Im März 2014 annektierte das nach dem inszenierten Niedergang der UdSSR schwach und marode geglaubte Russland die Halbinsel Krim.
Das sorgte nicht nur in der Welt, sondern auch in jüdischen Kreisen für Aufsehen, denn ein erstarktes Russland gilt dort als Zeichen für die baldige Ankunft des Messias: Der angesehene israelische Rabbiner Moshe Sternbuch sagte seinerzeit vor tausenden Schülern:
„Das Erstarken Russlands ist ein Zeichen, dass der Messias kommt!“ Kurz vorher enthüllte er zudem ein lange gehütetes rabbinisches Geheimnis.
Der Rabbiner Elijah Ben Salomon Salman (genannt Gaon von Wilna), dessen Thora-Kommentare heute jüdische Standardwerke sind, sagte kurz vor seinem Tod im Jahre 1797 folgende Worte, die lange im kleinen Rabbiner-Kreis weitergegeben wurden:
„Wenn ihr hört, dass die Russen die Krim eingenommen haben, sollt ihr wissen, dass die Zeit des Messias begonnen hat. Dass seine Schritte zu hören sind. Und wenn ihr hört, dass die Russen die Stadt Konstantinopel (Istanbul) erreicht haben, sollt ihr eure Shabbat-Kleider anziehen und nicht mehr ablegen, weil es bedeutet, dass der Messias jede Minute kommen kann.“ – Gaon von Wilna, 18.Jh.
Der zitierte Artikel stammt aus dem Jahr 2014 und wurde auf JESUS.CH veröffentlicht. Diese Prophezeiung wurde von seinem Urenkel, Rabbi Pinchas Winston, einem Autor, der sich auf Theorien über das Ende der Tage spezialisiert hat, ans Licht gebracht, wie man auf the-sun nachlesen kann.
Diese hatte seinerzeit ebenfalls einen Artikel über die rabbinische Prophezeiung veröffentlicht. Dem biblischen Gog-Magog Szenario ginge gemäß Gaon von Wilna also auch ein türkisch-russischer Konflikt voraus, was zur griechisch-orthodoxen Prophetie passt, die ebenfalls die Eroberung Istanbuls durch Russland voraussagte.
Interessant an der jüdischen Prophetie ist weiterhin, dass die Einnahme der Krim als Vorbote dieses Konflikts genannt wird und dass auch die Juden den Messias explizit benennt.
Russland und China: „Gog“ und „Magog“
In der Offenbarung werden mit Gog und Magog zwei Völker bezeichnet, die in der Endzeit – geleitet von Satan – gegen Gott in den Kampf ziehen, jedoch am Ende von Christus und seiner Armee besiegt werden.
»Er (Satan) wird ausziehen, um die Völker an den vier Ecken der Erde, den Gog und den Magog, zu verführen und sie zusammenzuholen für den Kampf; sie sind so zahlreich wie die Sandkörner am Meer. Sie schwärmten aus über die weite Erde und umzingelten das Lager der Heiligen und Gottes geliebte Stadt. Aber Feuer fiel vom Himmel und verzehrte sie« (Off 20,8–9)
»Der Georgier Step‘annos Orbelean beschreibt in seiner Historia, dass Dhū l‑Qarnain die wilden Stämme des Nordens eingeschlossen hatte. Am Ende der Zeiten werden sie jedoch von Gog und Magog befreit, verwüsten die ganze Welt, und der „Sohn der Zerstörung“ wird sich erheben, gefolgt von der Wiederkunft Christi und der Vernichtung der Ungläubigen.« Wikipedia
Die Vernichtung der Ungläubigen wird während der dreitägigen Finsternis stattfinden, Gog und Magog sind China und Russland und die wilden Stämme sind die restlichen BRICS-Staaten. Diese feindliche Armee wird so groß sein, wie die „Sandkörner am Meer“, alleine das Milliarden-Volk China reicht schon zur Bestätigung dieser Beschreibung. (Die Prophezeiungen von Alois Irlmaier: Die letzten Phasen vor dem Weltkrieg)
Und sie umzingelten Gottes geliebte Stadt, die Jerusalem ist. Es gibt im Netz zahlreiche Belege und Interpretationen in diese Richtung:
»Gog ist in Ez 38–39 der Name des Anführers einer Koalition weit entfernt lebender Völker, die am Ende der Tage gegen das Land Israel ziehen werden. Nach Ez 38,2 steht das Land Magogs in Verbindung zu Gog. Aufgrund der Ähnlichkeit der beiden Namen und der engen Verbindung in Ez 38,2 kann man davon ausgehen, dass beide voneinander abhängig sind.« Bibelwissenschaft.de
China und Russland sind meiner Ansicht nach zweifellos Gog und Magog und auch in Israel verbindet man die beiden Länder lange schon mit den biblischen Feinden:
»China wusste natürlich schon lange vor der Invasion, was Russland plante, denn die beiden größten kommunistischen Länder der Welt schmieden seit Jahrzehnten Pläne für ein Bündnis gegen die inzwischen geschwächten und angeschlagenen USA und Europa, um die neue Supermacht der freien Welt zu werden. Es scheint nun klar zu sein, dass sich an der Nordgrenze Israels erneut ein neues Gog- und Magog-Szenario zusammenbraut.

