Es gibt Momente, in denen die Realität so widersprüchlich erscheint, dass sie wie eine bittere Ironie wirkt. Ausgerechnet jene politischen Milieus, die seit Jahren für offene Grenzen, eine liberale
Einwanderungspolitik und möglichst geringe Hürden bei Abschiebungen kämpfen, sehen sich nun zunehmend mit einer Entwicklung konfrontiert, vor der Kritiker seit langem gewarnt haben: Ein Teil der Menschen, die aus streng islamisch geprägten Gesellschaften nach Europa kommen, bringt Wertvorstellungen mit, die in fundamentalem Gegensatz zu den Idealen westlicher Liberalität stehen. Dazu gehört insbesondere die Haltung gegenüber Homosexualität.
Während in Deutschland Regenbogenfahnen staatlich gefördert werden und der Christopher Street Day (CSD) als Symbol für Vielfalt und Toleranz gefeiert wird, drohen Homosexuellen in zahlreichen islamisch geprägten Staaten Gefängnis, Folter oder sogar die Todesstrafe. Diese Realität ist keine Erfindung rechter Internetforen, sondern seit Jahren durch internationale Menschenrechtsorganisationen dokumentiert. Dennoch wurde jeder, der auf diesen offensichtlichen Wertekonflikt hinwies, häufig als fremdenfeindlich oder islamfeindlich abgestempelt. Die Debatte sollte gar nicht erst geführt werden.
Jetzt zeigt sich, dass man kulturelle Konflikte nicht dadurch löst, indem man sie ignoriert.
Wenn islamistische Täter aus Hass auf Homosexuelle Veranstaltungen wie den CSD angreifen oder bedrohen, ist das keine Überraschung. Es entspricht genau jener Ideologie, die in vielen Herkunftsländern dieser Täter seit Jahrzehnten gelehrt wird.
Die bittere Pointe besteht darin, dass viele der heutigen Betroffenen selbst politische Bewegungen unterstützt haben, die genau diese Form der Migration als alternativlos propagierten. Wer jede Kritik an einer unkontrollierten Einwanderung moralisch delegitimierte, wer Abschiebungen grundsätzlich ablehnte und jede Diskussion über kulturelle Integrationsprobleme tabuisierte, hat zumindest einen Teil der politischen Voraussetzungen für diese Entwicklung geschaffen.
Ursache und Wirkung – Aktion und Reaktion – eine Gesetzmäßigkeit
“Karma is a Bitch”, lautet ein zynischer englischer Spruch. Er beschreibt die Erfahrung, dass Entscheidungen irgendwann Konsequenzen haben. Natürlich trägt kein Besucher eines CSD persönlich 
Toleranz ist keine Einbahnstraße. Eine offene Gesellschaft kann nur bestehen, wenn diejenigen, die in sie einwandern, ihre grundlegenden Werte ebenfalls akzeptieren.
Vielleicht wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, diese Debatte endlich ehrlich zu führen.
Aber mal ganz ehrlich: Glauben Sie, dass sich jetzt irgendetwas ändern wird in der Politik? Oder in den Köpfen derjenigen, die gerade das Opfer waren? Eher nicht, wie man an dem Auftritt einer jungen dunkelhäutigen Rednerin auf der Gedenkveranstaltung für die Opfer des CSD-Attentats am Brandenburger Tor erkennen kann. Die Berliner Künstlerin Nyya sagte dort Folgendes: „Das erste, was ich gedacht habe war: Hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine christliche, weiße Person.“ Dazu fällt einem nichts mehr ein…
Wie verrückt diese „Gender-Ideologie“ noch ist, erleben wir jeden Tag. Sogar jetzt, da klar ist, dass der oder die Täter aus dem Islam stammen und dort ihren Hass auf unsere christlichen Werte, das Christentum allgemein und vor allem gegen Homosexualität mitgebracht haben, reden manche Politiker, Journalisten und sogar Menschen, die auf dem CSD waren, von einer „Gefahr von rechts“. Irrer geht es nicht mehr. Oder doch?
Im neuen Buch „Gendern, bis der Arzt kommt“ zeigen Alexander Kohlhaas und ich auf, wie eine kleine, aber einflussreiche Minderheit mit ideologischem Eifer versucht, Sprache, Kultur und gesellschaftliche Normen grundlegend umzubauen. Auch Dr. Erwin Rigo beschreibt in seinem Buch „Umerziehung zum neuen Menschen“ die ideengeschichtlichen Wurzeln dieser Entwicklung und zeichnet nach, wie traditionelle Werte und über Jahrhunderte gewachsene gesellschaftliche Strukturen zunehmend infrage gestellt und zersetzt werden.
Wenn wir wollen, dass sich solche Terror-Akte wie in Berlin nicht wiederholen, so müssen wir an die Wurzel des Ganzen, und uns fragen, wieso man Menschen aus homophoben und christenfeindlichen Ländern überhaupt zu uns einlädt, anstatt sie abzuwehren. Die Realität tut weh, aber sie kann schnell geändert wurden, wenn man das möchte…























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