Diese Frage steht im Mittelpunkt der Forschungen von Gilbert Sternhoff. Mit seinem 2021 erschienenen Buch „Die Rückkehr der Dritten Macht“ legte er eine umfassende Dokumentation vor, die weit über das Thema deutscher Flugscheiben hinausgeht. Nach seiner Auffassung entstand gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine im Verborgenen operierende Machtstruktur, deren Einfluss bis in die Gegenwart reicht. Das Buch sorgte damals nicht nur unter seinen Lesern für Aufmerksamkeit. Nach Angaben des Autors stieß es auch bei verschiedenen Stellen in Deutschland auf erhebliches Interesse – und offenbar auch auf Unbehagen. Seither sind mehrere Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sich neue Entwicklungen ergeben: Die USA haben die Existenz unbekannter Flugobjekte offiziell eingeräumt, Militärvideos veröffentlicht und eigene Untersuchungsstellen eingerichtet. Für Sternhoff sind dies keine Zufälle, sondern weitere Mosaiksteine einer Entwicklung, die seiner Auffassung nach bereits vor Jahrzehnten begonnen hat.
Ich wollte deshalb von Gilbert Sternhoff wissen, welche neuen Erkenntnisse sich seitdem ergeben haben.
Jan: Hallo Gilbert, lange nichts mehr von Dir gehört. Wie geht es Dir? Wie ich mitbekommen habe, hältst Du in Barcelos immer noch hartnäckig die brasilianische Dschungelfront.
Gilbert Sternhoff: So ist es. Neun Jahre sind es inzwischen schon. Und warum ich hier ausharre, dürfte meinen Stammlesern hinlänglich bekannt sein.
Jan: Dein Plan, dem ehemaligen Hauptquartier der Dritten Macht im Tamacuari-Gebiet einen Besuch abzustatten und dort nach verbliebenen Spuren zu suchen, besteht also weiterhin?
Gilbert Sternhoff: Der letzte Versuch Mitte 2023 war organisatorisch bereits vollständig vorbereitet und auch finanziert. Er scheiterte jedoch daran, dass unser bewährter „Reiseleiter“ W. B. aufgrund juristischer Probleme Brasilien verlassen musste und auch nicht mehr dorthin zurückkehren wird.
Ende 2024 habe ich deshalb hier in Barcelos das Büro der FUNAI, der brasilianischen Indianerschutzbehörde, aufgesucht. Dort machte man mir mit Blick auf die politische Situation unter der „linken“ Lula-Regierung allerdings wenig Hoffnung. Das Unternehmen wurde mir als nahezu aussichtslos dargestellt. Wer ohne Genehmigung in ein Indianergebiet eindringt und dabei erwischt oder auch nur denunziert wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.
Jan: Und jetzt: Siehst Du trotzdem noch eine Chance, Dein Vorhaben in Zukunft umzusetzen?
Gilbert Sternhoff: Meine Hoffnung ist, dass die linke Regierung Lula bei den im Herbst stattfindenden Wahlen abgelöst wird. Unter einer rechten Regierung könnten dann wieder ähnliche Verhältnisse herrschen wie bei unseren beiden Expeditionen in den Jahren 2014 und 2019. Dann hätten wir quasi wieder „freie Fahrt“.
Eine interessante Neuigkeit zum Thema Tamacuari kann ich allerdings bereits jetzt berichten: Ein spanischer Forscherkollege steht mit zwei Personen in Kontakt, die sich unabhängig voneinander über viele Jahre in diesem Gebiet aufgehalten haben – allerdings auf der venezolanischen Seite der Grenze. Die Berichte, die sie dort von den Indios erhalten haben, bestätigen eine außergewöhnlich hohe UFO-Aktivität. Einer der beiden hatte selbst drei Sichtungen, darunter auch die eines Objekts, das in der UFO-Szene als „Boomerang“ bezeichnet wird. Er konnte sogar dessen Besatzung beobachten. Die beschriebenen Wesen entsprachen exakt den Schilderungen der Indios: großgewachsen und blond. Dazu muss ich wohl nichts weiter sagen, oder? Mein Kollege wird mit beiden Zeitzeugen in den kommenden Wochen ausführliche, strukturierte Interviews führen und diese anschließend veröffentlichen.
Jan: Was hast Du außerdem unternommen, um das Thema „Dritte Macht“ weiter in die Öffentlichkeit zu tragen?