Wenn wir von der „Endzeit“ reden, dann geht es auch um „Armageddon“, was viele ja mit „Weltuntergang“ gleichsetzen. Nein, ist es nicht. Harmageddon ist ein Ort (in Israel) der letzten Entscheidungsschlacht.
»Die Erwartung einer endzeitlichen Schlacht bei Harmagedon hat im Leben und in der Theologie der großen, europäischen Amtskirchen keine nennenswerte Bedeutung. Dagegen ist sie für endzeitlich ausgerichtete christliche Gruppierungen und Künstler sehr wesentlich. Durch das in diesen Sondergemeinschaften vorherrschende Bewusstsein der inneren Nichtzugehörigkeit zur vergänglichen Welt nimmt die Johannesoffenbarung, verstanden als Buch, das den Untergang dieser Welt schildert und den Aufgang einer neuen, eine besondere Stellung ein… Im säkularen Sprachgebrauch wird der Begriff von seinem theologischen Gehalt entkleidet synonym mit Weltuntergang oder Katastrophe verwendet. […]
Im amerikanischen Dispensationalismus hat sich eine eigentliche Harmagedon-Theologie entwickelt. Sie sieht Harmagedon als tatsächliche Schlacht zwischen dem Israel der Endzeit und den „Königen aus dem Osten“. Hier wird der in Offb. 16,16 erwähnte Ort mit der in Offb 19,11–20 EU geschilderten Schlacht gedeutet, in der die Könige, das „Tier“ und ihre Anhänger von den himmlischen Heerscharen vernichtet werden. Ihr folgt das tausendjährige Friedensreich, in dem Jesus Christus und seine Märtyrer auf Erden herrschen.« Wikipedia
Die „Könige des Ostens“ sind Russland und China (Gog und Magog), und vermutlich noch die BRICS Staaten, die ihnen angehören. Und in der Tat arbeiten Evangelikale in den USA aktiv auf den Weltkrieg hin, um die Wiederkunft Christi gewissermaßen zu erzwingen, so verrückt das klingen mag. Protestantismus ist wirklich in jeder Hinsicht eine Katastrophe.
Die Bedrängung Israels in der Endzeit
Auf die Frage, wo denn der Dritte Weltkrieg beginne, antwortete Alois Irlmaier, dass es bei den „Juden und Arabern“ beginnen würde, und auch in der Bibel beginnt die große Drangsalszeit in Israel.
So, oder so ähnlich, könnte eine künftige Nachrichtenmeldung vor dem dritten Weltkrieg lauten
Jesus Christus hat in seiner sog. „Endzeitrede“ einige bedeutende Prophezeiungen hinterlassen. Der HERR lebte im Nahen Osten, so dass sich seine Prophezeiungen hauptsächlich auf diese und die angrenzenden Regionen beziehen. Jesu erste erfüllte Prophezeiung:
»Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.« (Lk 21,16–17)
»Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines willen von allen gehasst werden.« (Mk 13,12–13)
Beide Textstellen bilden eine einzige Prophezeiung, die sich in den islamischen Ländern erfüllte: im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika. Sobald ein Mitglied der islamischen Familie Christ wird und das bekannt wird, wird es von seinen mohammedanischen Verwandten gehasst, verachtet, gefoltert und getötet, andere werden von ihren Verwandten und Freunden dem islamischen Gericht ausgeliefert, das sie zum Tode verurteilt.
