Big Pharma is screening you — Mam­mo­graphie zur Früh­erkennung von Brust­krebs im Kreuz­feuer der Kritik

Sinn­volle Vor­sor­ge­maß­nahme oder Pro­fit­ma­schine für die Medi­zin­in­dustrie? Die Mam­mo­graphie-Vor­sor­ge­un­ter­su­chung zur Früh­erkennung von Brust­krebs ist weiter Gegen­stand hit­ziger Debatten. Zurzeit kur­siert in den sozialen Medien die Meldung, die Schweiz ver­biete als erstes Land der Welt Mam­mo­gra­phien. Schön wär’s! Stimmt aber nicht, es ist eine Falsch­meldung. Tat­sache ist jedoch: Das kos­tenlose Brust­krebs-Screening für Frauen ab 50 wird nicht in allen Schweizer Kan­tonen ange­boten, und das wird auch so bleiben, wegen Finan­zie­rungs­pro­blemen und weil der Nutzen umstritten ist. 2014 hatte das unab­hängige Swiss Medical Board die Zweck­mä­ßigkeit eines sys­te­ma­ti­schen Mam­mo­grafie-Scree­nings infrage gestellt.

Ich kenne einige Frauen, die sich weigern, das groß­zügige Geschenk ihrer Kran­ken­kasse, das alle zwei Jahre kos­tenlose Mam­mo­graphie-Screening für Frauen ab 50, anzu­nehmen, weil sie wissen, dass die Risiken größer sind als der Nutzen. In auf­ge­wachten Kreisen hat sich her­um­ge­sprochen, dass Frauen, die sich dieser Vor­sor­ge­un­ter­su­chung regel­mäßig unter­ziehen, einen hohen Preis für geringen Nutzen bezahlen. Über­dia­gnostik und Über­the­rapie durch Mam­mo­grafie-Screening, der Nutzen sei nicht größer als die Risiken, war denn auch das ver­nich­tende Fazit des unab­hän­gigen Swiss Medical Board, eines Exper­tenrats aus ver­schie­denen Dis­zi­plinen, der nach Evi­denzen für die Sinn­haf­tigkeit des Brust­krebs-Scree­nings suchte. Im Verlauf von zehn Jahren könne lediglich bei einer von tausend unter­suchten Frauen ein Todesfall ver­hindert werden. Die Dia­gno­se­me­thode habe uner­wünschte Neben­wir­kungen, immer wieder komme es zu Fehl­be­funden und dadurch zu unnö­tigen Behand­lungen und Kosten. Gesunde Frauen, bei denen ohne Vor­sor­ge­un­ter­su­chung keine Dia­gnose gestellt worden wäre, würden unnö­ti­ger­weise behandelt. Darüber hinaus würden mehr als 200 Frauen auf­grund falsch-posi­tiver Befunde über Jahre hinweg unter erheb­lichen psy­chi­schen Belas­tungen wie Angst und Unsi­cherheit leiden. Dabei gilt: Angst kann töten – schon die unbe­wusste Angst des Arztes, sein Stirn­runzeln, sein Blick, seine Stimmlage bei der Erläu­terung des Befundes lösen Panik aus. „Wie ein nasser Wasch­lappen ins Gesicht.“, wie der Schrift­steller Max Frisch es einmal formulierte.

Die Unter­su­chungs­me­thode ist radikal: bru­taler Druck auf das emp­find­lichste Gewebe des Körpers, kom­bi­niert mit Rönt­gen­strahlen. Die Autoren meh­rerer Studien kommen zu dem Schluss, dass durch die Strahlung aus zunächst harmlos ver­än­derten Zellen mit der Zeit Krebs­zellen werden können. „Unsere Studien deuten darauf hin, dass ioni­sie­rende Strahlung das Wachstum epi­ge­ne­tisch ver­än­derter Zellen mit prä­ma­lignem Potenzial begüns­tigen kann.“

In meinem 2021 erschie­nenen Buch „Wenn das die Pati­enten wüssten“ habe ich im Kapitel „Big Pharma is screening you“ (S. 69) die Aus­wüchse des Brust­krebs-Vor­sor­ge­wahns beschrieben: „2013 schockte die ame­ri­ka­nische Schau­spie­lerin Angelina Jolie mit der Nach­richt, dass sie sich beide Brüste habe ampu­tieren lassen. Sie begründete das mit ihrem erhöhten gene­ti­schen Risiko, an Krebs zu erkranken, nachdem ihre Groß­mutter, ihre Mutter und ihre Tante an Brust­krebs gestorben waren. Nach einer Unter­su­chung hatten die Ärzte ihr mit­ge­teilt, sie trage das Brust­krebsgen BRCA in sich, bei Trä­ge­rinnen dieses Gens, so heißt es, bestehe ein erhöhtes Risiko, an aggres­sivem Brust­krebs zu erkranken. Bei Jolie nannten die Ärzte eine exakte Zahl: 87 Prozent.“

Tau­sende Frauen ließen sich wie Jolie vor­sorglich die Brüste ampu­tieren, nachdem die Medien sich mit Berichten über den mutigen Schritt der Schau­spie­lerin über­schlagen hatten. Kein Mensch hat diese Frauen jemals gefragt, wie es ihnen nach diesem radi­kalen Schritt kör­perlich und see­lisch ging. In seinem Buch „Krebs und die neue Bio­logie des Wassers“ äußert Dr. Thomas Cowan die Ver­mutung, dass es sich bei dem Medi­en­rummel, der soge­nannten öffent­lichen „Auf­klärung“ über das soge­nannte Brust­krebsgen, „um eine raf­fi­nierte Wer­be­kam­pagne für eine geschei­terte The­rapie han­delte und nicht um echte Infor­ma­tionen, die echten Men­schen helfen und echtes Leid ver­hindern könnten“.

Was, wenn Dr. Cowan Recht hat? Vor­sorge – ein Mil­li­ar­dengrab mit System? Die Hin­weise ver­dichten sich: Die Mam­mo­graphie ist ein Goldesel der flo­rie­renden Vor­sorge-Industrie. Und womit ver­dient diese Industrie ihr Geld? Mit Panik­mache. Die Mam­mo­graphie kann Leben retten, kann es aber auch zer­stören. Die Biopsie ist der nächste Erpres­sungs­schritt: Ohne Biopsie keine The­rapie – so die ärzt­liche Leit­linie. Dia­gnose und Behandlung aber sind nach­weislich die Haupt­ur­sache für Meta­stasen. Das bewies Krebs­for­scher Kro­kowski vor 40 Jahren an 3.000 Tumoren. Das Ergebnis: 30 bis 90 Prozent der töd­lichen Toch­ter­ge­schwülste ent­standen, als der Patient sich erstmals in ärzt­liche Behandlung begab.

Der Krebs­spe­zialist Prof. Charles Mathe brachte es auf den Punkt:
„Wenn ich an Krebs erkranken würde, dann würde ich mich auf gar keinen Fall in einem her­kömm­lichen Krebs­zentrum behandeln lassen. Es haben nur jene Krebs­opfer eine Über­le­bens­chance, die sich von diesen Zentren fernhalten.“

 

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