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Die katholische Kirche als Asylindustrieverband

20. Juni 2017

Der Kölner Kardinal Woelki nutzte in seiner Predigt zu Frohnleichnam ein ehemaliges Flüchtlingsboot als Altar und sagte: „Wer Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt, lässt Gott ertrinken“.

Woelki hielt seine Messe vor einer Menschenmenge am Fuße des Kölner Doms. Der Kardinal gab noch einige weitere Sprüche zum Besten, die seinen Schäfchen verdeutlichen sollten, dass die Flüchtlinge grundsätzlich wie die Reinkarnation von Jesus zu interpretieren und zu behandeln seien.
Zur gleichen Zeit ging durch die Presse, dass beim 100. Katholikentag die AfD definitiv nicht erwünscht war und sogar ausgeladen wurde. Parallel dazu wurde geradezu provokant erwähnt, dass der Zentralrat der Muslime dort gastieren und an Podiengesprächen beteiligt würde. Ebenso durften weitere Parteien ihre „katholischen“ Vertreter entsenden, wie z.B. die GRÜNinnen ihren allseits beliebten Volker Beck. Aber auch die anderen Altparteien waren mit zahlreichen Mitwirkenden beim Katholikentag in Leipzig vertreten. Natürlich ließ sich auch ein gewisser Herr Gauck die Teilnahme nicht nehmen und gab dort folgendes, denkwürdiges Zitat zum Besten: „Angst vor Fremden ist unbegründet.“
Bei Twitter fragte ein User: „Ist die katholische Kirche nun der Exekutive der Linkspopulisten beigetreten?“. Berücksichtigt man die Aussagen führender Vertreter der Kirche wie z.B. Kardinal Woelki, der Ausladung der AfD vom Katholikentag und nicht zuletzt die Position der Kirche in der Flüchtlingsfrage, dann kann man deren Rolle ohne Schleier erkennen. Die katholische Kirche (wie auch die evangelische Kirche) hat sich eindeutig für die Massenmigration auch und gerade von Muslimen ausgesprochen. Kritische Stimmen, wie die von der AfD, sind deshalb nicht willkommen. Auf diese Weise macht sich die katholische Kirche unglaublich schwach und zeigt sich als repressive Institution mit dem Streben nach Meinungsführerschaft.

Dies sollte aber nicht von einer ganz anderen Thematik ablenken, denn bei der Kirche handelt es sich nicht um eine klassische Nichtregierungs-organisation, sondern um eine Glaubensgemeinschaft. In der BRD leben wir aber in einem laizistischen Staat, in dem eine strikte Trennung von Staat und Glauben herrscht. Wieso maßt sich die Kirche also eine Meinung über weltliche Dinge an? Glaubt die Kirche tatsächlich neue Schäfchen aus den migrierenden Menschenmassen (meist arabischer Prägung) rekrutieren zu können?
Augenscheinlich scheint diese Annahme zuzutreffen, denn momentan sind „Erwachsenentaufen“ von Asylbewerbern absolut im Trend. Hierbei kann natürlich gemutmaßt werden, in wieweit die Entscheidung zur Taufe nicht viel eher mit einer massiven Erhöhung der Chancen auf einen positiven Asylentscheid zu tun hat. In vielen muslimischen Staaten sind Christen nämlich Repressionen ausgesetzt, die in der BRD als Asylgrund fungieren können. Nachtigall, ach Nachtigall… was trappst Du so laut!
Die Kirchen sind große Player im Geschäftsfeld Flüchtlingshilfe, deshalb warfen kritische Stimmen aus der AfD den Kirchen auch vor, Geschäfte im Deckmantel der Nächstenliebe zu betreiben. Der härteste Vorwurf bezeichnete die katholische Kirche als Asylindustrieverband. Eine große deutsche „Zeitung“ sagte einmal, dass jede „Wahrheit einen Mutigen benötigt, der sie ausspricht“.  Wie sonst sollte man es verstehen, wenn eine Organisation alleine in Deutschland über ein schier unglaubliches Immobilienvermögen verfügt, sich ihre Hilfsangebote aber mit klingender Münze bezahlen lässt und somit durch die Flüchtlingskrise immer reicher, reicher und reicher wird? Ganz nebenbei: In wie vielen Kirchen wurden eigentlich bisher Flüchtlinge untergebracht – wenn man ansonsten Turnhallen nutzt, sollten auch die sakralen Bauten geeignet sein?