»Wenn ihr von Kriegen und Aufruhr hört, lasst euch nicht erschrecken! Denn das muss als Erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.« (Lk 21,9)

Das folgende Szenario wird oft mit der Verfolgung durch den „Antichristen“ in Verbindung gebracht, aber dem ist nicht so. Die große Drangsal ist der Weltkrieg und es geht hier nicht um den Antichristen, sondern das wilde Tier:
»Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung … stehen seht an heiliger Stätte …, dann fliehe, wer in Judäa ist, in die Berge… Es wird dann eine große Drangsal sein, wie dergleichen nicht gewesen ist seit Anfang der Welt bis jetzt und nicht mehr sein wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.« (Mt. 24,15–21) Jesus Christus ca. 30 n. Chr.
»Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung dort stehen seht, wo er nicht stehen darf …, dann fliehe, wer in Judäa ist, in die Berge … es werden nämlich jene Tage eine Drangsal sein, wie dergleichen seit Anfang der Schöpfung … bis jetzt nicht gewesen ist und nicht mehr sein wird.« (Mk. 13,14–19)
Mit dieser Prophezeiung können viele nichts anfangen, weil sie sie keinem speziellen Ereignis zuordnen können, da ja eine (große) Drangsal, wie es sie bisher noch nie gegeben hat, durch alles Mögliche erfolgen kann. Denn bei den Evangelisten Matthäus und Markus wird das Ereignis, das diese Drangsal hervorbringt, nicht genannt. Deshalb müssen wir, um das Ereignis ausfindig zu machen, das Evangelium des hl. Lukas hinzuziehen. Dort lesen wir ergänzend:
»Wenn ihr aber Jerusalem von Kriegsheeren umlagert seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe ist. Dann sollen die in Judäa sind, in die Berge fliehen, die drinnen sind in der Stadt, sollen fortziehen … Denn es wird eine große Drangsal sein über dem Lande und ein großes Strafgericht über diesem Volk. Sie werden fallen durch die Schneide des Schwertes …« (Lk. 21,20–23)
Es herrscht also eine Kriegssituation, die zur großen Drangsal des Weltkriegs führt, nach Lukas in Israel und nach Matthäus und Markus auch weltweit. Folglich kann es sich hierbei nur um einen weltweiten Krieg handeln, der im Nahen Osten mit dem Angriff fremder Kriegsheere auf Jerusalem beginnt. Es ist eindeutig ein Weltkrieg angezeigt, der noch aussteht. Dazu noch einmal Pater Paisios:
„Die Russen … halten ihren Vormarsch vor den Toren Jerusalems. Sie werden diese Zone 6 Monate lang besetzen. Die europäischen Staaten (FR / GB / D / ES / IT und einige weitere) sowie die USA geben den Russen ein Ultimatum, sich von Israel zurückzuziehen. Das Ultimatum verstreicht, und die Russen ziehen sich nicht zurück. Das Mittelmeer füllt sich mit Flotten aus allen Nationen. Russland fällt in Europa ein.“
So, oder so ähnlich könnte eine künftige Nachrichtenmeldung vor dem dritten Weltkrieg lauten
Nach Paisios beginnt der Dritte Weltkrieg, wie nach Irlmaier, im Nahen Osten, wobei auch ihm zufolge Israel eine zentrale Rolle zukommt, da alles „Schalom“ (jüdischer Friedensgruß) ruft. Auch nach Irlmaier werden in diesem Zusammenhang die Flottenverbände im (östlichen) Mittelmeer auftauchen. Von der Halbinsel Krim aus könnte die russische Schwarzmeerflotte innerhalb weniger Tage im Mittelmeer sein.
„Engel weiset mit der Hand, auf ein Wasser, Küstenland:
Sieh der Flotten feindlich Heer, Sieh das unheilvolle Meer.
