Liebe Leserinnen und Leser,
in den vergangenen Wochen ist eher ungeplant ein Buchprojekt entstanden, das thematisch Neuland für meinen Verlag darstellt: Runen. Vor drei Wochen erhielt ich das Manuskript zu „Runen in der Matrix des Weltenbaums“, in dem der Autor Wilfried Haufe das Thema auf eine völlig neue Weise beleuchtet. Der Zugang ist nicht immer leicht, besonders beim ersten Lesen – doch genau darin liegt seine Stärke: Er eröffnet eine Perspektive auf unsere Tradition und Geschichte, die weit über das Gewohnte hinausgeht.

Dieses Wissen entstammt einer Epoche, in der keine Trennung zwischen Religion, Wissenschaft und Mythos bestand. Vergleichbare symbolische Traditionen finden sich auch bei den Kelten, deren Verständnis von Naturzyklen und Übergängen eine ähnliche geistige Welt erkennen lässt. Es war eine Zeit, in der Zeichen nicht erklärt, sondern erfahren wurden. Und doch ist unser heutiges Wissen über Runen oft bruchstückhaft – reduziert auf einfache Bedeutungslisten, Orakelmethoden oder rein historische Betrachtungen.
Genau hier setzt das Buch von Wilfried Haufe an. Es stellt gewohnte Sichtweisen infrage. Die 24 Runen des älteren Futhark erscheinen nicht mehr als isolierte Zeichen, sondern als Teil einer lebendigen Ordnung: eingebettet in den Weltenbaum Yggdrasil, verbunden mit den neun Welten und einer tieferen, verborgenen Struktur. Haufes Deutung eröffnet einen Zugang, der über reines Wissen hinausgeht – Runen werden als erfahrbare Kraftfelder begreifbar, als dynamische Strukturen innerhalb eines größeren kosmischen Zusammenhangs. Linien werden zu Raum, Zeichen zu Beziehung.
Mit über 200 Illustrationen, einer neu konzipierten Runenmatrix sowie der Verbindung von Mythologie, Geometrie und innerer Erfahrung entsteht ein Werk, das nicht nur erklärt, sondern unser Verständnis grundlegend erweitert: Wer waren unsere Vorfahren wirklich? Und warum fällt es uns heute so schwer, uns mit diesen Wurzeln auseinanderzusetzen?
In der Leseprobe erhalten Sie einen ersten Einblick in Haufes Herangehensweise sowie einige der zahlreichen Abbildungen. Aufgrund ihrer Detailtiefe haben wir uns bewusst für ein A4-Format entschieden, um auch komplexe Darstellungen und 3D-Visualisierungen optimal erfahrbar zu machen.
Eine kleine „mystische“ Begebenheit am Rande: Als mir Wilfried Haufe sein Manuskript zusandte, teilte ich ihm mit, dass ich wenige Tage später nach Österreich reisen würde und während der Fahrt telefonisch erreichbar sei, um die Buchidee zu besprechen. Weder wusste ich, wo er wohnt, noch wusste er, wohin ich unterwegs war. Umso erstaunlicher war es, dass ich während unseres Telefonats ausgerechnet durch seinen Wohnort fuhr.

Solche kleinen „Zeichen“ begegnen uns immer wieder im Leben und bestätigen uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Auch Wilfried sieht das so. Vielleicht erklärt das, warum dieses Buchprojekt in ungewöhnlich kurzer Zeit Gestalt angenommen hat: Bereits am 26. Mai wird es aus der Druckerei kommen.
Weitere Projekte
Parallel arbeite ich gemeinsam mit Jason Mason am Buchprojekt „Jesus war blond!“. Der Umfang liegt derzeit bei rund 820 Seiten, weshalb wir uns entschieden haben, das Werk in zwei Bände aufzuteilen. Gleichzeitig schreibe ich an meinem eigenen Buch „Wenn das Universum böse wird“, dessen Veröffentlichung sich jedoch noch etwas verzögert – nicht zuletzt aufgrund zweier anstehender Reisen.
Das Buch von Alfred Waizmann „11 Substanzen, die die Pharmaindustrie gerne verbieten würde“, entstanden in Zusammenarbeit mit Jürgen Lueger („Heilung erwünscht“), ist seit Freitag erhältlich. Die 300 signierten Exemplare sind bis auf wenige Exemplare vergriffen. Ich werde jedoch am kommenden Wochenende bei Alfred vorbeifahren und noch weitere Bücher signieren lassen.
Sobald das Interview mit Alfred Waizmann abgeschlossen ist, melde ich mich wieder bei Ihnen.
Bis dahin wünsche ich Ihnen sonnige Tage – und Zuversicht. Es stehen spannende Zeiten bevor.
Euer Jan


























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