Fotos: Bildschirmfoto YT / Phoenix

Unter der Merz-Klingbeil-Regierung setzt sich der Nie­dergang des Indus­trie­stand­ortes Deutschland fort — Höchster Stand bei Fir­men­pleiten seit über 10 Jahren: Drei Insol­venzen pro Stunde

Fast 24.000 Insol­venzen 2025: Besonders belastet sind hoch ver­schuldete Betriebe, die unter hohen Ener­gie­preisen, strenger Regu­lierung und erschwerter Kre­dit­auf­nahme leiden; vor allem der Mit­tel­stand steht unter Druck.

 

Deutschland kommt als Industrie-Nation auf keinen grünen Zweig mehr. Auch unter Kanzler Friedrich Merz und Vize-Kanzler Lars Klingbeil setzt sich der Nie­dergang des Wirt­schafts­stand­ortes Deutschland fort.

Wie das “Han­dels­blatt” berichtete, erreichen in Deutschland die Unter­neh­mens­in­sol­venzen 2025 mit vor­aus­sichtlich 23.900 Fällen den höchsten Stand seit 2014, was einem Anstieg von mehr als acht Prozent gegenüber dem Vorjahr ent­spricht. Die “Neue Zürcher Zeitung” berichtet von durch­schnittlich drei Insol­venzen pro Stunde.

Laut Patrik-Ludwig Hantzsch von Cre­dit­reform ist auch für 2026 keine Sta­gnation oder Rückgang der Plei­te­zahlen zu erwarten.

Betriebe leiden unter hohen Ener­gie­preisen, Büro­kratie und erschwerter Kreditaufnahme

Besonders belastet sind hoch ver­schuldete Betriebe, die unter hohen Ener­gie­preisen, strenger Regu­lierung und erschwerter Kre­dit­auf­nahme leiden; vor allem der Mit­tel­stand steht unter Druck. Vier von fünf insol­venten Unter­nehmen haben höchstens zehn Mit­ar­beiter, doch auch rund 140 größere Firmen – dar­unter mehrere Kli­nik­be­treiber – sind 2025 plei­te­ge­gangen. Ins­gesamt ent­steht ein Schaden von etwa 57 Mil­li­arden Euro, und rund 285.000 Arbeits­plätze sind bedroht oder bereits verloren.

Auch mehr Verbraucherinsolvenzen

Die stei­gende Arbeits­lo­sigkeit und finan­zielle Belas­tungen der Haus­halte führen zudem zu einem Anstieg der Ver­brau­cher­insol­venzen auf geschätzt 76.300 Fälle (+6,5 Prozent). Besonders stark betroffen von Fir­men­pleiten sind das ver­ar­bei­tende Gewerbe und der Handel, während das Dienst­leis­tungs­ge­werbe (inklusive Gas­tro­nomie) mit über 14.000 Fällen die meisten Insol­venzen verzeichnet.

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