Sieh die Kampfestruppen dort, wo des Gottes Kindheit Hort.
Sieh, wie racherzürnt sie sind, Schalomgruß verweht im Wind.
Hier beginnt der große Krieg, niemand trägt davon den Sieg.“
Auch nach dem prophetischen Lied des Lösepreis beginnt der Dritte Weltkrieg mit einem Konflikt um Israel („Gottes Kindheit Hort“), der zur Folge hat, dass sich im östlichen Mittelmeer die Kriegsflotten sammeln. Auch die italienische Gräfin Franziska Maria Beliante, sah diese Flotten, verwies hier bei insbesondere auf englische Schiffe und das Unheil, das daraufhin über ihre Heimat Italien hereinbrechen würde:
„Wehe Italien! Es wird Krieg mit Ungläubigen beginnen, wenn England mit großer Flotte ins Mittelmeer läuft.“
Zur Zeit der Flottenaufmärsche stünde das künftige Sowjet-Russland also vor Jerusalem. Und an der Stelle könnte man einen Bezug zur Offenbarung herstellen, denn das durch das Tier belagerte Jerusalem finden wir hier beschrieben:
JERUSALEM: Die „Hure Babylon“
Eine große Rolle für die Apokalypse und das Ende der Zivilisation spielt die „Hure Babylon“, die betrunken ist vom „Blut der Heiligen“ und vom „Blut der Zeugen Jesu“, die also alle, die zu Christus gehörten, verfolgen und sogar ermorden ließ:

Das Große Babylon, die Mutter der Hurer und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu.« (Offb 13,12)
Quasi jeder nicht-Katholik wirft einem in Diskussionen immer enthusiastisch entgegen, Rom bzw. der Vatikan sei die „Hure Babylon“ und sonnt sich dann in Selbstgefälligkeit. Dieser unbiblische Unsinn begegnet einem leider immer wieder. Jedes Mal, wenn man fragt, wo das denn stehe, verweisen sie einmütig auf Offb 17,4: »Die Frau war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. Sie hielt einen goldenen Becher in der Hand, der mit dem Schmutz ihrer Hurerei gefüllt war.« Aber Offb 17,18 sagt, dass die Hure Babylon die große Stadt ist, die nach Offb 18,11–12 weltweiten Handel betreibt mit Gold, Silber, Edelsteinen, Perlen, feinem Leinen, Seide, Scharlach, wohlriechenden Hölzern, Geräten aus Elfenbein, kostbarem Edelholz, Bronze, Eisen, Marmor, Zimt, Balsam, Räucherwerk, Salböl, Weihrauch, Wein, Öl, Mehl, Weizen, Rindern, Schafen, Pferden, Wagen und Menschen, und die nach Offb 11,8 Jerusalem ist, wo Jesus Christus gekreuzigt wurde. Die Rede ist also von Jerusalem. Im Folgenden weitere Belege für Jerusalem als Hure Babylon an, wobei ich aus diesem lesenswerten Artikel zitiere:
»Und ihre Leichname werden auf der Gasse der großen Stadt liegen, welche im geistlichen Sinne Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt worden ist.« (Offenbarung 11:8)
Jerusalem wird hier eindeutig als Sündenpflaster beschrieben und sogar mit „Sodom“ verglichen.
»Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen.« (Offenbarung 18:7)
Dies bezieht sich auf Jerusalem, wo der Bräutigam Jesus am Kreuz ermordet wurde, Jerusalem blieb als Witwe zurück. Jerusalem wird im alten Testament als Witwe bezeichnet, wie beispielsweise in den Klageliedern:
»Wie einsam sitzt doch jetzt die Stadt, die so stark bevölkert war! Sie ist zur Witwe geworden, sie, die gross war unter den Völkern; die Fürstin der Hauptstädte ist nun zinsbar geworden!« (Klagelieder 1:1)
»Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd: Wehe, wehe! die grosse Stadt …«
(Offenbarung 18:19)
„Asche auf das Haupt“ ist ein jüdisches Ritual, das bei Trauer oder Niederlage durchgeführt wird. Im Buch Josua ist es eindeutig hinterlegt:
»Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des HERRN, bis zum Abend, er und die Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihre Häupter.« (Josua 7.6)
»… und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen …« (Offenbarung 18:23)
In jeder Synagoge brennt Tag und Nacht ein Licht.