Gilbert Sternhoff: Ich habe zahlreiche Beiträge verfasst. Einige davon erschienen auf „DieUnbestechlichen.com“, der überwiegende Teil jedoch im Nachrichtendienst „Unter Verschluss“, der im Kopp Verlag erscheint. Dessen Redakteur Thomas Mehner, der durch seine Forschungen zur deutschen Atombombe bekannt geworden ist, zählt seit Jahrzehnten zu meinen Freunden. Daraus hat sich eine ausgesprochen fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt.
Jan: Welche Themenschwerpunkte hast Du in Deinen Beiträgen gesetzt?
Gilbert Sternhoff: Im Mittelpunkt stehen Themen, die Aussagen aus meinen beiden zuletzt erschienenen Büchern „Die Rückkehr der Dritten Macht“ (Amadeus Verlag) und „Der Kontakt zur Dritten Macht“ (Kopp Verlag) aus einer neuen Perspektive beleuchten oder durch zusätzliche Erkenntnisse ergänzen. Ein Beispiel ist der noch vor Kriegsende entwickelte Supersprengstoff RADgUM. Hierzu liegen inzwischen neue Erkenntnisse vor, die darauf hindeuten, dass diese Substanz der Dritten Macht ein Energiereservoir zur Verfügung stellte, das genau über jene Eigenschaften verfügt, die bislang – auch von mir – fälschlicherweise dem Nullpunktenergiefeld zugeschrieben wurden. Das deckt sich mit den Aussagen des BOTSCHAFTERS in meinem 2024 erschienenen Buch.
Vor wenigen Wochen erschien außerdem ein Beitrag von mir, der sich mit der Frage beschäftigt, ob abgestürzte Flugobjekte der Dritten Macht von den Amerikanern geborgen wurden. Nach meiner Einschätzung lässt sich diese Frage inzwischen eindeutig bejahen.
In der kommenden Ausgabe von „Unter Verschluss“ werden darüber hinaus neue Erkenntnisse zum deutschen Ursprung des UFO-Phänomens vorgestellt. Sie entlarven gegenteilige Behauptungen als das, was sie nach meiner Auffassung sind: eine unmittelbar nach dem Krieg von den Alliierten gestartete Desinformationskampagne, die mit den jüngsten Veröffentlichungen der Trump-Regierung gegenwärtig einen neuen Höhepunkt erreicht.
Jan: Die jüngsten Veröffentlichungen der US-Regierung haben für großes Aufsehen gesorgt. Wie beurteilst Du sie? Handelt es sich Deiner Ansicht nach tatsächlich nur um Desinformation?
Gilbert Sternhoff: Ja – und zugleich um eine Beruhigungspille, vielleicht besser gesagt: um eine Schlaftablette. Was dort präsentiert wird – unscharfe Videos, nicht eindeutig identifizierbare Lichtpunkte und ähnliche Aufnahmen –, jedoch ohne die für eine seriöse Analyse notwendigen technischen Parameter, soll meiner Meinung nach – inzwischen bereits in der vierten Veröffentlichungsrunde – vor allem eines bewirken: die Öffentlichkeit einschläfern.
Auch die bislang freigegebenen Dokumente ändern daran nichts. Bemerkenswert ist allerdings, dass den „Zensoren“ offenbar zwei Dokumente entgangen sind. Beide verweisen auf die bislang frühesten bekannten Sichtungen – Beobachtungen auf deutschem Reichsgebiet noch vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Einen dieser Fälle werde ich in der kommenden Ausgabe von „Unter Verschluss“ ausführlich analysieren.
Jan: Darauf dürfen wir gespannt sein. Was erwartet Deine Leser darüber hinaus in nächster Zeit?
Gilbert Sternhoff: Bei „Unter Verschluss“ liegen derzeit zehn Beiträge von mir auf Halde, die in den kommenden Monaten nach und nach veröffentlicht werden. Lasst Euch einfach überraschen!
Darüber hinaus habe ich mich auch Themen gewidmet, die auf den ersten Blick etwas abseits meines eigentlichen Forschungsschwerpunktes liegen. So erscheint ein Artikel über Heinrich Himmler, der mit einigen verbreiteten Vorurteilen aufräumt. Hinzu kommen zwei Beiträge über den deutschen Widerstand gegen Hitler, die sicherlich für Diskussionen sorgen werden – Revisionismus pur, könnte man sagen.
Außerdem arbeite ich bereits an einem neuen Buchprojekt. Geplant sind unter anderem Beiträge mit folgenden Arbeitstiteln:
- Wie findet die Dritte Macht unter den UFO-Entführten ihre zukünftigen Kader?
- Wie funktioniert der posthypnotische Code als Aktivierung für den Tag „X“?
