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Pariser ANARCHIE – Ver­mummte Mengen plündern Geschäfte

Pariser ANARCHIE – Ver­mummte Mengen plündern Geschäfte, während Pro­teste gegen die Lebens­hal­tungs­kosten in Gewalt umschlagen | N18G

Bei gewalt­samen Pro­testen im Zusam­menhang mit lan­des­weiten Demons­tra­tionen gegen stei­gende Lebens­hal­tungs­kosten und die Ver­schlech­terung öffent­licher Dienst­leis­tungen wurden in Paris mehrere Geschäfte geplündert. Nahe der Place de la Répu­blique drangen Plün­derer in ein Haut­pfle­ge­ge­schäft, einen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­laden sowie umlie­gende Geschäfte ein, während einige Demons­tranten auch Super­märkte und andere Ein­zel­han­dels­ge­schäfte ins Visier nahmen.
Die Behörden berich­teten von weit­räu­migen Unruhen. Die Polizei setzte Trä­nengas und Was­ser­werfer ein, als die Zusam­men­stöße an Inten­sität gewannen. In Paris und meh­reren anderen fran­zö­si­schen Städten wurden Geschäfte demo­liert und geplündert; lan­desweit kam es zu hun­derten Festnahmen.
Nach Angaben fran­zö­si­scher Offi­zi­eller wurden die Demons­tra­tionen, die als Pro­teste gegen die Lebens­hal­tungs­kos­ten­krise begonnen hatten, von gewalt­be­reiten Gruppen und oppor­tu­nis­ti­schen Plün­derern unter­wandert, die es gezielt auf Geschäfte und öffent­liches Eigentum abge­sehen hatten.

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