Liebe Leserinnen und Leser,
wenn ich solche Gestalten in der Presse sehe, die Anschläge auf unsere Stromversorgung verübt und weitere geplant hatten, dann wachsen mir sprichwörtlich die Hörner. Und wenn sich ein solcher, selbst ernannter „Aktivist“ anschließend auch noch darüber beklagt, dass die Presse schlecht über ihn berichtet, frage ich mich ernsthaft: Ja, geht’s eigentlich noch?
Woher kommt diese geistige Verirrung, bei der Menschen offenbar glauben, ihre politische oder ideologische Überzeugung berechtige sie dazu, unsere Infrastruktur anzugreifen, von der Millionen völlig unbeteiligter Menschen abhängig sind? Liegt es am Umfeld, in dem solche Vorstellungen über Jahre hinweg gepflegt und gegenseitig bestätigt werden, kommt das aus dem links-versifften Elternhaus oder liegt es an einer politischen Ideologie aus der Uni, die manchen offenbar das Gefühl vermittelt, für eine vermeintlich „höhere Sache“ stünden sie über den Regeln, die für alle anderen gelten sollen?
Dr. Erwin Rigo vertritt in seinem Buch „Umerziehung zum neuen Menschen“ die Auffassung, dass bestimmte gesellschaftliche und ideologische Entwicklungen langfristig vorbereitet worden sind und ihren Ursprung unter anderem in den USA haben. Wie auch der ganze woke Schwachsinn! Auch Alexander Kohlhaas und ich haben uns in unserem neuen Buch „Gendern, bis der Arzt kommt“ mit der Frage beschäftigt, wie es sein kann, dass eine ganze Gesellschaft sich von diesem Gender-Mist beeinflussen lässt und diese zunehmend in unsere Gesellschaft einfließt.
Fest steht für mich jedenfalls: Es wächst eine ideologisch radikalisierte und fanatisierte Klientel heran, die offenbar bereit ist, anderen Menschen erheblichen Schaden zuzufügen und dabei möglicherweise sogar Gefahren für deren Leben in Kauf zu nehmen. Denn wer die Stromversorgung sabotiert, greift nicht einfach ein abstraktes „System“ an, sondern riskiert Folgen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Verkehr, Kommunikation und unzählige Menschen, die auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen sind. Ebenso die Klimakleber, die in mehreren Fällen die Einsätze von Rettungskräften blockierten. Und was wäre, wenn durch einen solchen Strom-Sabotageakt ein Blackout ausgelöst wird?
Und ja, ich habe mich bei all dem eine ausgesprochen provokante Frage gestellt: Was wäre eigentlich, wenn einer dieser selbst ernannten Weltenretter bei dem Versuch, kritische Infrastruktur zu zerstören oder Fahrzeuge anzuzünden, selbst zum Opfer seiner eigenen Tat würde? Wäre das tragisch? Oder wäre es einfacher ausgedrückt „instant Karma“? Müsste man sich tatsächlich schlecht fühlen, wenn man bei jemandem, der bereit ist, andere Menschen einer möglicherweise lebensgefährlichen Situation auszusetzen, nur begrenztes Mitleid empfindet?

Besonders unerquicklich wird es, wenn solche Taten anschließend sprachlich verharmlost werden und aus einem Brandanschlag oder Terrorakt plötzlich eine „Aktion“, aus Sabotage ein „Zeichen des Widerstands“ und aus einem Täter ein „Aktivist“ wird. Die Tat selbst verändert sich dadurch allerdings nicht.
Protest ist ein Grundrecht. Sabotage und Brandstiftung sind Straftaten. Und deshalb bleibt für mich die Frage: Wo endet politisches Engagement, und ab welchem Punkt beginnt die Bereitschaft, für eine Ideologie die Sicherheit und möglicherweise sogar das Leben unbeteiligter Menschen aufs Spiel zu setzen? Und welche Strafe ist tatsächlich geeignet, solche Täter davon abzuhalten?























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