTERS in meinem 2024 erschie­nenen Buch.

Vor wenigen Wochen erschien außerdem ein Beitrag von mir, der sich mit der Frage beschäftigt, ob abge­stürzte Flug­ob­jekte der Dritten Macht von den Ame­ri­kanern geborgen wurden. Nach meiner Ein­schätzung lässt sich diese Frage inzwi­schen ein­deutig bejahen.

In der kom­menden Ausgabe von „Unter Ver­schluss“ werden darüber hinaus neue Erkennt­nisse zum deut­schen Ursprung des UFO-Phä­nomens vor­ge­stellt. Sie ent­larven gegen­teilige Behaup­tungen als das, was sie nach meiner Auf­fassung sind: eine unmit­telbar nach dem Krieg von den Alli­ierten gestartete Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pagne, die mit den jüngsten Ver­öf­fent­li­chungen der Trump-Regierung gegen­wärtig einen neuen Höhe­punkt erreicht.

Jan: Die jüngsten Ver­öf­fent­li­chungen der US-Regierung haben für großes Auf­sehen gesorgt. Wie beur­teilst Du sie? Handelt es sich Deiner Ansicht nach tat­sächlich nur um Desinformation?

Gilbert Sternhoff: Ja – und zugleich um eine Beru­hi­gungs­pille, viel­leicht besser gesagt: um eine Schlaf­ta­blette. Was dort prä­sen­tiert wird – unscharfe Videos, nicht ein­deutig iden­ti­fi­zierbare Licht­punkte und ähn­liche Auf­nahmen –, jedoch ohne die für eine seriöse Analyse not­wen­digen tech­ni­schen Para­meter, soll meiner Meinung nach – inzwi­schen bereits in der vierten Ver­öf­fent­li­chungs­runde – vor allem eines bewirken: die Öffent­lichkeit einschläfern.

Auch die bislang frei­ge­ge­benen Doku­mente ändern daran nichts. Bemer­kenswert ist aller­dings, dass den „Zen­soren“ offenbar zwei Doku­mente ent­gangen sind. Beide ver­weisen auf die bislang frü­hesten bekannten Sich­tungen – Beob­ach­tungen auf deut­schem Reichs­gebiet noch vor dem Ende des Zweiten Welt­kriegs. Einen dieser Fälle werde ich in der kom­menden Ausgabe von „Unter Ver­schluss“ aus­führlich analysieren.

Jan: Darauf dürfen wir gespannt sein. Was erwartet Deine Leser darüber hinaus in nächster Zeit?

Gilbert Sternhoff: Bei „Unter Ver­schluss“ liegen derzeit zehn Bei­träge von mir auf Halde, die in den kom­menden Monaten nach und nach ver­öf­fent­licht werden. Lasst Euch einfach überraschen!

Darüber hinaus habe ich mich auch Themen gewidmet, die auf den ersten Blick etwas abseits meines eigent­lichen For­schungs­schwer­punktes liegen. So erscheint ein Artikel über Heinrich Himmler, der mit einigen ver­brei­teten Vor­ur­teilen auf­räumt. Hinzu kommen zwei Bei­träge über den deut­schen Wider­stand gegen Hitler, die sicherlich für Dis­kus­sionen sorgen werden – Revi­sio­nismus pur, könnte man sagen.

Außerdem arbeite ich bereits an einem neuen Buch­projekt. Geplant sind unter anderem Bei­träge mit fol­genden Arbeitstiteln:

  • Wie findet die Dritte Macht unter den UFO-Ent­führten ihre zukünf­tigen Kader?
  • Wie funk­tio­niert der post­hyp­no­tische Code als Akti­vierung für den Tag „X“?
  • Wurde Joachim Peiper, eine Ikone der Waffen-SS, von der Dritten Macht in Sicherheit gebracht und sein „Tod“ vor 50 Jahren lediglich inszeniert?

Wie Du siehst, geht mir die Arbeit wahrlich nicht aus.

Jan: Betei­ligen sich Deine Leser aktiv an Deinen Forschungen?

Gilbert Sternhoff: Über die Verlage erreichen mich immer wieder Anfragen von Lesern. Leider kann ich diese nicht alle einzeln beant­worten. Deshalb freue ich mich über Gele­gen­heiten wie dieses Interview, um auf häufig gestellte Fragen einzugehen.