»… die Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr in dir gehört werden.« (Offenbarung 18:23):
Dies beschreibt eine Stadt, in der das Evangelium einerseits vom Bräutigam (Jesus) selbst und von seiner Braut (seiner Kirche) verbreitet wurde, aber jetzt nicht mehr. Das kann nur Jerusalem sein, denn es ist jene Stadt, in der Jesus als Gottessohn mit menschlicher Stimme sein Wort sprach, er also als Bräutigam selbst vor Ort war: Die Stimme Gottes war persönlich in Jerusalem. Diese Beschreibung gibt übrigens den Hinweis, dass die „Hure Babylon“ nicht Rom oder New York sein kann, denn in Rom und New York war Jesus nie und das Evangelium darf dort auch verbreitet werden. In Israel darf das Evangelium heute nicht mehr verkündet werden.
»… und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind.« (Offenbarung 18:24)
Jerusalem tötete die Propheten schon vor Christus, keine andere Stadt hat das getan. Jesus sagte:
»Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt werden; wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel, aber ihr habt nicht gewollt!« (Lukas 13:34)
»Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.«
»Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.«
Jerusalem liegt auf 7 Hügeln.
Sowjetrussland und die BRICS: Das »Tier aus dem Meer«

»Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache (Satan) gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil.«
(Off 13,18 )
Das klingt recht kryptisch, aber wir bekommen noch mehr Information:
»Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist.«
Der Drache (Satan) gibt ihm seine Kraft, seinen Thron und große Macht. Einer seiner Köpfe wird tödlich verwundet, aber diese Wunde wird geheilt, was dazu führt, dass die ganze Erde dem Tier in Bewunderung folgt. Das Tier ist also die weltlich manifestierte Macht Satans: Der überwunden geglaubte Kommunismus, personifiziert in (Sowjet)Russland. Die tödliche Wunde, die wieder heilt, ist der Kommunismus. Das würde auf die »sowjetische Langzeitstrategie« zutreffen. Russland hat sich niemals bekehrt und ist immer kommunistisch geblieben. Es wird von den Menschen auf der Erde „angebetet“, deren Namen nicht im Buch des Lebens stehen: Die gottesfeindlichen Linken und die atheistischen Kommunisten. Ein weiterer Verweis auf Russland als Tier:
»Das Tier aber, das war und jetzt nicht ist, bedeutet einen achten König und ist doch einer von den sieben und wird ins Verderben gehen.«
Den G‑7 Nationen gehören an: die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und Deutschland. Alle Könige betreiben Hurerei mit Babylon, und dass Russland ebenfalls zu diesem Machtgebilde gehört, zeigt, dass der ehemaligen Gemeinschaft der Sieben Russland 1998 als achte Nation beitrat und die Gruppe bis zur Annexion der Krim „G‑8“ hieß. Und die Bärenfüße, auf denen das Tier aus dem Meer steht, symbolisieren die buchstäblich tragende Rolle Russlands für das Tier: den neuen sowjetischen Ostblock.
Die zehn Hörner des Tieres: Die BRICS
»Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige für eine Stunde zusammen mit dem Tier. Diese haben einen einmütigen Sinn, und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier.«
Das wären dann die BRICS-Staaten, angeführt von Sowjetrussland. Der neue Ostblock, dessen Führer bisher quasi keine Macht hatten und nun für kurze Zeit sehr mächtig wird. Der neue Ostblock besteht aus Russland, China, Brasilien, Indien und Südafrika, geeint im Wunsch, den (christlichen) Westen zu unterwerfen: „Die Herrschaft des Westens endet“, das ist der „einmütige Sinn“ der (zukünftigen) 10 Könige.
»Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen?«
Der enorme Machtzuwachs der BRICS, vor dem der Westen zunehmend erzittert. Bislang hatte man nur China auf dem Radar und seinen Sprung zur Weltmacht. Aber mittlerweile sind fast ganz Afrika (nicht eingezeichnet auf der unteren Karte), Südamerika und Asien militärisch mit Russland assoziiert. 80 % der Erdölproduktion befinden sich demnächst unter Kontrolle der BRICS.
