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Martin Sellner — Remi­gration. Ein Vorschlag

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Beschreibung

“Remi­gration” bedeutet Abwan­derung und bezeichnet damit einen ebenso nor­malen Vorgang wie den der Anwerbung von Gast­ar­beitern oder die zeitlich begrenzte Auf­nahme von Flücht­lingen. Nicht normal, sondern erklä­rungs­be­dürftig ist das Expe­riment der “Erset­zungs­mi­gration”, das seit Jahr­zehnten in Europa und vor allem in Deutschland durch­ge­führt wird.

Martin Sellner for­mu­liert in seinem Buch einen Vor­schlag, wie die Remi­gration kul­turell, öko­no­misch, poli­tisch und religiös nicht assi­mi­lier­barer Aus­länder gelingen könnte.

Weil Sellner um die Brisanz dieses poli­ti­schen Rich­tungs­wechsels weiß, betont er in seinem Buch die Abgrenzung der Remi­gration von unmensch­lichen Sze­narien. Remi­gration hat mit Ver­treibung nichts zu tun. Ver­treibung war das, was bei­spiels­weise nach dem Zweiten Welt­krieg mit 14 Mil­lionen Ost­deut­schen geschah, von denen anderthalb Mil­lionen diesen bru­talen Vorgang nicht überlebten.

Remi­gration ist keine Ver­treibung. Es geht vielmehr um Anreiz­systeme, um frei­willige Aus­reise und um klare Kri­terien wie Kri­mi­na­lität, poli­tische Reli­gio­sität und kul­tu­relle Ferne. Es geht um einen Prozeß, der sich über 30, 40 Jahre erstrecken würde, wenn man ihn in Gang brächte.

Die Remi­gration von illegal ein­ge­wan­derten, von nicht inte­grier­baren und von uner­wünschten Aus­ländern ist juris­tisch möglich, poli­tisch gerecht­fertigt, mora­lisch ver­tretbar und prak­tisch umsetzbar. Sie wäre ein Prozeß zum Wohle aller.

Der poli­tische Gegner bekämpft den Begriff der Remi­gration, indem er ihn mit Hor­ror­sze­narien gleich­setzt. In der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­setzung ist Sellners Buch also auch ein Beitrag im Kampf um Begriffe. “Remi­gration” ist ebenso ein Schlüs­sel­be­griff für die kom­menden Jahr­zehnte wie “Iden­tität” und “Freiheit”.