Jan: Welche Fragen möchtest Du heute beantworten?

Gilbert Sternhoff: Es gibt drei Fragen, die besonders häufig gestellt werden. Die erste betrifft mein Buch „Die Zukunft hat längst begonnen“, in dem ich über die Ver­wick­lungen der Dritten Macht in die Anschläge vom 11. Sep­tember geschrieben habe. Dazu kann ich nur sagen: Nein, es gibt hierzu bislang keine neuen Erkennt­nisse. Aller­dings sehe ich auch keinen Anlass, meine dama­ligen Aus­sagen zu revidieren.

Die zweite Frage betrifft die Fähigkeit der Dritten Macht, die Atom­waf­fen­ar­senale anderer Staaten außer Funktion zu setzen. Bei stra­te­gi­schen Atom­waffen halte ich dies – wie zahl­reiche Bei­spiele aus der UFO-Lite­ratur nahe­legen – grund­sätzlich für möglich. Anders ver­hielt es sich über viele Jahr­zehnte bei tak­ti­schen Atom­waffen. Auf­grund ihrer großen Zahl und der unter­schied­lichen Systeme wäre eine flä­chen­de­ckende Neu­tra­li­sierung kaum rea­li­sierbar gewesen. Ob sich dies heute durch tech­nische Ent­wick­lungen geändert hat, vermag ich nicht zu beur­teilen. Denkbar wäre aller­dings, dass inzwi­schen auch über eine Mani­pu­lation der elek­tro­ni­schen Befehls­ketten ein ent­spre­chender Ein­griff möglich geworden ist. Mir wurde in diesem Zusam­menhang berichtet, dass die Dritte Macht – unab­hängig von ihren sons­tigen Pla­nungen – unmit­telbar ein­greifen werde, sobald irgendwo auf der Welt Atom­waffen ein­ge­setzt werden. Also, Mr. Trump: Ziehen Sie endlich die nukleare Option gegen das Mullah-Regime! Dann hätte das gegen­wärtige Drama auf diesem Pla­neten endlich ein Ende.

Eine weitere häufig gestellte Frage lautet, was die Regie­rungen eigentlich über die Dritte Macht wissen. Ich dachte zwar, mich hierzu bereits aus­führlich in meinem Buch „Die Rückkehr der Dritten Macht“ geäußert zu haben, möchte dennoch mit einer Gegen­frage ant­worten: Warum ist Deutschland unter den füh­renden Indus­trie­na­tionen das einzige Land, in dem das UFO-Thema von offi­zi­eller Seite prak­tisch für nicht existent erklärt wird? Warum werden hier keine UFO-Akten frei­ge­geben und ent­spre­chende Anfragen in einem kaum ver­ständ­lichen Büro­kra­ten­deutsch regel­mäßig abschlägig beschieden? Hinzu kommt, dass Teile der Leit­medien das Thema – zumindest bis vor Kurzem – nahezu ein­hellig ins Lächer­liche gezogen haben. Warum ist das so?

Ich merke schon, ich rege mich wieder auf. Die kurze Antwort lautet: Das ist für mich ein Akt typisch deut­scher Ver­gan­gen­heits­be­wäl­tigung – kon­se­quent und kom­pro­misslos. So wie es nach dieser Sicht­weise vor Kriegsende keine ein­satz­be­reite deutsche Atom­bombe, keine Inter­kon­ti­nen­tal­rakete und schon gar keine Ver­nich­tungs­waffen der zweiten Gene­ration wie RADgUM gegeben haben darf, so darf es auch keine deut­schen Flug­scheiben gegeben haben. Vor allem deshalb nicht, weil sie dann zwangs­läufig als Vor­läufer der nach dem Krieg weltweit beob­ach­teten UFOs aner­kannt werden müssten – mit allen poli­ti­schen Kon­se­quenzen, die sich aus der Existenz der Dritten Macht ergeben würden.

So, jetzt muss ich erst einmal durch­atmen. Noch Fragen?

Jan: Nein, Gilbert, ich denke, das war in jeder Hin­sicht erschöpfend, sowohl für Dich als auch für unsere Leser. Vielen Dank für das Gespräch. Wir ver­ab­schieden uns und freuen uns auf das nächste Interview.

Gilbert Sternhoff: Ich bedanke mich eben­falls und sende herz­liche Grüße in die Heimat!

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