- Wurde Joachim Peiper, eine Ikone der Waffen-SS, von der Dritten Macht in Sicherheit gebracht und sein „Tod“ vor 50 Jahren lediglich inszeniert?
Wie Du siehst, geht mir die Arbeit wahrlich nicht aus.
Jan: Beteiligen sich Deine Leser aktiv an Deinen Forschungen?
Gilbert Sternhoff: Über die Verlage erreichen mich immer wieder Anfragen von Lesern. Leider kann ich diese nicht alle einzeln beantworten. Deshalb freue ich mich über Gelegenheiten wie dieses Interview, um auf häufig gestellte Fragen einzugehen.
Jan: Welche Fragen möchtest Du heute beantworten?
Gilbert Sternhoff: Es gibt drei Fragen, die besonders häufig gestellt werden. Die erste betrifft mein Buch „Die Zukunft hat längst begonnen“, in dem ich über die Verwicklungen der Dritten Macht in die Anschläge vom 11. September geschrieben habe. Dazu kann ich nur sagen: Nein, es gibt hierzu bislang keine neuen Erkenntnisse. Allerdings sehe ich auch keinen Anlass, meine damaligen Aussagen zu revidieren.
Die zweite Frage betrifft die Fähigkeit der Dritten Macht, die Atomwaffenarsenale anderer Staaten außer Funktion zu setzen. Bei strategischen Atomwaffen halte ich dies – wie zahlreiche Beispiele aus der UFO-Literatur nahelegen – grundsätzlich für möglich. Anders verhielt es sich über viele Jahrzehnte bei taktischen Atomwaffen. Aufgrund ihrer großen Zahl und der unterschiedlichen Systeme wäre eine flächendeckende Neutralisierung kaum realisierbar gewesen. Ob sich dies heute durch technische Entwicklungen geändert hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Denkbar wäre allerdings, dass inzwischen auch über eine Manipulation der elektronischen Befehlsketten ein entsprechender Eingriff möglich geworden ist. Mir wurde in diesem Zusammenhang berichtet, dass die Dritte Macht – unabhängig von ihren sonstigen Planungen – unmittelbar eingreifen werde, sobald irgendwo auf der Welt Atomwaffen eingesetzt werden. Also, Mr. Trump: Ziehen Sie endlich die nukleare Option gegen das Mullah-Regime! Dann hätte das gegenwärtige Drama auf diesem Planeten endlich ein Ende.
Eine weitere häufig gestellte Frage lautet, was die Regierungen eigentlich über die Dritte Macht wissen. Ich dachte zwar, mich hierzu bereits ausführlich in meinem Buch „Die Rückkehr der Dritten Macht“ geäußert zu haben, möchte dennoch mit einer Gegenfrage antworten: Warum ist Deutschland unter den führenden Industrienationen das einzige Land, in dem das UFO-Thema von offizieller Seite praktisch für nicht existent erklärt wird? Warum werden hier keine UFO-Akten freigegeben und entsprechende Anfragen in einem kaum verständlichen Bürokratendeutsch regelmäßig abschlägig beschieden? Hinzu kommt, dass Teile der Leitmedien das Thema – zumindest bis vor Kurzem – nahezu einhellig ins Lächerliche gezogen haben. Warum ist das so?
Ich merke schon, ich rege mich wieder auf. Die kurze Antwort lautet: Das ist für mich ein Akt typisch deutscher Vergangenheitsbewältigung – konsequent und kompromisslos. So wie es nach dieser Sichtweise vor Kriegsende keine einsatzbereite deutsche Atombombe, keine Interkontinentalrakete und schon gar keine Vernichtungswaffen der zweiten Generation wie RADgUM gegeben haben darf, so darf es auch keine deutschen Flugscheiben gegeben haben. Vor allem deshalb nicht, weil sie dann zwangsläufig als Vorläufer der nach dem Krieg weltweit beobachteten UFOs anerkannt werden müssten – mit allen politischen Konsequenzen, die sich aus der Existenz der Dritten Macht ergeben würden.
So, jetzt muss ich erst einmal durchatmen. Noch Fragen?
Jan: Nein, Gilbert, ich denke, das war in jeder Hinsicht erschöpfend, sowohl für Dich als auch für unsere Leser. Vielen Dank für das Gespräch. Wir verabschieden uns und freuen uns auf das nächste Interview.
Gilbert Sternhoff: Ich bedanke mich ebenfalls und sende herzliche Grüße in die Heimat!























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