Die BRICS wollten im Jahr 2024 weitere 6 Mitglieder aufnehmen, und hätten dann insgesamt 11 Mitglieder gezählt: Das Tier und seine 10 Könige wären dann komplett gewesen. Es sollen aber erst einmal nur 5 Länder dazustoßen. Wenn die BRICS-Staaten irgendwann 11 Mitglieder zählen werden, werden sie in dieser Konstellation nach meiner Interpretation dann Krieg gegen die Christenheit führen. In Offenbarung 13 wird gefragt: „Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?“.Krieg liegt also in der Luft, wenn die Macht Tieres und seiner Könige der westlichen Welt bewusst wird…
»Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen – denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige –, und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen.«
Das Tier vernichtet die Hure Babylon
Die BRICS werden also Krieg gegen die christliche Welt führen. Gott lässt das Böse zwar notgedrungen zu, nutzt es aber immer für Seine Zwecke, in diesem Falle, um uns zu strafen. Zunächst wird Gott Jersualem und Israel durch Russland schlagen, denn aus Kapitel 17 der Offenbarung wissen wir, dass das „Tier mit den zehn Königen“ die Hure Babylon vernichten wird:
»Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach:
»Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden vom Wein ihrer Hurerei.«
(Offb 17:1–2)
Gott beginnt mit der Bestrafung:
»Darum werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet.« (Offenbarung 18:8)
Auch Paulus schreibt, dass das Zorngericht zuerst die Juden trifft, was darauf hinweist, dass Jerusalem zuerst ins Gericht kommt, was wiederum bestätigt, dass das Gericht mit dem Fall der Hure anfängt:
»Trübsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen…« (Römer 2:9)
»Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und sie einsam machen und nackt und ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen.« (Offenbarung 17:16)

»Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott gedachte ihrer Frevel. Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet.« (Offenbarung 18:4)
»Wehe, wehe! die große Stadt, durch deren Wohlstand alle reich wurden, die Schiffe auf dem Meere hatten! Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden!« (Offenbarung 18:19)
»Denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde, und durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt; und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind.« (Offenbarung 18:23+24)
»Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.«
»Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und geprasst haben, Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.«
Durch alle Herrscher der Erde wäre folglich eine Politik betrieben worden, die nicht immer im Sinne der ihnen jeweils anvertrauten Völker war, um es mal politisch korrekt zu formulieren.
»Darnach hörte ich eine Stimme großer Scharen im Himmel, die sprachen: Halleluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm HERRN! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große Hure verurteilt hat, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbte, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gefordert.« (Offenbarung 19:1–3)
Im folgenden Vers spricht der Herr, als er sich Jerusalem nähert und über diese Stadt weint. Er sah voraus, dass Jerusalem aufgrund seiner Ablehnung des Friedensangebots Gottes und seiner messianischen Botschaft die totale Zerstörung erfahren würde:
„Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen. Es wird eine Zeit für dich kommen, da deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen. Sie werden dich zu Boden werfen und deine Kinder in dir zerschmettern und keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.“ Lukas 19,42–33
In Jerusalem ist das Predigen des Evangeliums verboten. Wer den Friedensfürsten Jesus Christus ablehnt, der wird als logische Folge Krieg erhalten. Diese Erfahrung wird der Rest der Welt nach Jerusalem auch noch machen. Diese Stadt müsste also eine der ersten Städte sein, die vernichtet werden wird (erst die Juden, dann die „Griechen“, also der Rest der Welt). Und wenn es laut der Bibel ein „neues Jerusalem“ geben wird, dann muss das alte ja auch erst einmal verschwinden.
Auf den Punkt gebracht würde der Dritte Weltkrieg also im Nahen Osten beginnen, konkret mit der russischen Belagerung Jerusalems. Gog (Russland) vernichtet die Hure Babylon (Jerusalem). Und dann geht der Rest der Welt ins Gericht…
Fortsetzung folgt…
Quellen: PublicDomain/dieparusie.de am 09.03.2026
Der Artikel erschien zuerst bei Pravda-tv.com.



























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